5
Dec
2009

Wesentliches geschieht unbewusst



wesentliches-geschieht-unbewusst

Denken ist wesentlich sprachlos



denken-ist-sprachlos

3
Dec
2009

Kunst zu denken



kunst-zu-denken

2
Dec
2009

Dreiheit



naturgesetze

1
Dec
2009

Stichworte 7



naturgesetz_beziehung

30
Nov
2009

Stichworte 6



naturgesetz_bewegung

29
Nov
2009

Stichworte 5



naturgesetz_hierarchie

28
Nov
2009

Stichworte 4



naturgesetz_ordnung

27
Nov
2009

Stichworte 3



Schoepfung1

Stichworte 2



Meditation

25
Nov
2009

Stichworte 1



ontologie

24
Nov
2009

Wege


So wenig wie möglich und so viel
wie unbedingt nötig

Worte als Anregungen oder Spuren eines
eigenen Gedankenganges zu einer
persönlichen Metaphysik




Zeichen

Worte sind Bildzeichen
Zeigen auf Bilder
Worte sind Rufnamen
Rufen Bilder aus dem Unbewussten
Worte sind Wegmarken
Markieren meinen Denkweg in Bildern



23
Nov
2009

was


Geist ist und Seele
der Körper gebunden
die Einheiten die dieser Körper-Seele
geistig erscheinen

getrenntes
entdeckt als trennendes Wesen
das all sein Tun

dem widmet
die Trennung – wieder – aufzuheben

22
Nov
2009

Zwischenbemerkung:


Worum es geht

Alles Lebende tritt in die Erscheinung und löst sich wieder auf. Es zeigt sich uns über die Sinne. Die Vernunft stellt Zusammenhänge fest. Beobachtete Regelmäßigkeiten lassen sich in Regeln festhalten. Modelle sollen erklären, was wir erfahren.

Die Vernunft erfasst, was ihr, vermittelt über die Sinne, zugänglich ist. Das Wahrgenommene wird dabei auf begrifflich formulierte Zustände reduziert. Bereits die Wahrnehmung 'friert' ein, was sie sieht. Wir sehen punktuell und sequentiell. In das Vorhandene sehen wir hinein, was uns wirklich und richtig erscheint. Unsere Erfahrungen legen wir wie ein Raster über das, was uns begegnet.

Doch nichts ist, wie es uns erscheint. Es gibt keine Zustände. Alles ist fortwährend in sich und in Bezug auf anderes bewegt. Unendlich viele Bewegungen in jedem Augenblick. Zugleich gibt es Einheiten. Alles, was die Natur hervorbringt, ist zweifelsfrei anwesend. Es ist jeweils ein besonderes, einmaliges Wesen. Es unterscheidet sich darin von anderen Wesen. Der Mensch ist als Lebewesen dazu begabt, dieses Wesen zu erfahren. Das Wesentliche des Einmaligen teilt sich ihm mit. Dazu braucht er zwar auch die Vernunft, doch er muss sie sein lassen als das, was sie ist - die ordnendende, strukturierende Kraft der Logik. Die 'Wesensschau' ist durch den Verstand möglich. Das Wirken des Verstandes kann mit Hilfe der Intuition erfahren werden. Der Verstand steht für die durch nichts vermittelte geistige Erfahrung jenseits der sinnlichen Welt.

Dieser Kontakt zur wesensbestimmenden geistigen Welt ist verloren gegangen. Diese Beziehung kann wieder hergestellt werden. Von diesen Möglichkeiten ahnen wir von Kindheit an etwas. Wir spüren, dass jenseits der materiellen Welt mehr ist als etwas Beliebiges, an das man glauben kann oder nicht. Es geht darum aufzuzeigen, wie eine solche Beziehung behutsam und mit ungeteilter Energie wieder aufgenommen werden kann.


Motivation / What it is about

All living appears and vanishes again. It shows itself to us by the senses. The reason determines connections. Observed regularities can be held in rules. Models are to explain, what we experience.

The reason grasps what, mediated over the senses, is accessible to it. The perceived is reduced thereby to conceptual formulated states. Already the perception 'freezes' what it sees. We see selective and sequential. We look into the available what seems to us real and right. We lay our experiences like a grid about what meets us.

However, nothing is as it appears to us. There are no states. Everything is moved perpetually in itself and concerning other. Endlessly many movements at every moment. At the same time there are entities. Everything the nature originates is unquestionably present. It is in each case a special, unique being. In that it differs from other beings. The human as a living being is talented to find out this being. The essential of the unique confides in him. Though in addition he also needs the reason, however, he has to leave it as that what it is - the sorting, structuring strength of the logic. The 'Wesensschau' is possible by the mind. The work of the mind can be found out with the help of the intuition. The mind stands for the spiritual experience provided by nothing beyond the sensuous world.

This contact with the spiritual world decisive for being has got lost. This respect can be restored. From these possibilities we sense something since childhood. We feel that beyond the material world there is more than something optional in which one can believe or not. It goes about depicting how such a respect can be taken up warily and with undivided energy again.

