Unilogo

21
Nov
2009

Geräusche - Laute - Verlautbarungen (II)


(Die Fantasie als Sprachlehrerin - The fantasy as a language teacher)

Die Entwicklung der Basis von Intelligenz und Begabung beruht allein auf Vergleichen und Unterscheiden von externen Signalen.

Das ist ein sehr kreativer Prozess. Das kann man sehr gut an der Entwicklung eines Wortes beobachten. Die große Lehrmeisterin des Gehirns ist die „Wiederholung des immer Gleichen“.

Fantasie ist die Begabung, übernatürliche oder metaphysische Formen als primäre Elemente zu nutzen. Metaphysische Formen sind Formen, die vor aller Erfahrung existieren. Fantasie ist die andere große Lehrmeisterin des Gehirns.


Beispiel:

Das kleine Kind hört eine bestimmte Folge von Lauten.

Durch die Wiederholungen dieser Folge von Lauten erkennt es diese bestimmte Folge von Lauten wieder.

Wenn das Kind diese Folge hört, erwartet es eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Tier. Das Kind erkennt also eine bestimmte Folge von Lauten als Zeichen.

Eines Tages beginnt es, eine bestimmte Folge von Lauten zu imitieren. Die Mutter hört die akustische Imitation des Hundgebells. Sie holt den Hund und zeigt ihm ihrem Kind; zugleich imitiert sie das Gebell. Dieser Vorgang wiederholt sich, und das Kind erkennt, dass es sich mit Hilfe einer bestimmten Folge von Lauten etwas bestellen kann! Die Folge von Lauten ist zum Wort geworden! Vielleicht ist das erste Wort eines kleinen Kindes von Hundeliebhabern „wau-wau“.



Der in einem vernunftbegabten Lebewesen schlummernde Geist erwacht, indem es die Sprache seiner Umgebung empfängt. Das kleine Lebewesen wird auf sinnenfällige Ereignisse aufmerksam, weil sich diese ihm verlautbaren. Bestimmte Laute stehen für bestimmte sinnenfällige Ereignisse.

Es sind Laute, die für sinnenfällige Ereignisse stehen. Und das kleine Lebewesen versteht, dass es auch selbst zu verlautbaren vermag, was in ihm körperlich und seelisch vor sich geht.

Allmählich verbinden sich Laute zu Namen und ermöglichen die Erfahrung, dass mit bestimmten Worten bestimmte Ereignisse ‚bestellt’ werden können. Der Ruf „Mama“ bewirkt, dass Mama kommt.

Es sammeln sich immer mehr Namen an und immer öfter wird die Erfahrung gemacht, dass nicht alle Bestellungen angenommen werden. Namen werden zu Worten. Worte sind Namen, die aus einem wirklichen Ereignis ein nur vorgestelltes machen. Das Wort „Mama“ ist nicht nur der Name für eine Person, sondern auch der Name für eine Vorstellung von dieser Person. Worte erlauben etwas zu sehen, ohne dass es wirklich erscheint. Das Kind „sieht“ Mama in seiner Vorstellung, auch wenn sie gerade nicht da ist.

Die Vernunft beginnt, nicht nur mit Vorstellungen zu spielen, sondern dieses Spiel auch zu erweitern, indem Worte erfunden werden. Das kleine vernunftbegabte Lebewesen wächst heran, indem es sich in eigene Möglichkeiten des Spielens hinein träumt. Mit der Vernunft erwacht das Denken. Das Bewusstwerden wird zum Bilderleben, zum Bilder-Leben der Fantasie und zum Bild-Erleben der Seele. Zur Fantasie gesellt sich das Gefühl. Gefühle schaffen sich mit Hilfe der Vorstellungskraft eigene Bilder.


Summa

Reize werden zu Lauten. Reize werden verlautbart. Verlautbarungen erweisen sich als Namen. Namen werden zu Bestellungen. Nicht angenommene Bestellungen hinterlassen Namen von Vorstellungen und verbleiben als Worte. Worte werden zu Namen für Bilder und Vorstellungen. Fantasie und Gefühl verbünden sich und schaffen eigene Worte.

Worte versammeln sich zur Menge mitteilbarer Bilder und schaffen so Sprache, denn diese Bilder streben danach, sich zu einer Geschichte zu verbinden. Der Name für das Inszenieren solcher Geschichten lautet „Denken“. Als Bilderleben geschieht Denken als das versprachlichte Anschauen innerer Bilder.

