Unilogo

14
Mrz
2012

Grenzüberschreitung ?

 

angelus
© urs


Als Bilderleben vollzieht sich das Denken durch Spiegelung des gefühlten sinnlichen und/oder geistigen Wahrnehmens, das selbst wiederum geschaut werden kann. Durch dieses Schauen des inneren Auges (Kontemplation) erfährt sich das vernunftbegabte Wesen nicht in seinem Dasein, sondern vermag darüber hinaus auch das Sein selbst zu schauen und mythisch, künstlerisch oder philosophisch zu erfahren.

Manche vernehmen den inneren Zuspruch des Seins sogar als Zuspruch eines Gottes, andere sehen oder hören, was sie dann künstlerisch oder philosophisch als Idee ins Werk setzen. Unabhängig von Religion oder Kultur gilt diese Wesensschau als Vollendung allen Wahrnehmens. Dieser Vorgang lässt sich weder durch Erziehung noch Bildung erreichen, sondern entfaltet sich als Dichtung, Komposition oder Bild einzig und allein aus einer ganz individuellen Begabung heraus.

Durch das Bild-Erleben wird ein Augenblick des Bilderlebens erfasst. Das geschieht nachts im Traum ebenso wie untertags im Tagtraum.

Tagtraum, das kann eine Vorstellung der Fantasie (Spiel mit Möglichkeiten) oder Imagination (Einbildung) sein. Zwei Drittel unseres Tages verbringen wir tagträumend, meistens ohne das zu merken. Es fällt nur dann auf, wenn wir uns bei geistiger Abwesenheit ertappen. Das innere Wahrnehmen ist empfindlicher als das äussere Sehen. Wir können den anderen Menschen intuitiv wahrnehmen und in etwa seine Gedanken und Gefühle erfahren. Als Wahrnehmungsfeld des Denkens bildet das Bilderleben die Brücke zwischen Unbewusstsein oder Vorbewusstsein und Bewusstsein.

Diese Brückenfunktion hat in der Geschichte des Menschen zu tragischen Missverständnissen geführt. Da das (innere) Wahrnehmen wie das (äußere) Sehen das Bild-Erleben ebenfalls auf das Wahrnehmungsfeld als Bilderleben zu reflektieren vermag, kann es bei Unachtsamkeiten zur Verwechslung der Wahrnehmung von Ursache und Wirkung kommen.

Um das verstehen zu können, muss man wissen, dass während des Bild-Erlebens das Bilder-Leben gefiltert und vereinfacht reflektiert wird.

Das so veränderte Bilder-Leben offenbart sich dann als Inhalt der Wahrnehmung. Auf diese Weise wird in einem rauschähnlichen Zustand das Selbst-Gespräch zur inneren Stimme, die dann als Stimme eines Gottes verkannt werden kann.

So sitzt beispielsweise Pythia auf einem Dreifuß im Adyton. Dieser Dreifuß steht unmittelbar über einer Erdspalte, aus der Gas austritt. Es wird angenommen, dass es sich um Ethylen oder eine Mischung aus Methan und Kohlendioxid handelt. Das Gas bzw. Sauerstoffmangel versetzt Pythia in Trance.

Man glaubt, dass in diesem entrückten Zustand der Gott Apollon aus ihr spricht, weil durch Sauerstoffmangel ein Trancezustand hervorgerufen wird.

Mystiker versetzen sich durch besondere asketische Übungen in Ekstase und hören so in sich die Stimme Gottes oder nehmen himmlische Erscheinungen wahr.

Auf vergleichbare Art und Weise ist wahrscheinlich auch jene Sammlung von Schriften entstanden, welche Juden und Christen als Wort Gottes anerkennen und als Heilige Schrift zu Urkunden ihres Glaubens machen.

Und in welchem Bewusstseinszustand mag sich Moses, der Autor der ersten Heiligen Schriften, befinden, wenn er in der Wüste einen brennenden Dornbusch erblickt, aus dem Gott zu ihm spricht?

Problematisch wird es dann, wenn solche Eingebungen den Anspruch auf Wahrheiten erheben.

Das selbstreflektierende Bilder-Leben bringt schließlich tief nachdenkliche Mensch dazu, ihre Erfahrungen nicht mehr dem neuronalen Zusammenspiel von Impulsen zu überlassen und die selbstreflexive Kraft des Gehirns mit Hilfe einer bestimmten techne (Methode bzw. Technik) zu nutzen, um dieses Spiel selbst bewusst zu regeln.

