Bild-er-leben
8. Begriff von 365 Begriffen, die Sie brauchen können
Begriffe inszenieren im Bewusstsein genaue Vorstellungen über den Ablauf von Handlungen. Das Problem ist nur, dass mit Begriffen oft so unsachgemäß umgegangen wird, dass es erst gar keine Bilder im Kopf entstehen können.
Der angemessene Umgang mit Begriffen wird in der Regel nicht gelehrt. Die Folge ist, dass das Gehirn Begriffe mit Bezeichnungen bzw. bloßen Benennungen verwechselt und diese dann identifiziert oder allenfalls noch interpretiert, statt sie als Bilderleben lebendig werden zu lassen.
Jeder kann leicht und schnell prüfen, ob er sich im Umgang mit Begriffen auskennt. Um diesen Test so eindrucksvoll wie möglich durchführen zu können, soll einer der einfachsten Begriffe ausgewählt werden.
Dieser Begriff lautet: Rechteck.
Jeder weiß, was ein Rechteck ist. Sobald beim Lesen des Wortes "Rechteck" die Vorstellung von einer Rechteckfläche entsteht, verarbeitet das Gehirn dieses Wort auf der Grundlage des Wiedererkennens (Identifikation). Das lässt sich leicht daran erkennen, dass das Wort "Rechteck" eine Art Standbild - vergleichbar mit einem Dia - ins Bewusstsein projiziert, aber eben keine Folge von Bildern eines Ablaufes, Momentaufnamen einer Handlung also.
Sollten Sie jetzt nichts mit dieser Erklärung anzufangen
wissen, dann verfügen Sie noch über keine Erfahrungen im Umgang mit Begriffen. Falls Sie das Rechteck in Bewegung gesehen haben, vielleicht, indem dieses seine Größe oder auch Farbe wechselte, haben Sie mit dem projizierten Standbild gespielt, aber eben immer noch keine typisch begriffsbedingte Projektion erfahren.
Am besten, Sie überlegen jetzt erst einmal, was damit gemeint sein könnte. Teilen Sie mir Ihre Überlegungen mit, insofern das noch heute geschehen kann. Benutzen Sie bitte die Adresse dringend@wolfgang-schmid.de
Nun zum heutigen Begriff. Wenn ich die Lösung, die Sie ja selbst herausfinden wollen, nicht vorwegnehmen soll, dann beschränke ich mich auf eine Erscheinung, die mit dem, was das Wort Begriff meint, zusammenhängt. Bei dieser Erscheinung handelt es sich um den Begriff "Bilderleben", der a eine zweifache Bedeutung hat:
1. Bild-Erleben, das ist vorwiegend die Arbeit der linken Gehirnhälfte und
2. Bilder-Leben, das ist überwiegend die Arbeit der rechten Gehirnhälfte.
Ein Begriff wird erst dann und nur dann verstanden, wenn es zum Bilderleben kommt.
Fortsetzung folgt morgen!
Begriffe inszenieren im Bewusstsein genaue Vorstellungen über den Ablauf von Handlungen. Das Problem ist nur, dass mit Begriffen oft so unsachgemäß umgegangen wird, dass es erst gar keine Bilder im Kopf entstehen können.
Der angemessene Umgang mit Begriffen wird in der Regel nicht gelehrt. Die Folge ist, dass das Gehirn Begriffe mit Bezeichnungen bzw. bloßen Benennungen verwechselt und diese dann identifiziert oder allenfalls noch interpretiert, statt sie als Bilderleben lebendig werden zu lassen.
Jeder kann leicht und schnell prüfen, ob er sich im Umgang mit Begriffen auskennt. Um diesen Test so eindrucksvoll wie möglich durchführen zu können, soll einer der einfachsten Begriffe ausgewählt werden.
Dieser Begriff lautet: Rechteck.
Jeder weiß, was ein Rechteck ist. Sobald beim Lesen des Wortes "Rechteck" die Vorstellung von einer Rechteckfläche entsteht, verarbeitet das Gehirn dieses Wort auf der Grundlage des Wiedererkennens (Identifikation). Das lässt sich leicht daran erkennen, dass das Wort "Rechteck" eine Art Standbild - vergleichbar mit einem Dia - ins Bewusstsein projiziert, aber eben keine Folge von Bildern eines Ablaufes, Momentaufnamen einer Handlung also.
Sollten Sie jetzt nichts mit dieser Erklärung anzufangen
wissen, dann verfügen Sie noch über keine Erfahrungen im Umgang mit Begriffen. Falls Sie das Rechteck in Bewegung gesehen haben, vielleicht, indem dieses seine Größe oder auch Farbe wechselte, haben Sie mit dem projizierten Standbild gespielt, aber eben immer noch keine typisch begriffsbedingte Projektion erfahren.
Am besten, Sie überlegen jetzt erst einmal, was damit gemeint sein könnte. Teilen Sie mir Ihre Überlegungen mit, insofern das noch heute geschehen kann. Benutzen Sie bitte die Adresse dringend@wolfgang-schmid.de
Nun zum heutigen Begriff. Wenn ich die Lösung, die Sie ja selbst herausfinden wollen, nicht vorwegnehmen soll, dann beschränke ich mich auf eine Erscheinung, die mit dem, was das Wort Begriff meint, zusammenhängt. Bei dieser Erscheinung handelt es sich um den Begriff "Bilderleben", der a eine zweifache Bedeutung hat:
1. Bild-Erleben, das ist vorwiegend die Arbeit der linken Gehirnhälfte und
2. Bilder-Leben, das ist überwiegend die Arbeit der rechten Gehirnhälfte.
Ein Begriff wird erst dann und nur dann verstanden, wenn es zum Bilderleben kommt.
Fortsetzung folgt morgen!
wfschmid - 8. Januar, 00:10
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