Unilogo

4
Jun
2020

Richtig, aber nicht wahr (2)

Im Denken des Menschen vollzog sich eine radikale Wende. Das Objekt des Denkens offenbart sich nicht mehr dem Denken als wahr, sondern das Denken erschließt sich das Objekt als richtig, wobei sich die Richtigkeit erst durch Objektivation bzw. Simulation beweist.

Eine Situation lässt sich nicht mehr nur denkend, sondern berechnend antizipieren. Eine medizinisch komplizierte Operation lässt sich durchrechnen, bevor sie computertechnisch oder zumindest computerunterstützt durchgeführt wird.

Magnetresonanztomographische Verfahren sind heutzutage aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. Bildgebende Verfahren sollen darstellen, was ist und zugleich "objektiviert" zeigen, was damit auf einen Menschen zukommt.

Helmar Frank schlägt vor, die Objektivation menschlichen Denkens in drei Schritten durchzuführen. Weil es sich bei den nachrichtenverarbeitenden Prozessen um humanwissenschaftliche Themen handelt, helfen Mittel der Philosophie, um sich einem solchen Phänomen anzunähern. Er verwendet dazu die „phänomenologische“ Beschreibung. Im zweiten Schritt werden naturwissenschaftliche Vorgehensweisen mit dem Ziel eingesetzt, einen „Kalkül“ zu entwickeln und durch den Einsatz der Mathematik Komplexität zu reduzieren.

Eine solche Formel stellt dann die Grundlage für den dritten Schritt der technischen Objektivation dar. Die Ergebnisse werden dadurch von der Person des Untersuchenden gelöst und erhalten einen anderen Grad der Objektivität. Diese drei Schritte ermöglichen es, humanwissenschaftliche Themen mit naturwissenschaftlichen Mitteln zu untersuchen.

Das Problem: Dass jemand an Krebs sterben wird, kann richtig, muss aber nicht wahr sein. Das beweisen beispielsweise viele Fälle spontaner Selbstheilungen.

Simulationen erweisen sich als ein neues Mittel zum Zweck, Erfahrungswissen objektiviert nachzuweisen.

Richtig, aber nicht wahr (1)

Während der kybernetische Begriff die Überführung vom metaphysisch bestimmten Sein ins naturwissenschaftlich bestimmte Werden vorbereitend beinhaltet, stellen entsprechende Kalküle die Bedingungen der Möglichkeit von Berechnungen zur Verfügung.

Das setzt wiederum voraus, dass Kalküle mathematisiert, also berechenbar werden können. Damit springt auch ein wesentlicher Unterschied zwischen philosophischem und kybernetischem Begriff heraus.

Im Gegensatz zur Philosophie strebt die Kybernetik nicht nach Wahrheit, sondern nach Richtigkeit. Ob etwas wahr sein kann, lässt sich formal logisch prüfen oder glauben. Ob etwas richtig ist, lässt sich messen oder wissen.
Was also veranlasste den Philosophen Martin Heidegger, die Aufgaben der Metaphysik an die Kybernetik zu delegieren?

2
Jun
2020

Begreifen

„Begreifen“ bedeutet entweder
1. erfassen, in seinen Zusammenhängen erkennen, verstehen, also geistig "den Sinn einer Sache, eine Rechenaufgabe begreifen"
oder
2. Verständnis für jemanden oder etwas haben; jemanden, sich in seinem Denken, Fühlen und Handeln verstehen "Ich kann meinen Freund gut begreifen".
Einen Vorgang zusammenhängend Begreifen setzt voraus, Phasen oder Momente so wahrnehmen können, dass sich diese strukturieren lassen, systematisch beobachten und möglichst messbar erfassen lassen.

Wer einen gewöhnlichen, lehrerorientierten Unterricht besucht, kann auch, ohne Lehrer zu sein, die einzelnen Phasen des unterrichtlichen Geschehens beobachten und bestimmen. Jeder Laie wird herausfinden:
 Beschreiben der Thematik der Unterrichtsstunde und Schildern des Ablaufs
Vermitteln der neuen Information unter Berücksichtigung eventuell erforderlicher Wiederholungen
 Versuche, die vermittelte Information in Kleingruppen praktisch anzuwenden
 Vergleich der Ergebnisse und Korrigieren eventueller Fehler durch die Lernenden
 Ausblick auf die folgende Stunde einschließlich von hierfür vorbereitenden Aufgaben.
Das Erfassen unterrichtlicher Phasen durch unvoreingenommenes Beobachten bedeutet noch nicht, den Unterrichtsverlauf wirklich begreifen, sondern stellt allenfalls den Anfang dazu dar.
Dennoch werden solche Phasen in der Lehrerausbildung für Unterrichtsversuche während der Schulpraktika und Referendariat strikt vorgegeben. Diese Vor-gaben beruhen auf langjährigen Erfahrungen als unterrichtliche Strukturen, die sich seit den Anfängen der Schulpädagogik bewähren.

