21
Aug
2017

Frühe Ästhetik

Tatsächlich war in den Anfängen Abendländischen Denkens für die ersten Philosophen Denken vor allem „aisthesis“ (αἴσθησις), inneres Wahrnehmen von Bildern, und „Ästhetik“ war der Name für die Kunst innerer Wahrnehmung und zugleich „τέχνη“ (Technik ihrer Veranschaulichung).
Die ältesten Höhlenmalereien und Skulpturen vor nahezu vierzig Jahrtausenden sind ästhetische Zeugnisse Gestalt gewordener Gedanken. Alte Gravuren und ockerfarbene Zeichnungen von Tieren und geometrischen Formen sind gleichsam künstlerisch ins Werk gesetzte Notizen existentieller Reflexionen.

20
Aug
2017

Bilder im Kopf malen

Kindliche Neugier wird geschwächt, wenn neugierige Fragen keine Antworten finden. Das hat bisweilen zur Folge, dass sich kindlicher Entdeckergeist nach innen wendet, um sich in den Fantasien der Spielwelt auszuprobieren. Solche an ihrer Umgebung interesselos gewordenen Kinder werden still und wirken, in sich gekehrt, sehr verträumt.

Fragen zeigen dagegen auf-der- Suche-Sein an. Das Kind will fragend seine Umgebung entdecken. Was es nicht sprachlich klären kann, das versucht es für sich zeichnerisch klar zu machen. Kinderzeichnungen sind nicht nur frühe Veranschaulichen erster Gedanken, sondern zugleich auch Ausdruck von Bedürfnissen oder Stimmungen.

Ein Mädchen, das die erste Klasse in der Grundschule besuchte, antwortete mir auf meine Frage, was es tut, wenn es denkt: „Ich male Bilder im Kopf!“. Dieses Kind nannte Denken einen künstlerischen Vorgang, der sich nur im Kopf abspielt: αἴσθησις

19
Aug
2017

Kindliche Nachahmungsversuche

Aber Kinder erfahren meistens nicht, was genau da vor sich geht und auch nicht, warum dieses so anstrengend sein soll.So wird ihnen auch nicht klar, dass es ihre Neugier ist, die in ihnen Denken in Gang setzt.
Sie tun schlichtweg das, was Denken spontan in Gang setzt: sie fragen, um das zu erfahren, was ihnen wichtig ist.

Bisweilen ist eine Frage so bohrend, das hartnackige Kinder nicht lockerlassen. Bleibt dennoch eine zufrieden stellende Antwort aus, dann versuchen sie selbst, das heraus zu finden, wonach sie eigentlich fragten.

So wollte oder konnte unser blinder Vater nicht erklaren, was Blindsein eigentlich bedeutet und wie es moglich ist, sich zurechtzufinden. Unser Vater bewegte sich namlich zu Hause und in vertrauter Umgebung so, dass manche Nachbarn sogar an seiner Blindheit zweifelten und Rentenbetrug vermuteten.

So bewegten sich meine Schwester und ich haufig mit geschlossenen Augen durch die Wohnung, bis wir gegen etwas liefen oder daruber stolperten. Erfahren uber Blindheit haben wir selbstverstandlich durch diese unsere Gehversuche nichts. Denken erstickte in Fragen, die keine Antworten lieferten. Also fragten wir auch nicht mehr nach und Blindsein wurde fur uns Kinder gleichsam zu einer fraglosen alltaglichen Selbstverstandlichkeit.

18
Aug
2017

Denken erfahren

Obwohl alle davon uberzeugt sind zu denken, vermag doch kaum jemand zu erklären, was er eigentlich tut, wenn erdenkt.
Akademisch gebildete Leute reden sich gewohnlich damit heraus, dass sie behaupten, Denken sei zu komplex und zu kompliziert, um es einfach erklären zu konnen. Ich befurchte, die meisten von jenen, welche das behaupten, können auch nicht sagen, was sie meinen, wenn sie von komplex und kompliziert reden.
Sehr wahrscheinlich muss das Denken erst gelernt werden, um es verstehen zu konnen. Haufig horen Kinder, die ihre Eltern etwas fragen mochten, dass siegerade stören, weil Mutter oder Vater nachdenken muss.
Aus Erfahrung wissen sie bereits, dass es dann ganz offensichtlich um eine wichtigeAngelegenheit geht, Manchmal bekommen sie sogar gesagt, woruber so angestrengt nachgedacht wird. Vielleicht sagen sie, dass sie gerade darüber nachdenken, ob ein neues Auto angeschafft werden muss.
Aufmerksame Kinder erfahren Nachdenken als einanstrengendes Beschaftigen mit etwas. Nicht von ungefahr wird auch von „sich das Hirn zermartern’ oder „sich den Kopf zerbrechen" gesprochen.


