Unilogo

30
Nov
2016

Unbewusste Regelung

Aufgrund von Reizen wird im Vorbewusstsein entschieden, wie reagiert werden soll, um Aufmerksamkeit zu erregen und unter Umständen zur Vor-Sicht 'mahnen'!


Aus technischen Gründen weiter bei: Link

29
Nov
2016

Limbisch dominante Regelung

Die limbisch dominante neuronale Regelung organisiert in der Regel den Alltag der meisten Menschen. Triebe und Bedürfnisse werden gewissenhaft arrangiert und in vertretbare Maßnahmen überführt und durchgeführt. Bei Zufriedenheit endet die Regelung; andernfalls wird sie fortgesetzt.

Um eine rational lastige Bestimmung von Begriffen zu vermeiden, ist es sinnvoll, Begriffe als Regelkreise zu formulieren. Will man die grafische Gestaltung umgehen, dann lässt sich eine solche Formulierung wie folgt 'sprachlich' darstellen:

=> *GEWISSEN* => => => --> Ja/Nein

Siehe auch

28
Nov
2016

Verstand vs. Bauchgefühl

Die modellhafte Darstellund der Regelung vernachlässigt den erheblichen Einfluss des limbischen Systems auf rationales Verhalten.

< SOLL > => * REGLER* => < MASSNAHME > => * REGELUNG *
=> < GEWISSEN > => JA/NEIN

Um diesen Mangel zu beheben, wird es notwenig, die Grundform der Regelung zu modifizieren:

< EMOTION > => *BEGRIFF* => < ANTIZIPATION > => * GEWISSEN *
=> < BEFRIEDIGUNG > => JA/NEIN

Als Ergebnis zeigt sich Jedermann nicht mehr rational dominant, sondern gefühlsbetont organisiert:

Sobald er erwacht, ist er schon in Gedanken damit beschäftigt, sich für den Tag herzurichten, und während er das tut, überlegt er bereits, was er frühstücken wird, und während er frühstückt gehen ihm bereits bevorstehende Arbeiten durch den Kopf. Und selbst während seiner Arbeit denkt Jedermann längst an seinen Feierabend. Und während er einschläft, denkt er an den nächsten Tag.

Gefühlsbetontes Verhalten mindert die Vigilanz und gleitet leicht in vowiegend in selbstflüchtiges Verhalten ab.

A U F G A B E:

Versuch jene Regelung zu formulieren (Begriffe einzusetzen), welche dir am ehesten gerecht wird, und zwar nach dem Muster:

< SOLL > => * REGLER* => < MASSNAHME > => * REGELUNG *
=> < GEWISSEN > => JA/NEIN

27
Nov
2016

Wiederholung und Ergänzung zu BEGRIFF

Die Optimierung des Bewusstwerdens ist nur mit e c h t e n Begriffen am erfolgreichsten!



W i e d e r h o l u n g
Ein Begriff heißt echt, wenn zu ihm ein gegensätzlicher (komplementärer) Begriff existiert. (Tag - Nacht, Kälte - Wärme, Winter - Sommer usf.)

Ein echter Begriff repräsentiert eine ordnende (analytische) oder erfahrungsbezogene (empirische) Verbindung zwischen mindestens zwei bestimmbaren (definierbaren) Gegensätzen.

Ein unechter Begriff repräsentiert dagegen nur eine beschreibende (deskriptive) Markierung (Bezeichnung).

E r g ä n z u n g

Echte Begriffe sind organisatorische Begriffe des Verstandes. Aber diese Momente bestimmen das Bewusstsein als Augenblick des Bewusstwerdens keineswegs allein. Die Fantasie macht Begriffe erst lebendig, indem sie diese mit Bildern bzw. Vorstellungen ausstattet. Ganz entscheidend aber ist das limbische System, welches die Fantasie motiviert, Bilder zu erzeugen und den Verstand anspornt, daraus etwas zu schaffen.

F O L G E R U N G

Es ist also angebracht, den Begriff als organisatorisches Moment des Bewusstwerdens so zu erweitern, dass er nach wie zuvor als echten gelten kann:

A L S O

Ein echter Begriff ist

a) komplementär (Gegenbegriff),

b) fantasievoll (Vorstellung),

c) algorithmisch (Methode),

d) praktikabel (Erfahrung),

e) emotional (Gefühl)

B E I S P I E L

SMS

a) email,

b) Emotions,

c) Information,

d) Kurz(nachricht),

e) Smiley

A U F G A B E

NENNE EIN EIGENES BEISPIEL !

