Unilogo

30
Aug
2011

Neuronale Textanalyse

 
Wort II

Wir haben erfahren, dass ein Gedanke intuitiv, also gefühlsmäßig oder bedürfnisorientiert erzeugt und durch Formulierung eines Satzes ins Bild gesetzt wird. Ein Gedanke, zu dem der Leser oder Hörer kein Bild hat, ist leer und somit als Gedanke unbrauchbar.

Jedoch auch geschriebene oder ausgesprochene Gedanken müssen nicht echt, also gleichzeitig während der Entstehung eines Textes erzeugt worden sein. Sätze lassen sich auch gedankenlos formulieren, nämlich dann, wenn sie bloß wiedergekäut werden. Allerdings lässt sich einem Text ansehen, wie gründlich durchdacht er erzeugt worden ist.

Je tiefer sich Denken vollzieht, desto seltener begnügt es sich mit einem Satz.

Die Verbindlichkeit oder Reichweite eines Gedankens lässt sich innerhalb eines Textes sehr leicht an den Beziehungen zwischen den Sätzen erkennen. Diese Beziehungen können formaler oder inhaltlicher Art sein. Formale Beziehungen beruhen auf alphanumerischen Übereinstimmungen. Inhaltliche Übereinstimmungen beruhen dagegen auf identischen, gleichen, ähnlichen oder gegensätzlichen Bezeichnungen.

Sommer“ und „Sommersonnenschein“ stimmen alphanumerisch überein. „Sommer“ und „summer“ sind identische Bezeichnungen. „Sommer“ und „wärmste Jahreszeit“ sind gleiche Bezeichnungen. „Sommer“ und „1. Juni- 31. August (meteorologisch)” sind ähnliche Bezeichnungen. Und schließlich sind “Sommer” und “Winter” gegensätzliche Bezeichnungen.

Obleich auch die Wortstellung eine wesentliche Rolle bei der Inszenierung innerer Bilder spielt, ist sie hernach für die Verbindlichkeit von Gedanken nicht aussagekräftig.

Zwei Sätze, zwei Szenen:

A)    Der Hund im Hof betrachtet den Nachbarn des Bauern.
B)    Der Nachbar des Bauern betrachtet den Hund im Hof.

Die beiden Sätze unterscheiden sich nicht in der Wortwahl, sondern nur in der Stellung. Als Initiatoren einer Kriminalgeeschichte zeichnen sie unterschiedliche Verhaltenweisen.

Was aber leitet Wörter an, sich in einem Augenblick so aufzustellen und in einem Augenblick anders? Ist es das sich spontan gestaltende Bild eines Gedankens, der nur kurz im Strom des Bewusstwerdens verweilt, um dann wieder einem möglichen sprachlichen Zugriff zu entschwinden? Und wer oder was zeugt zuvor diesen Gedanken? Warum betrachtet einmal der Hund den Nachbarn des Bauern und warum ist es ein anderes Mal gerade umgekehrt? Welche Gefahr, die der Wachhund wohl instinktiv spürt, droht dem Gehöft? Und was hat der Nachbar vor, der den Hund im Blick behält, um sich ungestört vom Gebell des Wachtieres anschleichen zu können? Und welchen Groll hegt die bilderlebende Seele des Autors, dass sie den Nachbarn sogar zum Kriminellen macht?

Gerade die letzte Frage deutet darauf hin, dass Worte aus der Seele kommen können, also möglicherweise zufällig von momentanen Gefühlen aktiviert oder von Bedürfnissen angetrieben werden. Tatsächlich verstehen sich Worte von sich her als Zeichen, deren Aufgabe es ist zu zeigen. Worte sind Zeichen, die durch Bilder u.a. auf Stimmungen oder Einstellungen zeigen. Aber in dieser Aufgabe sind sie höchst selten unterwegs. Im Alltag begnügen sie sich damit, ihre Bilder als Abbildungen von Personen, Tieren oder Dingen zu verwirklichen. Im spannungslosen Alltag ist der Hund nur der Wachhund auf dem Hof. Und der Nachbar hat einen bürgerlichen Namen und ist meistens in jeder Hinsicht harmlos. Er macht seine alltäglichen Besorgungen und ist ein guter Bekannter des Bauern. Im Alltag begnügen sich die Worte damit, sich auf ihre ihnen zugewiesene Aufgabe zu bschränken. Das Zeigen beschränkt sich auf das Vergegenwärtigen des Erinnerns in Bildern.

