Unilogo

29
Jan
2009

Multiple Intelligenz

multiple

Es gibt nicht nur eine Intelligenz,
sondern:

sprachliche,

logisch-mathematische,

musische,

körperlich-bewegungsmäßige,

interpersonale,

intrapersonale Intelligenz.

28
Jan
2009

Vermitteln von Information = Kommunizieren, Inspirieren = Kontaktieren

informationsgehalt

Der Informationsgehalt ergibt sich aus der Anzahl der Beziehungen, die eine Person zu Personen oder Dingen herstellt, Information hat eine soziale, emotionale und rationale Dimension.

27
Jan
2009

Die Wirksamkeit von Methoden verhält sich umgekehrt proportional zu deren Anzahl


methoden_natur2

Je mehr Methoden existieren, um einen Vorgang zu regeln, desto unwirksamer ist jede von ihnen. Die Anzahl didaktischer Strategien im Blick auf den Unterricht beweist das geringe Wissen von Unterricht. Es kann eben nicht 12 richtige Aussagen zu ein und demselben Phänomen geben, sondern nur eine. Die Autorin dieser Aussage ist die Natur.

Die Suche nach »Natürliches Lernen« hat in diesem Begriffskalender folgende Resultate:

Unterrichtsverlaufsskizze als Atrappen

In seinem Werk "Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben" schreibt der Philosoph Friedrich Nietzsche: "...wir sind zum Leben, zum richtigen und einfachen Sehen und Hören, zum glücklichen... ...
wfschmid - 6. November 1006, 12:41

Natur

Natur ist das einzig wahre Vor-Bild Natur erleben dürfen heißt auch, sich im eigenen Schaffen erfahren können. Natürliches Unterrichten bedeutet Fördern durch Fordern. Im natürlichen... ...
wfschmid - 24. Dezember 2005, 09:29

Interview zum Unterricht (9)

IL: Natürliches Lernen beginnt bereits vorgeburtlich, sobald das Gehirn sich organisieren kann. Kulturelles Lernen fängt dagegen mit dem Erwerb der Muttersprache an, insbesondere mit Lesen... ...
wfschmid - 16. September 2005, 17:04

Spieglein, Spieglein... ...oder Excel

Bild: "Spieglein, Spieglein sprich! Wie verändere ich mich?" Kurzfassung dieser in Anlehnung an das Märchen "Schneewittchen und die sieben Zwerge" formulierten Frage ist der Begriff "Ich-Reflexion".... ...
wfschmid - 19. Juni 2005, 00:09

Information als Rohstoff

'Information' ist das, was für uns an einer Nachricht neu ist. Man kann auch sagen: "Je überraschender eine Nachricht für uns ist, desto mehr Information enthält sie für uns."... ...
wfschmid – 23. März 2005, 07:13

26
Jan
2009

"Wo laufen sie denn?" oder der Dopamin-Blocker

Wo_laufen_sie_denn

Wo laufen sie denn?

Information zu Dopamin

L: "Was bedeutet Dopamin-Blocker?"

R: "Ich möchte eigentlich gern zuerst zeigen, was geschieht, wenn sich im Gehirn kein Dopamin-Blocker ausbilden konnte. Ein Mensch, dessen Dopaminerzeugung nicht blockiert wird, verfügt noch gleichsam über die Fähigkeit des 'Inneren Lichts' !"

L: "Was bedeutet das? Habe noch nie etwas davon gehört! Wollen Sie damit sagen, dass es Menschen gibt, die im Dunkeln leben müssen, weil sie kein Licht haben?"