Hinweis: Eine Menge ist umso komplexer, je mehr Elemente sie enthalt. Sie ist aber umso komplizierter, je mehr Beziehungen zwischen diesen Elementen bestehen.

4
Aug
2017

Bild-er-leben

Philosophen wollen etwas machen, was keiner braucht, wollen etwas machen, für das es keinen Markt gibt, wollen etwas machen, für das sie keinen Auftrag haben, Sie machen es, weil sie glauben, dass es außer ihnen, irgend jemanden interessieren könnte. Sie wollen schaffend etwas verstehen und das anderen auch zeigen.





Die Geschichte der Philosophie demonstriert, dass diese Denker Recht behalten, Ohne deren hoch geschätzte Eigen-Bewertung wären Mathematik, Naturwissenschaften und Technik gar nicht erst entstanden. Der Erfolg solcher Mitteilungen verführte allerdings zur Vernachlässigung eigener origineller Auseinandersetzungen und zum bloßen Übernehmen vorgedachter Wege.



Diese von Schulen und Hochschulen geförderte Bequemlichkeit führt letzendlich den Philosophen Friedrich Nietzsche zur Klage über die durchgängige Bildungslosigkeit.

2
Aug
2017

Gedanke

Unser Gehirn spielt und arbeitet künstlerisch. Es erzählt uns in Bildern das, was uns interessiert.



Gedanke, das ist im einfachsten Fall eine im Bewusstsein passiv vergegenwärtigte Bildbeschreibung. Dieses passiv bewusst gewordene, vergegenwärtigte, versprachlichte Bild lässt sich wiederum aktiv betrachten und beobachten, um es zu begreifen.



Als Bild im Kopf bzw. Vorstellung wird ein Gedanke oft merkwürdig abständig beschrieben, beispielsweise als "ein bestimmter geistiger Inhalt, der als zusammenhängende Einheit gedacht wird".



Diese Bestimmung ist so vage, dass sie letzlich schon als nichtssagend zu bezeichnen ist. So ist "ein bestimmter geistiger Inhalt" eine Leerformel, denn es wird verschwiegen, worin diese Bestimmung eigentlich bestehen soll. Und "zusammenhängende Einheit" ist nicht mehr als Tautologie.



Einem Jungen kommt an einem regnerichen Tag der Gedanke an seine Spielzeugeisenbahn. Als dieser Gedanke projiziert sich das Bild von seiner Bahnanlage ins Bewusstsein; zugleich malt seine Fantasie eine geeignete Spielwelt.



Wenn dieser Junge dann den ersten Zug in Bewegung versetzt, dann fährt dieser durch jene Landschaft, welche ihm gerade gefühlsmäßig zusagt.



Insofern lässt sich ein Gedanke auch als Momentaufnahme einer emotionalen virtuellen Welt bezeichnen.



Wird beabsichtigt, Denken zu beschreiben, dann sollte das am besten mit Hilfe eines Fallbeispiels beschrieben werden.

1
Aug
2017

Selbstauskunft des Gehirns

Wer sagen soll, was genau Denken ist, wird überrascht, festzustellen, gar nicht sagen zu können, was diesen Prozeß eigentlich ausmacht.



Es fällt offensichtlich schwer, das genau zu bestimmen, was unser Verhalten durchgängig maßgeblich bestimmt.



Verlassen wir uns allein auf uns selbst, dann scheint uns Denken intuitiv hervor. Wir empfinden Wahrnehmen, Betrachten, Beobachten, Begreifen und Verhalten zwar als irgendwie am Denken beteiligt, aber wir vermögen dennoch nicht herauszufinden, wie genau diese Beteiligung aussieht.



Das ist erstaunlich, denn unser Gehirn gewährt uns Selbstauskunft über alles, was uns erfahrenswert erscheint. Was wir erfahren wollen, stellt es uns als Bilder im Kopf vor. Deshalb werden diese Bilder auch "Vorstellungen" genannt.



Zugleich werden uns Worte eingegeben, um diese Bilder im Kopf beschreiben und anderen vermitteln zu können. Das sprachliche Erfassen von Vorstellungen geschieht auf Grund des Spracherwerbs natürlicherweise. Der Mechanismus sprachlichen Erfassens wird auch "Innere Stimme" genannt.



Denken erweist sich für jene, welche ihre innere Stimme vernehmen, als Bilderleben im zweifachen Sinn als "Bilderleben", und zwar als "Bilder-Leben" der Fantasie und als "Bild-Erleben" des Geistes.



