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26
Jun
2016

Denk' mal

FRAGE = Auftrag an das Gehirn, gezielt zu suchen

Fragefürwort (Fragepronomen): WELCHE => Eigenschaften von etwas


25
Jun
2016

Denk' mal


FRAGE = Auftrag an das Gehirn, gezielt zu suchen

Fragefürwort (Fragepronomen): Angabe, nach was genau zu suchen ist


24
Jun
2016

Immer zu spät


Mann mag es wenden oder drehen, wie man will, Wirklichkeiten ergeben sich allein aus dem, was zuvor möglich war.

Jegliches A posteriori hat A priori als Bedingung seiner Möglichkeit. Vernunft a posteriori ergibt sich aus reinem Geist a priori. Selbst Schöpfung existiert samt Schöpfer raum- und zeitlos schon immer a priori. Man mag es hinterher benennen, wie man will, es ändert nichts daran, dass jede Deutung zu spät kommt.


23
Jun
2016

Inhärenzen der Natur


Von lat. inhaerere , innewohnen: in einem Verhältnis (der Inhärenz) zu etwas stehen. Eine Eigenschaft inhäriert einem Seienden, wenn sie von diesem expliziert werden kann.

Mögliche Möglichkeiten im Strudel reiner Energien fallen einander zu. Diesem Zufall entspringt als unlösbare Verflechtung Zeit und gebärt Werden hin zu wirklichen Möglichkeiten. Diesen entwachsen mögliche Wirklichkeiten als Inhärenzen der Natur.

Es existiert kein Seiendes, dem nicht ein vorzeitliches Muster inhäriert.


Inhärenz


Inhärenz = Zusammenhang unveränderbarer Eigenschaften zum Seienden.


22
Jun
2016

Spiele möglicher Möglichkeiten


Zufall schafft den Urknall, aus dem sich zunächst Urstoff erschafft, dann Sein, Seiendes und somit Geist. Gott kommt erst sehr viel später als Idee des Menschen in die Welt.

Das vernunftbegabte Lebewesen erahnt intuitiv seine Herkunft. Diese Ahnung ist  seinem Gehirn als Emotion gegeben. Diese Emotion treibt die Vernunft ständig an, Unbekanntes zu entdecken, in der Hoffnung, seinen wahren Urgrund zu erfahren. Fälschlicherweise wird solches Streben als Suche nach Gott missgedeutet.

Aber unbändige Lust zu fragen treibt diese Suche unaufhörlich voran. Es ist das Denken, das analog zu seinem Urgrund mit möglichen Möglichkeiten spielt. 

Der Philosoph Platon entdeckt das Treiben des unendlich Allgemeinen als Weg zur höchsten Idee und beschreibt diesen etwa 370 v. Chr. in seinem Höhlengleichnis als Bildung.

Der Bildner, der das Selbst vom Ich befreit, wird von Platon in seiner Vision in die Höhle geschickt (siehe Höhlengleichnis), um die gefesselte Vernunft zu befreien.

Die Vernunft vermag sich aber nicht selbst zu befreien. Sie braucht Hilfe, um sich dadurch selbst helfen zu können. 

Diese Hilfe nennt Platon Erziehen und vergleicht sie mit der Tätigkeit der Hebamme. Erziehen versteht er deshalb wesentlich als Befreien des Selbst als in sich selbst verfangenes Ego.

Aber von den Gefesselten will sich keiner von Erziehern befreien lassen. Niemand will glauben, in einer Schattenwelt zu leben. Folglich wehren sie sich heftig.

„Glauben“ und „Wissen“ sind die verbreitetsten Schatten- oder Scheinwelten. Beide gründen auf nicht beweiswürdigen.
Glaubenswelten gründen auf Dogmen, Wissenswelten auf Axiomata.

Sowohl Dogmen als auch Axiomata lassen sich weder empirisch noch logisch widerlegen. Trotz dieser Gemeinsamkeit machen sich beide Welten ihre Existenzberechtigung streitig. 

Will man solchen Streit vermeiden, dann sollten wechselseitige Grenzüberschreitungen unterlassen werden.

Materie


Materie = informierte (reine) Energie

Energie = Energie (altgr. ἐν en „innen“ und ἔργον ergon „Wirken“) Werden (Sein) des Werdens oder WerdenSein


21
Jun
2016

Urgrund


Tύχη, das Glück herrscht als Zufall und entscheidet über das Spiel möglicher Möglichkeiten des Allgemeinen.

Als wesentliche Eigenschaft des Allgemeinen ist Zufälligkeit die Schöpferin allen Werdens, Καιρός, geglückter Augenblick alles Seienden.

Als günstigster Zeitpunkt der Entscheidung des reinen Geistes verschenkt sich Sein dem Seienden als Wesen. Dieses Geschenk gestaltet sich materiell analog zur entsprechenden Formung reiner Energien.

Als informierte Energie gelangt das Wesen mittels Materie als sinnlich vernehmbare Erscheinung zum Vorschein.

Als allgemein mögliche Form informiert der unendliche, allgegenwärtige Raum des Seins gleichsam blitzartig den Raum.


