Unilogo

16
Mai
2020

Es gibt Dinge, die gibt es gar nicht

Dieser Spruch kommentiert, was wir nicht für möglich halten. Vor etwa zweieinhalb Jahrtausenden behauptet der Philosoph Platon, dass wir nicht in einer realen, sondern virtuellen, von uns zurechtgelegten Welt leben. Etwa ein halbes Jahrtausend später wiederholt Joshua aus Nazareth eine durchaus vergleichbare Behauptung. Sowohl Platon als auch Joshua können sich aus unterschiedlichen Gründen nicht wirklich durchsetzen. Die aufgestellten Behauptungen erscheinen zu absurd. Es fehlt die Hilfe für den Zugang zu diesen behaupteten Welten.
Erscheinungen, welche gegen unsere Erwartungen verstoßen, nehmen wir entweder nicht wahr oder wir verdrängen diese Erscheinungen, um sie nicht wahrnehmen zu müssen.
Aus Vor-Sicht lehnen deshalb viele auch die Möglichkeiten eines Blicks hinter den Horizont des sinnlich vernehmbaren Daseins ab.
Ein Blick hinter den Horizont ist allein den inneren Augen möglich. Das setzt allerdings die Bereitschaft voraus, durch systematisches Üben denkend sehen zu lernen.
Dieser Aufwand erscheint vielen zu hoch.
Der Blick hinter den Horizont ist nicht mit tradierten Mitteln möglich, sondern bedarf vielmehr einer besonderen Meta-Physik, etwa in der Art wie jene, welche durch die Philosophie des Sokrates vorbereitet worden ist.
Was aber sehen wir, wenn wir einen Blick hinter den Horizont werfen? Wir nehmen eine Welt wahr, die – vorsichtig gesagt – sehr viel älter ist und länger währt als die sinnlich vernehmbare Welt, in der wir leben. Wir nehmen unsere Welt als ‚Einbildung’ eines fantasievollen Bewusstseins wahr. Wir nehmen wahr, dass wir keinen unmittelbaren Zugang zur Wirklichkeit haben können, weil sich zwischen Wahrnehmungen und dem Bewusstwerden von Wahrnehmungen unsere erfahrungsbe-dingten Interpretationen schieben.
Wir erleben nicht die Wirklichkeit, sondern wir erleben uns in einer von uns für uns zurechtgelegten Wirklichkeit. Das ist eine Feststellung, die den Philosophen René Descartes in tiefe Zweifel darüber geworfen hat, was dann für uns überhaupt noch gewiss sein kann.
Descartes befreite sich aus dem Zweifel, indem er feststellte, dass das, was von uns als verlässlich und gewiss gehalten werden darf, allein aus dem Bewusstwerden der eigenen Erfahrungen abgeleitet wird. So ist für ihn nur gewiss, dass er sich selbst als den an der Möglichkeit von Ge-wissheit Zweifelnden erfährt.
Man könnte meinen, dass der Rückzug auf die Verlässlichkeit eigener Erfahrungen eine Auseinandersetzung mit einer Welt außerhalb solcher Erfahrungen ausschließt. Aber das Gegenteil ist der Fall, denn die Welt außerhalb unserer Erfahrungen prägt unsere Erfahrungswelt maßgeblich bestimmend. Dieser starke Einfluss wird durch die Grammatik der Na-tur besonders deutlich.
Die Grammatik der Natur beschreibt das Regelwerk der Natur. Dieses Regelwerk existiert a priori (vor aller Erfahrung). Die Grammatik der Natur beschreibt infolgedessen etwas, das nicht mehr sinnlich erfahrbar oder empirisch überprüfbar ist. Alle Inhalte der natürlichen Grammatik sind axiomatischer Natur und als solche auch für jeden erfahrbar. Ein Axiom, das ist eine Aussage, die keines Beweises mehr bedarf, weil sie durch sich selbst einsichtig ist. Als Beispiel hierfür wird gewöhnlich der Satz der Identität angeführt. Der Satz der Identität lautet:

a = a

Der Satz der Identität besagt, dass eine als a wesentlich festgestellte Eigenschaft, also eine Eigenschaft als solche, sich immer gleichbleibt. „Gleich“ ist eine unveränderliche Eigenschaft. „Gleich“ ist immer „gleich“, gleich gültig, in welchem Zusammenhang auch immer von „gleich“ gesprochen wird.
Die Grammatik der Natur ist das denkbar merkwürdigste Phänomen, gelangt dadurch doch eine Welt zum Vorschein. die sich von sich her unserem unmittelbaren Zugriff entzieht. Obwohl wir ganz genau wissen, dass diese Welt existiert und wir uns dessen ganz sicher, also gewiss sind, können wir deren Existenz nicht beweisen. Aber diese Welt zeigt sich allen, die dafür offen sind. Die Wahrheit dieser Welt lässt sich allein rein intuitiv schauen und erfahren.