Die Entdeckung der Philosophie vollzog sich in der Idee, schlichtweg nur das zu beschreiben, was sich denkend erzählend mitteilt. Dieses natürliche Vertrauen in die Erzählkunst des Gehirns wurde ursprünglich "Bildung" genannt. Diese selbstvertrauende Haltung ist verloren gegangen. Sie ist zum Opfer der Bequemlichkeit geworden. Wir sins längst ohne Bildung, weil es uns bequemer erscheint, all das zu übernehmen, was uns andere vorsagen.

31
Jul
2017

Gedanke

Gedanke, das ist im einfachsten Fall eine im Bewusstsein vergegenwärtigte Bildbeschreibung. Dieses bewusst vergegenwärtigte Bild lässt sich wiederum betrachten und beobachten, um es zu begreifen.



Als Bild im Kopf bzw. Vorstellung wird ein Gedanke gewöhnlich merkwürdig abständig beschrieben, beispielsweise "ein bestimmter geistiger Inhalt, der als zusammenhängende Einheit gedacht wird".



Diese Bestimmung ist so vage, dass sie letzlich schon als nichtssagend zu bezeichnen ist. So ist "ein bestimmter geistiger Inhalt" eine Leerformel, denn es wird verschwiegen, worin diese Bestimmung eigentlich bestehen soll. Und "zusammenhängende Einheit" ist nicht mehr als Tautologie.



Einem Jungen kommt an einem regnerichen Tag der Gedanke an seine Spielzeugeisenbahn. Als dieser Gedanke projiziert sich das Bild von seiner Bahnanlage ins Bewusstsein; zugleich malt seine Fantasie eine geeignete Spielwelt.



Wenn dieser Junge dann den ersten Zug in Bewegung versetzt, dann fährt dieser durch jene Landschaft, welche ihm gerade gefühlsmäßig zusagt.

Insofern lässt sich ein Gedanke auch als Momentaufnahme einer emotionalen virtuellen Welt bezeichnen.



fWird beabsichtigt, Denken zu beschreiben, dann sollte das am besten mit Hilfe eines Fallbeispiels beschrieben werden.

30
Jul
2017

Grundsätzliches

Antriebe, Bedürfnisse oder Wünsche bewegen unser Gehirn, wahrnehmend Welt zu erkunden und zu erfahren. In der Regel ist es Neugier, die uns bewegt, Erfahrungen zu sammeln.


Weniger gut ist es, wenn Neugier durch Geltungsbedürfnis überlagert wird. Solche Überlagerung führt häufig zum Verlust des natürlichen Gespürs für Handlungsimpulse, die das Gehirn aussendet.


So wird das Subjekt erfahren, dass ihm Fragen helfen, das zu entdecken, wonach es insgeheim strebt.


So vernlasst das Gehirn viele schon in jungen Jahren, Gedichte oder Songs zu schreiben, Instrumente zu erlernen, Musik zu komponieren oder sich auch für wissenschaftliches Forschen interessieren.

29
Jul
2017

Allen alles

Alle vermögen von Natur aus alles erfahren, was ihnen wichtig erscheint. Jedoch scheitern die meisten am nicht wollenden Willen, denn es kostet natürlicherweise große Anstrengung , das Gehirn zur Selbstauskunft zu veranlassen. Man nennt das Konzentrieren geistiger Kräfte auf das neuronale Geschehen im Gehirn folgerichtig "Konzentration". Es ist also vor allem Konzentrationsmangel, warum viele daran gehindert werden, Wesentliches über sich selbst zu erfahren.



Wer sich aber auf das Abenteuer der Selbterfahrung einlässt, wird sich im Verlauf seiner Exkursion auch alle hiefür erforderlichen Hilfsmittel besorgen können. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, Selbsterfahrung bedeutet hier keinewegs eine Art Ich-Trip, sondern vielmehr Erkennen dessen, was sich sich an Naturhaften in jedem von uns als naturhaft Seiendes repräsentiert.



Selbterfahrung gilt hier also als Mittel zum Zweck der Naturerkenntnis und nur insofern mittelbar zugleich auch Selbsterkenntnis.

28
Jul
2017

Alles auf Null

Unser Gehirn gewährt uns Selbstauskunft über alles das, was uns erfahrenswert erscheint. das, was wir erfahren wollen, stellt es uns in Bildern vor. Das Auseinandersetzen mit diesen Bildern, also deren Betrachten, Beobachten, Verstehen, um zu begreifen, wird als Denken bewusst. Wird das zusammengefasst, was das Gehirn vorstellt, dann erweist sich Denken als Bilderleben.