Die Auskunft der Worte fällt dann dementsprechend trivial aus, wenn sie erklären, dass sie in ihrer Eigenschaft als Nomen lediglich entweder zielstrebig selbständig (direkt) oder von einer Beziehung abhängig als (indirekte) Objekte unterwegs sind. Da werden sie dann als Namen von Personen, Orten, Dingen oder sogar von Ideen angetroffen.

Als Nomen jedenfalls spielen Wörter beim Schreiben oder Sprechen die wichtigste Rolle.

Wenn wir sie bei diesem Geschäft beobachten, dann können wir feststellen, dass sie sich als Mitglieder oder Angehörige bestimmter Grupen betrachten, als Namen oder Eigennamen, als Abstrakta oder Konkreta, als Vertreter von Gruppen oder Kollektiven oder in enger Verbindung mit einem anderen Wort als Wort-Zusammensetzungen.

Auf die Frage, wo wir denn Worte finden, die nicht als Objekte, sondern als Subjekte unterwegs sind, erhalten wir die etwas ausweichende Gegenfrage: „Wo in der Welt kann man denn irgendwo irgendeine Sprache finden, in der Wörter nicht zuallererst als Objekte unterwegs sind?“ Zugegeben, wir haben entweder zu wenig oder zu viel bei unserer Beobachtung nachgedacht. In jedem Fall waren wir bereits in Gefahr, Kleinigkeiten bei unseren gegenwärtigen Betrachtungen zu übersehen, weil wir bereits nach Subjekten Ausschau hielten. Ja, tatsächlich nennt das Kleinkind zuerst Objekte und meint das auch so, wenn es „Mama“ oder „Papa“ sagt. Selbst die Einjährigen benutzen Objekte und sagen beispielsweise „Ulrike Wauwau!“. Aber bereits in der Stellung der Worte ahnen sie im Wort dessen Stellung als Subjekt. Es ist Ulrike, die einen Hund sieht bzw. anfassen will. Es benutzt „Ulrike“ breits als Eigennamen und „Wauwau“ schon als Vertreter der Tiergruppe ‚Hunde’. Es hat sich also zu diesem Lebenszeitpunkt grammatisch sehr viel getan.

29
Aug
2011

Neuronale Textanalyse

 
5. Wort I

Nomen


Nomen bezeichnen Lebewesen, Pflanzen, Dinge, Materialien und abstrakte Begriffe wie Eigenschaften, Vorgänge, Beziehungen:

Mensch, Frau, Redner, Automobilistin; Katze, Säugetier, Vogel, Amöbe; Eiche, Baum, Tulpe, Blume; Hemd, Kleidungsstück, Straßenbahn, Felsbrocken; Luft, Mehl; Herde, Obst; Felix, Wien, Donau, Matterhorn; Erziehung, Liebe, Reinheit, Entfernung, Philosophie, Verstand, Vektor

Andere Bezeichnungen für das Nomen sind: Substantiv, Hauptwort, Dingwort.

Im Satz können die Nomen (allein oder zusammen mit anderen Wörtern) Subjekt, Objekt, adverbiale Bestimmung oder Attribut sein:

Subjekt Der Hund bewacht.
Objekt Der Hund bewacht das Haus.
Adverbialbestimmung Der Hund läuft im Hof.
Attribut Der Besitzer des Hundes

Ein Gedanke organisiert sich sprachlich in einem Satz. Der kürzeste Satz besteht aus den beiden Elementen “Subjekt (Satzgegenstand)” und “Prädikat (Satzaussage)”. Diese zwei Elemente eines Satzes liefern ein einfaches Bild zu einem Gedanken. Das Subjekt schildert Lebewesen (Mensch oder Tier), den Gegenstände oder Sachen, um welche es in einem Gedanken geht. Das Prädikat zeigt das Verhalten, das Handeln oder auch die Situation bzw. Befindlichkeit des im Bild dargestellten Subjekts. Die Versprachlichung bzw. Verbildlichung eines Gedankens lässt sich als neuronalen Vektor darstellen, wobei dessen Anfangspunkt in einem intuitiven Impuls liegt und dessen Endpunkt im Ergebnis einer Reaktion auf diesen Impuls. Anfangs- und Endpunkt werden gewöhnlich durch zwei bildtragende Wörter in ihrer Funktion als Subjekt und Objekt (Satzergänzung) des Satzes vertreten. Die durch das Prädikat (Satzaussage) hergestellte Beziehung zwischen Subjekt und Objekt macht dann das eigentlich den Vektor Tragende bzw. Bestimmende aus:

(Hund <=> (be)wachen) ==> Hof =
(Impuls <=> (verhalten)) ==> Reaktion

Hier zeigt sich das neuronale Verhalten des Impulses im Bild als “bewachen”. In der neuronalen Inszenierung einer Vorstellung im Bewusstsein erscheint das aufgrund der vorgängigen Erfahrung gleichsam als natürliche Folge:

Ein Hund erscheint im Bild. Was ist das für ein Hund? Ein Wachhund. Was tut er? Er erfüllt seine Aufgabe als Wachhund. Was bewacht er? Der Hund bewacht den Hof.