Die Kunst dieser Regelung nennen sie sophia und sie verstehen sich dementsprechend als Freunde der Weisheit (sophia).

Dieser Auffassung gemäß bezeichnen sie sich als Philosophen.

Sokrates, einer der ersten Philosophen versucht zunächst, einem geeigneten Zugang zur Philosophie zu finden.

Er entdeckt vor allem drei wichtige Abschnitte eines solchen Weges.

1. Die erste Strecke besteht aus dem Bemühen um die Selbsterkenntnis gemäß der delphischen Forderung: “Erkenne dich selbst!”, denn wenn ich weiß, was ich bin, weiß ich auch, was ich soll.


2. Die zweite Strecke besteht im Resultat der Selbsterkenntnis, das einen zum Bewusstsein verhilft, dass man nichts weiß. Diesen Zustand des Bewusstseins des Nichtwissens erklärt Sokrates als seine einzige Weisheit.


3. Die dritte Strecke besteht für Sokrates darin, dass er sich diese Erkenntnis aktiv umsetzt. Die Stufe der Erkenntnis eigener Unwissenheit wird zum Ausgangspunkt bzw. Motiv, das wahre Wissen zu suchen.


Sokrates folgt nicht mehr dem mythologischen Weg, einfach das zu tun, was die Götter einem zeigen oder sagen, sondern er entdeckt einen eigenen inneren logischen Weg, selbst zu erkunden und zu verstehen, was sich zeigt.

Dieser Weg besteht in der Auseinandersetzung mit dem, was ihm die (innere) Wahrnehmung während des Dialogs mit anderen Menschen zeigt.

Auf diese Weise entdeckt er durch sorgfälige Vergleiche dessen, was seine Gesprächspartner sagen, dass es bei aller Verschiedenheit der Meinungen auch etwas allen Gemeinsames gibt. So entdeckt er den Begriff als das, dem alle zustimmen können. So münden die vielen Auffassungen von Gerechtigkeit in dem, was allen diesen Auffassungen gemeinsam ist. Dies allen Erscheinungen von Gerechtigkeit Gemeinsame nennt er das Allgemeine (katholou) oder Begriff.

Sokrates entdeckt dabei die Verallgemeinerung (Abstraktion) als Methode. Das zurück reflektierte Bilder-Leben des Bild-Erlebens wird zum ersten Mal in der Geschichte abstrakt und als solches in einer Art circulus vitiosus zum weiteren Gegenstand des Bild-Erlebens.

Der Mensch erfährt, dass er wahrzunehmen vermag, ohne zu sehen.

Nicht mehr der Zuspruch eines Gottes verhilft zur Orientierung, sondern der Mensch selbst.

Wegbereiter dieser Kehre vom Mythos zum Logos sind die bereits von Thales und Pythagoras entwickelten inneren Wahrnehmungen der Geometrie und Mathematik, die sich sogar in sinnlich vernehmbaren Verhältnissen von Eigenschaften sehen lassen können.

Thales inszeniert noch einmal – wie Diogenes Laertius berichtet - ein Stück Mythologie, indem er die von ihm vorausberechnete Sonnenfinsternis vor Alexander dem Großen als göttliches Zeichen ausgibt.

Dem sechsten Sinn der Philosophen eröffnet sich eine Welt jenseits des sinnlich Vernehmbaren, die Metaphysik. In Wahrheit eine Art Selbst-Spiegelung des Bild-Erlebens.
 

13
Mrz
2012

Beschneidung

 

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Der Geist umklammert sinnlich Gefühltes, das sich unter diesem Druck zu einem Begriff verformt, eine Attrappe bar jeglicher Gefühle und Erleben. Unter dem Griff der Krebszange von Vernunft und Verstand verliert sich das lebendige Besondere im Allgemeinen. Worthülsen zerschnittener Erfahrungen bleiben liegen, bis sie der allgegenwärtige Hauch der Unvernunft verweht.

Wenn neuronale Impulse in einem Feld wie zwischen den Schneiden einer Schere zusammenlaufen und sich zu einem Netz verbinden, spiegelt sich das Ausgeschnittene während des Bewusstwerdens als Gedanke wider.
Dieser zeigt sich je nach Einfluss durch Sinne, Gefühl, Vernunft bzw.Verstand oder Intuition im Bewusstsein inhaltlich als Vorstellung, Wunsch, Vorhaben oder Idee.

