Unilogo

20
Okt
2010

N.N. (16)




13th


Das Wesen der Natur ist allein für das Innere Auge sichtbar. Das Innere Auge ist der Geist eines Lebewesens. Und das Auge des Geistes ist die Vernunft. Die Vernunft ordnet Wahrnehmungen und bildet sie als Vorstellungen im Bewusstsein ab.

Wir erleben, was wir uns vorstellen und nicht umgekehrt. Das Vorstellen ist das Sehen vor allem Wahrnehmen. Die Sichtweite des Geistes übersteigt die Reichweite der Sinne.

Von Geburt an verfügen wir über die Sinne. Im Gegensatz zum sinnlichen Wahrnehmen müssen wir das geistige Sehen erst mühsam erlernen.


(Fortsetzung folgt)


19
Okt
2010

N.N. (15)




12th


Alles ist mit allem durch Sprache zweifach verbunden.

Hinter der veränderlichen Sprache des Seins verbirgt sich die unveränderliche Sprache des Wesens. Die Worte der vergänglichen Sprache sind wie Bäume eines Waldes. Als Teile eines unvergänglichen Ganzen sind sie der Schlüssel zur Natur.

Die Logik der sich ständig verändernden Natur erscheint in den unveränderlichen Regeln und Gesetzen des Werdens.

Erkenne die wesentliche Veränderung in der Wiederholung des immer Gleichen!


(Fortsetzung folgt)


18
Okt
2010

N.N. (14)




11th


Am Anfang war das Wort. Und das Wort ist Formelzeichen der Energie.

Worte verbinden sich miteinder zu einer Aussage.

Aussagen formen Information, durch welche Energie zur Materie wird.

Materie bricht aus dem Nichts der reinen Welt und schafft Erfahrung.

Aus Erfahrungen gestalten sich Möglichkeiten des Seins.

Natur entsteht und mit ihr das Werden nach Regeln und Gesetzen.

Als Wesen und Sein zeigen sich Energie und Materie dem gewordenen Geist durch Sprache.

Durch Verwechslung von Ursache und Wirkung entsteht der Mythos von Schöpfung.



Loslassen vollendet sich in der Offenbarung von Nichts.


(Fortsetzung folgt)


17
Okt
2010

N.N. (13)




10th

Nach der eindimensionalen, linear angelegten Logik des endlichen Verstandes gilt: Die Notwendigkeit eines Schöpfers ergibt sich aus dem Vorhandensein der Schöpfung. Die Neugier aber fragt weiter zurück.

Suche nach der Frage Deiner Kindheit.

Die wichtigste Frage stellt sich in einem Leben nur einmal.


(Fortsetzung folgt)


16
Okt
2010

N.N. (12)




9th

Wer das Universum erforschen will, muss einen klaren Kopf behalten, denn alles, was existiert, hat seinen Ursprung im schöpferischen Geist eines sehenden Menschen.

Die Welt, wie wir sie sehen, haben wir uns zuvor als Vorstellung modelliert.

Bedenke, dass dein Tag Deinen Vorstellungen folgt und nicht umgekehrt.


(Fortsetzung folgt)


15
Okt
2010

N.N. (11)




8th

Der Ursprung aller Wesen ist die unendlich sprudelnde Quelle aller schöpferischer Möglichkeiten. Mögliche Möglichkeiten werden zu wirklichen Möglichkeiten, die aus möglichen Wirklichkeiten Wirklichkeiten schaffen.

Aus Nichts werden spielerisch Sein und Wesen. Die Logik der Schöpfung widerspricht den Gesetzen des Verstandes und den Regeln der Vernunft.

Suche keinen Sinn im schöpferischen Chaos.

Der einzige Sinn eines Spiels liegt im Spielen.


(Fortsetzung folgt)


14
Okt
2010

Erfahren - Physical Symphony



Erfahren - Physical Symphony // Wolfgang F. Schmid Warder-Gunning / Maren Tiefensee

erfahren


Label: Fluid Rock
Catalog#: LP 02986
Format: Vinyl, LP, Album
Country: Germany
Released: 1986
Genre: Electronic
Style: New Age


N.N. (10)




7th

Aus dem selben Ursprung hervorgegangen, sind alle Lebewesen gleich.

Überleben kennt weder Ethik noch Moral. Beide sind Folgen von Macht oder Ohnmacht.

Moralisten bewerten, indem sie andere abwerten.

Der Überlegene übersieht seine Fehler, weil er sich selbst unterlegen ist.


(Fortsetzung folgt)


13
Okt
2010

N.N. (9)




6th


Am Anfang ist Einheit von Information und Energie.

Außerhalb dieser Einheit gibt es nichts.

Dann verändert sich die Information.

Aus informierter Energie wird Materie.

Als informierte Energie fehlt der Materie der Raum.

Die Ausdehnungslosigkeit explodiert und schafft der Materie Raum, um sich unendlich auszubreiten.

