"Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr!"
"Der Streit ist der Vater aller Dinge!" Dieser Satz Heraklits betont, dass alles Werdende aus Gegensätzlichem hervorgeht und während seines Erscheinens ständig von dieser Gegensätzlichkeit bestimmt wird. Sobald der Mensch geboren wird, ist er alt genug zu sterben. (Jean Paul Sartre). Im Leben ist die Möglichkeit des Sterbens ständig anwesend. Alles Werdende ist zugleich Entstehen und Vergehen. Im Herbst zeigt sich bereits der Frühling in den Knospenansätzen. Heraklit sieht in der Einheit des Gegensätzlichen das alles bestimmende Gesetz.

Das Denken sowohl des Parmenides als auch das des Heraklit zeigt, was geschieht, wenn freies Fragen zu früh abbricht und so verfrüht Grenzen setzt, die dem Denken Schranken setzen. Die beiden Philosophen zeigen aber auch, dass dies menschlich allzu menschlich ist. Persönliche Eitelkeit und Intoleranz dem anderen gegenüber setzt geistigem Wachstum ein jähes Ende.
Die Geschichte unserer Kultur ist voller geistiger Abstürze aus Eitelkeit. Und viele tun so, als folge die Geschichte allein einer inneren Logik.

Das Denken sowohl des Parmenides als auch das des Heraklit zeigt, was geschieht, wenn freies Fragen zu früh abbricht und so verfrüht Grenzen setzt, die dem Denken Schranken setzen. Die beiden Philosophen zeigen aber auch, dass dies menschlich allzu menschlich ist. Persönliche Eitelkeit und Intoleranz dem anderen gegenüber setzt geistigem Wachstum ein jähes Ende.
Die Geschichte unserer Kultur ist voller geistiger Abstürze aus Eitelkeit. Und viele tun so, als folge die Geschichte allein einer inneren Logik.
wfschmid - 30. April, 06:31
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