Für das Bewusstsein ergibt sich so sehr kurzfristig die Gelegenheit zuzugreifen, um Inhalte zu verändern. Wie alles Bewusstwerden so lässt sich auch eine solche Konstellation introspektiv vergegenwärtigen, entsprechende Sensibilität vorausgesetzt. Sensibilität meint hier die Empfindlichkeit bzw. Empfindsamkeit des Denkens. Was bedeutet das?

Wir können nicht nur sehen, hören, riechen, schmecken und tasten, sondern auch denken. Das Denken ist als Sinn vollkommen in Vergessenheit geraten.

Aber ohne diesen Sinn wären wir Lebewesen überhaupt gar nicht existenzfähig. Trotzdem wundert uns, dass Denken zu unseren Sinnen zählt. Das ist nicht erstaunlich, da viele nie gelernt haben, diesen Sinn zu gebrauchen.

Es sind vor allem blinde Menschen, denen dieser Sinn das innere Wahrnehmen schenkt.
Blinde müssen zwar auf das Sehen, das die meisten für den wichtigsten Sinn halten, verzichten. Aber dennoch sind sie nicht weniger in der Welt als Sehende.
Denn wir hören, sehen, riechen, schmecken und fühlen, aber erst im Gehirn entsteht durch das Zusammenspiel von Milliarden von Nerven die Welt in unserem Kopf. Sie wird beeinflusst und gesteuert oder geregelt von unseren Erfahrungen, Stimmungen, Einstellungen und Erwartungen.
Was wir sinnlich erfassen, geht in ein Feuerwerk von elektrischen Impulsen über. Nur diese Nervenimpulse vermag das Gehirn zu verarbeiten. Dies geschieht in verschiedenen Bereichen zugleich in spezialisierten Gebieten. Doch diese spezialisierten Areale sind nicht streng voneinander abgegrenzt, sondern tauschen sich sogar wechselseitig aus.

Unser Gehirn ist ein kompliziertes Netzwerk, in dem unzählige Verarbeitungsschritte gleichzeitig ablaufen und in dem die unterschiedlichen Bereiche pausenlos miteinander Information austauschen. Dennoch lassen sich grundlegende Verarbeitungswege unterscheiden. Zum einen gibt es den Was-Pfad, zum anderen den Wo-Pfad. Sie führen in verschiedene Gehirnbereiche. Im Wo-Pfad (hauptsächlich im Parietallappen) wird unter anderem analysiert, wo genau die Objekte sind, wie groß sie sind und in welchem Abstand sie sich zueinander befinden. Die genaue Form und Art der Objekte wird dabei kaum beachtet.
Es existieren insgesamt zwölf Pfade, die sich bewusst als Perspektive, Aspekt oder Kategorie (vgl. Klammerausdruck) fassen lassen:

1. Was-Pfad (Sein, Wesen)
2. Welche-Pfad (Eigenschaften)
3. Wie-Pfad (Art und Weise)
4. Wo-Pfad (Raum, Ort)
5. Wann-Pfad (Zeit)
6. Wobei-Pfad (Umstand)
7. Wie viel-Pfad (Maß)
8. Womit-Pfad (Mittel, Material)
9. Weshalb-Pfad (Grund)
10.Wofür-Pfad (Zweck, Ziel)
11.Warum-Pfad (Ursache)
12.Wozu-Pfad (Wirkung)

