Unilogo

13
Sep
2011

Komplement

 
nl6_word

Die Veranschaulichung durch die Vernunft unterscheidet sich wesentlich von der Veranschaulichung durch den Verstand.
Der Verstand veranschaulicht, indem er vereinfacht.
 
Die Vernunft veranschaulicht, indem sie ausgestaltet bzw. ausschmückt. Der Verstand bevorzugt Modelle, Skizzen, Pläne, die Vernunft dagegen bevorzugt Abbildungen, Beschreibungen, Vorgaben. Der Verstand ist Logiker, die Kunst dagegen Künstlerin.
Aber es handelt sich weniger um Gegensätze, sondern vielmehr um Komplemente (wechselseitige Ergänzungen).
 
Synchronisieren sich beide, dann entsteht schöpferischer Streit, der Ursprung aller Entdeckungen.
(Analogie zu Heraklits “Der Streit ist der Vater aller Dinge")

12
Sep
2011

Die Vernunft des Verstandes

 
Der Verstand koordiniert und die Vernunft veranschaulicht das Ergebnis. Dieser Idealfall entsteht, sobald sich beide Hemisphären synchronisieren.

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Die Vernunft des Verstandes ist die schöpferischste Form der produktiven Arbeit des Gehirns. Aber die Vernuft erinnert uns nicht nur in ihren Bildern an unsere Erfahrungen, sondern zeigt uns auch Möglichkeiten zukünftiger Erfahrungen.

Das Wahrnehmen der Vernunft ist nicht wie das des Verstandes an die Sinne gebunden (a posteriori), sondern vermag vielmehr über die Erfahrungen des Sinnlichen hinauszugehen (a priori). Als Metaphysik thematisiert die Philosophie diesen Bereich eigens. Auch die Höhere Mathematik bedarf, um nachvollzogen werden zu können, des Bereiches a priori.

Wenn aber die Vernunft eher als der Verstand über den Bereich des sinnlich Vernehmbaren hinaus treibt, warum bevorzugt sie dann gerade das Anschauliche?

11
Sep
2011

Zuordnung und Einordnung

 
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"Als Element einer Menge (ZO EO) verweist das Wort auf eine Klasse oder Gruppe." So gehört ein "Schüler" zu einer bestimmten Klasse. Er wird z.B. in die Klasse 6a eingeordnet.

"Der Abgeordnete A wurde zum Minister ernannt. (ZO + EO)". Hier verweist das Wort auf eine Hierarchie, denn "Minister" ist "Abgeordneter" übergeordnet.

Wenn der Verstand wie in "Schüler der 6a" gleichzeitig zu- und einordnet, soll etwas betont werden, hier z.B. die Zugehörigkeit. Wenn der Verstand dagegen hierarchisiert, soll (nur) ein Vorgang geschildert werden.

Formal stellt sich Verstandestätigkeit vektoriell dar (E → M; "E" für Element und "M" für Menge), während die Vernunfttätigkeit sich formal mengenalgebraisch (E ∊ M) ausdrückt.

Die lineare Verstandestätigkeit benötigt im Gegensatz zur komplexen Vernunfttätigkeit dementsprechend sehr viel weniger Textraum.

10
Sep
2011

Verstand & Vernunft

 
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Ohnehin weckt der Verstand negative Gefühle dort, wo er etwas schwer oder gar nicht versteht.
Denken, das gemeinhin als die den Verstand bestimmende Tätigkeit gilt, wird unterschätzt, wenn sie so einseitig ausgelegt wird. Denken ist vielmehr als Bilderleben ein allseitiger oder ganzheitlicher Vorgang, an dem neben dem Verstand die Vernunft ebenso beteiligt ist.

Wie der Verstand (Bild-Erleben) die Logik des Denkens ausmacht, so ist die Vernunft gleichsam die Seele (Bilder-Leben) des Denkens. Die Stimme des Verstandes ist das Versprachlichen des Bewusstwerdens während die innere Stimme der Vernunft das Bewusstwerden selbst leitet.