Die Entdeckung der Philosophie vollzug sich in der Idee, schlichtweg nur das zu beschreiben, was sich denkend, erzählen mitteilt. Dieses natürliche Vertrauen in die Erzählkunst des Gehirns oder Bildung ist verloren gegangen bzw. zum Opfer der Bequemlichkeit geworden. Wir sins längst ohne Bildung, weil es uns bequemer erscheint, all das zu übernehmen, was uns andere vorsagen.

27
Jul
2017

Arten und Weisen zu denken

Als Bilderleben meint Denken das Wechselwirken zwischen Bilder-Leben der Fantasie und Bild-Erleben der Vernunft. Vernunft ist wiederum das Zusammenwirken von Antrieben. Bedürfnissen, Gefühlen und Verstand, durch den sich Begreifen organisiert.



Philosophie ist der Name für die Reflexion des Denkens auf das Denken = Selbstreflexion des Denkens.



Als Metaphysik denkt Philosophie die Bedingungen der Möglichkeiten zu denken.



Der Rückgang in die Ursprünge des Denkens gelingt der Metaphysik durch fortwährende Abstraktion, weg vom Seienden hin zum Sein des Seienden.



Metaphysisches Bilder-Leben schafft Seinsweisen, die als Wesen vom Seienden zum Vorschein gelangen.



Mathematisches Bilder-Leben schafft Formen, die als Modell berechenbaren Gestaltens zum Vorschein gelangen.



Künstlerisches Bilder-Leben dagegen schafft Formen, die Als Bild ins Werk gesetzter Wahrheit hervorscheinen.



Künstlerisches Denken vollzieht sich vor allem intuitiv, initiiert durch gefühlt empfundene Ideen schöpferischer Darstellungen.



Mathematischem, meataphysischem und künstlerischem Denken ist vor allem das Schaffen virtueller Modelle gemeinsam, also Vorgaben bzw. Vorlagen 'praktischen' Wahrnehmens, Betrachtens, Beobachten und Begreifen.



Das Problem dieser Art und Weisen zu denken liegt in der Brechung des Seins und das Splittern des Seienden in wesentlich unterschiedene Aspekte. Diese Splitterung verursacht das Aufsplitten des Bewusstwerdens in Wissen und Glauben.



Jedoch glauben wir längst mehr als wir denken.



Als Denken erzeugt Bilderleben den Anschein von Wirklichkeit. Das, was wir denkend wahrnehmen, erscheint uns unmittelbar zu betreffen. Uns wird selten bewusst, dass es sich hierbei lediglich um eigen für uns zurechtgemachte Erscheinungen handelt. Wir nehmen nichts so wahr, wie es unabhängig von uns ist, sondern allein so, wie es für uns zutreffend erscheint.



Quelle des Bilder-Lebens ist die Fantasie, die das Denken mit Vorstellungen und Bilder-Leben in Bild-Erleben überführt. Neben der Fantasie erzeugen Triebe und Bedürfnisse Gefühle, die sich tags in Wunschvorstellungen oder nachts Träume wandeln.

Aber das vernunftbegabte Lebewesen nutzt seinen Verstand nicht, um die emotionale Begabung der Vernunft hinreichend zu erkunden. Was Denken für den Verstand, das ist Glauben für die Vernunft. Was Begriff für den Verstand, das ist Emotion für die Vernunft. Was Laute für den Verstand, das sind Noten bzw. Töne für die Vernunft. Was Wissenschaft für den Verstand, das ist Kunst für die Vernunft. Der Verstand erkennt in Begriffen, die Vernunft in Emotionen. analog zu Begriffen sind Grundgefühle wie Traurigkeit, Glück, Angst bzw. Furcht, Ärger, Geringschätzung, Überraschung allgemein verständlich. Mimische Ausdrücke von Emotionen begleiten Verlautbarungen und interpretieren Äusserungen zusätzlich.



Widersprüche zwischen Verlautbarungen und Art und Weise, sich emotional auszudrücken, verwirren.

Wirklich problematisch wird es, wenn sich Verstand und Vernunft vermischen. Das geschieht beispielsweise dann, wenn Schutz- und Liebesbedürfnisse eine Macht erfinden, die über allem steht und demzufolge als göttlich empfunden wird

26
Jul
2017

Wir sind ohne Bildung

.. wir sind ohne Bildung, noch mehr,
wir sind zum Leben, zum richtigen und einfachen Sehen und Hören, zum glücklichen Ergreifen des Nächsten und Natürlichen verdorben und haben bis jetzt noch nicht einmal das Fundament einer Kultur,
weil wir selbst davon nicht überzeugt sind, ein wahrhaftiges Leben in uns zu haben.“

Es sind vor allem zwei Aussagen des Philosophen Friedrich Nietzsche, die das, was ich intuitiv empfinde, ausdrücken. Die erste Aussage beinhaltet seine Kritik an der Pädagogik, die uns jene Erziehung und Bildung aufdrängt, durch welche das unvoreinge-nommene Sehen verlernen.