Alle diese Pfade werden vom Verstand organisiert und bilden gleichsam die Wege der Vernunft. Sie ermöglichen die mehrdimensionale komplexe Wahrnehmung.
Benachbarte Gehirnbereiche bilden die Aspekte und/oder Perspektiven, unter denen wir Personen, Objekte oder Ereignisse erfassen.
Zum Beispiel sind für die dreidimensionale Wahrnehmung die benachbarten Gehirnbereiche der Wo- und Wann-Pfade verantwortlich: Welche Tiefe haben die Objekte und wie weit sind sie vom Betrachter entfernt und wann treten sie auf? Ohne diese Aspekte würden die gesehenen Gegenstände flach wie aus Pappe ausgeschnitten wirken. Erst durch Perspektive und Tiefe entsteht bei Sehenden wie bei Blinden eine dreidimensionale Wahrnehmung.
Andere Nervenzellen sind wiederum darauf spezialisiert, Bewegungen wahrzunehmen. Dabei reagieren unterschiedliche Neuronen auf jeweils ganz bestimmte Geschwindigkeiten. Wo die Bewegung stattfindet spielt dabei kaum eine Rolle.
Bewegung wird nur sehr grob einem Ort zugeordnet.
Der Was-Pfad für optische Impulse (hauptsächlich Temporallappen) klärt, was für Gegenstände, Personen oder Landschaften das Auge da sieht. Damit das Gehirn die Objekte einordnen kann, muss es sie zunächst von ihrem Hintergrund trennen. Dabei ist es günstig, dass bereits die primäre Sehrinde besonders gut auf Kanten und Übergänge anspricht. So lassen sich die Konturen der Objekte schnell erfassen. Diese Konturenwahrnehmung funktioniert so gut, dass das Gehirn teilweise über das Ziel hinausschießt und Formen sieht, die es eigentlich gar nicht gibt. Objekte werden mit bekannten Dingen aus dem visuellen Gedächtnis verglichen.
Innerhalb von rund einer viertel Sekunde hat das Gehirn jede relevante Information aller Pfade aus dem Bild gewonnen und verrschiedene Aspekte zu einem Gesamteindruck kombiniert. Das alles geschieht innerhalb eines Augenblicks (drei Sekunden) gleichzeitig. Alle Areale tauschen mit allen in einem Netzwerk ständig Information aus. Es existiert keine Hierarchie oder Zentrum.
Offenbar werden sogar von den höheren Verarbeitungseben wieder Impulse zum Beispiel in die primäre Sehrinde zurück geschickt. Sie wirken wie eine Verstärkung oder Rückkopplung und machen das Bewusstwerden hoch wahrscheinlich erst möglich.
Bei Blinden werden solche Reflexionen aufgrund des Ausfalls des Sehens durch die übrigen Sinne kompensiert.

Von Natur aus ist das Bewusstsein so organisiert, dass es alles wahrzunehmen und zu verarbeiten vermag. Verschiedene Kulturen installieren aber durch Erziehung unterschiedliche Scheren im Kopf und beschneiden dadurch das unvoreingenommene natürliche Wahrnehmen der Natur.
Dennoch: wir vermögen das "Zurück zur Natur", und zwar durch Umkehrung von Erziehung.
 

12
Mrz
2012

Die Sprache der Intuition

 

selbstfindung
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Die Sprache der Intuition lebt von vom Selbst entworfenen Bildern. Bilder der Intuition entstehen durch Sinne, Gefühle, Geist oder durch Träume des Unbewussten.

Sobald das wahrgenommene Bild1 betrachtet wird, vermittelt sich intuitiv, was der Gesichtsausdruck bedeutet. Die Intuition initiiert die Vorstellung von einer schlafenden oder meditierenden Person. Die Gesichtszüge deuten eine asiatische Herkunft an. Weil der Gesichtsausdruck an Buddha erinnert, erscheint es wahrscheinlicher, dass sie meditiert. Der Grad der Gelassenheit drückt tiefe Meditation aus und damit Erfahrung in dieser Übung des in sich Versenkens. Das Bildnis selbst ist intuitiv entstanden. Es offenbart das Geheimnis seiner Entstehung nicht, sondern bewahrt es in sich. Gelassenheit und Ruhe scheinen hervor, das Bestreben, sich der Betrachtung nicht aufzudrängen, sie in dem zu belassen, was im Augenblick geschieht.

Die sich selbst beschreibende Intuition während der Betrachtung bringt das Wesentliche dieses speziellen Wahrnehmens zum Vorschein. Dieses Wahrnehmen ist wenig berührt vom Verstand, der davon absieht, eine Erklärung zur Meditation zu liefern, sich vielleicht sogar nicht einmal dazu in der Lage sähe. Auch die Seele wird durch das Bild dazu eingeladen, die Gefühle so weit zu besänftigen, dass sie wie die glatte Oberfläche eines Bergsees wirken. Die Sinne spielen noch mit diesem Bild, offen dafür, zu weiterer Deutung anzuregen.

Intuition ist gefühltes Denken, das seine Gedanken in Bildern freigibt, nichts Fertiges eben, sondern Anregungen.

Intuition entsteht, sobald sich Fantasie, Vernunft und Verstand harmonisieren.
Fantasie, Vernunft, Verstand bilden in eins zugleich den inneren Strom des Denkens. Die Fantasie initiiert und gestaltet das Bilderleben, die Vernunft erfährt sich als Bilder-Leben und der Verstand reflektiert sich im jeweiligen Bild-Erleben.
Die Quelle dieses Stroms liegt in den Tiefen des Unterbewusstseins. Intuitiv fließt er als Bewusstwerden und gelangt als Stimmung, Einstellung oder gar als Idee zum Vorschein.
 

