Unilogo

10
Mai
2014

Wie es beginnt

Nachgeburtliches Denken beruht auf angeborenen Regelungen. Einfachste Regelkreise ermöglichen den Vergleich von aktuellen Reiz-Reaktionsmustern mit erfahrenen Reiz-Reaktionsmustern in Bezug auf die damit verbundene Befindlichkeit.

Körperliches und seelisches Wohlbehagen bilden die Vorgaben für den neuronalen Regler, der für das körperlich seelische Gleichgewicht sorgt. Wird dieses z.B. durch Hunger gestört, dann löst das Ungleichgewicht Schreien aus.

Diese Maßnahme wird erst eingestellt, wenn die erwartete Hilfe eintrifft, der Hunger gestillt und damit das Wohlbefinden wieder hergestellt wird.

Nachgeburtliches Denken erweist sich hier ausschließlich als affektives, emotionales Regeln.

Dieses Regeln erwirkt den ersten und einfachsten Fall von Abstraktion.

Der neuronale Regler abstrahiert von einzelnen körperlichen und seelischen Bedürfnissen und ordnet diese dem Wohlbefinden (= Überordnung) unter.

Hoch wahrscheinlich beruht diese Ordnung bereits auf einem natürlichen vorgeburtlichen Vermögen zu ordnen. Ordnen erscheint als Bedingung der Möglichkeit der Speicherfähigkeit. Gedächtnisse ohne Ordnungsvermögen sind kaum denkbar.

9
Mai
2014

Was zum Denken anregt

Fragen laden das Denken ein zu suchen. Bedürfnisse fordern das Denken auf, befriedigt werden zu werden. Triebe drängen das Denken fortzuschreiten.

Um Fragen sorgt sich der Geist. Um Bedürfnisse kümmert sich die Seele. Den Trieben gehorcht der Körper.

Die Frage „Was?“weist das Denken an, nach jenen Eigenschaften zu suchen, welche etwas als Etwas bestimmen.

Hunger veranlasst das Denken, genau zu überlegen, wie Nahrung zu beschaffen ist.

Liebe regt das Denken an, herauszufinden, wie sie sich dem anderen Menschen gegenüber am besten auszudrücken vermag.

Es fällt auf, dass Fragen zuerst anregen, auf „Was?“ zu antworten. Triebe und Bedürfnisse aber auf „Wie?"

8
Mai
2014

Möglichkeiten und Grenzen eigenständigen Denkens

Möglichkeiten und Grenzen des Denkens werden durch Erziehung und Erfahrungen vorwiegend unbewusst vorgegeben.
Die Entdeckung, diese Vorgaben zur Erforschung eigenen Denkens zu nutzen, geschieht meistens zufällig.
Anstoß für dieses Interesse kann ein Ereignis oder eine Frage sein.
Fragen stehen für eine bestimmte Suche des Denkens. Die Was-Frage regt das Denken zum Beispiel dazu an, etwas zu bestimmen.

7
Mai
2014

Denken ist schneller als man denkt

Wer versucht, sich klarzumachen, was Denken ist, wird sehr bald feststellen, dass dieses Unternehmen einer Sisyphusarbeit gleicht. Ist er mit einer Bestimmung endlich zufrieden, stellt er zugleich fest, dass doch etwas fehlt.

Nicht von ungefähr ist es der Philosophie bis heute nicht gelungen, Denken zufriedenstellend zu bestimmen. Vielleicht geschieht das unter der unzutreffenden Annahme eines Denkens als Konstante bzw. konstante Leistung.

Denken aber ist kein unveränderlicher Prozess, sondern ein veränderlicher, abwechslungsreicher Vorgang, von dem sich gewisse Komponenten philosophisch nicht erfassen lassen. Dazu zählt beispielsweise körperliches Denken aufgrund von Reflexzonen-Impulsen, seelisches Denken aufgrund von limbischen Signalen, Fantasieren des Unbewussten bzw. Träumen.

Empfinden, Fühlen, Fantasieren sind Komponenten des Denkens, welche durch Denken des Denkens nicht erfasst werden können.