Erst mit dem vollständigen Satz wird das Bild abgeschlossen und die Neugier ist wenigstens für eine Weile zufriedengestellt.

Vollständiger Satz = vollständiges Bild = Gedanke

Wir haben erfahren, dass ein Gedanke intuitiv, also gefühlsmäßig oder bedürfnisorientiert erzeugt und durch Formulierung eines Satzes ins Bild gesetzt wird. Ein Gedanke, zu dem der Leser oder Hörer kein Bild hat, ist leer und somit als Gedanke unbrauchbar.
 

28
Aug
2011

Neuronale Textanalyse

 
5. Wort

Das erste, das einem unterwegs zur Sprache begegnet, ist das Wort. Das Wort teilt uns sofort mit, dass sein Erscheinungbild nicht gerade zu den neuronalen Outfits gehört, die in den Sprachbereichen des Gehirns gern gesehen werden, denn „Wort“, das ist wie ein Schild ohne Aufschrift. Zu einem ‚echten’ Wort gehört ein Bild, etwas, das sich gut vorstellen lässt, denn „Wort“ als solches ist nur ein Name für (…). Das Wort „Sonnenblume“ ist ein echtes Wort, weil es ein klares Bild von einer Blume nennt. Sobald man „Sonnenblume“ liest oder hört, hat man auch schon ein klares Bild vor Augen.

Obgleich das Wort als ‚Neutrum’ nicht gerade beliebt ist, begleitet es als Namen für eine neuronale Funktion eine der wichtigsten Ämter im neuronalen Netz. Seiner Position wohl bewusst erklärt es uns die verschiedenen Aufgabenbereiche.

Als Hauptwort setzt es die Punkte, auf die es ankommt.

Als Hauptwort koordiniert und aktiviert es die wichtige Stelle eines neuronalen Teilnetzes. So bereitet „Sommer“ alle jene Gedächtnisinhalte vor, welche mit Sommer zu tun haben oder damit zusammenhängen. Ob der Aufruf eines Haupt- bzw. Nennwortes (Substantiv bzw. Nomen) erfolgreich war, zeigt sich an den Bildern, die daraufhin bewusst werden. „Sommer, Sonne, blauer Himmel, Strand“ lässt eine Stituation bewusst werden, die jeder kennt.

Obgleich das Wort als Hauptwort die wichtigen Punkte eines Gedankens oder einer inneren bzw. äußeren Kommunikation setzt, kann es nicht allein Gedanken oder Gespräche organisieren, es braucht dazu Helfer, die seine Bilder genauer darstellen. Für einen Gedanken sind das neben Hauptwörtern Eigenschaftswörter, Fürwörter, Tun- oder Tätigkeitswörter, Umstandwörter, Verhältniswörter, Bindewörter und lautmalende Wörter.
 

27
Aug
2011

Neuronale Textanalyse

 
4. Vorsichtsmaßnahmen

Wenn wir etwas Wesentliches über die Sprache in Erfahrung bringen wollen, dann müssen wir die Sprache selbst über sich sprechen lassen. Wir müssen bereit und offen für das sein, was uns die Sprache selbst sagen wird.
Wir alle haben nämlich von Natur aus die Begabung, in uns hinein sehen und uns geistig und seelisch erfahren zu können. Mit den inneren Augen können wir lesen und mit dem inneren Ohr die Sprache sprechen hören.

Wichtig dabei ist, sich von nichts und niemand ablenken zu lassen. Die innere Stimme mahnt: Wer zitiert, ist entweder zu träge, selbst zu denken oder zu unsicher in dem, was er denkt. Statt zu zitieren, was ein anderer sagt (Argumentum ad hominem), ist es besser, selbst zu erzählen, was man von ihm verstanden hat. Aber angesichts des originell bzw. entdeckend zu Sagenden ist diese Gefahr hier ohnehin gering, wenn nicht gerade akademische Manie doch noch ein Schnippchen schlägt.
 

