Harmonie statt Dissonanz
Im Gegensatz zum natürlichen Verhalten der Vernunft entwickelt sich der Verstand, indem er natürliche Regeln verändert. Traditionell wird diese Verhaltensänderung Lernen genannt. Diese Verhaltensänderung orientiert sich zunächst an körperlichen und seelischen Empfindungen. Besonders schnell wird gelernt, was gut für mich ist. Nach und nach wird allerdings erfahren, dass längst nicht alles, was gut für mich auch gut für Dich ist. Folglich steuert der Verstand das Verhalten, indem er es an die Bedürfnisse anderer anpasst und so aufgetretene Konflikte löst. Der Verstand lehrt, dass dies nur durch Verzicht oder Einschränkung eigener Bedürfnisse zu erreichen ist. Jene, welche Konflikte nicht aufzulösen vermögen, weisen Störungen der Gewissensbildung auf.
wfschmid - 19. April, 03:30
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