15
Mai
2020

Totzeit – Augenblick der Angst

„Totzeit“ ist der Name für den Sprung von einem systemischen Zustand in einen anderen wie beispielweise der Sprung aus der physischen (körperlichen) in die metaphysische (unkörperliche) Welt. Zu einem Sprung dieser Art gehört auch der Tod.
Weil Philosophie Sterben denkt, gilt sie seit jeher als Übung im Sterben. Die vorliegende Neufassung des Buches „Totzeit“ beschäftigt sich als ‚Philosophie des Todes“ vor allem mit dem, was während des Sterbens vor sich geht.
„Totzeit“ ist aber auch der Name für den Sprung vom Wissen in Glauben. Denken, welches diesen Sprung zu tun beabsichtigt, muss sich vergegenwärtigen, dass es sich bei „Wissen“ und „Glauben“ um gegensätzliche, unversöhnliche Arten und Weisen zu denken handelt.
Wissen strebt nach Richtigkeit, Glauben nach Wahrheit „Was ist Wahrheit?“ eine etwas spöttische Frage! Pilatus, der sie stellte, geht weg, ohne eine Antwort abzuwarten. Er weiß: Es gibt keine wahre und richtige Antwort! Ansichten sowohl von Wahrheit als auch von Richtigkeit verändern sich mit der Zeit.
Jeder muss die Alternative zwischen Wahrheit und Glauben für sich selbst entscheiden und auflösen.
‚Wahrheit’ der Wissenschaft ist die Richtigkeit der Übereinstimmung einer Aussage mit der ihrem Inhalt entsprechenden, empirisch überprüfbaren ‚Wirklichkeit’.
Wahrheit des Glaubens ist die Übereinstimmung einer Aussage mit der ihrem Inhalt entsprechenden, persönlich bzw. subjektiv oder intersubjektiv überprüfbaren Eingebung.
Aus Eingebungen erwachsen je nach Begabung und/oder Intelligenz wissenschaftliche und/oder künstlerische Ideen.
Hier fällt die Entscheidung für eine vorwiegend künstlerische Auswertung der Eingebungen. Über den zureichenden Grund für diese Entscheidung bin ich auf Mutmaßungen angewiesen.
Ich nehme an, dass dies mit einer hasserfüllten Kindheit zu tun hat, über die nur eine lebhafte Fantasie hinwegrettete.
Das bedarf wohl einer wenigstens kurzen Erläuterung. Noch im zweiten Weltkrieg geboren und in Bombennächten immer wieder wegen Fliegeralarm urplötzlich aus dem Schlaf gerissen, wurde Angst zum frühen existentiellen Ratgeber. Neben kriegerischer Bedrohung prägen vor al-lem heftiger Streit und mütterliche Verwahrlosung die ersten drei Lebensjahre.
Irgendwie hat sich vermutlich wohl der Rückzug in das Schneckenhaus „Fantasie“ als Überlebensstrategie herauskristallisiert. Die Scheidung der Eltern muss ein so schreckliches Erlebnis gewesen sein, dass es zur lebensbedrohli–chen Situation wurde. Erinnerungen an den wirklich äußerst wohltuenden Aufenthalt unter dem Sauerstoffzelt im Krankenhaus künden von ersten beglückenden Gefühlen, schützte er doch wenigstens für kurze Zeit vor Misshandlungen.
Aber statt eines Endes des Schreckens warteten neue schreckliche Erlebnisse auf mich. Eine Haushälterin, die mich abgrundtief hasste und deshalb ständig schikanierte, übernahm die Versorgung des Haushalts.
So wurde das Sauerstoffzelt im Krankenhaus zum existentiellen Modell und verhalf zum Schutz in einer Fantasiewelt. Diese gestaltete sich wahrscheinlich aus der kindlichen Spielwelt heraus.
Eine wichtige Rolle spielte später die Entdeckung des Buches „Bomba, der Junge aus dem Urwald“ in der Jugendbücherei der Pfarrei. Das rein fantasiemäßige Nachspielen der schrecklichen Ereignisse mit gefährlichsten Menschen fressenden Kopfjägern ermöglichte heimliches Abreagieren hoher Aggressionen und frühkindlich erfahrener Misshandlungen.
Die Entdeckung von Billy Jenkins durch ein Westernheft wandelte die Dschungel- in eine Westernwelt, in welcher dieser Gesetzeshüter für längere Zeit nachgespielt wird .