26
Aug
2011

Neuronale Textanalyse

 
3. Wegmarken

Wer sich unvoreingenommen auf unbekanntes Gebiet wagt, sollte das nicht ohne Karte tun. Irrwege werden sonst zu wahrscheinlich. Und wer nicht nur Irrwege, sondern auch Fehlverhalten vermeiden möchte, sollte sich zuvor wenigstens mit den wichtigsten Regeln vertraut gemacht und die wichtigsten Gesetze kennengelernt haben.

Nun könnte man doch eigentlich sagen, dass es für uns nichts Vertrauteres geben müsste als die eigene Sprache. Schließlich sind wir mit dieser Sprache von klein auf aufgewachsen, haben mit ihr unsere eigenen Erfahrungen gesammelt, so dass wir uns ohne Schwierigkeiten sprachlich verhalten und bewegen können. Wir schreiben und lesen ohne Schwierigkeiten Texte, ohne uns jemals darüber Gedanken zu machen, wie diese Texte in uns entstehen oder Sprache unsere Gedanken bewegt und damit letztlich auch unser Verhalten regelt. Wir gehen mit unserer Sprache genau so leichtsinnig um wie mit unserer Gesundheit, über die wir uns auch erst im Krankheitsfall Gedanken machen.

Was die Gesundheit angeht, so ist es dann oft zu spät, aber was die Sprache betrifft, so wäre es für uns immer zu spät, denn eine erkrankte Sprache ließe uns keinerlei Spielraum mehr, um uns daraus zu befreien, denn alles was uns wesentlich ausmacht, das sind wir durch Sprache. Deshalb könnten wir letztlich auch wohl kaum bemerken, wenn wir erkranken, weil unsere Sprache gestört ist. Solange uns niemand sehr behutsam darauf aufmerksam macht, bleibt für uns alles selbstverständlich genau so wie es immer war. Wir würden sogar nicht einmal bemerken, wenn sich uns erst die innere und dann die äußere Welt entzieht, weil uns, mangels Sprache, entsprechende Erfahrungen abgehen.

Merkwürdigerweise schreckt niemand hoch, wenn Altern heutzutage nicht mehr mit Weisheit, sondern mit Demenz in Verbindung gebracht wird. Niemand fragt sich deshalb, ob hier nicht Ursache und Wirkung verwechselt werden. Ist das schleichende Vergessen wirklich die Ursache für den Entzug der Sprache oder verhält es sich nicht geradezu umgekehrt? Oder ‚direkter’ nachgefragt: Bewirkt das ‚Absterben’ neuronaler Funktionen das Schwinden der Sprache oder umgekehrt? Ist das Phänomen der Demenz eine Frage der Chemie oder eine Frage der Philosophie?

Beginnt das schleichende Vergessen nicht schon gleich zu Beginn unserer Abendländischen Kultur, nämlich durch die Spaltung der Hemisphären? In der Tat entfaltet sich diese Frage zur maßgeblich bestimmenden Leitfrage, die uns auf einen längst überfälligen Weg schicken und dessen Abschnitte markieren wird.
 

25
Aug
2011

Neuronale Textanalyse

 
2. Was wir erwarten

Was betreibt die innere Stimme eigentlich, wenn sie spricht? Unserer Erfahrung nach geht sie zunächst philosophisch vor, um ihre Aussagen dann wissenschaftlich zu erhärten. Die Philosophie verfügt über ein ausgezeichnetes Instrumentarium als Mittel zum Zweck solcher Überführung, nämlich die Logik. Wir erwarten sogar, dass uns die innere Stimme, an den Dokumenten der Gehirnaktivität während der Erzeugung von Texten, die Logik der Sprache aufzeigt. Uns ist selbstverständlich klar, dass da ein längerer Weg vor uns liegt.

Um erkennen zu können, was ein Text über seine Herkunft aussagt, muss man ihn zunächst neuronal verstehen lernen. Das geht natürlich nicht ohne die Aneignung geeigneter Grundlagen. Weil meines Wissens nichts Vergleichbares existiert, wird das, was in der Folge dargestellt wird, wahrscheinlich wohl etwas gewöhnungsdürftig sein und etwas Geduld brauchen.

Auf die Idee, Texte als Dokumente des Gehirns zu verstehen, kam ich im ersten Semester. Auf dem Weg zur Universität kam mir plötzlich der Gedanke, auf welche Weise meine Suche nach zuverlässigen Daten über den Menschen erfolgreich werden könnte. Ausgelöst wurde diese Suche aufgrund der hohen Unzufriedenheit über die vagen Aussagen vor allem der Pädagogik zum Wesen des Menschen. Die intuitive Annahme besagter Idee war, dass der Mensch ständig Daten von sich gibt, sobald er Texte erzeugt. Man muss nur lernen, diese Daten zu lesen. Wir erhoffen uns das von dieser „neuronalen Lektüre“ über die texterzeugende Aktivität des Gehirns.