Die Spuren des Verstandes in Texten sind vektorieller Art während die Spuren der Vernunft eher mengenalgebraischer Form sind. Während die Spuren des Verstandes objektiv sind, sind die Spuren der Vernunft subjektiv oder allenfalls intersubjektiv.
Ein Text ist wie ein Song. Dessen Text stammt vom Verstand und dessen Melodie von der Vernunft.

9
Sep
2011

Wortumgebung


Wir haben einen texterzeugenden Satz kennengelernt. In diesem Satz sind durch Art und Weise der Wortwahl die daraus folgenden Sätze angelegt. Indem der Satz eine Aufzählung enthält, gibt er die Folge der weiteren Sätze vor. Diese Folge besteht aus Erklärungen der im Satz aufgezählten Worte. In diesem Beziehungsgefüge zeichnet sich die Gestalt eines Gedankens ab, der die Aufzählung zum Thema hat.

In diesem frühen Textabschnitt setzt sich eine Emotion in Gestalt eines Gedankens durch. Dieser Gedanke führt an. Er flechtet sich in das neuronale Netz ein, um die nächste Entwicklung von Aktivitäten befehligen zu können. Als Auflistung hat der Satz etwas Gewalttätiges an sich. Alle Formen von Listen algorithmieren wenigstens kurzfristig streng linear, also Schritt für Schritt. Durch bündige Zu- und Einordnungen will das Gehirn eine vorbestimmte Form schnell erreichen.

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Der Worte und damit weitere Sätze ausstreuende Satz zeigt etwas von dem durchaus gewalttätigen Charakter der Natur. Aber diese Charakterisierung nimmt unser Verstand vor, der dem vielleicht nicht gewachsen zu sein scheint.

8
Sep
2011

Neuronales Wachstum

 
Seit jeher wurde das philosophische Denken von der Neugier auf das, was hinter den Grenzen des sinnlich Vernehmbaren und verstandesmäßig Fassbaren liegt, angetrieben. Naturwissenschaftler wie Philosophen versuchten immer wieder Spuren Gottes zu entdecken, die sie wenigstens erahnen ließen, was sich ihnen hinter dem Horizont des Verstandes offenbart. Manche Philosophen scheuten sich sogar nicht, das Philosphieren eine Übung im Sterben zu nennen.

Die Neurologik wird aufzeigen, dass sich der gesuchte Urgrund allen Seienden unmittelbar vor unser aller Augen offenbart, sobald wir uns der Sprache der Natur öffnen. Es ist auch die Sprache, die unser Gehirn spricht. Die Neurologik erzählt uns, was es uns in und durch Texte mitteilt. Der gesunde Text entwickelt sich wie eine Pflanze in freier Natur. Aus einer Idee sprießt wie aus einem Samen der erste Satz. Die in diesem Sprössling angelegten Worte regen unter günstigen Umständen zu weiteren Trieben an. Die Natur lässt bereits an den ersten Trieben die werdende Gestalt der zukünftigen Pflanze erkennen. Die ersten Sätze des Textes lasssen den werdenden Gedanken erkennen.

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7
Sep
2011

Neuronale Initiativen

 
Texte dokumentieren die Aktivitäten der an der Erzeugung des Textes beteiligten Neuronen.

Die Neurologik betrachtet Texte rein formal.
Sie geht davon aus, dass neuronale Formen künstlerische Formen des Gehirns sind. Durch Betrachten dieser neuronalen Ästhetik erschließt sich das Denken des spielenden Gehirns auf ungeahnte Art und Weise.

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Das Schauen der künstlerisch ins Werk gesetzten neuronalen Formen eröffnet dem Bewusstsein das Unbewusste als Urgrund des Denkens.

Das philosophische Denken wirft einen Blick hinter den Horizont des Verstandes.
 

6
Sep
2011

Neurologik

 
neurologik1
 

5
Sep
2011

Wortform

 

Wort als Begriff
 

4
Sep
2011

Neuronale Textanalyse

 
Nomen als Menge oder definierte Gruppe

Als (all)gemeine Bezeichnung für eine Menge oder Gruppe erfasst das Nomen auch deren Elemente oder Mitglieder. So gehört zur “Schule” alles, was mit Schule zu tun hat.

Die Stärke eines Nomens als Menge ermittelt man durch die Anzahl der auftretenden Mitglieder. Das Verhalten der Elemente einer Menge hängt mit der Menge verfügbarer Erfahrungen zusammen. Je dichter Nomen, die einer Gruppe angehören, auftreten, um so mehr Erfahrungen liegen gewöhnlich vor. Unabhängig von der Art des Nomens spielen Nomen als neuronale Felder zusammen. Jede Art eines Nomens kann sich teilen und sich zwei neuronale Felder unterordnen. So kann sich “Dauer” in “Zeiteinheiten” auflösen. Und “Zeiteinheit” als Jahr im astronomischen Sinne als die Zeitspanne eines vollständigen Umlaufs eines Himmelsobjekts um einen Stern. Im engeren Sinne ist mit „Jahr“ nur das Erdenjahr gemeint: Es dauert je nach Definition ca. 365¼ Tage (Umlauf um die Sonne). Als Definition eines Umlaufs der Erde um die Sonne bildet diese Zeiteinheit eine Vereinigungsmenge. Die Vereinigungsmenge von U ist die Menge der Elemente, die in mindestens einer Elementmenge von U enthalten sind oder formal modifiziert als:

nomen_als_menge
 

3
Sep
2011

Neuronale Textanalyse

 
Verbindlichkeiten zwischen Nomen und Verb

Neuronale Vereinbarungen zwischen Nomen und Verb regeln deren Reichweite und damit gegebenenfalls auch etwaige Gebietsansprüche.

Nomen als Eigennamen

Als Eigennamen beantspruchen Nomen Belebtes wie Menschen, Tiere, Pflanzen und Unbelebtes wie Dinge oder Orte. Unter diesen Anspruch fallen in Vereinbarung mit Verben auch alle Vorgänge, die mit Nomen in Verbindung gebracht werden können. Das gilt auch (in allen folgenden Fällen) für alle davon abgeleiteten Wortarten.

ANWENDUNG:

Nomen (Neuropunkt) sucht in seiner Umgebung (neuronaler Umkreis) nach Verwirklichung durch ein Verb (Aufgabe, Funktion). Im Beispiel: „Hund“ ‚versucht sich’ als Hund, als Wachhund, als Führhund, als Hirtenhund oder als Spürhund zu verwirklichen.

bellen1

Dieser Sachverhalt lässt sich auch mathematisieren:

bellen-als-kreis

r =d/2. Dieser Wert reicht aus, wenn man sich auf den aktuellen Text beschränkt, d bzw r/2 lässt sich durch das Wörter-Zählprogramm ermitteln, indem man von M bis gefundenem Äquivalent markiert.

2
Sep
2011

Neuronale Textanalyse

 
(6. Die Rollen des Wortes)

Auffällig ist, dass bei genialen Menschen gewöhnlich eine Befindlichkeit, eine Idee alle Gedanken beherrscht. Es kommt dann sehr darauf an, dass der eine im Denken vorherrschende Gedanke auf eine ihm gemäße Intelligenz und Begabung trifft, um sich dann auch angemessen verwirklichen zu können. Diese Verwirklichung beansprucht meistens das gesamte Leben. Wenn dann auch deren Umsetzung in eine gelungene Existenz gelingt, dann entfaltet sich hieraus gar einer der relativ seltenen weltbewegenden Vorgänge. Solche seltenen Menschen gehen dann zumeist auch in die Geschichtsbücher ein. An den Werken genialer Theologen, Philosophen, Mathematiker, Physiker, Chemiker, Mediziner, Künstler wie Dichter, Maler, Komponisten oder auch Musiker lassen sich dann auch die Regeln oder Gesetze einer vollkommenen Inszenierung ablesen.