Die mit Hilfe der Fantasie und mit Hilfe des Gefühls erzeugten Bilder können wiederum zur Sprache gebracht werden. Das vernunftbegabte Lebewesen vermag sich dabei zuzusehen und als „Ich bin das, der das macht!“ zu erfahren. So wird die Möglichkeit „Ich“ zu sagen geboren.



(The fantasy as a language teacher)

The development of intelligence and aptitude is solely based on comparison and determination by external signals.

This is a very creative process. This can be seen very well in the development of a word. The great teacher of the brain is the repetition of the same again and again.

Fantasy is a ability that uses supernatural or metaphysical forms as primary elements. Metaphysical forms are forms that exist prior to all experience. Fantasy is the other great teacher of the brain.


Example:

The little child hears a certain result from sounds.

By the repetitions of this result of sounds it recognizes this certain result of sounds again.

When the child hears this result, it expects a certain person or a particular animal. The child recognizes a specific sequence of sounds as a sign.

One day it begins to imitate a particular sequence of sounds. The mother hears the sound imitation of the dog barking. She gets the dog and shows it to her child; at the same time she imitates the barking. This process continues, and the child recognizes that it can order something with the help of a certain sequence of sounds! The sequence of sounds has become the word! Perhaps the first word of a young child of dog lovers is „bow-wow“.



The mind slumbering in a reason-gifted living being awakes, while it receives the language of its surroundings. The little living being becomes attentive on events due to sense because they themselves announce to him. Certain sounds stand for certain events due to sense.

These are sounds which stand for events due to sense. And the little being understands that it is also able to announce itself what proceeds in him physically and emotionally.

Bit by bit sounds combine to names and allow the experience, that with certain words certain events can be ordered. The call "mummy" causes that mummy comes.

More and more names collect and more and more often the experience is made that not all orders are accepted. Names become words. Words are names which make from a real event only an imagined one. The word "mummy" is not only the name for a person, but also the name for an image of this person. Words allow to see something, without its real appearance. The child "sees" mummy in his image, even if she is not just there.

The reason begins not only to play with images, but also to extend this play by inventing words. The small reason-gifted living being grows up, while it dreams itself into own possibilities of the playing. With the reason awakes the thinking.

Becoming conscious becomes the picture experience, the picture life of the imagination and the picture experience of the soul. The feeling joins to the imagination. Feelings create own pictures with the help of the imagination.


Sum

Signals become sounds. Charms are announced. Announcements turn out names. Names become orders. Not accepted orders leave names of images and remain as words. Words become names for pictures and images. Imagination and feeling ally with another and create own words.

Words assemble to the amount of communicable pictures and create in such a way language, because these pictures strive to combine to a history. The name for producing such stories is "thinking". As a picture experience thinking happens as verbalized visualizing of internal pictures.

With the help of the imagination and with the help of the feeling to generated pictures can be brought up again. Besides, the reason-gifted living being is able to watch itself and when „I am this which makes this!“ to get to know. Thus becomes the possibility "I" to say born.

The pictures, generated with the help of the imagination and with the help of the feeling, van be verbalized again. Besides, the reason-gifted living being is able to watch itself and get to know as „I am this who makes this!“ Thus the possibility to say „I“ is born.

20
Nov
2009

Geräusche - Laute - Verlautbarungen (I)


Die Fantasie als Sprachlehrerin - The fantasy as a language teacher

Das Gehirn entwickelt sich ungefähr bis zum Alter von 18 Jahren. Die Entwicklung des Gehirns hängt vor allem von zwei Faktoren ab:

1. der Kontaktfreude einer Nervenzelle und
2. der Struktur einer Zelle.

Kontaktfreude ist:

- eine Frage der Aufmerksamkeit,
- eine Frage der Konzentration.

1.a) Aufmerksamkeit, das bedeutet die Ansprechbarkeit auf äußere Reize.
1.b) Konzentration, das bedeutet die Fähigkeit, Impulse in Anreize für andere Nervenzellen umzuwandeln.

Struktur einer Nervenzelle meint:

- Menge und Arten der Beziehungen zwischen den Zellen innerhalb eines Neurons (Intelligenz)
- Flexibilität dieser Zellen untereinander (Begabung)

2.a) Jede Nervenzelle ist ein relativ autonomer Regelkreis.
2.b) Die Flexibiliät der Regelung ergibt sich aus dem Spielraum der zellularen Verbindungen.