Was also tun?

Genügsam denken?

Natürlich sehen Philosophen von Anfang an die nahezu unbeschreibliche Vielschichtigkeit des Denkens. So beschließen sie, sich auf das zu beschränken, was das Denken wesentlich bestimmt. Philosophieren wird von Anfang an als Denken des Wesens des Seienden begriffen.

Doch dieser gezielte Rückgriff auf die Geschichte des Denkens widerspricht unserer Intension, Denken allein von sich her zu denken,also nur von dem her, was jeder von uns mitbringt.

Ob das überhaupt zu machen ist?

6
Mai
2014

scheinbar

Aussetzer des Denkens sind Täuschungen. Solange wir bei Bewusstsein sind, denken wir. Denken setzt nicht aus, sondern wird in gewissen Momenten von starken Emotionen überspielt. Handeln im Affekt erscheint zwar wie unbedachtes Denken, geschieht aber dennoch, und zwar als irrationales, von Gefühlen überwältigtes Denken.

Die Annahme, Denken könne aussetzen, kann nur dann entstehen, wenn man „Denken“ zu einfach denkt.

Denken ist komplizierter als man denkt. Denken vollzieht sich immer als körperliches Empfinden, seelisches Fühlen, geistiges Vorstellen zugleich, allerdings unterschiedlich dominant.

5
Mai
2014

bedenklich

In vielen Sprüchen und Redewendungen wird Denken als Vorraussetzung für ordentliches oder geordnetes Verhalten betont. So soll der Spruch „Erst denken, dann klicken!“ vor unvorsichtigem, voreiligem Bestellen eines Abonnements bzw. vor Abzocke im Internet warnen.

Erklärungen über Vorsichtsmaßnahmen gibt es zwar viele, aber sie schützen dennoch nicht vor weiteren Reinfällen. Jeder kennt von sich, dass er bisweilen etwas tut, das er eigentlich für falsch hält.

Denken scheint sich demnach als Vorsichtsmaßnahme häufig nicht zu bewähren. Verhalten, ohne nachzudenken, zeigt, dass Denken ganz offensichtlich nicht dort stattfindet, wo es eigentlich gebraucht wird.

Was aber sind die Gründe für solche Aussetzer?

4
Mai
2014

'Selbsterkenntnis'

„Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung!“ heißt es, aber die Bereitschaft, sich darauf einzulassen, wird allzu oft enttäuscht.

Der Versuch, sich selbst zu erkennen, bewegt viele dazu, Tagebücher zu schreiben. Hier scheitert die Selbsterkenntnis schon aus einem ganz einfachen Grund. Wie viele Bücher so werden auch diese höchst selten gelesen. Es beruhigt einfach, diese zu besitzen.

Jeder von uns hat ein mehr oder weniger vages Bild von sich. Und mancher ist überrascht, wenn er von anderen geradezu gegensätzlich beschrieben wird. Dann fragt man sich schon, was da nicht stimmt. Oft verhält es sich so, dass man anders erscheint, als man tatsächlich ist. Anders ist es, wenn man das eigene Selbstbild objektiviert, indem man malt, schreibt, musiziert oder komponiert.

Das eigene Verhalten spiegelt am ehesten, wie zutreffend oder unzutreffend das eigene Selbstbild ist. An objektivierten Handlungen lässt sich leichter feststellen, woran es einem selbst noch mangelt.

Natürlich bemüht man sich, aber irgendetwas blockiert dieses Bemühen. Man erfährt nichts über sich, das wirklich weiterhelfen könnte. Selbst dann, wenn uns in einem Problemfilm unser Verhalten beispielhaft vorgeführt wird, mögen wir zwar unsere Fehler wiederkennen, aber bei uns ändern wir nichts.

Es ist wohl ein natürlicher Selbstschutz, der nicht nur vor einer Selbstbehandlung schützt, sondern auch davor, eigenes Verhalten entschieden zu ändern.