Wenn sich aber diese neuronalen Aktivitäten in Texten widerspiegeln, dann stellt die Frage, auf welchem Weg sie für uns sichtbar werden können.
 

24
Aug
2011

Neue Serie zur NEURONALEN TEXTANALYSE

 
1. Hinführung


„Vernunft“ ist die innere Ratgeberin des menschlichen Geistes. Sie ist die Gegenspielerin des Verstandes. Vernunft und Verstand organisieren das Denken. Während die Vernunft eher spielerisch offen verfährt, geht der Verstand vorwiegend logisch geschlossen vor. Bei Entscheidungen geht es der Vernunft um Wahrheit, dem Verstand aber um Richtigkeit. Wenn es um Ideale und Ideen, Glaube und Kunst geht, dominiert die Vernunft, bei Ordnungen und Gesetzen, Wissen und Wissenschaft dagegen gewinnt der Verstand die Oberhand.

Das Zusammenspiel von Vernunft und Verstand oder deren Streit spiegelt sich im Wesen des Denkens wieder. „Bilderleben“, ein anderes Wort für Denken, verweist auf die unterschiedlichen Erfahrungen des Bilder-Lebens und des Bild-Erlebens. Schöpferische Menschen haben es insofern nicht leicht, als dass Neues nur aus dem Streit des Gegensätzlichen erwächst.

Bei genialen Menschen, in denen sich Vernunft und Verstand vereinen, um eine große Komposition in Musik, Dichtung oder Malerei hervorzubringen oder eine weltbewegende Entdeckung zu ermöglichen, wird es oft sehr schwierig, sich im gewöhnlichen Alltag noch zurechtzufinden.

In den großen Werken genialer Menschen spiegelt sich das Zusammenspiel von Vernunft und Verstand zumeist kunstvoll spielerisch. Die Komposition eines Kunstwerks oder eines Bauwerks offenbart gleichsam die Einheit von schöpferischer Idee und gestaltender Technik, von Glauben der Vernunft und Wissen des Verstandes. Form und Gestalt verschmelzen in der Komposition, und das Denken offenbart sich darin in seiner ursprünglichen Kraft als Bilder-Leben und Bild-Erleben. Als Bilderleben löst eine Komposition wenigstens für kurze Zeit die Spannung zwischen fühlender Vernunft und berechnendem Verstand.

In der Spannung von Form und Inhalt gelangt das jeweilige Verhältnis von Verstand und Vernunft zum Vorschein. Jeder Text dokumentiert das. Die Form eines Satzes ist Angelegenheit des Verstandes, und die Wortwahl obliegt der Vernunft. Bereits an der Formulierung eines Satzes lässt sich erkennen, wie gut Verstand und Vernunft zusammenarbeiten. So sagt der Verstand „Ein Sommertag ist ein Tag mit einer Höchsttemperatur von 25° bis 29°“. Und die Vernunft sagt: "Ein Sommertag ist ein herrlicher Badetag am Strand.“ Man sieht also einem Satz an, wer von beiden ihn formuliert. Der Verstand kann den Inhalt seines Satzes ausweisen oder sogar beweisen, die Vernunft nicht. Wie sich Vernunft und Verstand jeweils arrangieren, das zeigen sie in jedem Text. In jedem Text dokumentieren sie, wie sie miteinander während der Texterzeugung kommunizieren. Diesen inneren Dialog können sich manche Menschen bewusst werden und als innere Stimme sprechen lassen. Sie sind sogar der Ansicht, dass es die innere Stimme ist, die ihnen behutsam eingibt, was sie schreiben sollen. Die innere Stimme kann sich der Vernunft oder des Verstandes bedienen oder für eine Weile deren Rolle übernehmen oder auch Unstimmigkeiten zwischen Vernunft und Verstand klären. Menschen, welchen die Begabung der inneren Stimme zugänglich ist, sehen in ihr auch eine Beraterin. Hört man in einer schöpferischen Situation in sich hinein, so ist es immer zuerst die innre Stimme der Intuition, die aus der Tiefe des Inneren hervorscheint. Ihr überlassen wir auch hier, das zur inneren Wahrnehmung werden zu lassen, was sie uns über das Wesen zur Sprache vernehmen lässt.
 

