Unilogo

1
Jun
2010

Das Öffnen des Inneren Auges - Folge 2


Und sie denken auch ebenso oft nicht daran, dass sie rein gefühlsmäßig antworten können. Voraussetzung für diese ursprüngliche Kommunikation der Natur ist allerdings unabdingbar, dass es sich nicht – auch in Ansätzen nicht um dressierte Tiere handelt. Wer sich noch unsicher darin fühlt, ob es dem trauen darf, was er erlebt, möge zunächst tun, was für ihn überprüfbar ist. Er soll sich nur (!) vorstellen, was (es) ein Tier tun soll, und es wird das ausführen! Manche nehmen fälschlicherweise an, dass Tiere ihre Sprache verstehen. Aber die Tiere verstehen keineswegs die Worte, die sie sagen, sondern die gefühlten Bilder, die sie sich dabei vorstellen. Sie wollen beispielsweise nicht, dass ihr Haustier lärmt, wenn Sie in die Stadt zum Einkaufen gehen. Also erklären Sie ihm, dass Sie für ein bis zwei Stunden in die Stadt gehen, und Sie stellen sich zugleich genau vor, was Sie dort machen werden. Das Tier versteht nicht, was Sie mit Kaufhof, Bioladen, Teeladen oder Café meinen, aber es fühlt Ihre Gefühle von Freude und Spannung, und überträgt diese in eigene Fantasien, mit denen es sich beschäftigt während Sie außer Haus sind.
Ein weiteres Merkmal eines geöffneten Inneren Auges ist, dass Sie andere Menschen rein intuitiv verstehen und gefühlsmäßig begreifen können. Sie können genau spüren, wenn Ihnen etwas anderes gesagt als dabei gedacht wird. Sie merken genau, ob der andere Mensch von sich sehr eingenommen oder sehr bescheiden ist. Voraussetzung hier ist wiederum, dass Sie nicht beabsichtigen, den anderen beeinflussen zu wollen. Hierher gehört auch das Textgespür. Sie fühlen durch das Geschriebene hindurch, was der Absender nicht beschreibt oder was er sogar verschweigt.

Fortsetzung folgt

31
Mai
2010

Das Öffnen des Inneren Auges - Folge 1


Geheimnistuerei oder Geheimniskrämerei versperrt den natürlichen Weg, der sich mit dem Öffnen des Dritten Auges auftut. Es ist nicht die Schwierigkeit des Vorgangs, die zu solchem Gehabe einlädt, sondern die Vermutung, dass sich damit Geld verdienen oder wenigstens das eigene Ego besonders gelungen inszenieren lässt. In Wahrheit ist das Öffnen des inneren Auges fast so einfach wie das Öffnen der normalen (sinnlichen) Augen. Es ist vor allem so unauffällig, dass viele gar nicht bemerken, dass bei ihnen das innere Auge bereits seit langem geöffnet ist und sie nur nicht richtig gucken oder recht glauben, was sie sehen. In der Praxis lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich bei Menschen, die nach Wegen suchen, um das innere Auge zu öffnen, um solche 'Ungläubige' handelt. „Suchet und ihr werdet finden!“. Damit sind wir bereits beim ersten Merkmal, das auf ein bereits geöffnetes Inneres Auge hinweist. Dieses Merkmal besteht darin, dass jemand mit einer wesentlichen Frage ständig unterwegs ist. Intensives Suchen, die ständig vergegenwärtigte wesentliche Frage ist ein Symptom innerer Offenheit. Das gefühlsmäßige Wahrnehmen- oder Sehen-Können ist ein weiteres Symptom. Häufig tritt diese Begabung solcher Intuition im Umgang mit Haustieren auf. Tiere vermögen sich allein intuitiv mitzuteilen. Bei Menschen, die mit dem Dritten Auge sehen, wird die Sprache des Gefühls für das Bewusstsein in Worte und Bilder übersetzt. Oft aber glauben sie nicht, was sie hören und sehen.

