Unilogo

1
Dez
2010

Manege




Die Manege Deines Lebens
suchst Du vergebens
draußen in der Welt allein.
Nein, es ist Dein Bewusstsein!

Ob's Dir nicht oder doch gefällt,
dort erschaffst Du Deine Welt.
Deine Pläne, Träume, Deine Spiele,
Deine Wege und Deine Ziele!

Du gestaltest selbst ganz allein Dein Leben,
diese Verantwortung ist nicht abzugeben.
Du lebst das, was Du in Dir siehst,
und was Du siehst, nur das Du kriegst !!


30
Nov
2010

Direktor




Direktor, Chef, Manager und so weiter,
ist das Mädchen für alles. Kein Leiter!
Niemand wird jemals davon abweichen:
die Hierarchie: jeder unter seines Gleichen.

Verstehen und Liebe ist das Licht,
Mächtigkeitsgehabe gibt es nicht.
Und doch geht’s nicht ohne Disziplin und Drill,
die Zirkuswelt liegt eben quer und ist schrill.


29
Nov
2010

Aufbau




Zwischen den Zelten
schlummern noch die Welten.
Alles nimmt seinen Lauf,
die Artisten bauen auf.

Alle sind sich nicht zu schade,
keiner lebt wie im Speck die Made.
Niemand hat viel Geld,
aber jeder hat seine Welt.

Zwischen Gerüst und Stangen,
werden sie schon zu üben anfangen.
Monteure, die doch Künstler sind,
bauen an der Spielwelt Montage geschwind.

Welche Anstrengung, welche Pein,
in einem Tag muss alles fertig sein.
Und niemand wird es jemals wagen
„Das kann nicht sein!“zu sagen.

Und ist wie immer alles geglückt,
alles geordnet und zurecht gerückt.
Ja, jeder kann es jetzt endlich sehen:
Chaos kann allein aus Ordnung entstehen!


28
Nov
2010

Zirkus




Hallo Ihr Leute, es ist nicht wahr,
Hurra, hurra, der Zirkus ist da!
Wir warteten nicht vergebens
auf den Zirkus unseres Lebens!

Die Freude ist groß,
Es ist ganz famos!
Unser Leid hat ein Ende,
Spielleute nehmen es in die Hände!

Tagebücher werden zum Skript,
inszenieren, was es nirgendwo gibt.
Ach, was haben wir gelacht,
Du hast Dir das doch ausgedacht.

Jetzt spitze Dein Ohr,
das Wort hat der Humor,
das freie Spiel innerer Kräfte
und der Triebe Mächte.

Es ist egal, wie Du es lenkst.
Es ist das, was Du denkst.
Oh, jetzt wird es Zeit,
der Zirkus ist nicht mehr weit!


27
Nov
2010

Weiß




Weiß ist wie Schwarz und Grau eine unbunte Farbe. Es ist als die hellste unbunte Farbe die Farbe des Geistes, der Unsterblichkeit und Unendlichkeit, der Reinheit und Heiligkeit, der Askese und der Freude, des Todes und der Kraft.

Weiß entsteht durch eine additive Mischung gleicher Intensitäten der Farben Rot, Grün und Blau. Im RGB-Farbraum hat Weiß den Wert RGB = (255, 255, 255) oder hexadezimal ausgedrückt RGB = (FF FF FF).

Rot warnt, Grün befreit, Blau hilft. Das Innere Auge bewegt sich im seelischen Raum von Glaube (blau), Hoffnung (grün) und Liebe (rot). Und der Verstand als Auge der Vernunft bewegt sich im geistigen Raum von Energie des Geistes (rot), Kraft der Seele (grün) und Stärke oder Trennschärfe des Gewissens (blau).

In welchem Raum wir existieren, das hängt von der Art, wie wir sehen ab. Wir existieren im persönlichen Tripel von Verbot (rot), Freiheit (grün) und Gebot (blau).

Persönlichkeit zeichnet sich durch eine individuelle Mischung der Farben des Lebens aus.