Aber wegen ihrer komplexen Formulierungen lassen sich die einzelnen unterrichtlichen Phasen nicht wirklich wissenschaftlich beweisen. Das gibt Anlass, zwischen Kennen als praktischem und Erkennen zu unterscheiden.

Als Kenntnis bedarf praktisches Wissen des Vertrauens bzw. Glaubens in überlieferte Strukturen. Als theoretisches Wissen von möglichen Wirklichkeiten verlangt Erkenntnis Wissen durch als erfolgreich belegte, ge-messene Verwirklichungen.

Begreifen lässt sich folglich entweder als Vertrauen in Erfahrungen vollziehen oder durch Wissen mittels wissenschaftlicher Beweise oder zumindest mittels vorbereitender kybernetischer Modelle.

1
Jun
2020

Naturerkenntnis

“Naturerkenntnis” oder Naturtheorie beschreibt die äußere unkultivierte Wirklichkeit der Natur. Sie versucht, Aussagen über natürliche Erscheinungen auf wenige Grundprinzipien zurückzuführen.

Die Gültigkeit eines solchen Grundprinzips wird an repräsentativen Phänomenen erforscht und an verschiedenen vergleichbaren Erscheinungen nachgewiesen und möglichst als Naturgesetze formuliert.

Mit deren Hilfe lassen sich Wiederholungen des immer Gleichen begründen und in simulierten realen Systemen nachvollziehbar aufzeigen.

Mit Vernunft ausgestattete Lebewesen sind von Natur aus so ausgestattet, dass sie natürliche Vorgänge wahrzunehmen, zu beobachten und zu begreifen vermögen.

Begreifen impliziert das Wissen um die Organisationsformen beobachteter Vorgänge in Gestalt kybernetischer Modelle, die möglichst messbare Überführungsfunktionen definieren.

Naturerkenntnis

“Naturerkenntnis” oder Naturtheorie beschreibt die äußere unkultivierte Wirklichkeit der Natur. Sie versucht, Aussagen über natürliche Erscheinungen auf wenige Grundprinzipien zurückzuführen.

Die Gültigkeit eines solchen Grundprinzips wird an repräsentativen Phänomenen erforscht und an verschiedenen vergleichbaren Erscheinungen nachgewiesen und möglichst als Naturgesetze formuliert.

Mit deren Hilfe lassen sich Wiederholungen des immer Gleichen begründen und in simulierten realen Systemen nachvollziehbar aufzeigen.

Mit Vernunft ausgestattete Lebewesen sind von Natur aus so ausgestattet, dass sie natürliche Vorgänge wahrzunehmen, zu beobachten und zu begreifen vermögen.

Begreifen impliziert das Wissen um die Organisationsformen beobachteter Vorgänge in Gestalt kybernetischer Modelle, die möglichst messbare Überführungsfunktionen definieren.

31
Mai
2020

Vorschein – Geist der Natur

Als Vorschein der Natur offenbart Werden dem geistigen Wahrnehmen den Geist der Natur. Vernunftbegabte Lebewesen verfügen über die Fähigkeit, den Geist der Natur wahrzunehmen, zu beobachten und zu begreifen.
Da diese Fähigkeit von Natur aus als Vernunft angelegt ist, streben vernunftbegabte Lebewesen danach, den Geist der Natur zu erforschen.
Dieses Bestreben ist entsprechend sensibilisierten Lebewesen als existentieller Beweggrund mit auf den Weg gegeben.
Trifft dieser Beweggrund auf einen Verstand, der geistig wahrzunehmen vermag, dann erschließt die Vernunft auch den Zugang zur Erkenntnis des Geistes der Natur.

26
Mai
2020

Schöne Welt des Scheins

o „Wahrheit“ meint den Vorschein einer Offenbarung der inneren Natur.

o Wahrheit gestaltet sich gewöhnlich intuitiv spontan. „Intuition“ bedeutet Gefühl für ein Vorhaben .

o Möglicherweise wird die innere Welt nicht subjektiv geglaubt, sondern als objektiv, beweisbar missverstanden.

o Dasein als innere Welt zu gestalten, zeitigt ein Syndrom der Einsamkeit.

o Schutz- und Sicherheitsbedürfnisse verursachen diese Krankheit.

o Das Vertrauen in die innere Welt des Scheins lässt alles glauben, was sich dort als Sein gestaltet.

o Tagträumerisch werden Rollenspiele des Unbewussten übernommen.

o Kinder schlüpfen in solche Rollen, bevor ihre Vernunft erwacht und der Verstand diese in ernsthafte Vorhaben überführt.