Die spezielle Wahrnehmung

 

kalte_Begriffe
© urs


Das vernunftbegabte Lebewesen verfügt vor allem über vier besondere Arten und Weisen des Wahrnehmens:

1. das körperliche Wahrnehmen der Sinne,
2. das seelische Wahrnehmen der Gefühle,
3. das vorgestellte Wahrnehmen des Geistes und
4. das spezielle Wahrnehmen der Intuition.

Diese Arten und Weisen des Wahrnehmens fließen während des Bewusstwerdens zusammen und vermischen sich zu einer Vorstellung, in der sich unsere Stimmung, Einstellung, Haltung und Vorhaben widerspiegeln.

In dieser Spiegelung erfahren, beobachten und begreifen wir die Welt. Das alles vollzieht sich so spielerisch leicht, dass wir gar nicht mitbekommen, wie komplex und kompliziert alles abläuft.

Diese Unklarheit führt zu einer verschwommen Vorstellung von der eigenen Gestaltung des Daseins. Hier mehr Klarheit zu gewinnen, gleichsam etwas Aufklärung zu leisten, das ist die Absicht dieser Erörterung. Vordringlich wird größere Klarheit vor allem dort, wo es um die Vermittlung von Bildung geht, also um die Ausbildung geistiger Prozesse.

So ist vielen Lehrenden in Schulen und Hochschulen noch immer kaum bewusst, dass es weniger auf die Technik des Lehrens (Didaktik) ankommt, sondern vielmehr auf die Förderung der Begabung der Lernenden (Methodik). Gerade besonders Begabte sind darauf angewiesen, dass ihnen die Besonderheit ihrer geistigen Ausstattung bewusst gemacht wird. Gerade Hochbegabte leiden oft darunter, dass sich die besonderen Kräfte, die in ihnen stecken, kaum oder sogar überhaupt nicht entfalten können.

Da hohe Begabung oft zugleich auch mit hohen Ansprüchen an sich selbst einhergeht, finden Betroffene häufig das, was sie machen, nicht gut genug. Sie lassen sich auch nicht von bewundernder Anerkennung bzw. Lob überzeugen, sondern empfinden das, was andere so bewundern, als völlig unzureichend. Auf diese Weise entgehen ihnen Befriedigung und Freude an ihrem Schaffen.


Hier vermag wahrscheinlich allein Hilfe zur Selbsthilfe aus einer gewissen Selbstverstrickung zu befreien.
Da Begabung vor allem durch Intuition lebt und auch durch sie schafft, liegt es nahe, die Intuition auch als Weg zu sehen, um sich der Begabung angemessen zu nähern.
 

10
Mrz
2012

Denken in die Hand nehmen

 

denken-in-der-hand
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Etwas lesen oder hören und es vergessen. Etwas wahrnehmen, und sich daran erinnern. Aber etwas tun und es verstehen (nach Konfuzius). Fantasien und Begriffe sind flüchtig, wenn sie nicht zu Taten werden.

Fantasie, Vernunft und Verstand sind die drei Konstituenten des Bewusstwerdens.

Fantasie

Die Fantasie träumt, indem sie mit Möglich­keiten spielt und sich Bilder davon ausmalt.

Vernunft

Die Vernunft sondiert die Möglichkeiten der Fantasie auf deren Brauchbarkeit hin.

Verstand

Der Verstand modelliert Möglichkeiten auf deren Verwirklichung hin.


1. Die Vernunft nennt[1],

2. die Fantasie trennt[2],

3. der Verstand erkennt[3].

Das Gehirn zeigt uns seine Bilder in den Vorstellungen der Fantasie. Diese Ausstellung findet in unserem Bewusstsein statt. Dort können wir die Bilder sehen, betrachten, interpretieren und vielleicht auch begreifen.


_________
[1] Die Vernunft nennt den Inhalt einer Wahrnehmung beim Namen.

[2] Die Fantasie trennt diesen Inhalt von der Wahrnehmung und gestaltet ihn für sich um.

[3] Der Verstand erkennt, was sich mit dem Inhalt der gestalteten Wahrnehmung anfangen lässt.
 

9
Mrz
2012

Der Ruf der inneren Stimme

 

Gesicht
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Neben der individuellen Suche nach der persönlichen existentiellen Leitfrage gibt es die Gewissheit des Glaubens an eine Idee, welche das individuelle Dasein als Grundmotiv maßgeblich bestimmt. Solche Gewissheit wird oft als innerer Ruf zu einer bestimmten Aufgabe im Leben verspürt.