26
Nov
2010

Einfallslosigkeit




Einfallslosigkeit ist kein Leiden. Es fehlt die Lust der Neugier, schöpferisch zu spielen. Es ist weder Müdigkeit noch Bedürfnislosigkeit. Es fehlen Wegmarken, so dass sich im Augenblick kein geeigneter Weg auftut.

Die schöpferische Pause, ein Märchen, das nicht weiterhilft. Das Gehirn braucht auch keine Atempause. Das Unbewusste braucht auch keine Erholung. Aber der Spieltrieb kann gestört sein. Dann bleibt die Motivation aus.

Vielleicht fehlt es an körperlich, geistig oder seelisch gesunder Nahrung


25
Nov
2010

Komposition




Gefühlte Bilder deuten sich in Klängen an. Einige nehmen Gestalt als Klangbilder an. In günstigen Augenblicken formen sie sich und lassen sich als Notenbilder ausprobieren.

Noten einer Komposition sind wie Worte eines Gedichts. Beide brauchen einen lebendigen Rhythmus, um Gehör zu finden.

Wem das Gefühl für Rhythmus abgeht, stolpert leicht, wenn er sich schöpferisch bewegt. Frühzeitig genug lässt sich das aber üben.


24
Nov
2010

Musik




An Gedanken überreiche Bilder lösen sich in Musik auf. Kompositionen sind gefühlte Betrachtungen von Bildern. Gehörte Spiele mit Tönen sind flüchtig wie ungedachte Gedanken. Meistens kehren sie nicht zurück.

Lieder sind wie Gedichte, die zu erfühlen suchen, was der Verstand allein nicht zu fassen vermag.

Wem sich Gedichte oder Lieder nicht aufdrängen, der bewahrt und erfährt sie in Stimmungen.

Prüfe, ob Deine Einstellungen nicht konservierte Einstellungen sind.


23
Nov
2010

Bilder




Bilder sind Spiegelungen des Unbewussten. Bilder schaffen Bewusstsein. Worte begleiten diese Bilder und machen sie uns verfügbar und denkbar. Bilder schaffen Vorstellungen, die wir in Gedanken zu verstehen versuchen.

Denken vollzieht Erfahren als Bilder-Leben und Bild-Erleben. Denken ist Erfahrung als Bilderleben.

Aber wir erfahren durch die Bilder mehr als wir denken können. Übergangene Gedanken kehren als Träume oder Ideen zurück. Sie beschäftigen uns, weil wir sie nicht gesehen haben.


22
Nov
2010

Armut




Arm ist nicht, wer auf alles verzichtet,

arm ist, wer anderen ihre Träume vernichtet.

Arm ist niemals, wer liebt,
arm ist, wer nicht vergibt.

Arm ist nicht, wer Hilfe von anderen bezieht,

arm ist, wer nur sich selbst sieht.


21
Nov
2010

Sterben




Sterben heißt alles loslassen,

alles Lieben und Hassen.

Rechtzeitig im Leben

gegen allen Widerstand vergeben.

Gehen muss jeder allein,

aber er muss dabei nicht einsam sein.

Er braucht nicht zu verzagen,

wenn er von Liebe getragen!


20
Nov
2010

Tod




In wessen Hände

legt ein Mensch sein Ende?

Glaube tröstet nicht,

nicht die Hoffnung auf das Licht.

Am großen Schluss das Ende wagen,

mutig seine Angst zu Grabe tragen.

Niemals hat sich ein Toter an Lebende gewandt

und eine Botschaft vom Leben danach gesandt!


19
Nov
2010

Mut




Mut heißt der Gefahr ins Auge sehen,

wo’s gefährlich ist, weitergehen,

es trotzdem wagen,

sich selbst als Last zu tragen.

Mut schafft Brücken

über schicksalhafte Lücken,

gibt Kraft, nicht zu verzagen

und gegen alle Hoffnung zu leben wagen!


18
Nov
2010

Angst




Angst wohnt in allen Lebewesen.

Die ungewollte Bereitschaft, alles zu verlieren.

Krank sein, ohne jemals zu genesen,

um in der untergehenden Sonne zu erfrieren.