26
Nov
2016

limbische Dominanz

Bereits während des Bewusstwerdens wird Handeln vorbereitet. Dabei dominieren die emotionale, praktische, bedürnisbetonte und strategische Konstituente gewöhnlich unterschiedlich.



W I E D E R H O L U N G



Grundform eines Begriffes: "(Motiv)(Praxis)*Vorhaben*(Komplement)(Theorie)



F A L L



(kauflustig)(spontan)*Hose kaufen*(besonnen)(zufällig)



Der so organisierte Kunde überlegt nicht lange, sondern greift spontan zu. Hintergrund:

Die Dominanz der Zufälligkeit drängt Besonnenheit zurück und leistet der Kauflust Vorschub.

Das Beispiel fordert zur Erweiterung der Grundform auf. So wird der Rang der Dominanz durch Hochzahlen gekennzeichnet:



(kauflustig)1(spontan)2*Hose kaufen*(besonnen)4(zufällig)3



Einen "Schäppchenjäger" könnte man wie folgt kennzeichnen:



(Sonderangebote)1(sparen)2*Hose kaufen*(Vergünstigung)4(Rabatt)3





A U F G A B E:



Formuliere die Grundform eines besonnen Kunden!


siehe auch

25
Nov
2016

Prädikat: Subjekt => Objekt = (neuronale) Transmission

Je klarer Sätze formuliert werden, um so treffsicherer können Transmissionen gebildet werden. Klar ist ein Satz, wenn jeder seiner Teile ein unmittelbar verständliches Bild erzeugt. Der Satz "Das kleine Mädchen pflückt Wiesenblumen"ist klar, weil sich das Bild, das er schildert, spontan vergegenwärtigen lässt. Dagegen gilt das nicht für den Satz "Der Lehrer expliziert Inhärenz".

Bei Fremdwörtern muss man besonders darauf achten, dass es sich auch um bildgebende Wörter handelt.



Ü B U N G



Formuliere den selben Satz aus deinem beuflichen Alltag a) klar und b) möglichst unklar!


Siehe auch

24
Nov
2016

Handlung => Routine

Handlungen als oftmalige Wiederholungen des immer Gleichen werden zu Routinen und können dann unbewusst statt bewusst organisiert werden, vorausgesetzt, sie sind kontinuierlich erfolgreich verlaufen.



Im Gegensatz zu Automatismen werden Routinen praktisch erworben (erlernt).

Als angeborene Verhaltensmuster bilden Automatismen häufig Bestandteile von Routinen.



A U F G A B E

Nenne die Automatismen einer deiner alltäglichen Routinen!

23
Nov
2016

Das Gehirn spricht

Gedächtnisse organisieren sich sprachlich. Wer also eine klare, eindeutige Sprache pflegt, erhält sein Gedächtnis im guten Zustand.

Die für das Gedächtnis geeigneteste Sprache ist die der Mathematik, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Formeln gleichsam wie Videoclips (Kopfkino) vergegenwärtigt werden.

Die philosophische Sprache erscheint erst dann und nur dann geeignet, wenn ihre Begriffe wähend der Vergegenwärtigung geschaut werden.

Die Sprache der Pädagogik taugt nur, wenn deren Begriffe auch pädagogische Situationen vergegenwärtigen lassen.

A L L G E M E I N

BEGRIFFE TAUGEN NUR, WENN SIE ALS KLARE EINDEUTIGE BILDER VERGEGENWÄRTIGT WERDEN.

Das Wort "Haus" wird zum Begriff, wenn ich mir z. B.
mein Elternhaus vorstelle. Ein Architekt vergegenwärtigt sich den genauen Bauplan eines Neubaus. Als Hilfe zur Selbsthilfe wird "Bildung" zum Begriff, sobald ein Pädagoge einen konkreten Weg step by step vergegenwärtigt.

