Unilogo

20
Apr
2009

Didaktische Kürzel (8)


Lehren heißt verstehen lassen.

verstehen_lassen

Echte Aufgaben statt Lösungen!

19
Apr
2009

Didaktische Kürzel (7)

Das Gehirn kann nur das lernen, was es begreifen kann,...

lernen_begreifen

... also wahrnehmen, betrachten, beobachten, zusammenhängend verstehen und in dieser Funktion ausprobieren kann.

18
Apr
2009

Didaktische Kürzel (6)

In der Kürze liegt die Würze!

je-abstrakter-desto-komplexer

Je abstrakter desto komplexer.

Das Gehirn zieht Formeln Formularen vor.

17
Apr
2009

Didaktische Kürzel (5)

Das Auge lernt mit.

das-auge-lernt-mit

Ästhetisch aufbereitete Lehrinformation
ist entscheidend für den Lernerfolg.

16
Apr
2009

Didaktische Kürzel (4)

phasen-unterricht
Unterricht muss PHASE(N)gerecht sein:

P    Phantasievoll aufbereiten
H    Hilfen (Medien) bereithalten
A    Aufteilung der anstehenden Arbeiten
S    Summa summarum: Zusammenfassung der Ergebnisse
E    Erfolg: PlusMinus ~ IST

Didaktische Kürzel sind Vorschläge und Einladungen, eigene Kürzel zu finden

15
Apr
2009

Didaktische Kürzel (3)

lernen-durch-lehren

Lernen geht nur durch Lehren.

Lernen durch Lehren

14
Apr
2009

Didaktische Kürzel (2)

vorgaben
So viel wie unbedingt nötig

und

so wenig wie irgend möglich vorgeben!

13
Apr
2009

Didaktische Kürzel (1)

k-i-n-d
Der Unterricht muss KIND-gemäß sein:

K  klar
I   interessant
N  natürlich spielerisch
D  diszipliniert

Natürliches Spiel braucht Disziplin (Beispiel: Konzert).

12
Apr
2009

Struktur gegen Orientierungslosigkeit

struktur
Angst ist der Zustand völliger Orientierungslosigkeit in einer existentiell wichtigen Angelegenheit. Jedermanns Beispiel hierfür ist die Prüfungsangst. Ein wenig an Angst nimmt da bereits die Vereinbarung einer Gliederung der zu prüfenden Inhalte. Aber selbst eine vollkommen selbstgeregelte Prüfung ist nicht angstfrei, weil man der Bewertung durch andere ausgesetzt bleibt.

Das gilt beispielsweise für eine Prüfungslehrprobe. Solche Situationen können Anfänger nicht überstehen, wenn sie nicht für sich klare eindeutige Orientierungspunkte setzen. Sie müssen demnach ihren Unterricht in für sich selbst aussagekräftige sinnvolle Phasen einteilen und sich überlegen, wie ihre unterrichtlichen Schritte genau aussehen sollen.

Die beliebteste unterrichtliche Struktur für Anfänger weist folgende Phasen auf:

1. Ankündigung, was ansteht
2. Erklärung, wie vorgegangen wird
3. Ablauf organisieren (Verteilen von Unterlagen)
4. Verteilung (Delegation von Lehraufgaben)
5. Experimentieren (oder Probieren)
6. Auswerten der Ergebnisse
7. Information
8. Kontrolle durch Prüfen der Stimmigkeit (in der  Nutzanwendung)
9. Bewertung des unterrichtlichen Erfolgs
10. Verteilung der Lehraufgaben für die folgende Stunde

Ergänzungen hierzu:
Lernen durch Lehren

11
Apr
2009

LEICHT IST SCHWER

leicht-ist-schwer
Die Kunst des Lehrens und Lernens beginnt bei der Vereinfachung.

Ich wiederhole diesen Satz noch einmal: "Die Kunst des Lehrens und Lernens beginnt bei der Vereinfachung der Vermittlung und Aneignung." Ich könnte jetzt noch - ebenso unnötig - hinzufügen: "Also brauche ich Techniken der
Vermittlung und der Aneignung!"

Beim ersten Satz ergänzt das Gehirn alles in Gedanken. Bei den nachfolgenden Sätzen wird ihm alles vorgetragen. Unser Gehirn vernachlässigt aber Sätze, zu denen es keine eigenen Gedanken beitragen kann. Es behält sie letztlich nicht.

Für das Gehirn gilt der Spruch "In der Kürze liegt die Würze!" Und warum hält sich unser Gehirn nicht selbst daran und formuliert Sätze, die wir anschließend kürzen müssen? Antwort: Es hat diese "Umstandskrämerei" gelernt! (Übrigens meistens nicht in der Schule!)

LEICHT IST SCHWER! Überlegen Sie doch heute einmal, was Sie alles vereinfachen können.

Die Kunst des Vereinfachens besteht

1. im Zusammenfassen und/oder
2. im Auflösen und/oder
3. im Einschränken und/oder
4. im Vermehren.

Bilden Sie vier Beispiele des Vereinfachens.

10
Apr
2009

Neuronale Resistance (B)

resistance
Wenig ist manchmal schon viel

Die Götter hatten Sisyphos dazu verurteilt, unablässig einen Felsblock einen Berg hinaufzuwälzen, von dessen Gipfel der Stein von selbst wieder hinunterrollte. Sie hatten mit  einiger Berechtigung bedacht, dass es keine fürchterlichere Strafe gibt als eine unnütze und aussichtslose Arbeit. Unter Sisyphos-Effekt versteht man nun eine Wiederholung des immer Gleichen, ohne dass sich auch nur die Tendenz einer Entwicklung abzeichnet.