R: "Das 'Innere Licht' wird als sogenanntes 'Aha-Erlebnis' erfahren (Der Aha-Effekt). Dieses Erleben, welches das Lernen zum Vergnügen macht, ist nicht so ungewöhnlich wie Sie tun und auch hinlänglich bekannt, wenigstens so bekannt, dass es einem Magazin wie dem Focus berichtenswert erscheint. Jedenfalls wurde dort genau vor einem Jahr darüber berichtet. Ich zitiere Ihnen einmal den Aufmacher (23.1.2008):

"Der Aha-Effekt
Wenn dem Hirn ein Licht aufgeht

Der Aha-Effekt kann Lernen zum Vergnügen machen. Er entsteht, wenn das Gehirn Puzzleteile richtig zusammensetzt. Vier Stufen sind nötig, damit ein solches Erlebnis entsteht."

L: "Okay, ich kenne dieses Phänomen schon! Aber was hat das mit dem Dopamin-Blocker zu tun?"

R: "Um diesen Zusammenhang zu verstehen, müssen Sie zunächst diese besagten 4 Stufen kennen. Ich finde das wird in dem genannten Bericht einfach und klar dargestellt. Deshalb zitiere ich einfach:

"Aha-Erlebnisse entstehen in vier Stufen. Zu Beginn läuft das Gehirn beim Versuch, ein Problem zu lösen, in eine mentale Sackgasse. Der aktuelle Lösungsweg führt nicht zum Ziel, und neue Informationen oder Interpretationen sind im Arbeitsspeicher weder verfügbar noch können sie mit dem aktuellen Denkkonzept erreicht werden. Sichtbar wird diese Sackgasse im EEG durch sehr hochfrequente Wellen, die im hinteren Bereich des Kopfes entstehen, beobachteten die Forscher.

Raus aus der Sackgasse, rein in den Datendschungel im Kopf!!

In dieser Situation greift Stufe zwei: Das Gehirn verlässt die Sackgasse und restrukturiert die verfügbaren Daten. Dabei entwirft es ein neues Konzept, für das entweder bereits früher abgespeicherte eigene Informationen oder Hinweise von außen verwendet werden. Im EEG erscheinen diese Schritte in Form von Wellen mit relativ niedrigen Frequenzen, die rechts hinter der Stirn entstehen. In dieser Phase gibt es zwei Varianten: eine zielgerichtete, in der der Proband jeden Schritt zur Lösung bewusst verfolgt, und eine automatische, in der er das Sammeln neuer Daten und ihre Kombination gar nicht bemerkt.

Beide Strategien führen weiter zu Stufe drei, dem tieferen Einblick in die Zusammenhänge und damit dem richtigen Weg zur Lösung. Phase vier, das eigentliche Aha-Erlebnis, tritt allerdings nur dann ein, wenn im zweiten Schritt die unbewusste Route verwendet wird, entdeckten die Forscher. Wurden die Probanden nämlich beispielsweise durch einen Hinweis dazu gezwungen, ihre Lösungsstrategie bewusst zu überdenken, erlebten sie sehr viel seltener Momente, in denen sie scheinbar spontan die richtige Lösung fanden. Die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein werden demnach zwar benötigt, wie die Signale in Stufe eins zeigen, sie dürfen aber nicht zu sehr fokussiert sein, weil sie sonst den Übergang zu Phase zwei blockieren. Die Ergebnisse sollen in Zukunft dabei helfen, bessere Lernstrategien zu entwickeln und die Kreativität zu fördern."

Soweit diese Darstellung im Focus-Artikel. Die Wirkung des Dopamin-Blockers können Sie zum Beispiel daran erkennen, dass das Gehirn keinen Zugang mehr zu 'unbewussten Routen' hat, folglich es auch zu keinen 'Aha-Erlebnissen' mehr kommt. Also: ein Dopamin-Blocker wird im Gehirn ausgeprägt, sobald Lernenden zu viel vorgemacht und damit zu viele neuronale Wege verbaut werden! Das Gehirn der Jugendlichen verliert das Interesse, überhaut noch nach unbekannten Routen zu suchen und stellt somit die Motivation nach und nach ein!!"