Der Transfer der Wirklichkeit in Fantasiewelten funktionierte sehr facettenreich. Nicht verwunderlich, dass auch der aufgezwungene Gottesdienst fantasievoll abgearbeitet wird und zur Gründung einer eigenwilligen fantasievoll gestalteten religiösen Welt führt, in der sogar Begegnungen mit Gott stattfinden.
Die erste Begegnung findet am Sonntagabend, eine Woche nach Ostern statt. Die Fantasie führt spontan vor das große Tor einer mehrfach gesicherten Festung. Sie lenkt den Blick auf eine Gestalt im langen weißen Gewand.
Jesus wartet bereits. Während er auf den Besuch zugeht, öffnet sich wie von Geisterhand das schwere schmiedeeiserne Tor. Jesus empfängt sehr freundlich, ohne zu berühren. Jesus führt zu einem Bauwagen unmittelbar rechts hinter dem Tor. Große Verwunderung, dass Jesus in einem Bauwagen wohnt auch dorthin einlädt, um am Ent-stehen von fantasievoll geplanten Bauwerken mitzuwirken.
Tatsächlich findet die Fantasie in der realen Welt das Leben als eine einzige Baustelle vor. Überall vom Krieg zerstörte oder höchst bedenklich baufällige Häuser. Die Fan-tasie bewegt dort das Leben, das in den Häusern stattgefunden haben mag. Und dort, wo tatsächlich noch Leben stattfinden könnte, fehlen liebevolle Beziehungen. In zerstörten Familien existiert kein Zuhause.
So lässt sich leicht erahnen, dass es in der idealen Welt zuerst einmal darum geht, alles von Grund auf neu aufzubauen. Und Gott der Bauherr übrtlässt seiner Architektin, der Fantasie, die Gestaltung nach ihren Wünschen und Sehnsüchten. Und so entsteht in der idealen Welt das, was die Fantasie in der realen Welt niemals vorfindet und je-mals vorfinden könnte. So plant sie eine Art herrliches Schloss, natürlich für Gott, in dem sie ihn jederzeit besuchen kann. Dieses Schloss soll von einem wunderschönen Park umgeben sein. Alles wird durch einen tiefen, unüberwindbaren Burggraben umgeben sein. Der Weg durch das große schmiedeeiserne Tor, der den tiefen Graben durch eine Hängebrücke überwindet, soll der einzige Zugang bleiben. Das Schloss und der Park selbst liegen hoch oben auf dem Plateau eines Berges, tief verborgen inmitten eines unzugänglichen Gebirges. Das alles braucht na-türlich sehr viel Zeit und so kommt es zu sehr vielen Be-gegnungen – vorwiegend vor dem Einschlafen – zwischen dem Bauherrn und seiner Architektin.
Mag sein, dass diese virtuelle systemische Fantasiemodell bereits das spätere Interesse an der Wissenschaft vorberei-tet.
‚Wahrheit’ der Wissenschaft entbirgt sich durch Experimente.
Wahrheit des Glaubens entbirgt sich durch Intuition. Wahrheit des Glaubens lässt sich entweder philosophisch oder religiös betrachten. Während in der Philosophie Logik dominiert, ist es in der Religion die Intuition.
Wahrheit ist der Name für das Entbergen durch Intuition. Wahrheit ist kein Moment, sondern ein Prozess des Entbergens. Wahrheit ‚lebt’ von der Empfindung für sie. Wahrheit ist sehr viel flüchtiger als Wissen. Deshalb versuchen Religionen, sie durch Dogmen und Heiligsprechungen zu konservieren.
Wahrheit kann aber auch der Name für jenes Ahnen sein, welches Etwas als etwas Ideales erwartet.
Glauben, Hoffen oder Lieben schaffen Wahrheit als positive Utopie.
Als Phänomen lässt sich Liebe nicht wissen, sondern allein glauben. Liebe ist also immer nur wahr und niemals richtig.
Als vollkommene Bejahung des Intuitiven ist allein Liebe einzige Grundlage allen Glaubens. Ob ein Glaubensinhalt wahr ist oder nicht, entscheidet die Liebe zur entsprechenden Intuition.
Glaubensinhalte lassen sich wissenschaftlich nicht belegen. Sie sind abhängig von der Anzahl ihrer subjektiven Zustimmungen wahr, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

