1.1 Grenze
Für die denkbar kürzeste Zeitspanne ist das vernunftbegabte Wesen über das Neuron „ὄν“ mit der Welt hinter dem Horizont verbunden.
Durch eine besondere Form der Organisation des Bewusstseins vermag der Mensch über eine Aufrechterhaltung des neuronalen, ontischen Netzes mit der Welt hinter dem Horizont zu kommunizieren.
Unter philosophischem Gesichtspunkt ist die Grenze zwischen diesen beiden Welten die Grenze zwischen Wirklichkeit und Möglichkeit.
Durch eine besondere Form der Organisation des Bewusstseins vermag der Mensch über eine Aufrechterhaltung des neuronalen, ontischen Netzes mit der Welt hinter dem Horizont zu kommunizieren.
Unter philosophischem Gesichtspunkt ist die Grenze zwischen diesen beiden Welten die Grenze zwischen Wirklichkeit und Möglichkeit.
Die physikalischen Teilchen ὄνta (Plural von ὄν) können diese Grenze überspringen. Diese neuronalen Teilchen wandeln sich bei diesem Sprung zu virtuellen Teilchen. Virtuelle Teilchen können aber physikalisch nicht mehr erfasst werden.
Ich nehme nicht nur an, dass die Gesamtheit der ὄtνa das ausmacht, was Seele genannt wird, sondern auch, dass die Seele als diese Gesamtheit die neuronale Auflösung durch den Tod überlebt.
Also gerade das, was uns wesentlich und besonders wichtig erscheint, scheint sich uns mit dem Sterben zu entziehen. Dass wir uns aber mit diesem Anschein von Schwund schrecklich täuschen, erfahren wir aus leicht erklärbaren Gründen nicht. Und so leiden wir unter einer sehr schmerzlichen Trennung, die in Wahrheit gar nicht stattfindet.
Warum wir das dennoch so erleben, liegt einzig und allein daran, dass wir unserem sechsten Sinn nicht vertrauen.
Ich nehme nicht nur an, dass die Gesamtheit der ὄtνa das ausmacht, was Seele genannt wird, sondern auch, dass die Seele als diese Gesamtheit die neuronale Auflösung durch den Tod überlebt.
Also gerade das, was uns wesentlich und besonders wichtig erscheint, scheint sich uns mit dem Sterben zu entziehen. Dass wir uns aber mit diesem Anschein von Schwund schrecklich täuschen, erfahren wir aus leicht erklärbaren Gründen nicht. Und so leiden wir unter einer sehr schmerzlichen Trennung, die in Wahrheit gar nicht stattfindet.
Warum wir das dennoch so erleben, liegt einzig und allein daran, dass wir unserem sechsten Sinn nicht vertrauen.
wfschmid - 10. September, 05:02
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