L: "Die Folge eines ausgebildeten Dopamin-Blockers ist also das Ausbleiben schöpferischer Tätigkeiten!"

R: "Das ist zutreffend. Die Neugier wird zunehmend beschleunigt geschwächt. Die Freude zu forschen und zu entdecken geht verloren!"

L: "Das würde doch bedeuten, dass solche Menschen nichts Eigenes mehr entwerfen, sondern nur noch nachahmen können, ohne es zu bemerken."

R: "Genau so ist es. Der neuronale Tumor bildet sich aus, sobald damit begonnen wird, ungeprüft nur noch zu übernehmen und man das so lange treibt, bis einem selbst nichts mehr einfällt!"

L: "Jetzt bezeichnen Sie den Dopamin-Blocker als neuronalen bösartigen Tumor und vergleichen ihn unwillkürlich mit einer Art Krebsgeschwür!"

R: "In der Tat frißt sich dieser Tumor zunehmend durch Nervennetze und verändert diese so, dass er weiter wachsen kann!"

L: "Wirkt sich dieser neuronale Tumor auch körperlich aus?"

R: "Ja sicher. Meiner Beobachtung nach erhöht er die Wahrscheinlichkeit früher zu sterben. Jedenfalls erreichen die Menschen, deren Dopaminproduktion nicht blockiert wird, ein wesentlich höheres Alter, auch dann, wenn sie noch so ungesund leben wie Helmut Schmidt und seine Frau!!"

L: "Es gibt viele sehr alte Wissenschaftler, denen allesamt ganz offensichtlich gemeinsam ist, dass sie glückliche Forscher sind!"

R: "Es ist das Ziel des Menschen glücklich und gesund zu leben!"

L: "Gibt es Symptome, die auf das Vorhandensein eines neuronalen Tumors hinweisen?"

R: "Einige habe ich bereits angesprochen: das Ausbleiben positiver Erfahrungen mit sich selbst in Form von täglichen mehrfach auftretenden Aha-Erlebnissen, die Neigung zum Epigonentum, das Ausbleiben schöpferischen Gestaltens, die Unfähigkeit, unbewusste Routen zu entdecken und somit der Ausfall der Fähigkeit zur Introspektion!"

25
Jan
2009

Vorgetäuschte Wirklichkeit

Das Wissen über die grundlegenden Funktionen des Denkens war bereits in den Anfängen der Abendländischen Kultur vorhanden. Platon (428 bis 348 v. Chr.) beschreibt diese Funktionen in seinem Höhlengleichnis. Den einzelnen Phasen des 'inneren Lichts' sind (hier im Bild) die gegenwärtigen Bezeichnungen zugeordnet worden. Platon betrachtet diese Phasen als Zeiträume des Denkens.

Im Höhlengleichnis beschreibt er den Menschen, der in der Zeit der Identifikation lebt als ein Wesen, welches das, was es gerade wahrnimmt, nicht nur für wirklich, sondern auch ungeprüft für wahr hält. Platon bezeichnet diesen Bereich des identifizierenden Aufenthalts als "Schattenwelt".

Platon erklärt, dass sich der Mensch aus eigener Kraft von den Fesseln der Identifikation befreien kann. Das setzt großes Unbehagen an der gegenwärtigen Situation voraus und den starken Wunsch, sich daraus zu befreien und auch die Energie, das wirklich zu tun.