25
Mai
2020

Es gibt keine Wahrheit außer der, die in deinem Innern existiert. Alles andere ist nur das, was dir irgendwer erzählt hat

• Der Vorschein dieser Wahrheit geschieht als Offenbarung der inneren Stimme.

• Vernunftbegabte Lebewesen verfügen von Natur aus über die schöpferische Kraft des Sichtbarmachens. Der Name für diese natürliche Begabung ist „Neugier“.


• Sichtbarmachen vollzieht sich zunächst rein gedanklich. Früheste Gedanken bilden sich auf Grund verfügbarer Erfahrungen aus möglichen Möglichkeiten durch günstige Kombinationen wirkliche Möglichkeiten. Diese werden als Einfälle in Gestalt von Ideen bewusst.


• Das Sichtbarmachen geschieht mit Hilfe der Fantasie. Die Einbildungskraft überführt wirkliche Möglichkeiten in Bilder und ermöglicht Denken als Bilderleben. Bilder-Leben der Vorstellungskraft wird als Bild-Erleben der Vernunft erfahren.


• Dieser Vorschein wird durch die innere Stimme zum Vorschein gebracht.


• Der Verstand ordnet intelligent das Bilder-Leben der Fantasie und konzentriert sich gezielt auf ein Bild, das er als mögliche Wirklichkeit zu antizipieren versucht.
• Als Bilderleben in Gestalt der Fantasie als Bilder-Leben und in Form des Verstandes als Bild-Erleben lässt sich Denken wahrnehmen, betrachten, beobachten, um dieses Geschehen zu begreifen.


• Begreifen kann entweder gefühlsmäßig oder verstandesmäßig geschehen. Empfindungen können nur subjektiv und nicht wie Einsichten objektiv dargestellt werden. Erklärungen von Empfindungen müssen geglaubt werden. Erkenntnisse dagegen können bewiesen werden.


• Die innere Stimme beruft sich vor allem auf Erfahrungen. Sie äußert sich intuitiv spontan.


• Wahrheiten gründen auf Vertrauen in Eingebungen. Wissen begründet sich durch Beweise.


• Beweise werden entwickelt, indem Beobachtungen so modelliert werden, dass sie zu mathematisieren sind. Formeln beschreiben nunmehr berechenbare beobachtete Funktionen. Bestimmte Reaktionen auf gewisse Aktionen werden bere-chenbar und somit vorhersagbar.

• Tradierte wissenschaftliche Verfahren betreffen vor allem Bereiche des sinnlich Vernehmbaren. Dazu zählen auch alle technischen Erweiterungen, die in Weiten reichen, die von den Sinnen nicht mehr unmittelbar erreicht werden können.

• Philosophie weckt die Hoffnung auf den Erwerb von sinnlicher Erfahrung unabhängigen Erkenntnissen. Solche Erkenntnisse können durchaus Möglichkeiten einer späteren Überführung in sinnlich vernehmbare Bereiche beinhalten.

24
Mai
2020

Das Rätsel des Daimonion

Als Daimonion bezeichnet Sokrates in der Überliefe-rung von Platon und Xenophon eine innere (‚göttliche‘) Stimme, die ihn davon abhält, etwas Unrechtes zu tun. Das lässt sich als Stimme des Gewissens verstehen. „Gewissen“ beinhaltet die Gesamtheit der Werte und Normen, der Gebote und Verbote, der Regeln und Gesetze, der Kenntnisse und Erkenntnis aufgrund von Erfahrungen.

Der innere Spürsinn wird demnach durch Erziehung und Bildung geschult. Die Annahme eines natürlichen Vermögens, Geschehen kennen und erkennen zu können, veranlasste die frühen Denker der Abendländischen Geschichte, den Menschen aufgrund dieses Vermögens als „vernunftbegabtes Lebewesen“ zu bestimmen. Das Vermögen selbst nannten sie „Denken“. Dieses Vorgehen ist nachvollziehbar, denn es braucht Namen, um Erkennen markieren und fixieren zu können.
Innere Wahrnehmungen, die sich übersinnlich gestalten und wirkliches Anwesen von hilfreichen Wesen spüren und empfinden lassen, gelten nicht als Fantasmata (eine Art Wahnvorstellungen), sondern als wirklich existierend.
Der griechische Schriftsteller Plutarch hat das sokratische Daimonion ausführlich erörtert. Hinweise auf die Existenz eines Daimonions finden sich auch in den Schriften der römischen Autoren Seneca und Marc Aurel . Augustinus deutet das Daimonion als Gewissen und legt die innere Stimme als Stimme Gottes aus. Thomas von Aquin deutet es sogar als Erkenntnisorgan der praktischen Vernunft.