Durch diese Veränderung der informierten Energie verändert sich auch die Information.

Durch die energetisch materiell bestimmte Information wird diese Veränderung ewig, allgegenwärtig festgehalten.

Achte auf die energetische Veränderung durch Dein Wort!


(Fortsetzung folgt)


12
Okt
2010

N.N. (8)




5th

Wenn Gefühle zu tief und Worte zu flach sind, werden Symbole oder geheimnisvolle Namen gewählt.

Aber hüte Dich davor, anzuerkennen, was Du nicht verstehst, denn Du machst Dich abhängig.

Zuerst verheißen Zeichen das Heil, und dann bringen sie Unheil.


(Fortsetzung folgt)


11
Okt
2010

N.N. (7)




4th

Liebe rechnet, indem sie vermehrt, statt zu verringern,

indem sie bereichert, statt zu verarmen,

indem sie gibt, statt zu nehmen,

indem sie loslässt, statt anzuhaften.


Du solltest einen Tag nicht verlassen, ohne abzurechnen.


(Fortsetzung folgt)


10
Okt
2010

N.N. (6)




3th

Was sich beschreiben lässt, das lässt sich nicht tief genug fühlen. Allein das Gefühl vermag weit hinter den Verstand zurückzugehen. Die Physik der Natur ist die Metaphysik der Liebe.

Vor allem Werden und Sein war nur Liebe. Allein durch Liebe wird Energie informiert, Materie zu erzeugen.

Wenn Du nicht von Liebe bewegt wirst, bist Du auch nicht motiviert.


(Fortsetzung folgt)


9
Okt
2010

N.N. (5)




2th

Liebe ist Leben lange vor aller Vernunft und jenseits allen Verstandes. Die Liebe wohnt unmittelbar im Licht der Energie.

Weil das Bewusstsein der Liebe die Seele ist, besteht ein Gedanke aus einer guten, schöpferischen Tat.

Weil die Vernunft der Liebe das tiefe innere Gefühl ist, bildet sie sich allein durch Mitgefühl.

Handle nach Deinem Gefühl, und lass' sein, wozu es schweigt!

Wer so handelt, folgt keinem Bauchgefühl, sondern der Vernunft der Natur.


(Fortsetzung folgt)


8
Okt
2010

N.N. (4)




1th

Natur ist der Anfang und das Ende von allem, das wird. Aus Energie entsteht Materie und Marterie vergeht wieder zu Energie. Materie ist nur eine vorübergehende Erscheinungsform der Energie.

Hüte Dich also davor, Entstehen und Vergehen religiös oder philosophisch verstehen zu wollen.

Es ist keine Schande, etwas Unbegreifliches nicht zu verstehen, aber es ist eine Schande, etwas Unverstandenes in einen Begriff zu bringen!


(Fortsetzung folgt)


7
Okt
2010

N.N. (3)




Vorwort

Vor langer Zeit leben Einsiedler, von denen keine Überlieferung erzählt, in völliger Abgeschiedenheit.

Es sind die Namenlosen, weil sie in völliger Einsamkeit des Ichs ohne Selbst existieren. Sie verzichten auf jede Form des Anhaftens.

Sie legen das Gelübde, alles loszulassen ab. Deshalb haben sie auch keine Namen und verfügen über keine Wörter oder gar Sätze.

Und so verbringen sie ihre Tage in Schweigen. Sie verzichten auf jede Art von Zeichen, um sich zu verständigen.

Sie betreiben Philosophie, indem sie malen und ihre Gedanken durch ihre Bilder zum Vorschein bringen. Ihre philosophischen Werke veröffentlichen sie als Musik.

Sie kennen keine Gesänge und sie dichten durch die Komposition ihrer Bilder. Obgleich diese Einsiedler weder über Worte noch Zeichen verfügen, können sie sich hervorragend verständigen, indem sie einander empfinden und sich durch ihre Gefühle mitteilen. Weil sie keine Macht haben, da sie alles lassen, streiten sie nicht und hegen keine negativen Regungen.

Diese Schrift beruht auf Eingebungen, welche uns diese Naturwesen geschenkt haben. In vielen Jahren der Abgeschiedenheit und Einsamkeit habe ich ihre Gedanken in Worte gefasst und aufgeschrieben, obwohl mir die Einsiedler deutlich machten, dass sich Gedanken in Worten verlieren. Ich habe es dennoch versucht.

Ich gebe nur wieder, was in dieser geheimen Schrift von den Geboten der Natur geschrieben steht. Diese sind in Vergessenheit geraten, weil Wörterwesen nur die Bibel verstehen, die erzählt wie mit dem Wort am Anfang alles entstanden ist und wie durch vernichtende Worte alles wieder zerststört wurde.

Zu viele Worte hüten ein Geheimnis.


(Fortsetzung folgt)


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Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

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