14
Mai
2020

Gottesteilchen – Unsterblichkeit

Das intuitive Phänomen Ón legt nahe, anzunehmen, dass durch den Tod die körperliche Struktur in eine entsprechende informative Struktur überführt wird und als solche - körperlich unabhängig – erhalten bleibt.

Verlässt die Seele den Körper als ihr zeitliches Haus, um in Ewigkeit überführt zu werden, dann existiert sie – raum- und zeitlos – nur noch rein geistig. Diese informative körperlose Verfassung beinhaltet alles das, was ehemals die reine Vorstellungs- oder Traumwelt ausmachte. Das bedeutet, in dieser Welt kann sich die Seele weiterhin gefühlt allgegenwärtig bewegen. Sie vermag alles in ihrer verwandelten ‚neuen‘ Vorstellungs- und Traumwelt zu ‚erleben‘. Vermutlich vermag sie auch in ihrer ursprünglichen Heimat rein geistig gegenwärtig sein.

13
Mai
2020

Blick in die Tiefen des Seins

Was als Wirklichkeit des Werdens hervorscheint, das gründet jeweils auf einer eigenen Biografie. Der Zufall erschafft es aus seinem Spiel mit möglichen Möglichkeiten. Aus dem Zusammenfallen günstiger Kombinationen überführt der Schöpfer Zufall diese in wirkliche Möglichkeiten. Diese wandeln sich über Äonen zu möglichen Wirklichkeiten, aus denen dann schließlich Wirklichkeiten als natürliche Erscheinungen werden.

Der eigentliche Schöpfungsakt vollzieht sich genau dann, wenn Energie informiert wird. Werdend wandelt sich in seiend: ὄν wird erzeugt. ὄν (ón) ist kein Teilchen, sondern ein energetisches Moment des Grundes, der Ursache, des Mittels, der Art und Weise, und zwar durch Eigenschaften, die sich erst zu Strukturen und dann zu Systemen verbünden.

Ón ist vor allem ein allein intuitiv erfahrbares Moment. Ón stellt die Bedingung der Möglichkeit einer schnittstellenhaften Totzeit der Information in Energie dar. Man könnte Ón deshalb auch gleichsam ein Gottesteilchen nennen. Die Schöpfung aus dem Nichts verdankt sich diesem informativen Maximum und energetischen Minimum.

12
Mai
2020

Innerer Spürsinn

Als Daimonion bezeichnet Sokrates in der Überlieferung von Platon und Xenophon eine innere (‚göttliche‘) Stimme, die ihn davon abhält, etwas Unrechtes zu tun. Das lässt sich als Stimme des Gewissens verstehen. „Gewissen“ beinhaltet die Gesamtheit der Werte und Normen, der Gebote und Verbote, der Regeln und Gesetze, der Kenntnisse und Erkenntnis aufgrund von Erfahrungen.

Der innere Spürsinn wird demnach durch Erziehung und Bildung geschult. Die Annahme eines natürlichen Vermögens, Geschehen kennen und erkennen zu können, veranlasste die frühen Denker der Abendländischen Geschichte, den Menschen aufgrund dieses Vermögens als „vernunftbegabtes Lebewesen“ zu bestimmen. Das Vermögen selbst nannten sie „Denken“. Dieses Vorgehen ist nachvollziehbar, denn es braucht Namen, um Erkennen markieren und fixieren zu können.

Summa summarum: Denken erscheint als innerer Spürsinn, gleichsam als natürlicher Instinkt. Neugier scheint in Lebewesen von Natur aus angelegt zu sein, um das, was in ihm und um es geschieht entdecken zu können.
Diese Annahme beruht auf Beobachtungen von Erfahrungen in entsprechenden Situationen. Das ist möglich, weil das Bewusstsein wie ein innerer Spiegel wirkt. Bewusstwerden geschieht zugleich als fortlaufend beobachtbares Spiegeln inneren Geschehens. Auch dieser Vorgang lässt sich wiederum beobachten, was dann dem gleichkommt, was u.a. unter Philosophieren verstanden wird.