Platon erklärt das nicht ausführlich, sondern schildert lediglich, dass es einem Gefangenen gelingt, sich aus der Gefangenschaft der Identifikation zu befreien. Offensichtlich setzt Platon eher auf Selbsterziehung als auf Fremderziehung. Mit anderen Worten: er bietet keine erzieherische Methode an. Indem der Mensch die Fesselung an die Identifikation los wird, versetzt er sich in die Lage, Identifikationen selbst zu betrachten, zu beobachten und sich eine Vorstellung zu verschaffen. Durch Vergleich verschiedener Interpretationen reflektiert er, welche Auslegung sich seiner Erfahrung nach als geeignete darstellt. Diese Vorstellung nimmt er zukünftig als Vorlage entsprechender Handlungen. Dabei bleibt es aber für Platon nicht. Der Erfolg verstärkt die Neugier darauf, dass es noch weiter gehen könnte, indem man die Regeln und Gesetze der Selbst-Entwicklung (Bildung) erforscht. Dabei wird der Übergang vom "Physischen" (Bereich des sinnlich Vernehmbaren) ins "Metaphysische" (Bereich des allein geistig Vernehmbaren) vorbereitet.

Diese Vorbereitung vollzieht sich als Versuch und Irrtum mit Möglichkeiten (Theorien). Indem Erfahrungen damit gesammelt werden, wächst die Fähigkeit, im Bereich der rein geistigen Wahrnehmungen zu sehen (idein) und Neues zu entdecken.

24
Jan
2009

ALLER GUTEN DINGE SIND DREI

wesentliche-frage

Die Zahl "drei" ist wohl die in diesem Begriffskalender meist vergegenwärtigte Zahl. Die Gründe hierfür sind in dem Beitrag vom 6. Januar 2009 dargestellt worden (Dreifach).

Mit Hilfe der drei gestern beschriebenen Grundfunktionen des Gehirns "Identifikation, Interpretation, Reflexion" lässt sich Dasein als "Sosein" hinreichend gestalten und verstehen. Selbst wissenschaftliches Arbeiten kommt damit aus. Wenn allerdings wissenschaftliches Arbeiten in wissenschaftliche Forschung zu wechseln versucht, reichen diese drei Funktionen nicht mehr aus. Man könnte das auch so formulieren: Sobald das Denken über Vorhandenes hinauszugehen trachtet, kommt es mit Identifikation, Interpretation, Reflexion allein nicht mehr aus.

Wissenschaftliche Arbeit, das ist die Auseinandersetzung mit vorhandenen wissenschaftlichen Theorien und Methoden. Wissenschaftliche Forschung versucht, aufgrund der Unzufriedenheit mit vorhandenen Methoden nach neuen zu suchen und bessere Theorien zu entwickeln. Das kann nur geschehen, wenn sie von ihrem Denken dazu angetrieben wird. Folglich muss das Gehirn über eine weitere wichtige Funktion verfügen, welche dazu antreibt. Alle kennen den Namen dieser Funktion und beanspruchen diese auch für sich. Wovon die Rede ist, das ist die Neugier. Dieses Wort wird hier aber nicht im üblichen Sinn gebraucht. Es ist also nicht das Grundbedürfnis gemeint hinter etwas zu schauen und etwas zu durchschauen. Die Neugier des Denkens ist eine qualitativ andere als die Neugier der Triebe. Die Neugier des Denkens lässt einen Menschen grundsätzlich mit einer wesentlichen Frage unterwegs sein und systematisch nach einer allgemeinen Antwort suchen. Dieses Denken ähnelt der Philosophie oder gleicht dem Philosophen, von dem Martin Heidegger im ersten Band "Nietzsche" (Pfullingen 1961) sagt, dass er eine 'seltene Pflanze' sei.

23
Jan
2009

Introspektion

inspektion1

Nicht alle Gehirne sind mit allen Funktionen ausgestattet, aber alle Gehirne sind so ausgestattet, dass sie ihrer natürlichen Ausstattung gemäss optimal arbeiten können. Die unterschiedlichen Ausstattungen weisen verschiedene Vor- und Nachteile auf. Zunächst einmal sollen die Funktionen der Standardausstattung aufgelistet werden, wobei vorausgesetzt wird, dass diese durch eine erfolgreiche Ausbildung optimal entfaltet worden ist.