Im Alter von drei Jahren sind es über 15.000 Kontaktstellen. Bis zum Alter von 18 Jahren werden durch Erfahrungen und Lernen immer mehr Verbindungen zwischen Nervenzellen abgebaut, bis nur noch die übrig sind (ca. 10.000), die wir auch tatsächlich brauchen. Dann erst ist der Prozess der Regelung der Basis von Intelligenz und Begabung abgeschlossen.


The fantasy as a language teacher

The brain develops approximately up to the age of 18 years. The development of the brain depends above all on two factors:

1. the contact joy of a nerve cell and
2. the structure of a cell.

Contact joy is:

- a question of the attention,
- a question of the concentration.

1.a) Attention, that means addressability by outside attractions (response to external stimuli).
1.b) Concentration, that means the ability to convert impulses in incentives for other nerve cells.

Structure of a nerve cell is:

- quantity and types of relations between the cells within a neuron (intelligence)
- flexibility of these cells among themselves (talent)

2.a) Each nerve cell is a relatively autonomous control loop.
2.b) The flexibility of the regulation results from the margin of cellular compounds.

At the age of three years there are over 15,000 contact points. Til the age of 18 years more and more connections between nerve cells are eliminated by the experience and learning, until only the ones are left (approximately 10,000), which we actually need. Then, the process of regulation based on intelligence and aptitude completed.

19
Nov
2009

Komposition


Rollenbesetzung - Casting

Die Töne dringen von draußen an das Ohr des ungeborenen Kindes. Nervenzellen übernehmen die Rolle, diese Töne zu ordnen. Woher wissen die Neuronen eigentlich, welche Rolle sie übernehmen sollen?

Diese Fragen beantwortet der Verstand. Es existieren natürliche Regeln, an denen sich der Verstand orientiert. Diese natürlichen Regeln lauten:

Alles Existierende ist ewas Besonderes. Es lässt sich auf Grund von Eigenschaften eindeutig bestimmen.

Diese Zuordnung von Eigenschaften ermöglicht erst das Vergleichen und Unterscheiden. Gleich und gleich gesellt sich zueinander. Es entstehen Klassen, die das Einordnen ermöglichen.

Eine Klasse ist eine Gruppe verschiedener Mitglieder. Und ein Mitglied übernimmt die Rolle des Anführers. Mit dieser Rolle inszeniert das Gehirn die Überordnung eines oder weniger Neuronen über andere. Es entstehen Makros oder Regler.

Das Gehirn braucht Überordnungen, um später Regelungen organisieren zu können.

Zugleich mit der Überordnung von Neuronen entsteht die Unterordnung von Neuronen. Untergeordnete Neuronen werden von übergeordneten Neuronen geregelt.

Das Aktivieren von Neuronen geschieht in einer gewissen Folge. Es entstehen Vorordnungen und Nachordnungen.

Es entstehen also Algorithmen. Algorithmus, das ist eine Folge von Schritten, in denen ein Verhalten abläuft.


Durch das wiederholte Zusammenspiel von Neuronen entstehen allmählich Verhaltensmuster (neuronale Netze). Damit schnell gehandelt werden kann, werden Verhaltensmustern ähnliche oder gar gleiche Muster beigeordnet.

Zusammenfassung

Das Ordnen von etwas, das zum Vorschein gelangt, geschieht achtfach:

1. zuordnen,
2. einordnen,
3. überordnen,
4. unterordnen,
5. vorordnen,
6. nachordnen,
7. anordnen,
8. beiorden.

Beispiel:
  • Dieser junge Mann im Alter von 18 jahren studiert.
  • Er ist Student.
  • Er studiert an der Universität zu Köln.
  • Er studiert im Fachbereich Philosophie.
  • Er hat das Gymnasium besucht und das Abitur gemacht.
  • Er wird an der Universität in Siegen als Assistent arbeiten.
  • Zu diesem Fachbereich gehörten mehrere philosophische Disziplinen.
  • Man konnte auch gleichzeitig an der Universität Bonn studieren.


Casting

The tones enter from outdoors the ear of the unborn child. Nerve cells take over the role to order these tones. Where from do the neurons know, actually, which role they should take over?

The mind answers these questions. There exist natural rules on which the mind orientates itself. These natural rules are:

All existing is something special. It can be uniquely determined because of characteristics.

This allocation of characteristics enables primarily the comparing and differentiating. Like will to like. Classes develop, which enable an arranging.

A class is a group of different members. And one member takes over the role of the leader. With this role the brain produces the superorder of one or few neurons over others. Macros or automatic controllers develop.

The brain needs superorders to organize later schemes in the form of regulations.