Der maßgeblich bestimmende Beweggrund besteht weniger darin, philosophieren zu wollen, sondern vielmehr darin, zu ergründen, ob Bedingungen der Möglichkeit eines Seins jenseits allen Daseins existieren.

11
Mai
2020

Innerer Spürsinn

Als Daimonion bezeichnet Sokrates in der Überlieferung von Platon und Xenophon eine innere (‚göttliche‘) Stimme, die ihn davon abhält, etwas Unrechtes zu tun. Das lässt sich als Stimme des Gewissens verstehen. „Gewissen“ beinhaltet die Gesamtheit der Werte und Normen, der Gebote und Verbote, der Regeln und Gesetze, der Kenntnisse und Erkenntnis aufgrund von Erfahrungen.

Der innere Spürsinn wird demnach durch Erziehung und Bildung geschult. Die An-nahme eines natürlichen Vermögens, Geschehen kennen und erkennen zu können, veranlasste die frühen Denker der Abendländischen Geschichte, den Menschen aufgrund dieses Vermögens als „vernunftbegabtes Lebewesen“ zu bestimmen. Das Ver-mögen selbst nannten sie „Denken“. Dieses Vorgehen ist nachvollziehbar, denn es braucht Namen, um Erkennen markieren und fixieren zu können.

Denken erscheint als innerer Spürsinn, gleichsam als natürlicher Instinkt. Neugier scheint in Lebewesen von Natur aus angelegt zu sein, was in ihm und um es geschieht zu entdecken.
Diese Annahme beruht auf Beobachtungen von Erfahrungen in entsprechenden Situa-tionen. Das ist möglich, weil das Bewusstsein wie ein innerer Spiegel wirkt. Bewusst-werden geschieht zugleich als fortlaufend beobachtbares Spiegeln inneren Geschehens. Auch dieser Vorgang lässt sich wiederum beobachten, was dann dem gleichkommt, was u.a. unter Philosophieren verstanden wird.

Der maßgeblich bestimmende Beweggrund besteht weniger darin, philosophieren zu wollen, sondern vielmehr darin, zu ergründen, ob Bedingungen der Möglichkeit eines Seins jenseits allen Daseins existieren.

10
Mai
2020

Denken des Denkens

Denken vollzieht sich als inneres Sprechen. Gedanken werden durch innere Dialoge formuliert. Die innere Stimme beantwortet Fragen oder diktiert das, was gesagt oder geschrieben werden soll. Bisweilen verlautbaren sich einfache Selbstgespräche für ande-re hörbar.

Fragen stellen sich aus Neugier oder Interesse. Etwas wird entweder gesucht oder geklärt. Antworten sind entweder spontane oder erhoffte Eingebungen.

Hier geht es um eine Selbstauskunft des Denkens. Neugier will herausfinden, was das ist, das sich traditionell Denken nennt. Es soll herausgefunden werden, wer oder was sich eigentlich durch die innere Stimme mitteilt.

Durch Selbstbeobachtung lässt sich feststellen, dass die innere Stimme fortwährend inneres körperliches, seelisches oder geistiges Geschehen kommentiert.

Der Name für die innere Erlebniswelt ist „Selbst“. Das Selbst vermittelt Informationen über das Ich. Der innere Dialog vollzieht sich als Ich-Selbst-Zwiegespräch. Nimmt sich das Ich im Selbst-Spiegel wahr, um sich betrachten und beobachten zu können?

Die gestellte Frage ergibt sich aus der angenommenen, aber nicht belegbaren Unter-scheidung von „Ich“ und „Selbst“. Das ist zwar ein einleuchtendes, aber kein über-prüfbares Modell.

Es lässt sich lediglich ein innerer Wahrnehmungssinn beobachten, der aufspürt, was körperlich, seelisch und geistig geschieht, und dieses Geschehen unmittelbar als innere Stimme ‚verlautbart‘. Wenn dem aber so ist, dann stellt sich Denken eher als Aktivität dieses inneren Spürsinns und weniger als Dialog zwischen „Ich“ und „Selbst“ dar.

9
Mai
2020

Denken (upgrade)

Als Bilderleben geschieht Denken sowohl willkürlich und ungeordnet als auch willent-lich und geordnet. Die Entscheidung darüber geschieht emotional. Nicht der Verstand trifft diese Entscheidung, sondern das Gefühl.