“Die innere Stimme gilt je nach Ansicht den einen als Stimme der Seele, anderen als Sprache der Vernunft und wieder anderen als Ausdruck des Gewissens oder als Zuspruch des Geistes oder auch Stimme des Herzens. Mahatma Gandhi nennt die leise innere Stimme den einzigen Tyrannen, den er in dieser Welt anerkennt.“

„Du hast deine Kindheit vergessen, aus den Tiefen deiner Seele wirbt sie um dich. Sie wird dich so lange leiden machen, bis du sie erhörst.“

Und Friedrich Nietzsche sagt zur inneren Stimme:
“Es geht geisterhaft zu, jeder Augenblick des Lebens will uns etwas sagen, aber wir wollen diese Geisterstimme nicht hören. Wir fürchten uns, wenn wir allein und stille sind, daß uns etwas in das Ohr geraunt werde, und so hassen wir die Stille und betäuben uns durch Geselligkeit.”

“In dem Augenblick aber, wo uns alles verloren scheint, erreicht uns zuweilen die Stimme, die uns retten kann; man hat an alle Pforten geklopft, die auf gar nichts führen, vor der einzigen aber, durch die man eintreten kann, und die man vergeblich hundert Jahre lang hätte suchen können, steht man, ohne es zu wissen, und sie tut sich auf."

Woher die recht unterschiedlichen Namen für die innere Stimme?

“Das liegt daran, dass sich dieses Phänomen dem Wissen entzieht und allein dem Glauben offenbart. Der Glaube verfügt aber über keine eindeutigen Namen bzw. Begriffe, sondern allein über vielfältige und vieldeutige Hinweise, Zeichen oder Bezeichnungen.
Offenbarungen des Glaubens lassen ganz persönliche Deutungen zu wie beispielsweise auch das Wort „Gott“. Deshalb glaubt Sokrates seiner inneren Stimme, als einer göttlichen Eingebung und nennt sie deshalb auch seinen “daimonion”, also seinen persönlichen Schutzgeist, der Teil des Ichs ist.

Diese innere Stimme warnt ihn in entscheidenden Au-genblicken und hielt ihn von der Ausführung einer ge-fährlichen Absicht ab. Sokrates versteht das Daimoni-on, wie bereits gesagt, als eine Gegeninstanz zum Lo-gos, die das erkennt, was der Vernunft verborgen bleibt, und vom Falschen abrät, jedoch zu nichts rät.
Sein Daimonion schätzt Sokrates so hoch ein, dass er ihm auch gegen seine rationale Einsicht gehorcht. Da er es auch über die Götter stellt, wurde ihm sogar vor-geworfen, es als einen neuen Gott einführen zu wol-len.”

Unabhängig vom Bilder-Leben der Fantasie und Bild-Erleben des Verstandes offenbart die innere Stimme Empfehlungen des Gewissens.
Aus der inneren Stimme spricht nicht nur das Selbst des Ichs, sondern zugleich auch der Logos der Natur. Und was die innere Stimme nicht auszudrücken vermag, zeigt sie dem Dritten Auge in den inneren Bildern der Vorstellungskraft.

Wer künstlerisch schafft, ist begabt genug, sowohl die innere Stimme zu vernehmen als auch zu schauen, was das innere Auge zeigt.
Der Dichter hört die Worte, die er aufschreibt. Der Musiker hört seine Komposition, die er in Noten umsetzt, der Maler sieht die Bilder, die er ins Werk setzt.
Der künstlerisch begabte Mensch bedarf keiner Übung, um inneres Hören oder Schauen aus Kind-heitstagen zu erhalten.
Kinder folgen in ihrer Spielwelt ihrer inneren Stimme und dem, was ihnen das innere Auge fantasievoll zeigt.


Summa summarum: Denken erscheint als innerer Spürsinn, gleichsam als natürlicher Instinkt. Neugier scheint in Lebewesen von Natur aus angelegt zu sein, um das, was in ihm und um es geschieht entdecken zu können.
Diese Annahme beruht auf Beobachtungen von Erfahrungen in entsprechenden Situationen. Das ist möglich, weil das Bewusstsein wie ein innerer Spiegel wirkt. Bewusstwerden geschieht zugleich als fortlaufend beobachtbares Spiegeln inneren Geschehens. Auch dieser Vorgang lässt sich wiederum beobachten, was dann dem gleichkommt, was u.a. unter Philosophieren verstanden wird.