Regelung, Steuerung


REGELUNG: Organisation und Kontrolle eines Vorgangs mittels Regler durch Soll-Ist-Vergleiche

STEUERUNG: Organisation eines Vorganges mittels fest definierter Momente (Programmschritte)


20
Jun
2016

Unterscheide Wissen und Glauben


Wissen = richtige (beweisbare) Information

Glauben = wahre (individuell wirkliche) Information
----------------------------------------
Information = Muster (Schema) zur Lösung einer Aufgabe

Glauben = von intuitiver Erkenntnis überzeugt sein

19
Jun
2016

Wissen, Glauben


Wissen = richtige (beweisbare) Information

Glauben = wahre (individuell wirkliche) Information


18
Jun
2016

Eingebung (Inspiration, Idee)


In Erwartung von Vorstellungen, die sie beschreiben können, sitzen Denker vor ihrem Blatt oder Bildschirm.
Sie wissen aus Erfahrung, dass sie schnell sein müssen, wenn sie einen Gedanken vollständig erfassen wollen. Originelle Gedanken verweilen nämlich kaum einen Augenblick, um dann wieder dem Bewusstwerden zu entschwinden. Und meistens erweisen sich Versuche, sie noch einmal zurück zu holen, als Misserfolge.

Es entstehen bisweilen sogar Texte, von denen der Verfasser sagt, dass er sie nicht noch einmal schreiben könnte. Der zureichende Grund dieser Ansicht ergibt sich aus der Fülle der Kombinationsmöglichkeiten, über die das Gehirn verfügt. Es bleibt neuronaler Spiellust überlassen, welche gedankliche Kombination sie gerade freigibt. Das Gehirn diktiert Texte. Diese Diktate empfinden und beschreiben wir als Ich-Leistung. Wer sagt schon statt „Ich schreibe…“ lieber „Es wird in mir geschrieben…“ oder „Es schreibt“ ?

Wie klar sich Gedanken entwickeln, das hängt von den sprachlichen Fähigkeiten der denkenden Person ab. Wer ungenau spricht, vermag auch nicht genau zu denken, denn Worte sind jene Formen, welche Gedanken gestalten.

Um sich als Gedanke entwickeln zu können, suchen neuronale Verbindungen geeignete Worte. Jene Worte sind geeignet. welche augenblicklichen Bedürfnissen am ehesten vorstellungsmäßig entsprechen. Solche Zusammenhänge werden in der Regel nicht bewusst. Wer eine Theorie entwickelt, dem bleibt gewöhnlich nicht verborgen, welche Triebe oder Bedürfnisse ihn bewegen (motivieren).

Motiv => Bedürfnis => Trieb


17
Jun
2016

formen (in-formare)


Information => Energie = Materie

Materie ist informierte Energie
Information. Diese Information entsteht, weil sich Elementarkräfte zufällig formieren.

Elementare Naturkräfte des Ursprungs sind
hinzufügen,
wegnehmen,
teilen und
vervielfachen.

Vor allem Werden ist Nichts. Nichts ist nicht Nichtiges, denn es existiert Sein als Fülle aller Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten inhärieren reinen Energien.

Diese Existenz a priori verfügt über alle Kategorien.
Die Kategorie des Maßes steuert die Elementarkraft „verdichten“, und Weniger wird zunehmend weniger, und zwar genau so lange, bis Weniger nicht mehr zu werden vermag.

Da Weniger jedoch weiterhin mehr wird, explodiert die an ihre Grenzen gelangte Verdichtung und kehrt sich in „auflösen“ um. Diese Umkehrung aber erfährt Nichts a posteriori als Sein: Urknall ! Energie wird durch „auflösen“ informiert, und erste Elementarteilchen entstehen, da sich Sein in Werden verkehrt.

Da aber Werden nicht kategorisiert ist, geschieht nunmehr alles ‚relativ' zufällig. In seiner Art und Weise zu werden, verweist Werden auf Sein als Herkunft und lässt so Kategorien materiell als Natur materiell hervorscheinen.

Schöpfung aus dem Nichts ist eine Folge der Maßlosigkeit einer Elementarkraft.


16
Jun
2016

Welche Frage?


Fragen, die jemanden ständig beschäftigen, verweisen auf einen unerfüllten Beweggrund. Sie zeigen, wonach das Gehirn sucht, ohne dass es sich bewusst werdend weiter konkretisiert.

Die Art und Weise des Fragens aber deutet zumindest an, welches Bedürfnis befriedigt werden will (vgl. 12 + 1).


15
Jun
2016

Augenblick mal!


Wenn die Zeit kommt, in der man konnte, ist die vorüber, in der man kann.

„Ein Blick dauert mindestens 200 Millisekunden, höchstens 1 Sekunde. Es ist der Moment zwischen der Ankunft des Auges am Ziel und der Wegbewegung.“ (Wolfgang Zangenmeister, Neurologe)

2,5 Millionen Bewegungen macht das menschliche Auge am Tag!

Dabei gelangt das Bild in 30 Millisekunden vom Auge zum Sehzentrum im Gehirn, wird dort 100 Millisekunden lang ausgewertet.

Ruht der Blick länger als eine Sekunde auf einem Bild, sieht man es nicht mehr – der Reiz ermüdet. Während der Augenbewegung „schleift“ das Bild – man sieht kurzfristig nichts. Das Zwinkern unterbricht das Sehen und fördert so die Konzentration.


14
Jun
2016

12 + 1 Fragen


- Wer? => Person
- Was? => Sache
- Welche? => Eigenschaften
- Wie => Art und Weise
- Wobei? => Umstand
- Weshalb? => Grund
- Wofür? => Zweck
- Wie viel? => Maß / Menge
- Womit => Mittel
- Wozu? => Wirkung
- Warum? => Ursache
- Wo => Ort / Raum
- Wann = Zeit


13
Jun
2016

Gedächtnistraining


GEDÄCHTNISTRAINING: Verbesserung der Merkfähigkeit, des Denkvermögens, der Fantasietätigkeit.

Mittel zu diesem Zweck: klares Wort, deutliches Bild zu diesem Wort, humorvolle Vorstellung zu beidem

Hinweis: Humor ist ein Transmissionsbeschleuniger


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Prof. Dr.phil. habil. Wolfgang Schmid

 

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