Bilderleben vollzieht sich, sobald es willentlich geschieht, zweifach, nämlich als Bilder-Leben der Fantasie und Bild-Erleben des Verstandes. Das Bild-Erleben stellt eine mo-mentane Auswahl des Bilderlebens dar. Der Verstand setzt sich mit dem auseinander, was ihm die Fantasie vorgibt.

Das vermag verwundern, denn das, was wahrgenommen wird, erscheint uns als zutref-fend und keineswegs als Fantasie. Dieser Sachverhalt wird klar, wenn man sich Täu-schungen bewusst macht. So werden beispielsweise bei Übermüdungen Ereignisse wahrgenommen, die überhaupt nicht stattfinden.

Vexierbilder oder auch Vorstellungen, die wir uns von Menschen machen, verdeutli-chen die Rolle der Fantasie.


Als Bilderleben lässt sich Denken insgesamt als Bild-Erlebeben geistig wahrnehmen, betrachten. beobachten und beschreiben, sobald das emotional entschieden wird. Auf Grund dieser Entscheidung repräsentiert sich Bilderleben mittelbar durch Worte.

Als Stellvertreter ihrer Bilder beschleunigen Worte gedankliches Umgehen. Der Haupt-grund hierfür ergibt sich jedoch aus der Tatsache, dass sich innere Bilder allein wörtlich mitteilen lassen.

Erkundigt man sich aber, welches Bild, das Wort „Denken“ erzeugt, dann werden die meisten antworten, dass sie kein Bild vom Denken haben. Auf Nachfrage neigen sie dazu, zu sagen, dass sie Bilder im Kopf haben, wenn sie denken. Aber das genaue Bild zum Wort „Denken“ können sie nicht beschreiben.

Das liegt wohl vor allem daran, dass Denken zwar Bilder in Worte übersetzt und um-gekehrt Worte in Bilder, sich selbst aber einer unmittelbaren Anschauung entzieht.

6
Mai
2020

...

Das Ich nennt diesen Vorgang voller Stolz „Weisheit“. Als Freunde der Weisheit teilen Philosophierende mit, was das Ich schaut, sobald das Selbst sieht. Sie nennen diesen Vorgang seit jeher Denken. Das tun sie, ohne wirklich genau zu beschreiben, was sie eigentlich tun, wenn sie denken. „Denken“ erweist sich nach wie vor gleichsam als geheimnisvolle, hoch schöpferische Kraft, die wie selbstverständlich genutzt wird.
Niemand weiß so recht zu sagen, was da eigentlich in seinem Kopf geschieht, wenn er denkt. „Ich male innere Bilder, sobald ich denke!“, sagt das Ich über das, was es selbst schaut. „Diese gemalten Innenbilder sind meine Vorstellungen von dem, was in mir vorgeht“, fährt das Ich fort. In seinem Bewusstsein spiegelt sich Denken als Bilderleben wider.
„Vernunft“ wird als das erfahren, was das Bewusstsein als Moment des Bewusstwerdens kommentiert. Vernunft bringt nicht nur zur Sprache, was als Bewusstsein geschieht, sondern verrät zugleich auch, was sich daraus machen lässt.
Unterwegs zu Denken weist sie uns auf den Gedanken hin als Moment des Denkens.
Sie strukturiert den Gedanken, damit wir ihn trennscharf genug zu erfassen vermögen.

5
Mai
2020

Philosophieren

Das Ich ernährt sich von dem, was vom Bewusstsein angeboten wird. Die kritische Auseinandersetzung mit diesen Angeboten wird Denken genannt.
„Bewusstsein“ ist ein innerer Spiegel, in dem sich das Ich betrachtet. Das, was es da schaut, nennt es „Selbst“. Wenn es erzählt, was es da beobachtet, nennt es die Art und Weise, wie es dieses zur Sprache bringt, „Philosophieren“.

4
Mai
2020

. . .

Jetzt werden wir eingelassen. Wir betreten die Eingangshalle. Wir brauchen nichts zu bezahlen, weil wir eingeladen worden sind. Wir durchqueren den Raum und gehen auf den Eingang der ersten Eingangshalle zu. Über dem Eingang ist auf einem Schild in schönen Buchstaben zu lesen: Halle des Lebenssinns...