21
Nov
2009

Geräusche - Laute - Verlautbarungen (II)


(Die Fantasie als Sprachlehrerin - The fantasy as a language teacher)

Die Entwicklung der Basis von Intelligenz und Begabung beruht allein auf Vergleichen und Unterscheiden von externen Signalen.

Das ist ein sehr kreativer Prozess. Das kann man sehr gut an der Entwicklung eines Wortes beobachten. Die große Lehrmeisterin des Gehirns ist die „Wiederholung des immer Gleichen“.

Fantasie ist die Begabung, übernatürliche oder metaphysische Formen als primäre Elemente zu nutzen. Metaphysische Formen sind Formen, die vor aller Erfahrung existieren. Fantasie ist die andere große Lehrmeisterin des Gehirns.


Beispiel:

Das kleine Kind hört eine bestimmte Folge von Lauten.

Durch die Wiederholungen dieser Folge von Lauten erkennt es diese bestimmte Folge von Lauten wieder.

Wenn das Kind diese Folge hört, erwartet es eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Tier. Das Kind erkennt also eine bestimmte Folge von Lauten als Zeichen.

Eines Tages beginnt es, eine bestimmte Folge von Lauten zu imitieren. Die Mutter hört die akustische Imitation des Hundgebells. Sie holt den Hund und zeigt ihm ihrem Kind; zugleich imitiert sie das Gebell. Dieser Vorgang wiederholt sich, und das Kind erkennt, dass es sich mit Hilfe einer bestimmten Folge von Lauten etwas bestellen kann! Die Folge von Lauten ist zum Wort geworden! Vielleicht ist das erste Wort eines kleinen Kindes von Hundeliebhabern „wau-wau“.



Der in einem vernunftbegabten Lebewesen schlummernde Geist erwacht, indem es die Sprache seiner Umgebung empfängt. Das kleine Lebewesen wird auf sinnenfällige Ereignisse aufmerksam, weil sich diese ihm verlautbaren. Bestimmte Laute stehen für bestimmte sinnenfällige Ereignisse.

Es sind Laute, die für sinnenfällige Ereignisse stehen. Und das kleine Lebewesen versteht, dass es auch selbst zu verlautbaren vermag, was in ihm körperlich und seelisch vor sich geht.

Allmählich verbinden sich Laute zu Namen und ermöglichen die Erfahrung, dass mit bestimmten Worten bestimmte Ereignisse ‚bestellt’ werden können. Der Ruf „Mama“ bewirkt, dass Mama kommt.

Es sammeln sich immer mehr Namen an und immer öfter wird die Erfahrung gemacht, dass nicht alle Bestellungen angenommen werden. Namen werden zu Worten. Worte sind Namen, die aus einem wirklichen Ereignis ein nur vorgestelltes machen. Das Wort „Mama“ ist nicht nur der Name für eine Person, sondern auch der Name für eine Vorstellung von dieser Person. Worte erlauben etwas zu sehen, ohne dass es wirklich erscheint. Das Kind „sieht“ Mama in seiner Vorstellung, auch wenn sie gerade nicht da ist.

Die Vernunft beginnt, nicht nur mit Vorstellungen zu spielen, sondern dieses Spiel auch zu erweitern, indem Worte erfunden werden. Das kleine vernunftbegabte Lebewesen wächst heran, indem es sich in eigene Möglichkeiten des Spielens hinein träumt. Mit der Vernunft erwacht das Denken. Das Bewusstwerden wird zum Bilderleben, zum Bilder-Leben der Fantasie und zum Bild-Erleben der Seele. Zur Fantasie gesellt sich das Gefühl. Gefühle schaffen sich mit Hilfe der Vorstellungskraft eigene Bilder.


Summa

Reize werden zu Lauten. Reize werden verlautbart. Verlautbarungen erweisen sich als Namen. Namen werden zu Bestellungen. Nicht angenommene Bestellungen hinterlassen Namen von Vorstellungen und verbleiben als Worte. Worte werden zu Namen für Bilder und Vorstellungen. Fantasie und Gefühl verbünden sich und schaffen eigene Worte.

Worte versammeln sich zur Menge mitteilbarer Bilder und schaffen so Sprache, denn diese Bilder streben danach, sich zu einer Geschichte zu verbinden. Der Name für das Inszenieren solcher Geschichten lautet „Denken“. Als Bilderleben geschieht Denken als das versprachlichte Anschauen innerer Bilder.

Die mit Hilfe der Fantasie und mit Hilfe des Gefühls erzeugten Bilder können wiederum zur Sprache gebracht werden. Das vernunftbegabte Lebewesen vermag sich dabei zuzusehen und als „Ich bin das, der das macht!“ zu erfahren. So wird die Möglichkeit „Ich“ zu sagen geboren.



(The fantasy as a language teacher)

The development of intelligence and aptitude is solely based on comparison and determination by external signals.

This is a very creative process. This can be seen very well in the development of a word. The great teacher of the brain is the repetition of the same again and again.

Fantasy is a ability that uses supernatural or metaphysical forms as primary elements. Metaphysical forms are forms that exist prior to all experience. Fantasy is the other great teacher of the brain.