Fortsetzung folgt

30
Mai
2010

Das innere Auge

Jene, welche sich nicht aufs Sterben verstehen, meinen, dass sich der Abschied von dieser Welt als Ankunft in einer anderen Welt vollzieht. Und Meister religiöser Lehren des Ostens meinen, dass Menschen sogar einen Blick dafür haben. Aus diesem Grund muss man nicht glauben, dass es diese andere Welt gibt. Diese Weisen sagen, dass man es aufgrund eigener Anschauung wissen kann. Nicht blinder Glaube geblendeter Kirchenleute ist gefragt, sondern das tiefe Wissen meditativen Denkens. Östliche Denker weisen wie die griechischen Philosophen immer wieder daraufhin, dass Menschen über einen übersinnlichen Sinn verfügen, mit dem sie diese andere Welt schauen können. Dieser über die sinnliche Welt hinausreichende Sinn befindet sich hinter der Stirn zwischen den Augenbrauen und er verfügt über vergleichbare Funktionen wie das sinnliche Auge. Deshalb hält die traditionelle Medizin diese Gabe des Schöpfers auch für ein missgebildetes Auge. Dieses dritte Auge ist zwar bekannt, aber kaum jemand nimmt an, dass man damit auch sehen kann.
Diese Ahnungslosigkeit ist Anlass, sich einmal ganz besonders mit dieser Neuro-Optik des Gehirns zu befassen und zu erklären, wie man mit diesem inneren Auge sehen lernen kann.

29
Mai
2010

Wahre Meditation

Das Wissen um die Meditation gehört wie die Philosophie zum wirkenden Wissen. Die Theorie und Praxis sind eins. Man kann sich nicht auf die Meditation einlassen, ohne zu meditieren. Es ist wie mit dem Denken, dem Atmen des Geistes. Die Meditation ist ein leichter Weg und deshalb leicht zu missbrauchen. Mit Anstand und Ehrfurcht vor dem Geistigen angewandt wird Meditation zu einem Weg, auf dem Körper, Geist und Seele gestärkt und geheilt werden können. Meditieren bedeutet, das Werden des Bewusstseins auf eine Energie zu konzentrieren, auf die Kraft des Wahrnehmens, des Betrachtens, des Beobachtens, des Begreifens in eins zugleich als Schauen. Wer das so vollzieht, wechselt das Bewusstsein. Das Bewusstwerden wird zum reinen Sehen in der Tiefe des Seins.
Wahre Meditation missbraucht Bilder aus der Natur nicht, um sich virtuell real nicht Zugängliches zu besorgen, um sich daran fantastisch zu vergnügen. Das Wasser eines quirligen Bachs plätschert nicht in einer kitschig ausgedachten Gegend, sondern quillt als schöpferische Quelle des Geistes, welche mich durch die Klarheit des Flusses neue Möglichkeiten sehen und meine Zukunft malerisch besser ausgestalten lässt. Wahre Meditation lässt mich anders sehen. Ich entkrampfe mich nicht in körperlichen Verrenkungen, sondern der geistige Strom, der mich durchfließt, lockert mich körperlich und reinigt mich von seelischen Spannungen, Ängsten und Schuldgefühlen und entsorgt stressbedingte körperliche, seelische und geistige Ausfälle. Wahre Meditation lehrt nicht das Öffnen des Inneren Auges, sondern beginnt damit.

28
Mai
2010

Seit 1:07 Buddhistisches Neujahr

Jahwe


Was außerhalb des menschlichen Zugriffs existiert, muss auch so in Erscheinung treten. Außeridisches kann nicht die Erscheinungsform des Irdischen haben. Insofern ist es eine Illusion der Irdischen, Außerirdischen begegnen zu können. Höhere Formen können niedrigere annehmen, aber nicht umgekehrt. Der Dornbusch des Alten Testaments verbrennt nicht, weil Moses während seiner Ekstase aus dem Strom der Zeit herausgetreten ist. Außerhalb Moses' Bewusstsein findet nichts Wundersames statt. Die Ekstase geschieht wie oft auch ein Traum als fantastische Reise ausserhalb von Raum und Zeit. In meinem ersten Buch "Totzeit" (1968) habe ich versucht, die Zeitdilation durch Raumdilation durch Überschreitung der Sprachgrenzen aufzuheben. Auch diese Aufhebung definiert sich als Veränderung des Bewusstseins. Das buddhistische Nirwana hat eine vergleichbare Wirkung.

27
Mai
2010

concept fashion


Der Begriff ist eine Modeerscheinung, die Frühjahrsmode der Abendländischen Kultur. Mehr Nichts als Sein. Nichtssagend bis auf das Wesen. Für die Wahrheit viel zu teuer. Für die Praxis untragbar.
Die Mode der Wahrheit wird deshalb bald von der Mode der Richtigkeit abgelöst. Man trägt im Abendland wieder kurz und bündig. Die Arbeitskleidung für Vorurteile und Vorverurteilungen. Da glaubt niemand mehr, dass sich die Kunst besser auf das Design des Geistes versteht.