3
Mai
2014

Falsche Vorsicht

Denken ist ein natürlicher ganzheitlicher, also körperlicher, seelischer, geistiger Vorgang. Wir nehmen wahr, fühlen, denken, ohne uns sonderlich anzustrengen.

Anstrengend wird es, sobald wir versuchen, Denken an uns selbst zu beobachten. Die Fähigkeit der Selbstbeobachtung verlangt besondere Achtsamkeit. Erinnern eigenen Verhaltens vergegenwärtigt Situationen, die sich nachträglich noch wie in einem Film betrachten lassen.

Unser ‚Kopfkino‘ zeigt uns dank Erinnerung Ausschnitte, in denen wir unser Verhalten beobachten und rückblickend beurteilen können.

Die meisten nutzen ihre Fähigkeit der Selbstbeobachtung nicht. Sie wollen ihr Bild von sich selbst nicht gefährden.

2
Mai
2014

Denken lässt sich nicht von anderen lernen

Das Problem des Denkens besteht letztlich darin, dass es wirklich nur allein durch Selbstbeobachtung erfahren werden kann. Der höchst empfindliche subjektive Vorgang des Denkens wird verbogen, sobald jemand versucht, Denken andere zu lehren.

Zufolge seiner hohen Empfindlichkeit ist das Denken sprachlich sehr anfällig. Es bewahrt seine natürliche Offenheit und von Natur aus gegebene Freiheit nur, solange es auf eigenen, selbst erfahrenen, gefühlten Worten und Wortprägungen gründet.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass man denken lernen kann, indem man sich das von Philosophen zeigen lässt.
Denken ist vielleicht das einzige Vermögen, das jeder bei sich selbst herausfinden und entdecken muss. Denken ist nicht allgemein lehrbar, weil jeder wirklich anders denkt.

Künstlerisches Schaffen ist vergleichbar empfindlich. Man kann kein Künstler werden, indem man eine Kunsthochschule besucht. Künstlerische Begabungen lassen sich allenfalls fördern und auch fordern, indem aufgezeigt wird, wie sie sich am geschicktesten nutzen und umsetzen lassen.

Begabungen lassen sich demnach allein handwerklich bzw. praktisch (technisch) unterstützend fördern.

Meines Wissens sind Sokrates und seine Schüler die einzigen Philosophen, die das Denken als natürliches Vermögen betrachten und philosophische Lehre als Anregung betrachten.

Dieser Begriffskalender orientiert sich an dieser ursprünglichen philosophischen Auffassung und versteht „Begriffe“ als unverbindliche Anregungen zum Selbst-Denken. Begreifen als Ergreifen der eigenen schöpferischen Möglichkeiten.

1
Mai
2014

Denken, w a s ist das? (Wiederholung)

Die Frage „W a s ist …?“ fordert, etwas zu bestimmen. Da Denken ein Vorgang ist, der uns allen von Natur aus zueigen ist, müsste jeder bestimmen können, was er unter diesem Vorgang versteht. Über das selbst beobachtete W i e kann er das W a s bestimmen, sobald er sich eine Situation vorstellt, von der annimmt, dass er nachgedacht hat.
Sie brauchen diese Ihre eigene Bestimmung, um mehr über das Denken erfahren zu können.

30
Apr
2014

Denken (2)

Das Denken durch Selbstbeobachtung erschließen, das erfordert einige Geduld, insbesondere dann, wenn man kaum oder gar keine Erfahrungen mit Selbstbeobachtung hat.

Die einfachste Übung der Selbstbeobachtung ist das Erinnern. Sobald man sich an eine Situation erinnert, kann man sich diese auch wieder vorstellen. Vorstellen bedeutet Bilder von etwas im Kopf haben. Sich erinnernd kann man sich eine Situation, die man selbst erlebt hat, in diesem Kopfkino noch einmal anschauen oder betrachten und beobachten, wie man sich in dieser Situation verhalten hat.

Indem wir unser Vorgehen beschreiben, stellen wir fest, dass wir Vorgänge in uns sprachlich anregen und steuern können. Wir führen gleichsam Regie über unser Kopfkino.