23
Aug
2011

Ich fühle, also bin ich da : Qualität entscheidet

 
Wir müssen das Kalibrieren lernen. Kalibrieren heißt feststellen und dokumentieren. Die wesentliche Bedeutung des Kalibrierens besteht in der Ausbildung von Trennschärfe im Denken:
Qualitaet-des-Denkens

Qualitäten des Denkens:

Vergegenwärtigen -> Ordnen (Logik) -> Gestalten -> Experimentieren
 

22
Aug
2011

Ich fühle, also bin ich da : der Intuition annähern

 
Man kann in der Lehrerausbildung viel tun, aber ohne die Intuition durch Herausforderungen in der Unterrichtspraxis zu fördern, hilft alles Tun nicht. Als Wissenschaftler genügen uns solche Feststellung selbstverständlich nicht. Wir wollen natürlich um das Hervorscheinen von Intuition wissen. Also, was lässt sich neben Aufklärung tun, um Intuition zu fördern? Diese Frage führt uns in den laufenden Gedankengang zurück.

Und wir wissen bereits um das Sehenlernen als unabdingbare Voraussetzung für intuitive Erfahrungen. Wenn ich mit anderen Menschen spreche, ist beispielsweise der Blickkontakt mit ihnen ein ganz wesentlicher Bestandteil dieser Kommunikation. Wer zum Beispiel mit einem Baby im Kinderwagen spricht, ohne mit ihm Blickkontakt aufzunehmen, erfährt, dass das Kind sogleich anfängt zu schreien. Wem als Anfänger nicht auffällt, dass sein Wahrnehmungsfeld bei seinen ersten Unterrichtsversuchen so sehr eingeschränkt ist, dass er gar nicht alle Schüler wahrzunehmen vermag, sollte unbedingt durch besonderes Beobachtungstraining daran arbeiten.

Wir müssen uns durch genaues Beobachten auf die Physiologie und Reaktion unseres Gegenübers einstellen, um zu ermitteln, welche äußeren Reaktionen welches innere Erleben widerspiegeln. Dieser Vorgang bedeutet das Verändern des eigenen Verhaltens aufgrund beobachteter Verhaltensmerkmale. Beispiel: es gibt Anzeichen von Nervosität oder Niedergeschlagenheit, die als Zeichen von Überarbeitung auftreten. Als Folge solcher Anzeichen wird sofort eine längere Pause eingelegt. Schwierig gestaltet sich dieser Ausgleich dann, wenn die berufliche Tätigkeit gar keine längere Pause zulässt, weil der laufende Prozess sich gar nicht unterbrechen lässt, z.B. im medizinischen Operations- und Pflegedienst, beim Lenken eines Autos oder beim Durchführen von Unterricht. Während eines laufenden Prozesses für Ausgleich zu sorgen, das bedarf der Kunst der unauffälligen Erholung durch geschickte Entspannungsübungen oder Blitzaufladungen, z.B. durch meditative Techniken. Eine beliebte Methode von Lehrern, sich während des Unterrichtens zu entlasten, ist das Einstreuen von meist interessanten, originellen und witzigen Experimenten oder Aufgaben.
 

21
Aug
2011

Ich fühle, also bin ich da : ein Beispiel

 
Der Beruf des Lehrers dürfte der einzige Beruf sein, zu dem das Existieren wesentlich gehört. Der Lehrer, der mit seinen Schülern nicht einen gemeinsamen Raum betritt, um Sein zu gestalten, ist für die Schüler auch nicht für sie da! Deshalb greifen Schüler solche abwesenden Lehrer bevorzugt an. Wer sich als Lehrer bemüht, für seine Schüler auf diese Weise da zu sein, wird kaum mit aggressiven Schülern zu tun haben oder deren Herausforderungen nicht gleich als Aggressionen auslegen.

Natürlich gibt es Situationen, in denen man gezeigt bekommt, wie ernst man es tatsächlich meint. So erinnere ich mich an eine derartige Situation, die ich in einem Oberstufenkurs "Psychologie" im Förde-Gymnasium erlebte. Ich betrat den Klassenraum und traute meinen Augen nicht. Da lag ein Schüler ausgestreckt auf dem Tisch des Lehrers, den Kopf gemütlich in den angewinkelten Arm gestützt und schaute mich lächelnd an. Aber meine Intuition war schneller als meine Emotion und meine innere Stimme warnte mich: "Sag' jetzt bloß nichts!! Beginne ganz normal den Unterricht!". Gesagt, gehört, getan! Der Schüler blieb die ganze Stunde so liegen. Das trieb er einige Stunden so, bis er dann in einer Stunde aufsprang und laut sagte. "Scheiße, das bringt nichts!" Recht hatte er und zudem war es für ihn auch ziemlich anstrengend. Ich habe ihn nie darauf angesprochen. Das gegen-seitige Anlachen kommentierte die Situation am besten.