26
Mai
2010

Widerspruch

Ein Dilemma ist nur für die definierte, bewusstseinsregulierte Wahrnehmung bzw. Vorstellung unüberwindbar. So verblasst ein Dilemma z.B. in einer Vision. Vision, das ist eine Sicht, die über die Felder der wirklichen Möglichkeiten hinaus reicht. Die Visionen der Hildegard von Bingen erzählen von dieser Überreichweite der Wahrnehmungen. Es lohnt sich, diesem Weg nachzugehen.

25
Mai
2010

Dilemma

Das Dilemma gehört zu den wenigen echten Problemen. Zu einem echten Problem gehört vor allem die Unlösbarkeit. Das Dilemma ist wie ein Funke, der immer wieder ein geistiges Feuer entfacht. Das Problem der Gottes Existenz: Menschen werden es nicht lösen.

24
Mai
2010

Anmerkung zu Pfingsten

Nach Auffassung des Glaubens spricht Gott durch den Heiligen Geist zu uns. Das ist das Wesentliche der Pfingstbotschaft. Pfingsten ist also gleichsam ein rein geistiges Fest. Da gibt es nichs zu sehen. Pfingsten ist kein Fest für schaulustige Gläubige mit verdrehter Neugier. Dennoch warnt der Buddhist: "Selbst wenn Ihr den Heiligen Geist vernehmen könntet, so würdet Ihr doch überhören, was er mitteilt. Denn Eure Eitelkeit ist Euch im Wege. Mit Eurer Wohlgefälligkeit verstellt Ihr alles, weil Ihr es nicht ertragen könnt, dass die göttliche Stimme zu Euch spricht. Wenn jemand so eitel ist, den anderen zu sagen, dass Gott zu ihm spricht, handelt er sich mit Recht Hohn und Gelächter für diese Selbst-Täuschung ein!" Die Bibel ist so wenig unter dem Einfluss des göttlichen Geistes entstanden wie irgendeine Predigt. Berühmte Forscher und Wissenschaftler wie Albert Einstein haben immer wieder nach den Spuren Gottes gesucht, ohne verständlich machen zu können, ob sie diese Spuren finden konnten.

23
Mai
2010

Veni creator spiritus


VENI, Creator Spiritus,
mentes tuorum visita,
imple superna gratia
quae tu creasti pectora.

Qui diceris Paraclitus,
altissimi donum Dei,
fons vivus, ignis, caritas,
et spiritalis unctio.

Tu, septiformis munere,
digitus paternae dexterae,
Tu rite promissum Patris,
sermone ditans guttura.

Accende lumen sensibus:
infunde amorem cordibus:
infirma nostri corporis
virtute firmans perpeti.

Hostem repellas longius,
pacemque dones protinus:
ductore sic te praevio
vitemus omne noxium.

Per te sciamus da Patrem,
noscamus atque Filium;
Teque utriusque Spiritum
credamus omni tempore.

Deo Patri sit gloria,
et Filio, qui a mortuis
surrexit, ac Paraclito,
in saeculorum saecula.
Amen.

2
Mai
2010

Heilende Worte


Ganzheitliche Medizin, zusammengeführt in der Einheit von Körper und Geist, ist für die Schulmedizin ein Albtraum. So bleibt die Sprache in Kliniken und Rehas im günstigsten Falle der gewöhnliche Umgangston von freundlichen Handwerkern, mechanistisch grob eben. "Hat Nr.36 schon ihr Frühstück bekommen?" "Hat der PKW in Box 4 schon seinen Ölwechsel?" "Sie sind bei dem desolaten Zustand Ihres Körpers hier nicht, um sich zu erholen, sondern um zu arbeiten!" Die Seele, die beste Ärztin des Körpers gehört nicht in eine Klinik. Die Seele des Kranken ist eigentlich von Natur aus eine selbstheilende Kraft. Was ist, wenn sie diese ursprüngliche Idee auf dem Krankenlager nicht verwirklichen darf? Für eine solch arme Seele hat Francois einige Tipps.
"Des mots de Sainte Francois d'Assisi"
(entdeckt bei Renovierungsarbeiten nach dem Erdbeben, Assisi im Oktober 1997)

Geistheilung vollzieht sich im wesentlichen bei sich selbst wie Antizipation, bei anderen wie Initiation durch Projekion (Vorstellungstransfer). Die Kraft der Selbst- oder Fremdübertragung hängt vor allem von der Überzeugung ab. Nur Glaube vermag Berge zu versetzen! Die Frage ist nicht, ob wir heilen können, sondern die Frage ist, ob wir davon überzeugt sind, heilen zu können. Heilen vermögen wir von Natur aus, aber den Glauben an diese natürliche Fähigkeit haben wir verloren.