Der maßgeblich bestimmende Beweggrund besteht weniger darin, philosophieren zu wollen, sondern vielmehr darin, zu ergründen, ob Bedingungen der Möglichkeit eines Seins jenseits allen Daseins existieren.

23
Mai
2020

Rein unsichtbar

o Glauben bedeutet, Wahrnehmungen des rein Unsichtbaren vertrauen.
o „Rein unsichtbar“ ist eine Wahrnehmung dann, wenn sie nicht sinnlich vernehmbar nachgewiesen werden kann.

Rein unsichtbar sind beispielsweise Axiome. Für Aristoteles sind Axiome allgemeine Sätze, die aus sich selbst einsichtig sind, also eines Beweises weder bedürftig noch fähig sind. Beispiel für ein Axiom ist der Satz der Identität. Dieser besagt, dass ein Objekt A genau dann mit einem Objekt B identisch ist, wenn sich zwischen A und B keine Unterschiede finden lassen. Die Methode, durch die Identität erkannt wird, ist der Vergleich.

Axiomatik ist der Name für die Kunst und Technik des Vorscheinens natürlicher Axiome.

Axiomatischer Natur sind auch alle Kategorien. Sie lassen sich durch grundlegende Fragestellungen zum Vorschein bringen.

Obwohl Kategorien selbst rein unsichtbar sind, dienen sie dazu sinnlich Vernehmbares sichtbar und dem Wissen zugänglich zu machen.

So ermöglicht zum Beispiel die Kategorie „Eigenschaften“ mittels der Frage: “Welche Eigenschaften machen ein Objekt als solches aus?“, Etwas als etwas ganz Bestimmtes auszumachen.

„Rein geistig“ sind alle Inhalte a priori.
Reines Denken bedeutet das Vermögen des Wahrnehmens vor aller Erfahrung (a priori).
Wahrnehmen a priori erfasst als reines Denken Phänomene, welche allein geistig zu erfassen sind.
Wir wissen zwar über den Urknall ein wenig Bescheid, aber wir wissen gar nichts über den Ursprung von Formen a priori zu sagen. Sicher ist nur, dass sich der Urknall der informationellen Welt a priori verdankt.
Materie entsteht nämlich allein dadurch, dass Energie informiert wird.

22
Mai
2020

Botschaft der Freude

o Jenseits der real erfahrbaren, sichtbaren Welt der Sinne existiert eine intuitiv erfahrbare, unsichtba-re Welt des Geistes.
o Unter besonders günstigen Umständen lässt sich die unsichtbare Welt des Geistes für vernunftbegabte Lebewesen erfahren.

Vernunftbegabte Lebewesen verfügen nämlich über die Gabe der Intuition.: „Die Intuition ist ein göttliches Geschenk, der denkende Verstand ein treuer Diener. Es ist paradox, dass wir heutzutage angefangen haben, den Diener zu verehren und die göttliche Gabe zu entweihen.“

Intuition ist ein Wort mittellateinischer Herkunft, nämlich „intuitio“, das bedeutet „unmittelbare Anschauung“, lateinisch „intueri“: „genau hinsehen, anschauen“.

o Um Intuition einsehen zu können, bedarf es entsprechender Sensibilität.
o Es handelt sich um einen Vorgang, an dem der Verstand noch nicht beteiligt ist.
o „Intuition“ ist keine Definition, sondern eine Überführungsfunktion, die Momente des Unbewussten in Inhalte des Bewusstseins umwandelt.
o Es handelt sich um eine limbische Transformation.
o Da das limbische System des Gehirns, Emotionen verarbeitet und das Triebverhalten regelt, lässt sich allenfalls auch nur gefühlsmäßig beeinflussen.

"Ohne den Glauben daran, dass es grundsätzlich möglich ist, die Wirklichkeit durch unsere logischen Konstruktionen begreiflich zu machen, ohne den Glauben an die innere Harmo-nie unserer Welt, könnte es keine Naturwissenschaft geben.“

Glauben bedrängt Intuitionen, die innere Harmonie unserer Welt sichtbar werden zu lassen.

21
Mai
2020

Sichtbarmachen (upgrade)

o Einfälle machen sichtbar, was sich zuvor als mögliche Wirklichkeit verbarg.
o Entbergen schöpferischer Ideen erfordert Bega-bung.
o Begabung ist der Name für jene schöpferische Kraft forschender Neugier, welche unermüdlich nach Verbesserungen oder gar Neuem sucht.

Diese natürliche Gabe wird manchen mit auf den Weg gegeben, damit sie ihrem existentiellen Beweggrund folgen, um das zu formen und zu gestalten, was ihnen als Vorhaben aufgegeben worden ist.

