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26
Aug
2016

Existenz a priori


Die Existenz a priori verfügt über alle Kategorien.
Die Kategorie des Maßes steuert die Elementarkraft „verdichten“, und Weniger wird zunehmend weniger, und zwar genau so lange, bis Weniger nicht mehr zu werden vermag.

Da Weniger jedoch weiterhin mehr wird, explodiert die an ihre Grenzen gelangte Verdichtung und kehrt sich in „auflösen“ um. Diese Umkehrung aber erfährt Nichts a posteriori als Sein: Urknall ! Energie wird durch „auflösen“ informiert, und erste Elementarteilchen entstehen, da sich Sein in Werden verkehrt.

Da aber Werden nicht kategorisiert ist, geschieht nunmehr alles ‚relativ' zufällig. In seiner Art und Weise zu werden, verweist Werden auf Sein als Herkunft und lässt so Kategorien materiell als Natur hervorscheinen.

Schöpfung aus dem Nichts ist eine Folge der Maßlosigkeit einer Elementarkraft.


25
Aug
2016

Formation


Der alte Mönch erhebt die Hostie, die den Schlüssel enthält.
Durch diesen Schüssel öffnet Zen Türen nach innen.
Zen verschenkt den Schlüssel zur Offenbarung allen Seins
Information => Energie = Materie

Materie ist informierte Energie

Information. Diese Information entsteht, weil sich Elementarkräfte zufällig formieren.

Elementare Naturkräfte des Ursprungs sind
hinzufügen,
wegnehmen,
teilen und
vervielfachen.

Vor allem Werden ist Nichts. Nichts ist nicht Nichtiges, denn es existiert Sein als Fülle aller Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten inhärieren reinen Energien.


24
Aug
2016

Ur <4>


Der alte Mönch schlägt das Testament der Natur auf.
Verlesen des ersten Kapitels der Urgeschichte des Werdens:

Tύχη, das Glück herrscht als Zufall und entscheidet über das Spiel möglicher Möglichkeiten des Allgemeinen.

Als wesentliche Eigenschaft des Allgemeinen ist Zufälligkeit die Schöpferin allen Werdens, Καιρός, geglückter Augenblick allen Seins.

Als günstigster Zeitpunkt der Entscheidung des reinen Geistes der Natur a priori verschenkt sich Sein dem Seienden als Wesen. Dieses Geschenk gestaltet sich materiell analog zur entsprechenden Formung reiner Energien.

Als informierte Energie gelangt das Wesen mittels Materie als sinnlich vernehmbare Erscheinung zum Vorschein.

Als allgemein mögliche Form informiert der unendliche, allgegenwärtige Raum des Seins gleichsam blitzartig den Raum und gebärt Zeit .


23
Aug
2016

Botschaft der Freude 3 - Upanishad


Scheinbare Abwesenheit in wirklicher Leere
Wahrheit offenbart sich der inneren Stimme.
Fantasien übersetzen Eingebungen ohne Bilder
Akrobatische Abstraktionen drängen hinter den Horizont
über die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit
Neuronale Spiele zaubern visionäre Vorstellungen
Ein Zen Mönch liest aus einem Upanishad die Offenbarung des Ureinen


22
Aug
2016

Botschaft der Freude 2 - Leere


In der dunklen neuronalen Welt beginnt es zu dämmern.
Die ersten Strahlen des Ideenlichts durchbrechen die Finsternis.
Im erwachenden Bewusstsein verflüchtigen sich Schatten verlorener Kindheit
Im Morgenlicht des Geistes öffnet sich der Horizont des Geheimnisses.
Das Kind empfängt die Hostie ektophysischer Illusion.
Kostenloses Opferbrot, um die aufgebende Hingabe zu meistern
Trotz angestrengten Bemühens lächelt der schwarze Mond.


21
Aug
2016

Botschaft der Freude 1


Bläue in altmodischen Scheibengardinen.
Altbaugehäuse hinter Rauhfaser.
Zerstörtes Uhrwerk in Ebenholz.
Verkümmerte Pflanzen auf dem Fensterbrett.
Rest von starkem Kaffee in ziegelroter Keramiktasse.
Staubteilchen auf milchig brauner Brühe.
Zerknüllte Notizen. Papierknäuel auf dem
Holzfußboden.


Der Dritte Weg


ntuition ist als gefühltes Bilderleben ein innerer Vorgang, der sich wegen seiner Komplexität auf tradierte Weise sprachlich nicht zureichend erfassen lässt.
Historisch scheinen vor allem zwei Methoden hervor.