Francois et Claire


Wenn die Luft da oben eng und der Atem eng wird, entschwinden dem Bewusstsein alle Utopien. Heilende Kräfte versickern und alle Wunder verblassen. Erst wenn Hiob vollkommen am Ende ist, erhebt sich die Seele, um jenseits des Köperlichen ihre Ansprüche anzumelden. Sie fürchtet die Kirche mehr als die Hölle. Diese leeren Weissagungen von ahnungslosen, zum Missbrauch bereiten Priestern. Die Bibel ein Flickwerk aus Jahrhunderten. Wenn es da nicht diese Störenfriede gäbe, die auf Gott ohne Glauben vertrauen. Allen voran Maria, die aus ihrer peinlichen Lage die größte Story aller Zeiten machte. Marias Weltenlehre: "Nicht das ist wahr, was tatächlich ist, sondern das, was aus Dir sich als überzeugende Tatsache gestaltet." Die Jungfrauengeburt eine schöpferische Notlüge als Beleg. Wer Verständnis für diese Lüge hat, erkennt das Heilige jenseits von Gut und Böse. Die Leidenschaft für Claire machte Francois den Verzicht auf alle anderen Begehrenswerten leicht. Wer nur von der Liebe lebt, kann nie zum Idioten gemacht werden. Und wer glaubt, dass die Liebe vergeht, hat sie auch nicht verdient. Rabiater als Francois kann man das nicht sehen. Dieser Francois ist radikal genug, um für das bevorstehende Ereignis zu taugen.

1
Mai
2010

Nur ein Spruch


"Lebe jeden Tag so, als wäre er dein letzter!"
Ein wirklich frommer Spruch! Denn in Wahrheit ist es nicht leicht möglich herauszufinden, was es denn so Wichtiges geben könnte, dass es unbedingt in den letzten Tag gehören müsste. Es ist auf jeden Fall der Verlust des Lebens! Insofern kann niemand diesen Tag in einer Klinik der Schulmedizin erleben. Der vollkommen mechanisierte Körper hat keine Luft mehr für die Seele. Und das Abschalten der Geräte wirkt wie das Schließen der Garagentür nach einem schönen Ausflug.

26
Apr
2010

Lobpreis Magdalene's

Verlegenheit ob dieser Angelegenheit. Was liegt an, dass das Verlegte unbedingt gefunden werden muss? Jeder Tag gebärt sich ungefragt aus der Nacht des Nichts, in das er wiederum entschwindet, als sei da nicht etwas gewesen. Bisweilen kommt es zum Un-Fall, wenn die Frau ihr Kind absolut nicht will und alle Mühe vergebens war, es doch noch zu verhindern. Der Geburtstag wird zum in die Welt geworfenen Unglück, vor 66 jahren während eines Bombenhagels. Selbst aus dem Un-Glück ist nichts geworden. Magdalene hat das einfach nicht geschafft. Die Kriegsgötter waren allesamt gegen sie. Es nutzte ihr auch nichts, den Kleinen einfach wegzuwerfen. Unter dem Sauerstoffzelt wurde er gleichsam wiedergeboren... ...Geburtstag eben!

25
Apr
2010

Missbrauch einer guten Idee

Würden Sie in einer Gegend wohnen wollen, in der sich mehr Gesindel aufhält als gewöhnlich ? Das Internet ist so eine Gegend. Da verkehren dumme Leute voller Arroganz und outen sich dabei ohne jede Rücksicht auf Anstand. Sie biedern sich hemmungslos mit blöden Texten an. Voyeure, die alles zu entdecken glauben. Sie zelebrieren ihre geistigen Behinderungen in schleimigen Textergüssen. Dabei kann man in Texten nicht einfach das sagen, was man denkt. Die eigenen Gedanken verraten mehr als Ahnungen zulassen. Erst durch Intuition wird alles sichtbar! Und auch, dass man jene Gegend unbedingt meiden sollte.
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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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