"Man mache sich nur einmal mit der pädagogischen Literatur dieser Gegenwart vertraut; an dem ist nichts mehr zu verderben, der bei diesem Studium nicht über die allerhöchste Geistesarmut und über einen wahrhaft täppischen Zirkeltanz erschrickt. Hier muss unsere Philosophie nicht mit dem Erstaunen, sondern mit dem Erschrecken beginnen: wer es zu ihm nicht zu bringen vermag, ist gebeten, von den pädagogischen Dingen seine Hände zu lassen."

Die Begründung Nietzsches für diesen Missstand in der Pädagogik fällt scharf aus:

"Dass es aber trotzdem nirgends zur vollen Ehrlichkeit kommt, hat seine traurige Ursache in der päda-gogischen Geistesarmut unserer Zeit; es fehlt gera-de hier an wirklich erfinderischen Begabungen, es fehlen hier die wahrhaft praktischen Menschen, das heißt diejenigen, welche gute und neue Einfälle haben und welche wissen, dass die rechte Genialität und die rechte Praxis sich notwendig im gleichen Individuum begegnen müssen: während den nüchternen Praktikern es gerade an Einfällen und deshalb wieder an der rechten Praxis fehlt."

Die Folgen solcher Erziehung und Bildung: "wir sind ohne Bildung, noch mehr, wir sind zum Leben, zum richtigen und einfachen Sehen und Hören, zum glücklichen Ergreifen des Nächsten und Natürlichen verdorben und haben bis jetzt noch nicht einmal das Fundament einer Kultur, weil wir selbst davon nicht überzeugt sind, ein wahrhaftiges Leben in uns zu haben. Zerbröckelt und auseinander gefallen, im Ganzen in ein Inneres und Äußeres, halb mechanisch zerlegt, mit Begriffen wie mit Drachenzähnen übersät, Begriffs-Drachen erzeugend, dazu an der Krankheit der Worte leidend und ohne Vertrauen zu jeder eigenen Empfindung, die noch nicht mit Wor-ten abgestempelt ist : als eine solche unlebendige und doch unheimlich regsame Begriffs- und Wort-fabrik habe ich vielleicht noch das Recht zu sagen cogito ergo sum, nicht aber vivo, ergo cogito. Das leere "Sein", nicht das volle und grüne "Leben" ist mir gewährleistet, meine ursprüngliche Empfindung verbürgt mir nur, daß ich ein denkendes, nicht daß ich ein lebendiges Wesen, daß ich kein animal, sondern höchsten ein cogital bin. Schenkt mir erst Leben, dann will ich euch auch eine Kultur daraus schaffen!"

Als Grundvoraussetzung für richtiges und einfaches Sehen und Hören, zum glücklichen Ergreifen des Nächsten und Natürlichen gilt dem Philosophen Nietzsche die Überzeugung, ein wahrhaftiges Leben in sich zu haben. Seiner Ansicht nach stört das Fehlen einer solchen Überzeugung das Wahrnehmen ganz empfindlich.

Auf den Punkt gebracht bedeutet das: Wer ‚unvor-eingenommen' äußerlich (sinnlich) wahrnehmen will, muss von innen (geistig) nach draußen schauen. Wer sich nicht mit der Fantasie als Verfremdung des Wahrnehmens auseinandersetzt und aufklärt, vermag nicht zu erfassen, was in Wahrheit geschieht.

Der Rückgang in den Ursprung allen Erkennens gelingt der Vernunft, indem sie nach innen schaut. Diese Sichtweise lässt sich verhältnismäßig leicht als Bewusstwerden beschreiben.

Bewusstwerden lässt sich entweder durch Aufmerk-samkeit oder Konzentration ausrichten. Durch Auf-merksamkeit werden sinnliche (äußere) Wahrneh-mungen bewusst, durch Konzentration geistige (in-nere). Will man den Ursprung allen Erkennens schauen, dann geschieht das natürlich durch Kon-zentration. Wie weit man nach innen sehen kann, das hängt natürlich davon ab, wie stark man sich konzentriert.

Als Vergegenwärtigen von inneren Bildern oder Vorstellungen vollzieht sich Konzentrieren gleichsam noch ohne Aufwand. Man braucht dazu keine geistige Kraft. Sich etwas vorstellen, das geht so einfach wie sich erinnern. In der Regel muss sich niemand anstrengen, um sich zu erinnern.