Vermutlich verdichten sich im Wertebereich unter bestimmten Umständen gewisse Emotionen zu einer einzigen SOLL stiftenden Emotion. Auf diese Weise kann es sogar zu radikalen Wenden bzw. Kehren kommen wie z.B. die legendäre Wandlung des Saulus zum Paulus oder die Bekehrung von Martin Luther vor Stotternhem.
 

8
Mrz
2012

Auskunft

 

Auskunft

 
 
Die Introspektion oder Selbstbeobachtung ermöglicht jedem den Blick ins Innere des Bewusstseins. In Innenbildern können wir dem Bewusstwerden zusehen. Es bedarf dazu nicht mehr als einer Entscheidung, das zu tun. Und wenn wir genau zuschauen, wie die Auseinandersetzung mit etwas aussieht, dann können wir verschiedene Phasen ausmachen. Wir nehmen ein Bild an der Wand wahr, betrachten, was es darstellt, und wir suchen nach Details, die uns interessieren, bis wir mit dem, was das Bild für uns darstellt, zufrieden sind bzw. zu verstehen glauben. Wir können sogar diese einzelnen Phasen analysieren und die Ergebnisse aufschreiben.

Es kann sein, dass wir nicht damit zufrieden sind und wir mehr erfahren wollen als nur etwas über die Organisation des Bewusstseins. Wenn sich das so verhält, dann ist es erforderlich, dass wir ein klares Ziel vor Augen haben, um auch eine entsprechende Anfrage an das Bewusstsein stellen zu können.

Die Frage, die sich hier stellt, ist die Frage nach jenen Ursachen und Gründen, welche uns Menschen dazu verführen, uns ständig gegen die eigenen Interessen und Zielsetzungen zu verhalten. Dieses Phänomen wird oft verharmlosend als "innerer Schweinehund" umschrieben, eine Allegorie der Willens- bzw. Motivationsschwäche, die jemand daran hindert, unangenehme Tätigkeiten auszuführen. Aber mangelnde Selbstdisziplin ist wohl längst nicht der allein ausschlagende Grund für mannigfaches, schöngefärbtes Fehlverhalten. Wenn Menschen gegeneinander Krieg führen und sich gegenseitig töten, so geht das eher auf ein von Natur aus angelegtes Revierverhaltens zurück, und wenn sich Menschen wechselseitig übervorteilen, so ist das auf Habgier zurückzuführen. Werden die verschiedenen Gründe zusammengezogen, dann zeigt sich Fehlverhalten durchgängig als Widerspruch zwischen SOLL und IST.

Von Natur aus setzt sich Verhalten zusammen aus:

SOLL, das ist die Menge der durch Erziehung und Bildung vermittelten Normen und Werte und der durch sie initiierten Gebote und Verbote, Regeln und Gesetze,

REGLER, das ist die Vergegenwärtigung des situativ relevanten SOLLs und dessen Überführung in eine

MAßNAHME, also in eine Vorgabe, wie sich konkret verhalten werden soll,

REGELUNG, das meint die eigentliche Durchführung des Verhaltens, und die

KONTROLLE, die Kritik oder das Gewissen, welches das durchgeführte Verhalten überprüft.

Diese fünf Konstituenten der Regelung des Verhaltens lassen sich als solche durch Beobachten des Bewusstwerdens vergegenwärtigen und ihrer besonderen Funktion anschauen.

Um das bei sich selbst überprüfen zu können, sollte ein konkreter Fall wie z.B. ein Einkauf oder irgend eine Besorgung genommen werden. Das SOLL besteht in diesem Fall aus dem Geldbetrag, der ausgegeben werden darf. Als Regler organisiert das Bewusstsein den Einkaufszettel, der das Besorgen der einzelnen Lebensmittel vorgibt. Die Prüfung des Erfolgs, was den Einkauf angeht, erfolgt dann durch den Rechnungsbetrag an der Kasse.

Der Alltag beruht auf einer festgelegten Abfolge solcher Regelungen. Die Abfolge selbst ist wiederum eine Regelung, die den Tagesablauf bestimmt.

Die Frage nach der Regelung aber ist nicht die eigentliche Anfrage an das Bewusstsein, sondern es geht vielmehr darum, doch jene Ursachen und Gründe in Erfahrung zu bringen, welche u.a. zu selbstzerstörischem Verhalten führen. Angesichts einer solchen so grundsätzlichen Fragestellung empfiehlt das Bewusstsein auch eine grundsätzliche Behandlung der geforderten Thematik. Das bedeutet, die Organisation des Bewusstseins von Grund auf zu verstehen.
 

