Einführung in wesentliche Momente (2)

<ORDNEN> ist das Grundmoment allen Lebens. Das Komplement <UNORDNEN> erzeugt das Chaos.
Das bedeutet, dass wir nun aus <ORDNEN> die entsprechenden Ableitungen zu bestimmen haben. Das kann jetzt natürlich nicht rein formal erfolgen, sondern bedarf schon der künstlerischen Gestaltung.
Vergegenwärtigen Sie sich zunächst einmal <ORDNEN>. Was können Sie innerlich wahrnehmen? Was hat sich beim Vernehmen des Moments <ORDNEN> kurzfristig ereignet?
Wenn Sie jetzt sagen, dass Sie nichts wahrnehmen konnten, dann ist die Bildempfindlichkeit noch nicht hoch genug. Man könnte auch sagen, dass sich diese Sensibilität auf das Bewusstwerden bezieht. Das bedeutet, dass das Geschehen um das Phänomen <ORDNEN> noch nicht bewusst werden kann.
Was ist damit gemeint? Es ist Ihnen längst bekannt, dass das Gehirn, sobald es ein Wort vernimmt, diesem spontan ein Bild zuweist. Das versucht es selbstverständlich bei "Ordnen" auch. Es müsste also wenigstens etwas aufblitzen, das entweder mit "Chaos" oder "Ordnung" zu tun hat, sei es nur die Andeutung einer Bewegung, die Sie intuitiv mit Ordnen innerhalb des Chaos in Verbindung bringen. Selbstverständlich könnte es sich auch um einen Zustand oder eine nur intuitiv erfassbare Situation handeln. Wenn Sie ein solches Ereignis irgendwie zu fassen bekommen, dann ist auf jeden Fall das Ereignis <ORDNEN> auch bereits auf irgendeine Weise lebendig und wir können mit den nächsten Schritten beginnen.
Es sei noch gesagt, dass wir den Namen für eine Gruppe von Bewegungen mit Hilfe eines "Hauptwortes" formulieren. So steht der Name "Ordnung" für die Gruppe der ordnenden Bewegungen. Und statt von einem "Vektor" sprechen wir fortan von einem "Ereignis", weil dieses Wort von der Erfahrung der meisten her offener gebraucht wird, also gewöhnlich kaum von der Vorstellung einer Richtung berührt wird.
<<ORDNUNG>>
wfschmid - 24. März, 05:25
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks