Unilogo

12
Jul
2005

Die Zeit begegnet dem Zufall

zeit-und-zufall

Zeit: "Hallo Zufall!"
Zufall: "Dass du mich erkannt hast!"
Zeit: "'Niemand kann zweimal in denselben Fluss steigen!' Auch du nicht. Ich erkenne dich ganz leicht, weil du dich ständig veränderst. Du bist das Lebendigste, was ich kenne. Leben bedeutet ja Erleben, im Fluss sein, von der Welle des Augenblicks getragen werden, sich zur rechten Zeit am rechten Ort befinden und das Richtige tun."
Zufall: "Das verlangt Offenheit für das, was uns in einer Situation 'zufällt'. Ich, der Zufall, bin ein Zusammentreffen von Ereignissen, die sich nicht - wenigstens zunächst nicht - mit Ursache und Wirkung erklären lassen."

Zeit: "Aber als unglücklicher Zufall hat jeder Unfall seine eigene Geschichte über jemanden, der sich zu wenig Zeit genommen hat. Unfälle sind Folgen von Zeitfehlern. Dagegen werden bei einem glücklichen Zufall sehr unwahrscheinliche Übereinstimmungen hergestellt. Zur rechten Zeit ereignet sich am rechten Ort das Richtige, so bei einem Lottogewinn."
Zufall: "Ich bin allerdings sehr oft unglücklich, weil mich verantwortungslose Leute an ihren Unfällen beteiligen!"
Zeit: "Der Feind aller Unfälle, an denen ich beteiligt sein könnte, ist der gelungene Umgang mit der Zeit, in diesem Fall Gelassenheit. Der Spruch 'Zeit ist Geld!' verführt im Verkehrswesen geradewegs zu unfallträchtigen Entscheidungen. Wer hier Zeit und Geld spart, ist auf dem besten Weg, sich und andere unglücklich zu machen."

Zufall: "Am liebsten wohne ich in Gehirnen. Eine der Eigenschaften des Gehirns ist die Spielfreude. Auf diese Weise fallen einander Gedanken zu, die ich dann Idee nenne. Schöpferische Menschen haben solche Zufälle als Weggefährten."
Zeit: "Zufälle sind meine Freunde. Einfälle entstehen nicht von ungefähr. Einfallsreichtum ist eine Frage der Spielzeit. Spielzeit, das ist eine Zeitart, die entsteht, sobald unser Gehirn Gedankenspiele regelt und Treffer qua Einfälle ins Bewusstsein schickt. Spielzeit bedeutet weder Dehnung noch Komprimierung, sondern 'Aussetzen' von Zeit. Jede Idee wird in einem Augenblick geboren, der nicht 'stattfindet'. Es ist die Zeit 'zwischen' Augenblicken, durch die der Rhythmus definiert wird, vergleichbar mit dem Herzen oder dem Atem, die kurze Pausen einlegen. In dieser Zwischenzeit oder auch Totzeit wird alles Schöpferische geboren."

Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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