Um nun für uns herauszufinden, w a s Denken ist, erinnern wir uns an eine Alltagssituation, von der wir annehmen, dass wir gedacht haben. Spontan fallen Situationen ein, in denen etwas entschieden werden muss. Wir beobachten ein Hin und Her zwischen dem, was eigentlich anliegt, und dem, was wir lieber machen wollen.

Denken begegnet uns hier als Vergleichen zwischen dem, was ist, und dem, was sein soll. Vergleichend bewerten wir zugleich das Für und Wider, das Eine zu tun und das Andere zu lassen. Während wir diesen kleinen Konflikt betrachten, stellen wir fest, dass wir unser „Denken" als „(be) wertendes Vergleichen von Möglichkeiten, sich zu verhalten, um darüber zu entscheiden“ festhalten können.

Wir könnten jetzt noch genauer beschreiben, wie Denken vor sich geht, aber wie wollen ja zunächst die Frage „W a s ?“ und nicht die Frage „W i e ?" beantworten.

Aber unsere Bestimmung des Denkens als „(be) wertendes Vergleichen von Möglichkeiten, sich zu verhalten, um darüber zu entscheiden“ ist viel zu sperrig, um sie behalten zu können.
Also versuchen wir, diese umständliche Bestimmung zu vereinfachen. Wir streichen alles und lassen „Vergleichen => Entscheiden“ stehen.

Vergleichen ist ja immer ein Vergleichen von Möglichkeiten, und sicheres Entscheiden setzt klares Bewerten voraus. Es genügt also Denken als „Vergleichen => Entscheiden“ festzulegen.

Kürzel + Bild:

VE - Kürzel für „Volksempfänger“ oder „verdeckter Ermittler“ als Bilder nach Wahl, um VE besser zu behalten.

Denken ist auf Erinnern angewiesen. Und Erinnern ist eine Leistung des Gedächtnisses. Und das Gedächtnis behält etwas einfacher und länger, wenn es ein Bild dazu hat; ein solches Bild darf durchaus ‚schräg‘ oder humorvoll sein. Die Fantasie gestaltet spontan eine Geschichte, die zum Inhalt passt.

Der Volksempfänger sendet das Hörspiel „Der verdeckte Ermittler“. Sie denken, sobald Sie eine Szene dieses Spiels hören.

29
Apr
2014

Denken (1)

„Denken“, was ist das? Es gibt nicht die Antwort auf diese Frage. Jeder meint, sagen zu können, was „Denken“ für ihn bedeutet. Das hat insofern seine Berechtigung, als jeder „Denken“ für sich erfährt.

A erklärt z.B. „Wenn ich in die Stadt gehe, denke ich vorher darüber nach, was ich brauche. Ich sehe jene Geschäfte vor mir, von denen ich annehme, dort am besten zu finden, was ich brauche. Wenn ich mir das nicht so genau überlege, neige ich zu spontanen Einkäufen!
Also unter ‚Denken‘ verstehe ich beispielsweise ‚nachdenken, annehmen, überlegen‘. Aber ich könnte noch viele andere Wörter einsetzen wie ‚besinnen, erkennen, erinnern, glauben, knobeln' usf.“

B erklärt: "Wenn ich einen Brief oder ein Gedicht schreibe, dann denke ich. Wenn ich etwas durch- oder nachrechne, dann denke ich. Wenn ich zweifele, dann denke ich nach, um meinen Zweifel auszuräumen. Wenn ich ein Gedicht lese, dann denke ich ebenso nach wie wenn ich Musik höre oder einen Film anschaue! Also ich glaube, „Denken“ begleitet all unser Tun oder besser: alles, was wir erleben!“

Ist Denken so vielschichtig oder unterschiedlich? Mir fällt auf, dass die Frage „Denken, was ist das?“ falsch gestellt sein könnte. Die Was-Frage ist insofern projizierend, als sie sich nach Ansichten erkundigt, gleichsam unterstellt, dass „Denken“ Ansichtssache ist.
Das mag sogar zutreffen, aber aus Ansichten lässt sich eben keine Antwort finden, der jeder zustimmen kann.