Fragt man sich aber, was dem Vorstellen innerer Bilder vorausgeht, dann benötigt man geistige Kraft. Fragen kostet Kraft, und es hängt von der Art und Weise des Fragens ab, wie viel Kraft erforderlich wird. Die Frage „Wer oder was?“ kostet allerdings kaum Kraft, weil man sich lediglich erinnern muss, um diese Frage zu beantworten. Der Philosoph Sok-rates aber kam als Erster auf die Idee die Frage „Was ist das?“ radikal umzudeuten. „Was?“ verlangt bei Sokrates nicht, etwas wiederzukennen, sondern vielmehr das Wesen von Etwas zu bestimmen. Als Wesensfrage braucht „Was?“ entschieden mehr Kraft als eine bloße Bestimmungsfrage.

Sobald wir wahrnehmen, erfassen wir nicht mehr, was wesentlich ist. Stattdessen nehmen wir oberflächlich wahr. Wenn wir einen Baum wahrnehmen, endet das Erfassen gewöhnlich mit der Feststellung „Das ist!“, mit bloßem Identifizieren also.

24
Jul
2017

Textalgebra

Worte in einem Text dokumentieren neuronale Aktivitäten.

Durch Zuordnungen von Worten als Repräsentanten aktiver Neuronen, das sind identische Worte in zwei zusammenhängenden Sätzen, bleiben im Bewusstsein Vergegenwärtigungen des verspachlichten Zusammenhangs erhalten.

Zwischen einer mittelbaren (bedeutungsbedingt) und einer unmittelbaren (zeichenbedingt) Zuordnung wird nicht unterschieden.

Zwischen einer mittelbaren bzw. bedeutungsbedingten Zuordnung und einer unmittelbaren bzw. zeichenbedingten Zuordnung wird nicht unterschieden.

ACHTUNG: In der Vektoralgebra werden Vektoren numerisch, in der Textalgebra aber alphanumerisch berechnet.

Im Gegensatz zur Vektoralgebra kann die Berechnung von Vektoren in der Textalgebra nicht als bekannt vorausgesetzt werden. Deshalb wird sie hier nach und nach eingeführt.

Grundsätzlich bildet jeder Text sein eigenes ‚Koordinatensystem‘. Sätze bilden die Einheiten. Die Anzahl der Sätze zwischen Übereinstimmungen ergeben die ‚Richtung‘ (Ablenkung), und die Wörter zwischen Übereinstimmungen ergeben den Betrag eines Textvektors.

‚In der Textalgebra bedeutet „Richtung“ Tendenz. „Tendenz“ bedeutet hier Vergegenwärtigungsgrad. Dieser ist um so niedriger, je mehr Sätze zwischen Übereinstimmungen liegen. Ein sehr geringer Vergegenwärtigkeitsgrad besagt, dass dem Schreibenden eine Vorstellung ‚aus dem Blick‘ geraten ist.

Zwischen Satz 1 „A. kocht Gemüsesuppe.“ und Satz 2 „Sie braucht Suppengemüse.“ existiert kein Satz. Somit beträgt die Ablenkung der Vergegenwärtigung Ψ = 2. Grund für diesen Wert: Die Anzahl der Wörter zwischen den Übereinstimmungen „Gemüsesuppe“ (A) und „Suppengemüse“ (B) beträgt 2 Wörter. Der entsprechende Textvektor beträgt: |AB| = 2.

Was sagen solche Werte aus? Das Verhältnis zwischen Betrag und Ablenkung verweist auf die aufgewandte geistige Energie. 2/0 (Betrag |AB| =2 / Zwischensätze 0) besagt dementsprechend, dass die geistige Aufwendung minimal ist.

Wie steht es mit der gedanklichen Leistung? Zwischen den o.a. 2 Sätzen existieren 2 unechte Zuordnungen, nämlich „Suppe“ und „Gemüse“.


Es werden Substantive, Adjektive, Verben, Adverbien und Pronomen berücksichtigt. Wörter einer Wortzusammensetzung werden einzeln berücksichtigt.
Im Gegensatz zum Englischen werden im Deutschen Wortzusammensetzungen als einfache Wörter betrachtet. Die Deutsche Textalgebra behandelt sogenannte unechte Zuordnungen, das sind Zuordnungen, die auf das selbe Wort verweisen, als eine, also wie eine echte Zuordnung.
Dies erfolgt unter der Annahme, dass dies analog zu den neuronalen Vorgängen geschieht.