7
Mrz
2012

Himmel und Hölle

 

kalte_Begriffe

 
 
Anleitung oder Alternative bzw. auch

Durch das unterschiedliche Hantieren mit dem Quadrat entwickelt sich natürlicherweise ein Gefühl für die Möglichkeiten, mit dessen Eigenschaften so umzugehen, dass dann auch eine Formel wie „Quadratfläche = Seite a mal Seite a (= a*a oder a2) als nichts Anderes erscheint als eine Konstruktionsanleitung.

„Das Gehirn ist verspielt, und es bevorzugt nun einmal, sich alles spielerisch anzueignen!“ Dem Verstand, dem das einleuchtend erscheint, sieht dabei seine Rolle bzw. Aufgabe in der Ausarbeitung einer entsprechenden Anleitung. Die Fantasie ist froh darüber, dass sie ihn nun doch noch überzeugen konnte.
 

6
Mrz
2012

Emotionales Begreifen

 

gefuehltes_Verstehen

 
 
„Es ist besser, das emotionale Begrifen „Verstehen“ zu nennen!“, meint die Vernunft und fügt noch hinzu, denn „verstehen“ betont das „Nachempfinden“ und „Nacherleben“. „Man könnte auch Einsehen sagen, weil Einsehen als gefühltes Wahrnehmen tiefer greift als ‚bloßes’ Wahrnehmen.


Phasen des Verstehens

1. Wahrnehmen beeinflusst Stimmungen.

2. Einstellungen regeln das Betrachten.

3. Emotionen lösen Beobachten aus und ermöglichen dadurch Begreifen.


Die Vernunft will wissen, wie sich das nun praktisch auswirkt und bittet um ein entsprechendes Beispiel.

Beispiel: Die Vernunft gibt zu folgendem Bild an, was es herauszufinden gilt:

1. Aesthe Logat’s Stimmung

2. Aesthe Logat’s Einstellung zu ihrem Beruf

3. Aesthe Logat’s Beruf?


7_1-Verstehen
zu bleiben.

Die Fantasie fragt die Vernunft nach der Einsicht, welche der Bilder-Text vermittelt. Die Vernunft erklärt, dass die Einsicht aus dem gefundenen Begriff des Berufes besteht. Bei diesem bieten sich aber zu viele Möglichkeiten an, weil es zu wenige Hinweise. Heutzutage hat jede berufstätige Frau ein Notebook. Wenn aber sogar im Urlaub Kontakt mit dem Kollegen gehalten werden soll, dann muss es sich ja um eine sehr wichtige Angelegenheit handeln.

Der Verstand aber findet das Beispiel unfair, da es das Berücksichtigen von Stimmung, Einstellung nicht auf das gefühlsmäßig schwierigere Quadrat, sondern auf das gefühlsmäig einfacher zu erfassende Ereignis aus dem Berufs­leben bezieht.

Die Fantasie aber sieht keine Schwierigkeit darin, dem Verstand entgegenzukommen. Sie erklärt, dass Gefühle natürlicherweise aufkommen, sobald es etwas spielerisch praktisch herauszufinden gibt.
 

5
Mrz
2012

Kalte Begriffe

 

kalte_Begriffe

 
 
Fantasie, Vernunft und Verstand sind sich einig. Ereignisse im Bewusstsein, die sich nach nichts anfühlen, sind nicht wirklich zu verstehen, wenn verstehen nicht nur „nachvollziehen und anwenden können“ bedeuten soll. Die drei sind also der Ansicht, dass bei der Bestimmung von Identifikation, Interpretation, Analayse und Definition vor allem das Empfinden dabei nicht berücksichtigt wird. Um diesen nicht unerheblichen Mangel zu beseitigen, schlägt die Fantasie der Vernunft vor, Identifikation, Interpretation, Analyse und Definition doch zunächst einmal auch emotional zu bestimmen.

Die Vernunft verspricht, das umgehend zu ändern, indem sie die begleitenden Gefühle benennt.
 

4
Mrz
2012

Analyse

 

Analyse

 
 
Der Verstand strukturiert Wahrgenommenes. Zugleich stellt er sich eine Aufgabe wie beispielsweise die folgende:

Ein Fischzüchter möchte seinen quadratischen Teich unter folgenden Bedingungen vergrößern:
Der Teich soll doppelt so groß wie bisher werden, ohne dass die vier schönen alten Bäume an dessen Ecken gefällt werden müssen und die quadratische Form verloren geht.