22
Nov
2016

Aufgabe heute

Definiere (systemisches) Gedächtnistraining 1

21
Nov
2016

Hirnvirus

Unscharfe, unvollständige oder mehrdeutige 'Begriffe' irritieren neuronale Transmissionen, hemmen oder blockieren also Bindungen neuronaler Felder.
Dadurch entstehen sogenannte neuronale Knoten, die zunehmend mehr Zugriffe auf Erinnerungen verhindern!


Ausgerechnet der 'Begriff' der Bildung liefert hierfür ein vortreffliches Beispiel. Es existieren dazu Hunderte von Bestimmungen. Mir aber ist niemand begegnet, der vermocht hätte, mir Bildung hinreichend trennscharf zu erklären!



Im Alltag sind alle Begriffe, die nicht echt sind, mögliche Überträger von Hirnviren!



A U F G A B E:



Zähle mindestens je 3 echte Begriffe a) des beruflichen Alltags und b) des außerberuflichen Alltags auf !

19
Nov
2016

Satz als neuronaler Repräsentant

Jeder Satz unserer Sprache repräsentiert einen neuronalen Satz im Gehirn.

Ein neuronaler Satz steht für eine neuronale Transmission.



Eine neuronale Transmission (Satz) besteht analog zur Grammatik aus:

Subjekt = duch Vergegenwärtigung aktiviertes neuronals Feld (NF),

Prädikat = durch NF initiierte Verbindung zu einem zu aktivierenden Feld NF' (NF => NF'),

Objekt = durch "NF => NF'" reaktiviertes Feld NF'.



SATZ = PRÄDIIKAT: SUBJEKT => OBJEKT

TRANSMISSION = NF => NF'



S P R A C H B E I S P I E L:

Tante Mathilde pflegt die Rosen.



Tante Mathilde = NF = Erinnerungen an diese Frau,

pflegen = NF => NF' = Erfahrung(en) mit Tante Mathilde,

Rosen = NF' = Erinnerungen an die gelben Teerosen in ihrem Garten.

18
Nov
2016

Aufgabe heute




Bilde einen eigenen Begriff!


Regelkreis

Eine der wichtigsten begrifflichen Formate ist der „Regelkreis“. Dieses Format besteht aus:
, d i. das gesetzte Ziel
*REGLER*, d.i. die Methode, um das Ziel zu erreichen
, d.i. ein Schritt auf dem Weg zum Ziel
,d.i. das Umsetzen der Maßnahme
,d.i. die Kontrolle, ob die Durchführung erfolgreich war
Wenn JA nächster Schritt; falls NEIN, Schritt wiederholen!

< SOLL >
=> * REGLER* >
=> < MASSNAHME >
=> < REGELUNG >
=> < PRÜFUNG >
=> JA/NEIN

17
Nov
2016

Wiederholung

Die Optimierung des Bewusstwerdens ist nur mit echten Begriffen erfolgreich!

Ein Begriff heißt echt, wenn zu ihm ein gegensätzlicher (komplementärer) Begriff existiert. (Tag - Nacht, Kälte - Wärme, Winter - Sommer usf.)

Ein echter Begriff repräsentiert eine ordnende (analytische) oder erfahrungsbezogene (empirische) Verbindung zwischen mindestens zwei bestimmbaren (definierbaren) Gegensätzen.

Ein unechter Begriff repräsentiert dagegen nur eine beschreibende (deskriptive) Markierung (Bezeichnung).

Im Gegensatz zu den Naturwissenschaften, arbeiten die Geisteswissenschaften mit Ausnahme von Philosophie und Mathematik vorwiegend mit unechten Begriffen .

Zu unechten Begriffen existiert in der Regel viele Bestimmungen.

Ein echter Begriff ist eindeutig, ein unechter Begriff dagegen mehrdeutig.

KONTROLLFRAGE

Repräsentiert das Wort „LOVE“ in folgendem Beatles-Song „All You Need Is Love“ einen echten oder unechten Begriff?


Siehe auch: http://www.wolfgang-schmid.de

16
Nov
2016

Aufgabe

HEUTIGE AUFGABE:
Gib den Grund für Langeweile an (nur ein Wort)!

Info zur Aufgabe:

{Langeweile}{Vermeidung}
*Desinteresse*
{Interesse}{BEWUSSTWERDEN}

E r k l ä r u n g:

{Motiv}{Praxis}
< … >
{Komplement}{System}


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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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