Lehrende, die Lernende nicht motivieren, indem sie sinngebend unterrichten, mindern die Möglichkeiten der Verhaltensverbesserungen statt sie zu mehren. Sobald Wiederholungen des immer Gleichen keinen Trainings- oder wenigstens Übungseffekt aufweisen, bewirken sie neuronale Reduktion, weil Variationen für Abwechslungen nicht eingesetzt  werden.

Wenn der Alltag öde erscheint, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass man sich um Abwechslung viel zu wenig bemüht. Sie müssen nicht  immer den selben Platz einnehmen, den selben Weg nehmen, die gleiche Sendung sehen. Prüfen Sie auf Ihrer Liste, an welchen Stellen Abwechslung möglich ist und wo diese wirklich nicht angebracht  ist!

9
Apr
2009

Neuronale Resistance (A)

dopamin
Die neuronale Resistance ist eine "Eingreifgruppe" von Reglerneuronen, welche im Fall von massiven Störungen aktiv werden. Als Mitglieder des selbstorganisierenden und selbstreparierenden Systems handelt es sich um Regler-Neuronen.

Da diese neuronalen Regler eine Vorgabe als Information für die Regelung brauchen, ist es hilfreich ihnen zwecks Neurotransmission von helfendem Dopamin eine starke Vorstellung des gewünschten Zustandes zu liefern. Da reicht positives Denken längst nicht aus, sondern es müssen schon Spots neuronaler Aktivitäten inszeniert werden. Wegen der intensiven Wirkung von Information auf neuronale Netze besteht die Kunst der Selbstreparatur in der Herstellung geeigneter Rohstoffe (= Information).

8
Apr
2009

Eigene Spots drehen

eigene-spots
Natürlich sind längst nicht alle Spots so einfach zu inszenieren wie gestern dargestellt. Dennoch ist es außerordentlich wichtig, dass Sie Ihre eigenen Spots „drehen“ (~ vorstellen). Wenn Sie die Mühe auf sich nehmen, die Inszenierung solcher Spots systematisch zu üben (~ trainieren), dann gewöhnen Sie das Kurzzeitgedächtnis daran, solche Vielfalt nicht nur zu binden und dauerhaft einzuprägen, sondern Sie erhalten auch diese Bindefähigkeit Ihres Gedächtnisses. Der erste Schritt dieses Trainings bestünde nun in der schöpferischen Aufgabe, die „Tabelle“ zu vervollständigen, also noch um weitere vier auf sieben Einheiten zu erweitern, indem Sie sich überlegen, was sich noch das Jahr hindurch verändert.

7
Apr
2009

Fortsetzung von gestern

binden
Die beiden Einheiten des  Kurzzeitgedächtnisses „Jahreskalender“ und „Jahresuhr“ laufen gleichsam als analoge komplementäre neuronale Spuren parallel und können selbstverständlich auch so vergegenwärtigt werden.

Aufgrund von Training können auf diese Weise sieben neuronale Spuren belegt werden. Wir befinden uns mittlerweise inmitten eines solchen Trainings. Um die Querverbindungen der Bestandteile solcher Einheiten besser abzusichern, tut man gut daran, das durch Momente des Bilderlebens (neuronale Spots) zu machen. Es ist durchaus sinnvoll, so etwas mit Hilfe einer Excel-Tabelle klar zu ordnen. Auf der folgenden Excel-Tabelle sind die bislang gesammelten Momente des Bilderlebens in vier Spalten (Einheiten) zu je zwölf Zellen (Teile) aufgelöst worden. Also können wir bereits 48 Ereignisse vergegenwärtigen. Wie gesagt, vorausgesetzt für eine erfolgreiche Vergegenwärtigung sind sehr deutliche, klare Vorstellungen. Je deutlicher diese Vorstellungen sind, desto weniger Wiederholungen sind erforderlich. Am einfachsten ist es, die Vergegenwärtigung so zu entwickeln, dass alle Ereignisse pro Monat (in diesem Fall) zugleich (Spot) vorgestellt werden können.

Beispiel eines Spots aus der nachfolgenden Tabelle:

Spot für Januar:
1. Tabellen-Zeile:
JANUAR: Baum voller Schnee – Kinder mit Schlitten - kleines Dorf im Gebirge…
2. SPOT:
Kinder kommen auf dem Weg zu ihrem kleinen Dorf im Gebirge mit ihren Schlitten am total verschneiten Baum vorbei. SOUND: Man hört fröhliche Kinderstimmen.

Es folgt die Auflistung des bisherigen Standes unserer Tabelle:

Monat Baum eines Monats Ereignis eines Monats Bild eines Monats-Spots
Januar voller Schnee Kinder mit Schlitten kleines Dorf im Gebirge
Februar voller Schnee im Nebel Menschen im Karneval Sonne vom blauen Himmel
März völlig kahl erste heimische Vögel kahler Baum in der Nähe der Schule rechts
April kleine grüne Knospen Kinder spielen Fangen blühender Strauch
Mai in voller Blüte Kinder singen "Der Mai ist gekommen" frühsommerlicher Wald
Juni volles Blattwerk Eisverkäufer Sonnenblumen-und Rapsfeld
Juli unter Trockenheit leidende Blätter Lärm badender Menschen See
August vom Gewitterregen erholte Blätter Video vom Gewitter Sommerfrische im Gebirge
September Baum trägt Früchte Apfelernte Sonnenblume im Feld
Oktober Bunte Blätter Schützenfest Allee bunter Bäume
November kahler Baum mit 11 Blättern Volkstrauertag Radfahrer im November
Dezember vereister Baum Jahresuhr Dorf am Gebirgshang




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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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