Solche Situationen kann man als Lehrer nicht vorhersehen. Es gibt auch keine Strategien für so etwas. Aber es gibt die Intuition für eine gute Auflösung.
 

20
Aug
2011

Ich fühle, also bin ich da : Bewusstwerden des Fühlens

 
Gefühle sind der ursprüngliche Ausdruck einer Seele, welche über intuitive Erfahrung verfügt. "Ich fühle, also bin ich!" ist mehr als eine Entsprechung zu Descartes' berühmten Ausspruch "Ich denke, also bin ich!"(1). Das Bewusstwerden des eigenen Fühlens ist mehr als Sein, es ist Leben. Ich kann denken, ohne dabei lebendig zu sein, ohne wirklich zu existieren (lat. existentia – Bestehen, Dasein); Lat. "existere" bedeutet vorhanden sein, dasein als Sosein. Wenn ich existiere und nicht nur bin, nehme ich Raum ein, gehe ich aus mir heraus, um Sein als Dasein zu gestalten.

___
(1) Cogito ergo sum (eigentl. lat. ego cogito, ergo sum, "Ich denke, also bin ich") ist der erste Grundsatz des Philosophen René Descartes, den er nach radikalen Zweifeln an der eigenen Erkenntnisfähigkeit als nicht weiter kritisierbares Fundament (lat. funda-mentum inconcussum, "unerschütterliches Fundament") in seinem Werk Meditationes de prima philosophia (1641) formuliert und methodisch begründet: "Da es ja immer noch ich bin, der zweifelt, kann ich an diesem Ich, selbst wenn es träumt oder phanta-siert, selber nicht mehr zweifeln." Von dieser Voraussetzung aus versucht Descartes dann, die Erkenntnisfähigkeit zu entwickeln.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Cogito_ergo_sum)
 

19
Aug
2011

Es geht doch! : ein tief greifender Beweggrund

 
Grundsätzlich sind ständig die gesamten Nervenzellen des Gehirns aktiv. Jede Nervenzelle (Neuron) ist ein eigenständiges Informationsverarbeitungssystem, das zugleich über die Tätigkeit aller anderen 100 Milliarden Nervenzellen vollständig informiert ist. Jedes Neuron ist ständig mit 1000 anderen Neuronen über 100 Billionen Synapsen verbunden und kann von diesen in höchstens vier Schritten erreicht werden: Wahrnehmen = Gleichschalten des Identischen, Betrachten = Gleichschalten des Gleichen, Beobachten = Gleichschalten des Ähnlichen, Begreifen = Zusammenschalten zu einem definierten Netz.

Aus ökonomischen Gründen werden allein jene 1000 Nervenzellen zusammengeschaltet, welche die Verkürzung oder Vereinfachung eines Ablaufs in Aussicht stellen, d.h. aus (gespeicherten) Erfahrungen die kürzesten bzw. einfachsten Wege anbieten.

Das lässt sich nur dann und erst dann verstehen, wenn man bedenkt, dass das Gehirn alles dreifach erfasst, und zwar als Vergangenheit bzw. Gewesenes, als Gegenwart bzw. Seiendes, als Zukünftiges bzw. Werdendes.

Das Gehirn erfasst demnach Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es sind die neurologischen Zeiten des Gehirns, durch welche das Zeitempfinden erheblich beeinflusst wird. Über je mehr Zukunft das natürliche System verfügt, um so dichter wird das Zeitempfinden, wobei die Zukunft von der Gegenwart und der Vergangenheit abhängig ist. Die Vergangenheit fördert gleichsam das Erzeugen von Zukunft, und die Gegenwart fordert die Vergangenheit heraus.

Das natürliche System bedarf eines tiefgreifenden Beweggrundes. Der Pfeil der Zeit lässt sich als Vektor begreifen, der im Motiv, das uns gerade beschäftigt, seinen Ausgangspunkt hat. Die Richtung dieses Vektors wird durch die Suchbewegung des natürlichen Systems vorgegeben. Solche Bewegungen werden als Fragen versprachlicht und dadurch bewusst. Die Komplexion des dadurch maßgeblich bestimmten neuronalen Netzes oder die Weite des Bewusstseins wird durch den Betrag bzw. Energie des Vektors bestimmt.

Während des Bewusstwerdens, das wir als Bilderleben erfahren, können wir das neuronale Geschehen günstig beeinflussen. Das muss hier genauer ausgeführt werden.
 