Die Standardfunktionen des Gehirns

1. Identifikation

Die Identifikation ermöglicht den Vergleich aktueller Wahnehmungen mit vergangenen in Hinsicht auf:

Vollkommene Übereinstimmung,
Gleichheit (Wesen),
Ähnlichkeit,
Unterschiedlichkeit,
Gegensätzlichkeit.
Lernen durch Imitation geschieht vor allem auf der Grundlage der Identifikation.

2. Interpretation

Interpretation vollzieht sich als Vergleich zwischen Identifikationen, u.a. in bezug auf deren Relevanz für eine Situation. Auf der Basis von Interpretation vollzieht sich Lernen durch Versuch und Irrtum.

3. Reflexion

Reflexion ist gleichsam eine Interpretation von Interpretationen zwecks Optimierung. Lernen durch Optimierung vollzieht sich auf der Basis von Reflexionen.

(wird fortgesetzt)

22
Jan
2009

Nahrungsmittelprobe

nahrungsmittelprobe

Ein NeuronN ist der Repräsentant einer Gruppe von Neuronen, die alle an dem selben Ereignis beteiligt sind. Das Anfangsmoment A dieses neuronalen Vektors ist ein Transmitter T, der durch diese neuronale Gruppe in einen Transmitter T’ überführt wird. Durch diese Transmission wird Information übertragen.

Der Nachrichtenvektor N besteht aus folgenden Komponenten:

Innere oder äußere Wahrnehmung W(N1),
Betrachtung B(N2),
Beobachtung (N3),
Erkenntnis (N4).

N= N1+N2+N3+N4

Die Botenstoffe des Nachrichtenvektors werden unter Beteiligung des limbischen Systems erzeugt. Das bedeutet, dass sie eine Verbesserung oder Verschlechterung des Allgemeinzustandes bewirken, und zwar auf Grund von Information.

Das Bewusstwerden wird aber nicht nur durch einen Nachrichtenvektor konstituiert sondern durch mehrere, deren Zustandekommen von der Höhe (Niveau) der Information abhängt.

Die Höhe der Information wird von deren neuronalen Funktionen bestimmt, und zwar:

Identifikation (Vergleich mit Gedächtnisinhalten)
Interpretation (Gedächtnisinhalte konstituieren ein Modell)
Analyse (Feststellung von Abweichungen)
Reflexion (Initiation von Suchstrategien)
Chaos (Spiel von Möglichkeit zur Wirklichkeit)
Projektion (von Möglichkeiten)
Gustation (Schmecken der Botenstoffe)

21
Jan
2009

Geschmacksfragen

geschmack

Information, das ist nicht nur eine persönliche verstandesmäßige Auslegung einer Nachricht oder eines Ereignisses, sondern auch eine Frage des Geschmacks. Mit anderen Worten: Unter neurologischem Aspekt ist Information eine Frage des Geschmacks. Der Umgang mit Nachrichten entscheidet somit unmittelbar über unsere Gesundheit insofern als unser Gehirn der maßgeblich bestimmende Regler unseres Körpers ist. Bereits der Philosoph Friedrich Nietzsche betrachtete das Denken als ein Ernährungsvorgang. In der Regel konsumieren wir Information wie eine Zigarette, also mehr oder weniger unbewusst. Uns ist folgender Zusammenhang gar nicht klar: Information ist ein Nahrungsmittel und umgekehrt ist auch jedes Nahrungsmittel Information für den Körper. Eine Tasse guten Bohnenkaffees teilt dem Körper beispielsweise mit, dass ich ihn im Augenblick zu träge, zu schlapp halte und unfähig, ohne dieses Aufputschmittel auszukommen. Welche Information enthalten Ihre Genussmittel im Augenblick der Einnahme für Ihren Körper? Das ist eher eine rhetorische Frage, denn eine Antwort auf diese Frage hilft nicht wesentlich weiter. Es würde schließlich zu keiner Verhaltensänderung kommen. Die Information, dass Rauchen die Gesundheit gefährdet, hilft Rauchern nichts, weil Nikotin besser schmeckt als die Information in Bezug auf Nikotin. Die meisten Wünsche, etwas an oder bei sich zu verändern (Information), werden durch ihren unangenehmen Beigeschmack aufgegeben.