Aber muss das überhaupt sein? Die Antworten von A und B versteht doch jeder?

Andererseits verweist das Wort „denken“ auf etwas, das wir alle verstehen, denn jeder vermag dazu etwas zu sagen. Vermutlich wird die Bedeutung des Wortes aus unterschiedlichsten Vorkommnissen im Alltag erschlossen. Vielleicht erfährt ein Kind eine erste Bedeutung von „Denken“, wenn es von seinen Eltern ermahnt wird, doch bitte ruhig zu sein, weil sie nachdenken müssen.

Was tun die Eltern, wenn sie diese Bitte äußern? Sie schweigen eine ganze Weile, bevor sie wieder miteinander sprechen. Das Kind versteht das Problem nicht, das seine Eltern zu lösen versuchen, aber es erschließt seine Bedeutung von „Denken“, nämlich etwas, das man in Ruhe tun muss, bevor man sprechen kann. Nach und nach erfährt es mehr, z.B. durch wiederholtes Ermahnen „Erst denken, dann sprechen!“ Aha: Denken als Abwarten vor dem Sprechen!
In der Kita schließlich setzt die Erzieherin voraus, dass sie verstanden wird, wenn sie beim Basteln eine bestimmte Fertigkeit verlangt, indem sie auffordert „Denk doch noch einmal nach, wie das geht!“ Das Kind erschließt sich „Denken“ als sich an etwas erinnern, das ihm bereits gezeigt wurde.

Denken als das Sich-daran-Erinnern, wie etwas geht. Bleibt man bei dieser Bedeutung, dann könnte man sich auch aus eigener Erfahrung erschließen, was (!) das genau ist, das Denken.

28
Apr
2014

Erziehung zur Bildung

"Deine Erzieher vermögen nichts zu sein als Deine Befreier. Darin liegt das Geheimnis aller wahren Bildung.“, stellt Nietzsche in seiner Schrift „Schopenhauer als Erzieher“ fest.


Das Verb erziehen bezeichnet ursprünglich in der Bedeutung von herausziehen die Tätigkeit der Hebamme, die das Gebären eines Kindes unterstützt. Das ist das Bild für Erziehung, das Sokrates von seiner Mutter, eine Hebamme, übernimmt.

Sokrates versteht unter Erziehung zur Bildung gleichsam Hilfe zu Selbsthilfe. Diese Hilfe vollzieht sich als Ausbildung des natürlicherweise vorhandenen geistig seelischen Vermögens inneren Wahrnehmens.

27
Apr
2014

Mitteilung des Unbewussten

Das Unbewusste teilt sich durch Träume, Visionen oder in Meditationen bildhaft mit. Spontane Deutungen solcher Mitteilungen durch Eingebungen der Vernunft beziehen sich wie lautlose Verlautbarungen der inneren Stimme gewöhnlich auf anliegende oder gerade zurückliegende Vorhaben. In der Regel sind es vorwiegend kritische Empfehlungen, Aufforderungen oder Anfragen.

Diese Äußerungen werden als teils rational, teils emotional gedeutete Impulse von Antrieben, Bedürfnissen oder Wünschen bewusst. Dieses vage Bewusstwerden erschwert das klare Verstehen von Einflüssen des Unbewussten. Das führt allzu leicht zur Verdrängung innerer Anregungen.

“Es geht geisterhaft zu, jeder Augenblick des Lebens will uns etwas sagen, aber wir wollen diese Geisterstimme nicht hören. Wir fürchten uns, wenn wir allein und stille sind, daß uns etwas in das Ohr geraunt werde, und so hassen wir die Stille und betäuben uns durch Geselligkeit.”
Friedrich Nietzsche, Werke I - Unzeitgemäße Betrachtungen)

Das Sprechen der inneren Stimme lässt sich nicht willentlich erreichen. Platon beschreibt den Weg, die innere Stimme zu Gehör zu bringen, als Erziehung zur Bildung.
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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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