18
Aug
2011

Es geht doch! : was das Gehirn mitbringt

 
Neben der für die Selbstorganisation erforderlichen Eigenschaft der Flexibilität ist unser Gehirn von Natur aus vorsichtig, konservativ und neugierig. Alle vier Eigenschaften sind auf das ökonomische Prinzip zurückzuführen: "Minimaler Aufwand – maximale Wirkung" oder "So wenig wie möglich und gerade so viel wie unbedingt nötig!" "Vor-Sicht", die zweitgenannte Eigenschaft, wird vor allem durch das Grundbedürfnis nach Schutz bzw. Sicherheit gesteuert. Grundsätzlich erfährt das Gehirn durch alle unsere Triebe und Grundbedürfnisse interne Impulse. Das Gebot der Selbsterhaltung ist das erste Gebot der Natur.

Das Wort "Vor-Sicht" besagt, dass unser Gehirn über die Gabe der Antizipation verfügt, also über die Fähigkeit, etwas vorweg zu sehen, um sich vorsehen zu können. Die Vorsicht ist das durchgängige Motiv, überhaupt zu lernen. Es geht darum, etwas immer besser zu machen, um sicherer sein zu können.

Um das leisten zu können, muss das Gehirn vor allem dazu in der Lage sein zu vergleichen, also Gleiches zu erfassen und Ähnliches, Unterschiedliches oder gar Gegensätzliches zu erkennen.

Das geschieht vorwiegend im Bewusstsein. Bewusstsein, das ist ein momentaner Verbund besonders erhöht aktiver Nervenzellen zu einem besonderen Netzwerk, bezogen auf ein interessantes oder ansprechendes Thema.
 

17
Aug
2011

Es geht doch! : wie Kontakt entsteht, ein Beispiel

 
Vielfach sind unterrichtliche Schwierigkeiten ganz einfach zu beheben. Ich möchte dies an einem Beispiel zeigen. Ich wurde von meinem Praktikanten gebeten, in einer sechsten Stunde eine Hauptschulklasse zu unterrichten, die als nicht mehr unterrichtbar galt. In dieser Klasse machte kein Schüler mehr mit und niemand war dazu zu bewegen, überhaupt noch nach vorn an die Tafel zu kommen. Das wurde mir jedoch vor der Stunde nicht gesagt. Hinterher erfuhr ich, dass die Mentorin vor der Stunde Kollegen eingeladen hatte, damit sie einmal sehen können, wie ein Hochschullehrer scheitert. Der Praktikant sagte zu all dem nichts. Da er mich aus der Lehre an der Hochschule kannte, meinte er wohl: "Er wird das schon richten!"

Ich begann also meinen Unterricht wie immer mit der Vorbereitung eines Experiments, mit dem ich das Phänomen "Erziehung" demonstrieren wollte. Dazu brauchte ich natürlich zwei Schüler oder Schülerinnen, die sich auf dieses Experiment einlassen. Also fragte ich: "Wer ist bereit, nach vorne zu kommen, um bei einem Experiment mitzumachen?" Und wie immer fügte ich hinzu: "Dieser Versuch tut nicht weh, und er hinterlässt keine bleibenden Folgen!" Niemand meldet sich! Intuitiv spürte ich, dass es keine Zeit zu verlieren galt. Ich schaute ein Mädchen an und sagte: "Okay, dann komm' Du nach vorn!" Sie sagte sofort: "Nein, auf keinen Fall ich!" Dann fragte sie mich: "Warum überhaupt gerade ich?!" Ich sagte ihr: "Weil wir gerade Blickkontakt hatten!" Sie entgegnete hoch erstaunt: "Blickkontakt, was ist denn das?" Ich antwortete ihr: "Ja, wir haben uns gerade angeschaut!" Sie erstaunt: "Wieso? Wir schauen uns hier nie an!" Dann stieß sie ihre Nachbarin so heftig an, dass die fast vom Stuhl fiel. Dann sagte sie zu ihr: "Okay, komm wir gehen nach vorn!"

Alle arbeiteten die ganze Stunde fleißig mit und niemand sah mehr ein Problem darin, nach vorn zu gehen. Am Schluss der Stunde fing die Mentorin zu heulen an. Ich glaube vor Wut, weil der erhoffte Reinfall des Hochschullehrers nicht stattfand.

Mit diesem Beispiel möchte ich nur zeigen, was geschehen kann, wenn man den Antrieben der Jugendlichen, Kontakt zu haben, nicht folgt. Ich hätte hier durch nichts motivieren können. Und so wurde aus der Desorganisation einer Klasse Selbstorganisation.
 
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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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