Angst lässt alle Wege schwinden.

Der nicht mehr wollende Wille ohne Ziele.

Frohe Botschaften nichts mehr verkünden.

Vergessene Auszeichnungen wie Fetzen auf der Diele.

Angst wohnt an einem Ort ohne Raum.

Vorwärts gehen, ohne sich zu bewegen.

Schwarze Utopie ohne irgendeinen Traum.
Erntedank ohne Segen!


logo

Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

Archiv

März 2025
Januar 2025
Dezember 2024
Juli 2024
Januar 2024
Dezember 2023
Oktober 2023
August 2023
Juli 2023
Juni 2023
Mai 2023
April 2023
Januar 2023
Dezember 2022
Oktober 2022
September 2022
Juni 2022
Mai 2022
März 2022
Februar 2022
Januar 2022
Dezember 2021
November 2021
Oktober 2021
September 2021
August 2021
Juli 2021
Mai 2021
April 2021
März 2021
Februar 2021
Januar 2021
Dezember 2020
November 2020
Oktober 2020
September 2020
Juni 2020
Mai 2020
April 2020
März 2020
Februar 2020
Januar 2020
Dezember 2019
November 2019
Oktober 2019
Juni 2019
Mai 2019
April 2019
März 2019
April 2018
März 2018
Februar 2018
Januar 2018
Dezember 2017
November 2017
Oktober 2017
September 2017
August 2017
Juli 2017
Juni 2017
Mai 2017
April 2017
März 2017
Februar 2017
Januar 2017
Dezember 2016
November 2016
Oktober 2016
September 2016
August 2016
Juli 2016
Juni 2016
Mai 2016
April 2016
März 2016
Februar 2016
Januar 2016
Dezember 2015
November 2015
Oktober 2015
September 2015
August 2015
Juli 2015
Juni 2015
Mai 2015
April 2015
März 2015
Februar 2015
Januar 2015
Dezember 2014
November 2014
Oktober 2014
September 2014
August 2014
Juli 2014
Juni 2014
Mai 2014
April 2014
März 2014
Februar 2014
Januar 2014
Dezember 2013
November 2013
Oktober 2013
September 2013
August 2013
Juli 2013
Juni 2013
Mai 2013
April 2013
März 2013
Februar 2013
Januar 2013
Dezember 2012
November 2012
Oktober 2012
September 2012
August 2012
Juli 2012
Juni 2012
Mai 2012
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012
Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011
September 2011
August 2011
Juli 2011
Juni 2011
Mai 2011
April 2011
März 2011
Februar 2011
Januar 2011
Dezember 2010
November 2010
Oktober 2010
September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
Oktober 2008
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004

Aktuelle Beiträge

Am Anfang war das Wort
Am Anfang war das Wort, und das Wort war das Sein,...
wfschmid - 10. März, 02:28
Schauen, was nicht zu...
Neue Publikation, auch in englischer Spreche Bestellung...
wfschmid - 22. Januar, 13:11
URSPRUNG DER INFORMATION...
Vernunft und Verstand begabter intelligenter Wesen...
wfschmid - 26. Dezember, 07:10
Bildlose Gedanken sind...
Bewusstwerden wird als Bilderleben sowohl von der Vernunft...
wfschmid - 21. Dezember, 06:11
ES GIBT DINGE, DIE GIBT...
ES GIBT DINGE, DIE GIBT ES GAR NICHT Dieser Spruch...
wfschmid - 14. Dezember, 11:22
Vernunft <--->...
Bewusstwerden wird als Bilderleben sowohl von der Vernunft...
wfschmid - 13. Dezember, 21:49
H u m o r
Gefräßige Gesellschaft www.greedype rson.com
wfschmid - 25. Juli, 12:09
Dreamed out
If a priori represents a metaphysical congruence with...
wfschmid - 9. Januar, 05:24

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Status

Online seit 7843 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 10. März, 02:28

Suche (AND, OR erlaubt) - Nächste (leere) Zeile anklicken!

 

Credits

 

 

Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

 wfs