Die existentiell maßgeblich bestimmende Emotion zeigt sich beispielsweise in einer grundlegenden Tätigkeit des ins Werk Setzens (Verb!) wie meditieren, suchen, experimentieren (forschen), definieren, dichten, komponieren, malen oder musizieren. Diese Grundtätigkeit gelangt in Texten in unterschiedlichen sprachlichen Ausprägungen zum Vorschein. Diese sprachlichen Erscheinungsbilder wahren für die schöpferische Seele den inhaltlichen Zusammenhang, auch wenn dieser durch die bekannten sprachlichen Übereinstimmungen nicht mehr unbedingt unmittelbar hervorscheint.

Offenbar existieren bislang noch nicht entdeckte Verbindungen und Beziehungen, die wir allererst noch aufspüren müssen. So stellt sich beispielsweise die Frage, was ein Verb während des Bewusstwerdens aktiv treibt oder inwieweit es sich sogar passiv treiben lässt. Und was zeigt sich davon während der gleichzeitigen Versprachlichung. Da ist beispielsweise das lebendige Bild von einem Hund, der den Hof bewacht. Jeder kann sich das vorstellen und diese Situation ausmalen. Und das ist dann auch die Situation, mit der Gauner Alfonso während seines Vorhaben zu tun bekommt.

Und dann tritt der Text doch ganz anders in Erscheinung, etwa so:

Alfonso ist das Risiko klar, das von einem durch einen Hund bewachten Hof ausgeht....

Mit dem Wort „Risiko“ rückt die Momentaufnahme „Hund bewacht den Hof.“ in den Hintergrund und wird zu einem bloßen Gesichtspunkt von Alfonsos Überlegungen. Das Spannungsmoment einer Begegnung Alfonsos mit dem Wachhund gerät in den Hintergrund. Aber die Figur des Gauners, der risikobewusst vorgeht, wird anders betont.

Ist nun überhaupt eine solche Kleinigkeit von Bedeutung oder spielt sich da neuronal doch mehr ab als zunächst vermutet?

Verben sind Träger von Aktivitäten und wollen damit auch ein Geschehen beeindrucken. Aus diesem Bestreben drängen sie die Wahl der Passivform zurück.
Der Wirkungsradius von Passivformen in Texten ist geringer als der von Akivformen.

In Texten zeigt sich das Grundmotiv beispielsweise durch ein repräsentatives Verb im Aktiv. Aufgrund des wiederholten Auftretens eines solchen Verbs wird der Zusammenhang durch das existentielle Grundthema sichtbar und aufrechterhalten. Durch einen Wechsel vom Aktiv ins Passiv wird das zurückgenommen bzw. abgeschwächt.
 

1
Sep
2011

Neuronale Textanalyse

 
(6. Die Rollen des Wortes)

Uns interessiert vor allem, was diese Aufgabenteilung gedanklich bzw. neuronal bedeutet.

Wenn einem Wort bzw. Nomen die Rolle des Subjekts zufällt, dann kann es entscheiden, welchen der im Unbewussten wartenden Gedanken es in ein Bild lässt. Zum Zweck dieser Zulassung braucht es einen Partner, ein Wort, das als Prädikat diese Zulassung ausspricht. Subjekt und Prädikat entscheiden dann gemeinsam über die als Objekt in Frage kommenden Wörter . So kann der Hund den Hof, das Haus, den Transport oder eine Ware bewachen. Subjekt und Prädikat sehen sich in ihrer Umgebung um, was gerade zu einem Hund, der bewacht, passt.

Wir dürfen einen Blick in die Werkstatt eines Wortes, das als Prädikat tätig ist, werfen:

Auf den ersten Blick wird klar, dass der organisatorische Aufwand für einen Gedanken, der zur Sprache kommen will, nicht gerade gering ist.

Ein Gedanken, der unterwegs zur Sprache ist, wurde von Bedürfnissen und Gefühlen auf den Weg geschickt. Wir wollen versuchen, die Entwicklung dieses Weges an einem intuitiven Fall zu beschreiben.