2_2_Teich

Analyse = Identifizieren der Bestandteile eines Ganzen und Interpretieren der Zusammenhänge:

2_3-Teich-verdoppelt

Analyse = Beziehungen der Teile zum Ganzen.
Lösung
2_2-Lo-sung

Merke

Je präziser die Beobachtung, desto exakter der Zusammenhang!
 

3
Mrz
2012

Interpretation

 

 
 
Die Fantasie gestaltet aus einem Quadrat z.B. einen Teich:

2_1_Teich

Interpretation = 1 wahrnehmen und >1 sehen[1].

Merke

Je sorgfältiger die Betrachtung, desto mehr Einfälle dazu!

_____
[1] Mehr als eine Möglichkeit, etwas als Etwas zu sehen…
 

2
Mrz
2012

Identifikaton

 

identitifikation2

 
Die Vernunft ordnet Wahrnehmungen.


IDENTIFIKATION ist u.a. der Name für das Zuordnen von Eigenschaften zu einem Objekt. Dieses Objekt wird aufgrund dieser Eigenschaften (wieder) erkannt.


1 Fläche, 4 gleich lange Seiten, 4 rechte Winkel = Quadrat
(regelmäßges Viereck)

1_1-Quadrat


Identifikation (wiedererkennen) = wahrnehmen + erinnern.

Merke
Je höher die Aufmerksamkeit, desto genauer die Identifikaton.
 

1
Mrz
2012

ABC des Denkens

 
 
Denken setzt sich zusammen aus:

aufmerkam sein,

betrachten[1],

charakterisieren![2]


Aufmerksamkeit

Wer aufmerksam ist, verschafft sich ein klares Bild von seiner Situation. Wer aufmerksam ist, achtet genau auf das, was er gerade tut.

Bereitschaft

Bereitschaft beinhaltet Geduld, das Wahrgenomme in Ruhe zu betrachten. Wer bereit ist, lässt sich auf etwas ein.

Charakteristik

Charakteristik ist die Vergegenwärtigung der relevanten Merkmale von etwas. Wer charakterisiert, kennzeichnet etwas, dessen Definition nicht möglich oder erforderlich ist.

Definition

Definition ist eine allgemeine (wissenschaftlich) oder verallgemeinerte (sozial) Aussage über etwas, das sich von allem Anderen unterscheidet. Wer etwas definiert, bringt etwas auf den Punkt.

Merke

A + B + C = D


_______
[1] sich Zeit lassen, hinzusehen, zuzuhören, zu tasten, zu riechen, zu schmecken

[2] die typischen Merkmale festhalten
 

29
Feb
2012

Bildinitiative

 
gesicht1
 
Im Gegensatz zu Worten regeln Bilder nicht das Bewusstwerden, sondern regulieren es. So existieren Bilder, die es von sich her lediglich auf Identifikation angelegt haben. Diese Bilder werden Icons genannt. Als sinnbildliche Darstellung bzw. Sinnbild für ein Objekt beschränkt sich das Icon auf eine möglichst eindeutige, schnelle Identifikation des verbildlichen Inhalts. Im Gegensatz zum Icon setzt das Symbol keine Initiation, sondern Interpretation in Gang. Der Ausdruck „Symbol“ geht auf ein griechisches Wort (symbolon, bzw.symballo = ‘zusammenfügen‘) zurück und meint das zum Vorschein Gelangen mehrerer Möglichkeiten etwas als Etwas zu identifizieren:

44_Symbol_icon

Das Symbol wird von der Fantasie und das Icon wird von der Vernunft gemalt.

Moment ist ein Augenblick unter einer Perspektive oder einem Aspekt des Begreifens aufgrund von Wahrnehmungen, Betrachtungen und Beobachtungen.
Auch Gedichte können den Charakter eines Icons haben, nämlich dann, wenn sie eindeutige Inhalte der Wahrnehmung dichterisch versprachlichen. Wird zusätzlich ein Icon hinzugefügt, dient dieses der Illustration:

In einem kleinen Apfel,

da sieht es niedlich aus;

es sind darin fünf Stübchen,

grad wie in einem Haus.


42_4_Apfelhaus



In jedem Stübchen wohnen

zwei Kernchen, braun und klein;

die liegen drin und träumen

vom warmen Sonnenschein.

 

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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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