Unilogo

10
Okt
2017

Schöpferisches Unbewusstes

Das Ureigene allen Werdens verbirgt sich im Spiel möglicher Möglichkeiten des Unbewussten. Dieses Spiel wird seit Äonen spielt. Niemand weiß, weder wer oder was dieses Spiel erfand, noch warum es so lange gespielt wird.

Während der Dämmerung der Vernunft bzw. der Entstehung des Bewusstwerdens erscheint diese Spielerei noch als göttlich, bevor sich im Bewusstsein dieses Glauben verwischt und andere Geschichten des Entstehens geträumt werden.

Das Ureigene, das als jene Information hervorscheint, welche Energie in Materie wandelt, meidet gleichsam die Öffentlichkeit des Bewusstwerdens und verbirgt sich im Unbewussten.
Aber anstatt sich zurückzuhalten, schickt es Eingebungen ins Bewusstsein des vernunftbegabten Lebewesens. Dieses betrachtet solche Eingabe als Geschenk, sich schöpferisch zu versuchen.

Zufolge der Freude am spielerischen Formen gestaltet sich jenes Da, welches als unmittelbares Sein, als Dasein, erfahren wird. Dabei verliert sich angesichts des schönen Scheins des Erträumten das Sein selbst.

Zwar wird der Schein als Illusion erahnt, aber es wird nichts unternommen, um diesem Nebel zu entrinnen. Stattdessen werden Geschichten erfunden, welche die Vernebelung vergessen lassen sollen.

Göttliches erscheint der Lust, sich zu unterwerfen, willkommen, um höchste Befriedigung zu verschaffen. Es sind destruktive Triebe, die Bedürfnisse zu glauben, schaffen.

9
Okt
2017

Bild

9. Bild

Vostellung (Abbildung) einer äußeren oder inneren Wahnehmung

=> Begriff

8
Okt
2017

Begriff

8. Begriff

Struktur oder Algorithmus einer Handlung

=> Bild

7
Okt
2017

kozentrieren

7. konzentrieren

sich auf innere Wahrnehmung ausrichten

=> aufmerken

6
Okt
2017

Theorie

6. Theorie

modellierte, kalkülisierte, mathematisierte oder simulierte Antizipation von Praxis

=> Praxis

5
Okt
2017

wahr

5. wahr

durch Glauben, Intuition, Vision oder Theorie zum Vorschein gebracht

=> richtig

Störung bei Twoday.net

3
Okt
2017

Betrachten

2. Betrachten

Voller Aufmerksamkeit oder Konzentration verweilen

=> Hasten (Eilen, Hetzen)

2
Okt
2017

Aufmerksamkeit

Gib ein Beispiel zur u.a. Bestimmung!



1. Aufmerksamkeit:

bewusstes Ausrichten auf Sinneseindrücke



=> Konzentrieren

1
Okt
2017

Ab morgen Gedächtnistraining

Gedächtnistraining => Demenz-Prophylaxe

Gedächtnistraining sls systematisches Üben mit neuronalen Mikrodefinitionen sorgt für eine wesentlich verbesserte Organisation des Kurzzeitgedächtnisses!

10
Sep
2017

ἰδέα idéa

Der Ausdruck Idee ist altgriechischen Ursprungs und bedeutet ἰδέα idéa „Gestalt“, „Erscheinung“, „Aussehen“ oder auch „Urbild. Im Verlauf Abendländischer Geschichte verlor sich das ursprüngliche Wissen um die jedem Lebewesen von Natur aus innewohnende schöpferische Quelle. Diese Quelle spendet dem Menschen als vernunftbetonten Lebewesen Eingebungen, die seine Entwicklung bestimmen. Beim Tier als dem instinktbetonten Lebewesen erfolgen statt Eingebungen von Verhaltensweisen auf Grund angeborener oder erlernter Verhaltensmuster.
Analog zum Instinkt verfügt auch der Verstand über angeborene Grundmuster. Dieser innere Reichtum gilt als nahezu unentdeckt. Das ist erstaunlich, entspringen diesem doch alle wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften. Bedenkt man zudem, was philosophisch oder mathematisch als Axiome angenommen werden.

9
Sep
2017

Verinfachung durch Bilder

Als Sinnesreize lösen Bilder unmittelbar Reaktionen aus, die auf angeborenen oder automatisierten Mustern beruht. Aufgrund dieser unbewussten Verbindung von Reiz zur Reaktion entfällt nahezu eine verstandesmäßige Kontrolle.
Durch diesen Ausfall wird die Informationsverarbeitung nicht nur schneller, sondern auch bequemer, da weniger anstrengend.

Dass sich die Interpretation von Sinneseindrücken weitestgehend unbewusst abspielt, beweisen u.a. die Schaltungen einer Verkehrsampel. Werden nämlich Autofahrer nach der richtigen Abfolge befragt, dann bedarf es in der Regel einiger Überlegungen bis zur richtigen Antwort.
Die Ampelschaltung muss also erst nachträglich aus dem Unbewussten ins Bewusstsein gehoben werden. Der vor einer Ampel wartende Verkehrsampel wartende Verkehrsteilnehmer aber bedarf solchen Aufwandes nicht; er reagiert ‚automatisch’.

6
Sep
2017

Ich-Färbung: Selbst

Da das Ich sich selbst niemals anders erfahren hat als durch Betrachten der bildhaften Selbst-Spiegelung, hält es diese seine Erfahrung, sich selbst also selbstverständlich auch für wahr.

In Wahrheit werden situative Selbstbilder schöngefärbt, für das Ich persönlich zurechtgemacht. Wir nehmen nicht wahr, was ist, sondern wie es für uns sein soll. Im Selbstbild betrachtet sich das Ich so, wie es sich wünscht.

Warum wird eigentlich emotional und nicht vielmehr emotionslos wahrgenommen? Sowohl äußere als auch innere Wahrnehmungen werden limbisch, kontrolliert, um Reaktionen darauf je nach Situation entweder zu beschleunigen oder zu verlangsamen oder aber auch zu verstärken oder abzuschwächen. Gleichgültigkeit, Unempfindlichkeit, Hoffnungslosigkeit, Interesselosigkeit sind Emotionen, die verlangsamen bzw. abschwächen.
Aufregung, Erregung, Begeisterung, Leidenschaft sind dagegen Emotionen, die beschleunigend bzw. verstärkend wirken.

Positive Emotionen wie Freude, Glück oder Liebe beschleunigen das Verarbeiten von Informationen durch Freisetzen zusätzlicher Kräfte bzw. Ressourcen.

5
Sep
2017

emotionale Spiegelung

Selbst ist der Spiegel, in dem sich das Ich emotional bemerkt. Gefühle sind nämlich limbische Rückkopplungen neuronaler Vorgänge. Positive Gefühle zeigen, dass diese störungsfrei verlaufen. Umgekehrt verweisen negative Gefühle auf neuronale Störungen.

Da sich Ich-Reflexion als Bewusstwerden vollzieht, wird diese Spiegelung auch emotional bewusst erfahren. An dieser Selbst-Erfahrung ist die Fantasie durchgängig beteiligt.

Diese Beteiligung bewirkt die Inszenierung der Ich-Reflexion als Bilderleben. Das Ich erlebt sich also selbst innerhalb einer fantastischen virtuellen Bilderwelt, einer Traumwelt gleichsam.

4
Sep
2017

erstaunlich

Angesichts der wichtigen Rolle, die Gefühle spielen, ist es schon sehr erstaunlich, dass sich Wissenschaften bislang wenig damit auseinandersetzten.
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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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