Example:

The little child hears a certain result from sounds.

By the repetitions of this result of sounds it recognizes this certain result of sounds again.

When the child hears this result, it expects a certain person or a particular animal. The child recognizes a specific sequence of sounds as a sign.

One day it begins to imitate a particular sequence of sounds. The mother hears the sound imitation of the dog barking. She gets the dog and shows it to her child; at the same time she imitates the barking. This process continues, and the child recognizes that it can order something with the help of a certain sequence of sounds! The sequence of sounds has become the word! Perhaps the first word of a young child of dog lovers is „bow-wow“.



The mind slumbering in a reason-gifted living being awakes, while it receives the language of its surroundings. The little living being becomes attentive on events due to sense because they themselves announce to him. Certain sounds stand for certain events due to sense.

These are sounds which stand for events due to sense. And the little being understands that it is also able to announce itself what proceeds in him physically and emotionally.

Bit by bit sounds combine to names and allow the experience, that with certain words certain events can be ordered. The call "mummy" causes that mummy comes.

More and more names collect and more and more often the experience is made that not all orders are accepted. Names become words. Words are names which make from a real event only an imagined one. The word "mummy" is not only the name for a person, but also the name for an image of this person. Words allow to see something, without its real appearance. The child "sees" mummy in his image, even if she is not just there.

The reason begins not only to play with images, but also to extend this play by inventing words. The small reason-gifted living being grows up, while it dreams itself into own possibilities of the playing. With the reason awakes the thinking.

Becoming conscious becomes the picture experience, the picture life of the imagination and the picture experience of the soul. The feeling joins to the imagination. Feelings create own pictures with the help of the imagination.


Sum

Signals become sounds. Charms are announced. Announcements turn out names. Names become orders. Not accepted orders leave names of images and remain as words. Words become names for pictures and images. Imagination and feeling ally with another and create own words.

Words assemble to the amount of communicable pictures and create in such a way language, because these pictures strive to combine to a history. The name for producing such stories is "thinking". As a picture experience thinking happens as verbalized visualizing of internal pictures.

With the help of the imagination and with the help of the feeling to generated pictures can be brought up again. Besides, the reason-gifted living being is able to watch itself and when „I am this which makes this!“ to get to know. Thus becomes the possibility "I" to say born.

The pictures, generated with the help of the imagination and with the help of the feeling, van be verbalized again. Besides, the reason-gifted living being is able to watch itself and get to know as „I am this who makes this!“ Thus the possibility to say „I“ is born.

20
Nov
2009

Geräusche - Laute - Verlautbarungen (I)


Die Fantasie als Sprachlehrerin - The fantasy as a language teacher

Das Gehirn entwickelt sich ungefähr bis zum Alter von 18 Jahren. Die Entwicklung des Gehirns hängt vor allem von zwei Faktoren ab:

1. der Kontaktfreude einer Nervenzelle und
2. der Struktur einer Zelle.

Kontaktfreude ist:

- eine Frage der Aufmerksamkeit,
- eine Frage der Konzentration.

1.a) Aufmerksamkeit, das bedeutet die Ansprechbarkeit auf äußere Reize.
1.b) Konzentration, das bedeutet die Fähigkeit, Impulse in Anreize für andere Nervenzellen umzuwandeln.

Struktur einer Nervenzelle meint:

- Menge und Arten der Beziehungen zwischen den Zellen innerhalb eines Neurons (Intelligenz)
- Flexibilität dieser Zellen untereinander (Begabung)

2.a) Jede Nervenzelle ist ein relativ autonomer Regelkreis.
2.b) Die Flexibiliät der Regelung ergibt sich aus dem Spielraum der zellularen Verbindungen.

Im Alter von drei Jahren sind es über 15.000 Kontaktstellen. Bis zum Alter von 18 Jahren werden durch Erfahrungen und Lernen immer mehr Verbindungen zwischen Nervenzellen abgebaut, bis nur noch die übrig sind (ca. 10.000), die wir auch tatsächlich brauchen. Dann erst ist der Prozess der Regelung der Basis von Intelligenz und Begabung abgeschlossen.


The fantasy as a language teacher

The brain develops approximately up to the age of 18 years. The development of the brain depends above all on two factors:

1. the contact joy of a nerve cell and
2. the structure of a cell.

Contact joy is:

- a question of the attention,
- a question of the concentration.

1.a) Attention, that means addressability by outside attractions (response to external stimuli).
1.b) Concentration, that means the ability to convert impulses in incentives for other nerve cells.

Structure of a nerve cell is:

- quantity and types of relations between the cells within a neuron (intelligence)
- flexibility of these cells among themselves (talent)

2.a) Each nerve cell is a relatively autonomous control loop.
2.b) The flexibility of the regulation results from the margin of cellular compounds.

At the age of three years there are over 15,000 contact points. Til the age of 18 years more and more connections between nerve cells are eliminated by the experience and learning, until only the ones are left (approximately 10,000), which we actually need. Then, the process of regulation based on intelligence and aptitude completed.

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