Eine solche maßgeblich bestimmende Aufgabe wird gewöhnlich intuitiv gestellt. Aber es bedarf schon hoher sensibler Intelligenz, um eine derartige Aufgabenstellung überhaupt wahrnehmen zu können.

o Gewöhnlich werden solche Botschaften durch Visionen vermittelt.
o In einigen Fällen lassen sich diese Mitteilungen wissenschaftlich nicht nutzen.
o Deren Inhalte sind nämlich nicht beweisen, son-dern müssen schlichtweg geglaubt werden.

20
Mai
2020

Im Anfang war das Bild und nicht das Wort

„Im Anfang war das Bild und nicht das Wort. Und das Bild war eine Göttin. Und diese Gottheit erhielt ein Wort, das sie beim Namen nannte.

Die Menschen ängstigten sich angesichts der Naturkatastrophen, die immer wieder ihre Ernten und die wenigen Habseligkeiten vernichteten. Angesichts ihrer Ohnmacht suchten sie ihre Hilfe in einer höheren Macht.

Gaia oder Ge (altgriechisch Γαῖα Gaía oder Γῆ Gḗ, dorisch Γᾶ Gá), deutsch auch Gäa, ist in der griechischen Mythologie die personifizierte Erde und eine der ersten Gottheiten. Gaia schützt die hilflosen Menschen, vorausgesetzt, sie kann durch hinreichende Opfer besänftigt werden.

Das vielleicht bekannteste und früh überlieferte Bild ist das des Moses (8. Jh. v. Chr.). Es ist die Vision vom brennenden Dornbusch.
Es wird in der Bibel erzählt, dass Moses viele Jahre die Herden seines Schwiegervaters Jitro hütete. Eines Tages weideten die Schafe und Ziegen auf den saftigen Weiden an den Hängen des Berges Sinai. Moses blickte in die Ferne, und er traute seinen Augen nicht.
Er erblickte einen brennenden Busch, der nicht verbrennt. Neugierig näherte sich Moses. Da hörte er plötzlich eine Stimme. Sie kam aus dem brennenden Busch und sagte: "Zieh deine Schuhe aus, Mose! Du stehst auf heiligem Boden." Moses spürte intuitiv, dass es Gott war, der zu ihm sprach. Er gehorchte, und Gott sagte: "Ich bin, der ich bin. Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.
Ich habe die Klagen und Bitten meines Volkes gehört, das in Ägypten in der Sklaverei lebt. Und ich werde es retten. Du Moses, sollst es aus Ägypten in ein Land führen, das ich den Nachkommen Abrahams versprochen habe. In diesem Land werden Milch und Honig fließen. Und dich Moses, sende ich nun zum Pharao."
Dieser Auftrag ist für einen Hirten in der Wüste nicht gerade naheliegend. Offenbar ist allen Visionen gemeinsam, dass sie Menschen überraschen, die über die Kraft verfügen, ihnen zu entsprechen.
In jenen Tagen, in welchen Religionen noch unbekannt waren, lebten die Lebewesen voller Glück. Die Idee des Paradieses war noch nicht entdeckt. Die Lebewesen stillten ihre Sehnsucht noch mit eigenen Träumen. Da der Verstand noch nicht entwickelt war, existierten keine Ordnungen. Der Um-gang miteinander wurde rein körpersprachlich spielerisch geregelt und emotional geregelt.
Lebewesen ernährten sie sich mit ausschließlich von Pflanzen. Da Ich und Selbst sich noch nicht unterschieden, wurden Gemeinschaften noch durch das Wir geregelt. Die Verständigung unter ihnen sie geschah durch Intuition.
Das Vermögen, Erfahrungen sammeln, vergleichen, erinnern und verbessern zu können, sortiert allmählich einige Lebewesen aus.
Vernunft bildet sich aus, und zwar als die Fähigkeit, die Steuerung durch Triebe und Instinkte durch gefühlsmäßige Regelung zu ersetzen. Vernunftbegabte Lebewesen können gefühlsmäßig entscheiden und sind nicht mehr nur ihren Trieben ausgeliefert. Erlebnisse spiegeln sich mit erwachender Fantasie in Bildern wider, aus denen sich in Träumen Geschichten gestalten.
Es sind übermächtige Bilder, die auch tagsüber noch gegenwärtig bleiben. Das vernunftbegabte Lebewesen erfährt diese Gegenwart der Traumgestalten als Begleitung von Göttern und fühlt sich durch sie beschützt. Es macht Spass, sich am lodernden Feuer inmitten geheimnisvoller Schatten Geschich-ten darüber zu erzählen, um darüber die Härte des zurücklie-genden Tages zu vergessen.
Der Mythos schildert die Dämmerung der Vernunft als Ver-treibung aus dem Paradies. Paradies ist der Name für die vollkommene Harmonie von Körper, Seele und Geist. Alle Lebewesen des Paradieses existieren und erfahren die Gegen-wart Gottes noch instinktiv.
Indem Lebewesen Werkzeuge entdecken, erfahren sie ihren Körper plötzlich als Mittel zum Zweck der Nahrungsbeschaffung.