Niemand vergegenwärtigt zuerst „Kopf“ und dann „Salat“, wenn er „Kopfsalat“ hört. Im Englischen heißt „Kopfsalat“ ohnehin „lettuce“.

bestimmte Worte für bestimmte Gedanken zu finden. Es organisiert diese Wort-zu-Gedanken-Ordnungen zugleich so, dass eine bestimmte Zuordnungsstruktur entsteht. Durch die Art und Weise dieser Struktur erzeugt es zugleich für das empfangende Gehirn eine Art Schlüssel, wie der Text neuronal zu verstehen ist. Eine relativ 'ordentliche' Struktur besagt zum Beispiel, dass der Autor gewohnt ist, klar zu denken und dass die Bearbeitung des Textes keine größeren Verständnisschwierigkeiten erwarten lässt. Es entsteht demnach durch den Text selbst eine Art Voreingenommenheit dem Text gegenüber. Bevor die Bearbeitung des Textes beginnt, wird die Frage beantwortet, wie sehr sich das überhaupt lohnt. Stellt sich die Frage, warum ein Gehirn im Fall eines ungünstigen Textes dem anderen von der Bearbeitung dieses Textes abrät. Die Antwort ist einfach. Ungleich und gleich gesellt sich nicht gern.

Was lässt sich nun aus einer Textstruktur bzw. Beziehungsgefüge erkennen?

Das lässt sich mit Hilfe der einzelnen Beziehungen, die vektoriell ausgelegt werden, beantworten. Die Beschäftigung damit wird Textalgebra genannt. In der Textalgebra existieren Satz-Satz-Zuordnungen und Text-Text-Zuordnungen. Ein Vektor wird bestimmt durch Betrag und Richtung. Der Betrag eines Vektors ergibt sich aus der Anzahl der Wörter oder aus der Anzahl der Sätze, die er durchläuft. Das Symbol „>>“ symbolisiert einen vorwärts gerichteten Vektor. Die Richtung eines Vektors ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Anfangs- und Endpunkt. Um das zu verstehen, muss man sich klarmachen, dass insgesamt 8 Richtungen möglich sind. Die am leichtesten zu erkennende Richtung ist die Horizontale, das ist die Zuordnung von zwei identischen Wörtern; sie stimmen alphanumerisch überein wie „Haus >> Haus“. Bei „Haus >> Haus“ ist kein gedanklicher Aufwand erforderlich. Das Denken steht gleichsam einen Augenblick still und verweilt bei dem durch dieses Wort angezeigten Gedanken. Die nächste Ordnung ist die Einordnung, eine Richtung, die einen leichten Anstieg verzeichnet, also durchaus etwas gedankliche Leistung erfordert. „Haus >> Gebäude“ ist eine sogenannte Wort-Einordnung. Das Wort „Haus“ wird in der Menge von Wörtern mit dem Sammelnamen „Gebäude“ eingeordnet. Vergleicht man folgende Satz-Paare, dann ergibt sich schon eine sensible Differenz:

Satzpaar 1: Er verlässt das Haus früh morgens und betritt etwa um 12 Uhr das Haus in der Lindenstraße.

Satzpaar 2: Er verlässt das Haus früh morgens und betritt etwa um 12 Uhr das Gebäude in der Lindenstraße.

Das 2. Satzpaar kündet im Gegensatz zum 1. eher vom Gang zu einem Haus, in dem irgendeine Verwaltung ihren Sitz hat. Die Beschäftigung damit erfordert den gedanklichen Mehraufwand. Eine weitere Wort-Ordnung ist die Wort-Unterordnung, welche die Differenzierung eines Gedankens anzeigt. „Haus >> Haustüre“: „Er näherte sich dem Haus. Die Haustür steht offen.“ Hier wird der gedankliche Blick auf einen Teil des Hauses gelenkt, der das Ganze etwas ungewöhnlich erscheinen lässt. Man kann diesen Vorgang Subsumtion bzw. Superierung nennen oder auch Deduktion bzw. Induktion. Die Umkehrung der Wort-Unterordnung ist die Wort-Überordnung, obgleich sich der eine Vorgang nie durchführen lässt, ohne den anderen mitzudenken. Die Trennung ist also eher künstlich als natürlich. Erkennen Sie den Unterschied zwischen „Haus >> Haustüre“ und „Haustüre >> Haus“?