Im Unbewussten des Autors herrscht niedergeschlagene Stimmung. Bereits zum dritten Mal ist bei ihm eingebrochen und das letzte Manuskript zerstört worden. Jetzt ist ihm die Lust vergangen, noch einmal damit anzufangen. Um sich abzureagieren, verbünden sich Emotionen zur Idee, daraus eine Kriminalgechichte zu machen. Also wird nach einer Figur gesucht, die gefällt. Im ersten Bild, das aus dem Unbewussten hervorscheint, soll zunächst Bewegung inszeniert werden. Es entwickelt sich die Vorstellung von Bewegung. Das Verb “anschleichen” fühlt sich gut an. Der Täter zum Tätigkeitswort taucht schnell auf: “Dieb, Gauner oder Einbrecher”. Gefühlsmäßig fällt die Entscheidung für “Gauner”. “Der Gauner schleicht sich an.” Das genügt noch nicht. “Um Mitternacht schleicht sich der Gauner Alfonso äußerst vorsichtig an das Gebäude heran.” Keine Ahnung, waum der Name Alfonso fällt und um was für ein Gebäude es sich handelt. Dennoch: Ein Anfang mit schöpferischer Offenheit ist gemacht.

Kristallisiert sich im Unbewussten eine Aktivität heraus, die sich als Tätigkeit abbilden lässt, dann formiert sich ein Verb, indem es sich als Wortform entsprechend konjugiert, also der intuitiven Eingebung beugt bezüglich Person, Numerus, Modus, Tempus und Genus. Je nach Bedeutung des Tätigkeits-, Vorgangs- oder Zustandsverbs wird eine Initiation vorgeschlagen, mit der natürlich auch alle Möglichkeiten zu beginnen verbunden sind.

Warum dann ein bestimmter Satz in die Vergegenwärtigung gelangt und ein anderer nicht, ist das Ergebnis eines schöpferischen Spiels des Unbewussten mit sich selbst.

Wie auch immer, dieses Spiel des Unbewusstsen lässt sich auch nicht durch irgendwelche Methoden des Rückschließens zum Vorschein bringen. Es bleibt das Geheimnis einer schöpferischen Seele. Interessant ist vielmehr, was sich ereignet, sobald Gedanken der Seele, nämlich Bedürfnisse und Gefühle bzw. Befindlichkeiten der Vernunft begegnen, bewusst werden, um dann mit Hilfe des Verstandes bestimmte Aktivitäten zu organisieren und auch umzusetzen.
 

31
Aug
2011

Neuronale Textanalyse

 
6. Die Rollen des Wortes

In der Rolle des Nomens mögen wir wohl alle Wörter am liebsten. Das, was sie dann nennen und zeigen, versteht jedes Kind ohne Anstrengung. Diese Wörter lassen zu, dass sich Gefühle oder Erinnerugen gleichsam so klar wie auf Fotos unmitellbar in Bildern bzw. Vorstellungen ausdrücken.

Verb

„arbeiten, schreiben, essen, regnen, sein, bleiben, wissen, einschlafen, hinaufsteigen, abtrocknen, schaffen sind Tätigkeits- oder Zeitwörter und drücken Handlungen, Vorgänge und Zustände aus. Ihre Aufgabe finden sie endgültig erst im Satz. Ein Satz ist die Entscheidung von Wörtern, gemeinsam eine Aussage über einen Vorgang zu machen, wobei sie sich diese Aufgabe aufteilen:

Das 1. Wort mit dem Titel „Satzgegenstand“(Subjekt) bringt besagten Vorgang ins Spiel, gibt also an, wer etwas tut oder erleidet. Das 2. Wort mit dem Titel „Satzaussage“ (Verb) gibt an, was genau getan oder ‚erlitten’ wird. Und das 3. Wort mit dem Titel „Satzergänzung“ (Objekt) verrät, worauf sich dieses Tun eigentlich bezieht. Also:

Subjekt: Der Hund

Prädikat: bewacht

Objekt: den Hof.

Vollständiger Satz = vollständiges Bild = Gedanke = Geschehen
 
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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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