Mit erwachendem Bewusstsein leben sie nicht mehr von der Hand in den Mund, sondern fangen an zu sammeln. Als Mittel zum Zweck des Ernährens erfahren die Hände das Greifen. Die Sinne erschließen Greifbares als Verzehr- oder Machbares.
Steine taugen nicht, um sich zu ernähren, aber um sich Nahrung zu beschaffen. Sie taugen, um Nüsse aufzuschlagen oder Stöcke, um nach Nüssen auf Bäumen zu schlagen.
Mit dem Greifen geht Vergleichen einher. Das Entwickeln von Alternativen des „Entweder – Oder“ prägt sich aus. Mit der Entstehung von Alternativen werden Konsequenzen entwickelt. Entweder taugt etwas zum Essen oder zum Bearbeiten von Früchten. Wenn Nüsse mit Steinen aufgeschlagen werden, dann können sie gegessen werden.
Alternativen und Konsequenzen setzen das Vergleichen voraus. Vergleiche schaffen Voraussetzungen, aus denen Schlüsse gezogen werden können. Mit der Entdeckung von Dingen in der Natur entwickelt sich zugleich logisches Denken.
Einmal entwickelte, erfolgreiche Verhaltensmuster werden gemerkt und wiederholt. Die Entstehung eines Repertoires von Verhaltensmustern ermöglicht das Vorhersehen und Planen von Aktionen.
Die Entwicklung logischen Denkens fördert zugleich das Entstehen der Fantasie. Denken wird als Bilderleben der Fantasie erfahren.
Erst mit dem Philosophieren wird diese Erfahrung als Bild-Erleben der Vernunft und als Bild-Erleben des Verstandes gedeutet.
Das rein fantastische Erfahren des Bilderlebens der vorphilosophischen oder mythologischen Zeit wird noch von Trieben oder Bedürfnissen geregelt. Anstelle der Neugier bestimmt noch der Nahrungstrieb das Verhalten.
Indem sich die Vorstellungskraft entwickelt, formt sich das Vermögen, das eigene Tun wahrzunehmen und zu betrachten. Durch das Reflektieren des Bilderlebens wird vor allem Ver-nunft und Verstand unterschieden und das Augenmerk weniger auf die Seele gerichtet.
Indem das Lebewesen seine Seele vergisst, bezahlt es das Erwachen seiner Vernunft mit dem Verlust seines Paradieses. Das Ich hat einen wesentlichen Teil seines Selbst verloren. So suchen manche ihr Leben lang nach dem Selbst, ohne sich darüber bewusst zu werden, dass sie in Wahrheit das Paradies meinen.
Um die tiefe Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies zu stillen, bieten esoterische Scharlatane und Gurus Scheinwege an und lassen sich solches Vorgaukeln nicht selten teuer bezahlen. Aber letztendlich sind auch die kleinen Leidenschaften des Alltags Überbleibsel des ursprünglichen Triebs oder des Instinkts auf der Suche nach verlorener Glückseligkeit.
Der Philosoph Ernst Bloch beginnt seine Einleitung in die Tübinger Philosophie mit den Worten "Wir sind. Aber wir haben uns noch nicht. Darum werden wir erst." Mit drei Sätzen beschreibt er die Selbstwerdung als wesentliche Aufgabe der Philosophie. Der Verlust des Paradieses als aus der Einheit von Ich und Selbst geborenes ursprüngliches Glück hat in der Seele des Menschen die Sehnsucht, sich wieder zu finden, tief eingegraben. Viele haben viele Wege entdeckt, aber alle haben erfahren, dass jeder seinen eigenen Weg entdecken muss. Für dieses Abenteuer hat die Natur jeden von uns hinreichend ausgestattet. Diese Gaben bündeln sich in der Begabung innerer Wahrnehmung.
Im Dunst des Milieus eigener Entwicklung geht vielen leider nach und nach der klare Blick nach innen verloren. Trotz getrübter Innensicht hält sich die Sehnsucht nach Selbstverwirk-lichung aufrecht. Dieser Beweggrund treibt die Suche nach dem rechten Weg an.
Eines Tages findet sich die Seele an einem Wegkreuz vor die Entscheidung gestellt. Diese Gabelung erscheint als Alternati-ve zwischen Kunst und Philosophie. Es ist die Wahl zwischen Glauben und Wissen. Da aber bei einem zwei-, drei- oder vierjährigen Kind Vernunft und Verstand noch nicht hinreichend entwickelt sind, entscheidet das Gefühl.
Kunst und Philosophie unterscheiden sich nicht durch das innere Formen, sondern wesentlich durch das Gestalten. Während Kunst vor allem durch physisches Gestalten Innen-bilder sichtbar werden lässt, gestaltet sich Philosophie vor al-em metaphysisch, also jenseits alles sinnlich Vernehmbaren.
Das anfängliche Bild entschwindet in zunehmend abstrakteren Modellen. Ästhetik verbündet sich mit Logik.

