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29
Sep
2016

GT4


BEWUSSTSEIN = Erfahrung augenblicklichen Geschehens

UNTERBEWUSSTSEIN = Zusammenspiel vergangener Erfahrungen

CONSCIOUSNESS = experience of present experience

SUBCONSCIOUS = interplay of the past experiences

28
Sep
2016

GT3


BEGRIFF = eindeutige bzw. allgemeine Formulierung für etwas

BEZEICHNUNG = Name für etwas



CONCEPT = explicit formulation for something

DESCRIPTION = name for something


27
Sep
2016

GT2


STIMMUNG = gefühlte Wahrnehmung

EINSTELLUNG = gefühlte Erinnerung




affection = affection = felt perception
emotion emotion = felt memory


26
Sep
2016

GT1

AUFMERKSAMKEIT
sehr genaue Wahrnehmung

KONZENTRATION
sehr genaue Erinnerung


attention = very exact perception
thinking = picture experience (imagination)


25
Sep
2016

WARUM wird ab morgen der Begriffskalender zugleich Gedächtnistraining (GT) ?




Als leicht merkbare Kürzel werden Begriffe zu Momenten trennschärferen Bewusstwerdens.

Trennschärferes Bewusstsein verbessert Wahrnehmungs-, Erinnerungs- und Denkfähigkeit.

Trennschärferes Denken macht einfalls- bzw. ideenreicher !


Selbstheilungskräfte, der körpereigene Hausarzt


Selbstheilungskraft ist die Fähigkeit des Körpers, sich selbst zu heilen. Wir alle können diese Kräfte entweder blockieren oder unterstützen. Diese Alternative ist eine Frage der Einstellung, d.h. der Vorstellung, wie etwas werden soll.

Einstellungen entstehen aus dem Zusammenwirken von Gedanken und Gefühlen, also aus dem Inszenieren des Bilderlebens bzw. Bilder- Lebens als Bild-erleben.

Wer sich z.B. selbst ablehnt, seine Kräfte unterschätzt oder auch zu viel erwartet, gerät aus dem inneren Gleichgewicht und lähmt sich, hemmt also seine Selbstheilungskräfte. Umgekehrt lassen sich diese Kräfte dich Glauben an sich selbst bzw. Selbstvertrauen stärken.

Der Erfolg einer Selbstheilung ist um so wahrscheinlicher, je überzeugender Bilder der Einbildungskraft sind. Autosuggestionen von Patienten sind oft wirksamer als Medikamente. Der Placebo Effekt demonstriert das überzeugend.

24
Sep
2016

Wirklichkeit der Welt


Bereits der Philosoph Platon macht in seinem Höhlengleichnis klar, dass wir in einer Schattenwelt leben. Auch der Gestaltpsychologe Rudolf Arnheim betont, dass wir gestalten, sobald wir wahrnehmen. Kurzgesagt, Wirklichkeit ist Einbildung.

Diese Einbildung verändern wir wiederum durch religiöse, künstlerische oder wissenschaftliche Fantasien. Diese Wirklichkeit erscheint uns so glaubhaft, dass wir selten darüber in Zweifel geraten.


23
Sep
2016

Vorstellung als Brücke zwischen Physik und Metaphysik


Vision ist ein sehr ausgeprägt prägendes „Als-ob-Erlebnis“, weil es aua Ereignis als inneres Bild scheinbar echt vom Gehirn projiziert wird. So erscheinen Verstorbene Trauernden als ob sie tatächlich anwesend wären.

Fantasie ist der Regler des Bewusstwerdens. Vorgaben für diesen Regler liefern Anlagen, Triebe, Bedürfnisse, Erfahrungen. Der Regler übersetzt diese Vorgaben in antizipierbare Vorhaben, die mit Hilfe des Verstandes umgesetzt und gefühlsmäßig aus- und bewertet werden.


22
Sep
2016

Was prägt künstlerisches Schaffen unbewusst?


Der Künstler Paul Klee versucht, seine Bilder zu analysieren. Für Klee ist entscheidend, dass ein Ding mehr ist als seine sinnlich vernehmbare Erscheinung. Er versucht, das Verborgene als Spiel von Naturkräften zu entbergen.

Gilt das für das vorgeburtliche Sein schlechthin? Werden Ideen unbewusst aus Spielen von Naturkräften geboren? Um das beantworten bzw. entdecken zu können, vereinfacht Klee Form zur schöpferischursprünglichern Urform. Klee nimmt einen alle Dingen gemeinsamen Urgrund an. Das Gespür für diesen Urgrund ermöglicht der Kunst, das Spiel der Naturkräfte beispielhaft sichtbar zu machen. Nicht das Werk schafft hierbei Einsichten, sondern der Werkprozess. Eine ausführliche Analyse dieses Prozesses nimmt Susanne Abel (siehe gestern) vor.


21
Sep
2016

„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“ (Paul Klee)


Der Philosoph Martin Heidegger versucht, sich dem Wesen des Kunstwerks meditativ metaphysisch zu nähern, indem er aufzeigt, was ins Werk gesetzt wird, das ist Vorschein des Seins.

Der Künstler Paul Klee dagegen verfährt umgekehrt, wenn er versucht, die Grundlagen seiner Kunst darzustellen. Das vollzieht er, indem er sein Schaffen systematisch nachzuvollziehen versucht.

