24
Apr
2017

Philosophie (1)

Die ersten Denker der Abendländischen Geschichte nannten sich „Philosophen“; das bedeutet „Freunde der Weisheit“. Unter „Weisheit“ verstanden sie den reichen, durch ein langes Leben erworbenen Erfahrungsschatz, Ihrer Ansicht nach wird man nicht weise, wenn man über viel Wissen, sondern über viel Erfahrung verfügt. Weisheit betrachteten sie also als eine ganz praktische Angelegenheit.

Diese ursprüngliche Auffassung von Philosophie würde heutzutage kaum mehr ein Philosoph teilen.

Wer aber etwas über die Veränderung der Auffassung von Philosophie erfahren möchte, wird dabei zugleich erfahren, was Philosophieren bedeutet.

Gewöhnlich beginnen Einführungen in die Philosophie, indem sie die Philosophie der ersten Denker darstellen. Das ist sehr schade, denn dadurch überspringen sie eigentlich, wie Philosophieren tatsächlich beginnt.Und vielleicht ist jetzt eine Enttäuschung unumgänglich.Entgegen geläufiger Meinung lässt sich Philosophie nämlich nicht erlernen.

Philosoph wird man nicht, weil es einem irgend jemand lehrt, sondern vielmehr aufgrund von Begabung.

23
Apr
2017

W

WAHRHEIT = im Gegensatz zur Richtigkeit der Wissenschaft Offenbarung des Glaubens, in der Regel als glaubwürdige Idee.

WAHRNEHMEN = sinnlich oder geistig vernehmen (äußere und innere Wahrnehmung

Der Glaube an das, was wir wahrnehmen, ist gewöhnlich völlig zweifelsfrei.

Nach natürlichen Prinzipien perzipieren,
quantifizieren und qualifizieren,

22
Apr
2017

V

„V“ steht für Verifizieren + valide

VERIFIZIEREN = Aussage als zutreffend wissenschaftlich beweisen

VALIDE = als richtig nachgewiesen

Im Alltag wird Verifizieren durch Glauben ersetzt.

21
Apr
2017

U

„U“ steht für Umfeld bzw. Umgebung + Umstand

UMFELD = Menge von Einflüssen auf ein Ereignis oder eine Person

UMSTAND = Bedingungen der Möglichkeiten von etwas

Umfeld und Umstände beeinflussen under Wahrnehmen

20
Apr
2017

T

„T“ steht für Toleranz + Talent

TOLERANZ = Verträglichkeit von Außen- und Innenreizen (Grenzen der Belastbarkeit)

TALENT = Anlage (natürliche Veranlagung), etwas meistern zu können.

Besondere Leistungen bedürfen besonderer Talente

19
Apr
2017

S

S“ steht für Selektion + Sicherheit

SELEKTION = Filtern von Merkmalen

SICHERHEIT = Grundbedürfnis des (sich) Schützens

SELEKTION = Präferenz von Merkmalen

Sektives Wahrnehmen bedeutet Wahrnehmen durch Vereinfachenßmk,–

18
Apr
2017

...

2. Todestag von Ulrike

17
Apr
2017

R

„R“ steht für Rhythmus + Reflexion

RHYTHMUS = Takt der Vergegenwärtigung (Augenblick(e))

REFLEXION = Widerspiegelung von Unbewusstem (im Bewusstsein) oder Vergleichen

Ein Gedanken und Blicke dauern etwa drei Sekunden.

16
Apr
2017

Q

„Q“ steht für Quantität + Qualität

- Der Begriff Qualität stammt von dem lateinischen Wort "qualitas" ab, das Beschaffenheit oder Eigenschaft bedeutet.
- Die Qualität beschreibt die Eigenschaften oder den Zustand eines Systems oder eines Produktes.

- Der Begriff Quantität stammt ebenfalls aus dem Lateinischen - das Wort "quantitas" bedeutet Menge oder Größe.
- Bei der Quantität handelt es sich um die Menge einer oder mehrerer bestimmter Komponenten eines Systems.

QUANTITÄT = Menge berechenbarer (zählbarer) Eigenschaften

QUALITÄT = Menge funktionaler Eigenschaften

QUANTIFIZIEREN = Beziffern von Eigenschaften

QUALIFIZIEREN = Bilden konstruktiver Eigenschaften

„Masse statt Klasse!“

15
Apr
2017

P

„P“ steht für Perzeption + Prinzip

Perzeption = Vor- bzw. unbewusste Wahrnehmung zwecks vorgängiger Filterung

PRINZIP = Grundregel oder Grundgesetz der Natur oder des Geistes

Prinzip der Perzeption ist die subjektfreundliche Adaption an die persönliches Situation.

Diese Tatsache ist die Quelle von Schönfärberei und Tagträumerei.

14
Apr
2017

O

„O“ steht für Ordnen + Objektivieren

ORDNEN = Aufgrund von Eigenschaften sortieren oder gliedern

OBJEKTIVIEREN = Simulation eines natürlichen Phänomens und Programmierung auf einem technischen System

Vorgang wird algorithmisch in einzelne Schritte aufgelöst

13
Apr
2017

N

N“ steht für Nachahmen + Neigung

NACHAHMEN = Versuchen, (sich) anzugleichen

NEIGUNG = Veranlagung bzw. Gesinnung

Neigungen steuern oder regeln Imitationen

12
Apr
2017

M

„M“ steht für Minimieren + Modellieren

MINIMIEREN = Vereinfachen (weniger komplex und weniger kompliziert)

MODELLIEREN = Als Simulation oder Prototyp abbilden

Sobald modelliert werden soll, muss minimiert werden.

11
Apr
2017

L

„L“ steht für Lust + Laune

LUST = Positive Emotion, etwas zu tun

LAUNE = Stimmungsgefärbte Einstellung aufgrund von Erfahrung

EMOTION = Einstellung/Innenreiz (Impuls) bedingter Beweggrund zu handeln

AFFEKTION = Stimmung/Außenreiz bedingter Beweggrund zu handeln

Im Alltag verhalten wir uns gewöhnlich nach Lust und Laune!
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Prof. Dr.phil. habil. Wolfgang Schmid

 

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