Wir betreten diese Halle und finden darin lauter Kunstwerke, die sich mit dem Sinn des Lebens beschäftigen. Da werden die körperlichen Bedürfnisse wie Schlaf, Hunger, Durst, Sexualtrieb dargestellt und ebenso die seelischen Bedürfnisse wie Freundschaft, Liebe, Glück, Erfolg oder die geistigen Bedürfnisse wie Ideale, Ideenreichtum, Werte...

3
Mai
2020

...

Das Ich versteht nicht, was die Aussage der inneren Stimme bedeutet.

Noch ehe es nachfragen kann, hat sich der lichte Raum aufgelöst und das Ich findet sich wieder als Spielfigur auf dem Markt der Eitelkeiten. Die Lust sorgt sich „Geht es Dir schlecht, weil du so abwesend warst?“

Jetzt erst wird dem Ich klar, dass das, was es denkt, tatsächlich geschieht. Aber es will nicht erzählen, was es erlebt hat, vermutend, dass es sich letztlich doch nur um Fantasien handelt.

2
Mai
2020

. . .

„Als deine Natur existiere ich vor all deinen Erfahrungen. Ich bin gleichsam dein A priori und für dich verantwortlich!“ Das Ich erinnert sich an seine Kindheit: „Bist du mein Schutzgeist oder so etwas wie mein Schutzengel?“ Das Ich hört so etwas wie ein freundliches Lachen und: „Nein, nein, damit habe ich nichts zu tun. Die Menschen haben das erfunden, als sie nicht mehr zurechtkamen. Das, was ich bin, kannst du vielmehr ‚Liebe‘ nennen. Ich habe keine Form und bin ohne Gestalt. Du kannst mich aber als Kraft spüren!“

„So wie jetzt?“ – „Ja, genau, so wie jetzt!“ – „Und was habe ich nun davon, bin ich doch auf der Suche nach dem Selbst?!“

„Da, was dir in Wahrheit fehlt, ist die Selbstliebe, denn nur, wer sich selbst zu lieben vermag, kann sich so nehmen, wie er ist! Niemand, der sich wirklich liebt, sucht noch nach einem Selbst!“
Das Ich erkennt nun den Grund seiner Suche. Es ist die erfahrene Lieblosigkeit. Dennoch fragt es sich, was genau ihm eigentlich zu dieser Einsicht verholfen hat. Ganz offensichtlich leuchtet ihm das alle noch nicht so ganz ein. Dieses Zweifeln teilt sich der Liebe mit. Da veranlasst sie, zu versuchen, dem Ich noch mehr zu erklären: „Du verstehst also nicht, warum sich Dir Liebe auf diese Weise mitteilen kann!“ – „Genau!“

„Das liegt ganz einfach an einem Missverständnis. Du meinst nämliche Worte zu hören, die in Wahrheit sprachlos sind. Es handelt sich nämlich um reine Intuitionen. Solche Eingebungen teilen sich nämlich wortlos mit. Da, was du zu hören meinst, sind allein sprachlich gestaltete Ideen, da du ansonsten nichts verstehen könntest. Jedes Ich kann sich nämlich allein sprachlich begreifen! Liebe stellt deshalb wortlose intuitiv sprechende Verbindungen her!“

„Und mit wem bin ich verbunden?“, will das Ich wissen.
„Natürlich mit einem liebenden Wesen!“, antwortet die Liebe. „Und warum kann ich dieses Wesen nicht sehen?“
„Weil es außer Haus ist!“ – „Wohin ist es gegangen?“ – „Es ist heimgegangen in den leeren Himmel!“, antwortet die Liebe ernst. Das Ich weiß mit einem leeren Himmel nichts anzufangen und bittet die Liebe, zu erläutern, was das bedeutet. Die Liebe will vom Ich wissen, ob seine Frage nach dem Himmel religiöser Art ist, ob es Himmel als Ort Gottes versteht oder als den sichtbaren Raum über der Erde.

Das Ich gesteht, dass es zwar die religiöse Bedeutung des Himmels meint, aber dennoch nicht wirklich daran glaubt. Die Liebe versteht nicht, weshalb sie dann überhaupt beantworten soll. Das Ich korrigiert sich und konkretisiert, dass es zwar an eine Art Existenz außerhalb der körperlichen Abhängigkeit, aber es vermag dem religiösen Gottesbild nicht ...

1
Mai
2020

. . .