20
Jan
2009

19
Jan
2009

Inventur

inventur

Erfahrungen machen vollzieht sich dadurch, dass sich primäre Neuronen miteinander zu sekundären oder tertiären verbinden und dadurch Verhaltensmuster entstehen, also Folgen von Neuronen, welche eine sichere Wiederholung des Gleichen ermöglichen (Routinen). Erfolgreich ablaufende Routinen werden zwecks weiterer Vereinfachung und Beschleunigung automatisiert. Wir können diesen Prozess mit beeinflussen, und zwar durch einen Vorgang, den wir Denken nennen. Denken vollzieht sich als Bewusstwerden neuronaler Spiele des Gehirns.

Aufgabe: Fragen Sie sich über welche Methoden zu welchem Zweck Sie verfügen.

18
Jan
2009

Wie alle Neuronen möchten auch primäre Neuronen gern spielen

neuronales_spiel

Neuronales Spiel bedeutet vor allem Möglichkeiten des Verbindens durchspielen.
Je öfters dieses Spiel gespielt wird, desto eher kommt es natürlich auch zu erfolgreichen Ergebnissen. Eine gute Aufgabe ist die, spontan ein Gedicht aus "Zufallswörtern" zu sprechen (nicht schreiben) oder sich in Versen zu unterhalten.

FRAGE: Wofür hilft das?
ANTWORT: Sinn und Zweck der Zufallsdichtung ist die Beschleunigung des systematischen Suchens (forschen).

17
Jan
2009

Neuronale Punktierung

neuronen_assoziationen

Primäre Neuronen werden bevorzugt punktuell aktiviert, also durch spontan oder assoziativ erzeugte Wörter. Das Traininieren dieser Aktivitäten geschieht bevorzugt mit folgender Aufgabe: Nennen Sie zu einem vorgegebenen Wort oder zu einem Wort, das Ihnen gerade einfällt, so viele Wörter wie Ihnen in den Sinn kommen! Zählen Sie diese Wörter und beobachten Sie, ob Sie sich mit jeder Übung verbessern können!

FRAGE: Was habe ich von dieser neuronalen "Punktierung" ?
ANTWORT: Mit diesem einfachen Mittel können Sie Ihre geistige Beweglichkeit gut verbessern. DENN: je mehr mögliche Verbindungen primäre Neuronen zu anderen primären Neuronen aufweisen, desto rascher können sie auch verwirklicht werden.

16
Jan
2009

Primäre, sekundäre und tertiäre Neuronen

primaere_neuronen

Primäre Neuronen sind unmittelbar mit Hilfe einer anschaulichen Sprache zu aktivieren. Das Wort "Sonne" erzeugt ein klares Bild und aktiviert eine entsprechende neuronale Gruppe, welche durch dieses Bild repräsentiert wird.

Sekundäre Neuronen sind Nervenzellen, die primäre Neuronen in einer Art Superneuron (concept) zusammenfassen. So ist das Quadrat als solches ein Superneuron dieser Art, weil es alle möglichen und wirklichen Quadrate in der allgemeinen Gestalt des Quadrats zum Ausdruck bringt.

Tertiäre Neuronen sind auf Grund von Erziehung bzw. Ausbildung individuelle Verbindungen primärer Neuronen zu einer festen neuronalen Kette, die eine immer gleich ablaufende Handlung ermöglicht. Die Bedienung eines Handy gehört dazu; sie wird durch das Wort "Handy" aktiviert. Mit anderen Worten: Sobald man das Wort "Handy" hört, vergegenwärtigt man auch dessen Bedienung, vorausgesetzt, man hat Erfahrungen damit.
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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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