Susanne M. Abel Abhandlung „Aus den Bildern der Kunst lugt das Denken hervor“ (2007) ist gleichsam eine philosophische „Synchronisation“ des metaphysischen und künstlerischen Versuchs. Abel nennt dieses „Logik des Sichtbarmachens“.

20
Sep
2016

Wirklichkeit der Kunst


Was sich künstlerischen Schaffen offenbart, ist reine intuitive Idee. Allein Kunst vermag Wahrheit ins Werk zu setzen, indem Intuition lyrisch, poetisch, bildnerisch, plastisch, musikalisch oder darstellerisch übersetzt wird.

Kunst lässt hervorscheinen, was sich gewöhnlich verbirgt. Das, was sie offenbart, verschließt sich dem Wissen und erschließt sich allein dem Glauben. Verstehen vollzieht sich weniger verstandes- als vielmehr gefühlsmäßig.

Aus diesem Grund ist es auch kaum möglich, mit dem Verstand zu erfassen, um verständlich zu beschreiben, was Kunst ins Werk setzt.

Kunst wird am zutreffendsten künstlerisch interpretiert.
Das Betrachten eines Kunstwerks braucht Zeit und den Versuch, überkommen Gedankliches loszulassen.

Am ehesten nähert man sich Kunst meditativ, um sich intuitivem Verstehen zu öffnen und zu erwarten, was sich intuitiv offenbart.


19
Sep
2016

Selbst des Ichs Sinn



Suchen nach Sinn
außerhalb vom Ich
bleibt ohne Gewinn
selbst ist wesentlich


Anmerkung:
Was Du zu entdecken vermagst,
liegt alles tief in Dir verborgen,
zwecklos, wenn du dich beklagst,
Du musst selbst dafür sorgen!

18
Sep
2016

Irreführender Verweis


Analog zum transzendental religiösen Sinn gelangt ein weiterer Sinn zum Vorschein, nämlich jener extentieller Sinn, welcher das Suchen nach Sinn initiiert. Dieser Sinn aber erscheint irreführend, denn er setzt voraus, dass ein solcher Sinn überhaupt existiert.

Sinnlich vernehmbarer Sinn des Lebens ist die Fortpflanzung zwecks Arterhaltung und das Schützen der Natur, um die Arten Überhaupt zu Rehalten. Aber der Mensch erweist sich als das einzige Lebewesen, das seinen eigenen Lebensraum zerstört.


17
Sep
2016

Übernatürlicher Sinn des limbischen System oder wie die Bibel entstand


Vernunftbegabte Lebewesen verfügen neben dem Instinkt einen emotionalen Antrieb des limbischen Systems, sinnlich Vernehmbares zu überschreiten. Dieser Antrieb lässt sich auch transzendentaler Sinn nennen.

Der transzendentale Sinn bewirkt das Entdecken von Mythen und Religionen. Was dieser Sinn aufspürt, das übersetzen Fantasien in Bilder. Die erfolgreichste Schöpfung transzendentaler Fantasie ist „Gott“. Das Faszinierende dieses Bildes besteht in seiner initiierenden Kraft. Wird „Gott“ zum Inhalt einer Kontemplation, dann initiiert sich limbisch sogar das Gefühl einer Nähe zu Gott. Dieses Gefühl schafft den Glauben an die Existenz eines solchen Gottes, Es entsteht eine Art hermeneutisch religiöser Zirkel der Vergegenwärtigung Gottes. Während des kontemplativen Verweilen in diesem Zirkel schaffen schöpferische Menschen glaubhafte Geschichten von und über Gott.

Die Autoren erfahren das, was sie fantasievoll erleben, als wirklich, und so beschreiben sie alles so, als hätte es wirklich stattgefunden.

Stellt sich die Frage nach dem zureichenden Grund transzendental religiöser Wirkungen. Diese Frage versucht, zu ergründen, ob die Tatsache der Existenz eines transzendentalen Sinns nicht auf eine Art und Weise außersinnlicher Existenz verweist.


16
Sep
2016

Totzeit ( │) Wesenswechsel des Lebens?


Lässt die Einsicht a priori einen Rückschluss vom Leben auf den Tod zu?
Bedeutet Sterben letztlich nur den Wechsel gleichsam eines Aggregatzustandes des Körperlichen, Seelischen und Geistigen?

Auf welche Art und Weise ist dann angesichts eines radikalen Aggregatzustandes noch Kommunikation möglich?

Fromme interpretieren das Werden a priori (∞ (: + │ 0 => *+ )) als Gott, zu dem sie beten können, allerdings ohne gehört zu werden. Im Buddhismus wird „∞ (: + │ 0 => *+ )“ als Wiedergeburt (punarbhava; auch: Wiederdasein bzw. wieder werden oder erneute Existenz) gedeutet.

Offensichtlich verfügt das vernunftbegabte Lebewesen über einen Spürsinn für „„∞ (: + │ 0 => *+ )“. Wenn dem aber so ist, dann lässt sich „∞ (: + │ 0 => *+ )“ allein rein intuitiv erspüren.


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11 Jahre Begriffskalender

Prof. Dr.phil. habil. Wolfgang Schmid

 

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