Wer fraglos ist, bewegt sich nicht mehr. Sein Stillstand beruht auf Interesselosigkeit. Nichts reizt, das noch motivieren könnte. Weil es aber dem Ich an Selbstwertgefühl mangelt, erkundigt es sich beiden Fragen nach dem Weg, auf dem es sein Selbst zurückgewinnen kann. Es trifft zunächst auf die Merkmal-Frage Welche, die das Ich auffordert, über seine Eigenheiten nachzudenken. Sobald es seine wichtigsten Eigenschaften erkannt habe, könne ihr sehr wahrscheinlich die Was-Frage weiterhelfen. „Sich selbst zu kennen sei nämlich wichtig für das Lebensglück, aber auch für Erfolg und Beziehungen. Du kennst deine eigenen Stärken und kannst sie gezielt einbringen und auch noch fördern. Du bist dir deiner besonderen Talente und Möglichkeiten bewusst und trittst dadurch selbstbewusster auf!!“ Obgleich sich das für das Ich recht schulmeisterlich anhört, begibt es sich auf den Weg zur Was-Frage.

Allerdings muss sich das Ich verirrt haben, denn es vermag das Was nirgendwo anzutreffen. Als es viel zu lange umhergeirrt war, fragt es die Wo-Frage nach dem Ort des Was. Der Raum lächelt und sagt: „Das Was kannst du in unserer Wirklichkeit nirgendwo finden!“ Das Ich verärgert: „Das kann nicht sein, denn die Welche-Frage hat mich doch auf diesen Weg zur Was-Frage geschickt!“ „Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen, denn ich bin nur für Räume zuständig. Also hier existiert kein Was. Um es finden zu können, musst du wohl schon den Raum verlassen!“ „Aber wie soll ich das denn anstellen?“, klagt das Ich der Wo-Frage.

Wo erbarmt sich: „Dann versuche es doch vielleicht bei der Wie-Frage. Sie kennt sich nämlich mit Wegen ganz besonders gut aus!“ Das Ich bedankt sich und schlägt den Weg zur Wie-Frage ein.

„Ich suche die Was-Frage!“ – „Was willst du von ihr wissen?“, erkundigt sich die Wie-Frage. – „Ich bin auf der Suche nach dem Selbst!“ – „Du meinst, du bist auf der Suche nach dem Sein, also nach dem, was dich als solches ausmacht. Du suchst also nach deinem Wesen?“ Das Ich leicht verwirrt: „Ich nehme an, das wird es wohl sein, wenn das auch „Selbst“ genannt werden kann!“

„Selbst meint das Sein der individuellen Existenz. Sein im Sinne von Wesen bedeutet aber die allgemeine Bestimmung von etwas.“
„Das verstehe ich nicht!“
„Pass‘ auf: Das Wesen des Menschen wird dadurch bestimmt, dass er sich als vernunftbegabtes Lebewesen vor allen anderen Lebewesen auszeichnet. „Selbst“ aber meint die Art und Weise, wie das einzelne Wesen seine Vernunft gebraucht! So kann das Selbst eines einzelnen Wesens Unvernunft sein, obgleich Vernunft sein Sein ausmacht!“

„Ich verstehe, also bin ich auf der Suche nach dem Selbst?“ will das Ich wissen. „Ich halte das für wahrscheinlich!“, mutmaßt Wie und fügt hinzu, dass sie dabei leider nicht helfen kann.

„Jetzt bin ich so klug wie zuvor!“, sinniert das Ich und überlegt, woher es nun auf Hilfe hoffen darf.

Während Ich niedergeschlagen zu werden droht, erhellt sich plötzlich seine Umgebung golden warm, und das Ich fühlt sich unmittelbar geborgen. Eine zarte Stimme flüstert ihm zu: „Kräme dich doch nicht, denn nur, wer sucht, der findet. Du aber warst unentwegt und unverzagt auf der Suche, und nun hast du gefunden, wonach du unentwegt gesucht hast!“

„Wer oder was bist du?“, fragt das Ich ängstlich. Die Stimme aus dem Licht gibt sich zu erkennen: Ich bin Du. Ich bin jene Einsicht, welche in den Tiefen deines Inneren wohnt!“
Dann fährt sie fort: „Allzu lange hat du mich geleugnet und verleugnet, weil du mich nicht wahrhaben wolltest. Ich deine Natur, die dir körperliches, seelisches und geistiges Leben gewährt!“
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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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