19
Mai
2020

Sichtbarmachen

„Ich sehe was, das Du nicht siehst“ ist ein Kinderspiel.

Eine Person, der Spieler, sieht sich im Raum um,
und sucht sich dabei einen Gegenstand aus.
Alle anderen Teilnehmer sind sie Rater.
Der Gegenstand wird auf einen Zettel geschrieben.
Dann sagt der Spieler:
"Ich sehe was, was du nicht siehst (was ihr nicht seht)
und das ist... "
und nun sollte die Farbe Folgen, die der ausgesuchte Gegenstand hat:
grün, gelb, rot, blau, etc.

Alle anderen dürfen nun raten, was der Spieler wohl meinen könnte.
Der Spieler sagt immer nur ja oder nein.
Sollte nach langer Zeit noch immer keiner auf die Lösung gekommen sein, kann der Spieler noch einen weiteren Tipp ge-ben.

„Ich sehe was, das du nicht siehst!“, sagt auch das Unbewusst-sein dem Bewusstsein. Es teilt das Gesehene durch die innere Stimme mit, auch wenn es nicht danach gefragt wird. Eine solche Mitteilung wird „Einfall“ genannt. Im einfachsten Fall handelt es sich bei einem Einfall um eine Erinnerung, weil ein Vorhaben in Vergessenheit zu geraten droht.

Aber das Unbewusstsein ist auch eine Quelle schöpferischer Einfälle. In diesem Fall besteht der Einfall aus einer schöpfe-rischen Idee. Handelt es sich zudem noch um eine neue Idee, dann dürfte das in den meisten Fällen ein Spielergebnis des Zufalls sein.

Der Zufall zeugt Ideen, indem er mit möglichen Möglichkeiten spielt. Verfügbare Inhalte des Gedächtnisses werden verglichen und geschmackvoll kombiniert.

Gefällt eine Kombination identischer, gleicher, ähnlicher oder gegensätzlicher Teile, dann gilt diese Kombination als wirkliche Möglichkeit.

Wird weitergespielt, dann drängen sich Beziehungen zwischen wirklichen Möglichkeiten als mögliche Wirklichkeiten auf, von denen im günstigsten Fall eine von ihnen als Idee einer Verwirklichung einfällt, und im Bewusstsein durch die Vernunft logisch organisiert und antizipiert wird.

18
Mai
2020

Unbewusstsein

Unvernünftig geht es im Unbewussten zu. Vernunft organisiert Bewusstsein als Moment des Bewusstwerdens. Das, was sich jedoch in diesem Augenblick offenbart, ist die Wahrheit des Unbewussten.

Es ist die Wahrheit der Unvernunft. Sie lässt Regeln und Gesetze der Natur hervorscheinen. In diesem Vorschein verbirgt sich das Geheimnis, wie Unvernunft Regeln und Gesetze eigentlich zu schaffen vermag. Und wie geht die Vernunft des Bewusstseins mit der Unvernunft des Unbewussten überhaupt um?

Dem durch die Bedingungen der Logik eingeschränkten Verstand bleibt das Verstehen dieses Paradoxons verwehrt. Aber das vernunftbegabte Lebewesen ist von Natur mit einer Kraft versehen, durch die dieses Geheimnisvolle zu entbergen vermag.

17
Mai
2020

Mutter des Ersten Gedankens

Die Mutter des Ersten Gedankens ist die Fantasie. Sie ist es also auch, die uns das Denken lehrt.

Die Fantasie übt den Beruf einer Hebamme aus. Sie verhilft Gedanken zur Geburt, indem sie diese aus dem Unbewussten befreit. Der Geburtsvorgang selbst heißt „Denken“.

Das Denken selbst wird bewusst als Bilderleben erfahren. Wer denkt, schaut sich innere Bilder an. Weil uns die Fantasie diese Bilder vorstellt, werden innere Bilder auch Vorstellungen genannt.

Wir erfahren unser Denken, indem wir erleben, welche Bilder in unserem Kopfkino gezeigt werden.
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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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