„Die Haustüre stand offen. Das stellte er sofort fest, als er sich dem Haus näherte.“ Hier ruht der Blick zunächst auf dem Detail, das als solches nur erkannt wird, weil es als Teil des Ganzen gesehen wird. Eine weitere Ordnung ist die Vorordnung wie z.B. „Frühling >> Sommer“, die als solche nur erkannt wird, wenn die dazugehörige Zeitenfolge bekannt ist. Analog verhält es sich bei der Nachordnung wie „Frühling >> Sommer“. Eine weitere Ordnung ist die Anordnung wie „Schritt <> Methode oder Weg“. Auch diese muss als solche bekannt sein. Eine schließlich noch zu nennende Ordnung ist die Beiordnung wie zum Beispiel „Bekannter <> Freund“, das ist ein Wort, das durch ein weiteres erklärt wird, selbstverständlich auch etwas, das bereits vertraut bzw. schon gespeichert sein muss.

Summa: Ordnungen und ihre kognitiven Funktionen:

Zuordnung <> Identifikation
Einordnung <> Interpretation
Überordnung <> Induktion
Unterordnung <> Deduktion
Anordnung <> Definition
Beiordnung <> Explikation

Demnach wird in einem Text mitgeteilt, ob darin z.B. vor allem Begriffe bestimmt oder erklärt werden.

Aus diesen 8 Funktionen lässt sich auch erschließen, welche Vorgänge die Organisation des Bewusstseins maßgeblich bestimmen. Damit Zuordnen zustande kommen kann, muss vorweg etwas erfasst werden, das identifiziert werden kann. In einem Text wird jedoch nur das berücksichtigt, was durch Substantive, Adjektive, Verben oder Adverbien zum Ausdruck gebracht wird.

Naturalgebra ist die Lehre von gleich und gleich

Wachstum entwickelt sich durch die vier Grundkräfte des Bindens und Lösens und des Hinzufügens und Wegnehmens. Etwas entwickelt sich, indem Ganzes in Gleiches geteilt und hinzugefügt und gleichzeitig den Verhältnissen entsprechend modifiziert wird.

Hinzufügen, Wegnehmen, Binden und Lösen vollziehen sich ineins gleichzeitig.

Gestalten bedeutet Umformen. Sein als Gegenwart des Werdens löst sich aus Vergangenheit und Zukunft, um diese verändert aneinander zu binden und miteinander zu verbinden. Das Wort reißt sich mit seinem Bild vom Werden los, um einen wieder hervorholbaren Augenblick für sich zu behalten. Die Vergegenwärtigung des Wortes erinnert an das festgehaltene Bild.

Der Glaube an die Gleichheit von erinnertem Bild und festgehaltenem Original schafft eine eigene Erlebniswelt. Die durch diese Welt verzögerte Zeit erlaubt deren Modellierung, Mathematisierung und technische Simulation bzw. Reproduktion. Die Technische Entwicklung führt zur fortwährenden Angleichung von Original und medialem Abbild. Das Konvertieren von der primären in die sekundäre technisch verifizierte Welt wird denkbar. Der Traum von einem Fortleben nach dem Tod erfüllt sich durch die Hoffnung auf Simulation.

Alle Handlungen werden algebraisch geregelt. Wenn nun aber letztlich die Natur hinter solchen Regelungen steckt, dann müsste es auch möglich sein, mit den Mitteln der Algebra das Verhalten der Natur selbst zu entdecken. Weil aber die Natur wesentlich Einheit von Information und Energie ist, muss man sich selbstverständlich an eine Erscheinungsform halten, die diese wesentlichen Eigenschaften aufweist. Die einzige mir bekannte Erscheinung, die diesen Bedingungen genügt, ist die Sprache. Sprache ist das anschauliche Universum der Gedanken. In ihren Texten dokumentieren sie ihr Bilderleben und stellen sich dadurch bereitwillig wissenschaftlichen Untersuchungen.


Auf den Text übertragen bedeutet die Lehre vom Gleichen zunächst:

Etwas entwickelt sich, wenn Vergleichbares aufeinander folgt. Nicht vergleichbare Sätze entwickeln keinen Text.

Textalgebra ist die in Texten gespiegelte Algebra der Natur. Die Textalgebra ist die neuronal vermittelte Spiegelung der Algebra der Natur in Texten. Die Überführung der Algebra der Natur in die Algebra des Textes geschieht durch neuronale Prozesse des Gehirns. Anders formuliert: Das Gehirn protokolliert seine neuronalen Prozesse in den Texten, die es erzeugt. Texte sind also neuronale Protokolle des Gehirns.



Zwei Sätze sind gleich, wenn sie hinreichend viele Übereinstimmungen aufweisen:

Substantive ~ gleiche Sache

Verben ~ gleiche Bewegung

Adjektiv ~ gleiche Eigenschaft

Adverb ~ gleiche Art und Weise

Subjekt ~ gleicher Auslöser
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12 Jahre Begriffskalender

Prof. Dr.phil. habil. Wolfgang Schmid

 

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