Mathematische Methoden werden im abendländischen Denken durch philosophische Wege der Abstraktion vorbereitet. Nachdem das Wesen des Seienden entdeckt worden ist, wird es maithematisiert und berechenbar. Abstrahieren und Mathematisieren münden in den Dritten Weg, d.i. das Modellieren der Kybernetik.

Durch Zusammenführen von Philosophie und Mathematik durch Helma Frank entstehen die Phasen der Objektivierung:

- Phänomenologische Phase
- kalkülisierende Phase
- maithematisierende Phase
- Objektivierung


Algebra


Lehre des Vergleichs
gleich ähnlich gegensätzlich
formend gestalten

20
Aug
2016

Wirklichkeit ist nicht wirklich


Wirklichkeit und Vorstellung überschneiden sich im nicht beweisbaren Phänomen des Axioms.

Vermutlich drücken Axiome verkürzt aus, was Urbilder in uns (unbewusst) darstellen. Als versachlichte Empfindungen sollen Axiome der Philosophie als individuelles Gedankenspiel Sicherheiten verschaffen. Axiome werden unbedacht bewusst und entdeckt.
Aber anstatt diesen vorbewussten Prozess zu analysieren, verwenden Philosophen das, was ihnen unbedacht aus dem Unbewussten zufällt, um fantastische Systeme zu entwickeln, auf denen sie dann Wissen gründen.

Den einzigen Erklärungsversuch stellt die Ideenlehre Platons dar. Dieser erklärt diesen Zufluss aus dem Unbewussten als Wiedererinnern an vorgeburtliches Wissen. Er versucht dieses nachzuweisen, indem er aufzeigt, dass die Vernunft auf dieses Wissen zuzugreifen vermag, wenn sie nur durch geschicktes Fragen hinreichend Schritt für Schritt dorthin geführt wird.

In der Tat organisieren Fragen Bewusstwerden strategisch bzw. systematisch. Wissenschaftler betrachten das, was sich ihnen dadurch eröffnet, als Entdeckung. Gemäß Platon handelt es sich aber dabei lediglich um Entbergen vorgeburtlichen Wissens.

Logik


Ordentlich handeln
streng sorgfältig vergleichen
sicher beweisen


19
Aug
2016

Die falsche Richtung


Das Streben des vernunftbegabten Lebewesens drängt nach draußen, statt nach innen. Die Ausrichtung der Vernunft ist auf Eroberung ihrer Außen statt Innenweit aus.

Diese Eroberung vollzieht sich ohne Rücksicht auf Verluste. Das ursprüngliche Wesen der Innenwelt verliert sich im Wissen. Es gilt nur, was sich beweisen lässt, Aber die Innenwelt entzieht sich dem, was als richtig gilt!

Angesichts solchen Anspruchs entschwinden die Möglichkeiten, noch die Wahrheit zu erfahren. Abendländisches Denken unternimmt in seiner Geschichte niemals den Versuch, der Wahrheit zu ermöglichen, sich als richtig offenbaren zu können. Die Wärme des Herzens vereist in der Kälte des Wissens.


Begabung


Empfinden spüren
displiziniert durchführen
gelassen bleiben


18
Aug
2016

Der Dritte Weg

Intuition ist als gefühltes Bilderleben ein innerer Vorgang, der sich wegen seiner Komplexität auf tradierte Weise sprachlich nicht zureichend erfassen lässt.
Historisch scheinen vor allem zwei Methoden hervor.

Mathematische Methoden werden im abendländischen Denken durch philosophische Wege der Abstraktion vorbereitet. Nachdem das Wesen des Seienden entdeckt worden ist, wird es maithematisiert und berechenbar. Abstrahieren und Mathematisieren münden in den Dritten Weg, d.i. das Modellieren der Kybernetik.

Durch Zusammenführen von Philosophie und Mathematik durch Helma Frank entstehen die Phasen der Objektivierung:

- Phänomenologische Phase
- kalkülisierende Phase
- maithematisierende Phase
- Objektivierung


Gast auf Erden


Alle sind nur Gast
auf Erden, und wir wandern
schnell dem Ende zu


17
Aug
2016

Intelligenz


Gut ordnen können
achtsam behutsam werten
sorgfältig handeln


16
Aug
2016

Fühlen


Wahrnehmen werten
Eigene Werte kennen
Erfahren leben


15
Aug
2016

Denken


Ein Bilderleben
Bilder-Leben Fantasie
Bild-Erleben Nοῦς


14
Aug
2016

Selbstbewusstsein


Gefühlte Werte
Erziehung und Bildung
Gewissen Natur


13
Aug
2016

Erinnerung


Einstmals gewesen
aufbewahrtes Erlebnis
gefühlte Werte


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Prof. Dr.phil. habil. Wolfgang Schmid

 

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