20
Jan
2013

Färbemittel menschlicher Existenz

 
Vernunft als Gabe und zugleich untaugliches Mittel, Existenz modisch bedürfnisbetont schön oder triebhaft missbraucht schwarz zu färben, mit Hilfe des Verstandes wegdenken und vedrängen zu wollen, stiftet jenes Unheil, welches vor allem Priester und Pädagogen für ihre Interessen vereinnahmen.

Das ist das Ende der menschlichen Geschichte, bevor sie überhaupt beginnt. Die abendländische Geschichte erweist sich als Ungeschick oder Ungeschichte. Priester schaffen unauslöschliche Angst vor dem Tod, Philosophen entdecken das vernunftbegabte Lebewesen als Überwesen und Pädagogen verführen zu selbstzerstörerischem Verhalten durch Missbrauch von Technik.

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Prof. Dr.phil. habil. Wolfgang Schmid

 

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