At the same time with the superorder of neurons the subordination of neurons develops. Subordinated neurons are regulated by superordinated neurons.

The activation of neurons occurs in a certain sequence. There will be pre-orders (before-arrange) and after-orders (after-arrange).

So algorithms are created. Algorithm, that is a sequence of steps in which a behavior runs.

From the repetitive interaction of neurons gradually behavior pattern (neural networks) results. So that it can be acted fast, similar or even same patterns are assigned to behavior patterns.

Abstract

The arranging of something, which appears, occurs eightfold:

1. allocation,
2. class,
3. superorder,
4. subordinate,
5. before-arrange,
6. after-arrange,
7. arrange,
8. assign to.

Example:
  • This young man at the age of 18 years studies.
  • He is a student.
  • He studies at the University Köln.
  • He studies in the university departement philosophy.
  • He has visited the high school and has made the Abitur.
  • He will work at the university in Siegen as an assistant.
  • Several philosophical disciplines belonged to this department.
  • One also could study at the same time at the University of Bonn.


18
Nov
2009

Zur Sprache kommen


Die Sprache der anderen Welt - The language of the other world

In den letzten Wochen vor der Geburt und in den ersten Wochen nach der Geburt wird das Gehirn von den Tönen, Lauten und Geräuschen seiner Umgebung vertont. Diese Komposition arrangiert das Leben der Seele und beeinflusst ein Leben lang diese Welt der Gefühle.

Was tut das Gehirn in diesen ersten Monaten seines Lebens?

Das Gehirn veranlasst, dass seine Nervenzellen lernen. Die Nervenzellen erwerben zuerst die Grundlagen des Lernens. Die Töne, Laute und Geräusche der unmittelbaren Umgebung zeigen verschiedene Arten und Weisen sich zu verhalten. Das Bewusstwerden dieser Unterschiede inszeniert für die Nervenzellen das Unterscheiden. Töne, Laute und Geräusche sind identisch, gleich, ähnlich oder verschieden. Die Erfahrung mit Tönen, Lauten und Geräuschen lehrt das Gehirn, neuronale Reize und Impulse zu ordnen. Bestimmte akustische Ereignisse kündigen bestimmte Personen oder Tiere an. Das neugeborene kleine Lebewesen kann sich auf eine erste Weise orientieren.

Das Bellen des Hundes zeigt, dass der Hund in der Nähe ist. Ein anderes Bellen zeigt, dass er sich gerade nähert. Und wieder ein anderes Bellen sagt, dass der Hund nicht freundlich gestimmt ist.

In den letzten Wochen vor seiner Geburt und in den ersten Monaten danach lernt das kleine Kind auf Grund von Erfahrungen. Es lernt das Ordnen mit Hilfe von Vergleichen. Durch das Zuordnen von Tönen entstehen Kompositionen mit bestimmten Bedeutungen. Und durch Einordnen dieser Kompositionen entsteht eine Klasse von Hörgewohnheiten. Diese Menge akustischer Ereignisse ist gleichsam das akustische Zuhause, in dem die ersten Gedanken spielen.

Die ersten Gedanken beinhalten die gehörten akustischen Klangbilder. Das Spiel findet auf dem Feld von beteiligten Nervenzellen statt. Diese Nevenzellen folgen den von der Natur vorgegebenen Spielregeln. Es sind die Regeln, die für alles von Natur aus Existierende gelten.


The language of the other world

Within the last weeks before birth and the first weeks after birth the brain is set to music by the tones, sounds and noises of its surroundings. This composition arranges the life of the soul and influences the world of the feelings for life.

What does the brain do within these first months of its life?

The brain arranges that its nerve cells study. The nerve cells aquire the bases of studying first. The tones, sounds and noises of the immediate surroundings show different manners to behave. Becoming aware of these differences stages for the nerve cells the distinguishing. Tones, sounds and noises are identical, the same, similar or different. The experience with tones, sounds and noises teaches the brain to organize neural stimuli and impulses. Certain acoustic events announce certain persons or animals. The newborn little creature can orientate itself in a first way.

The barking of the dog shows that the dog is nearby. Another barking shows that it just approaches. And another barking says the dog just isn't friendly.

Within the last weeks before birth and the first months afterwards the baby learns based on experience. It learns with the help of comparisons the regularity respectively the order. From the allocation of tones compositions with certain meanings result. And a class of hearing habits originates from arranging these compositions. This quantity of acoustic events is as it were the acoustic home, in which the first thoughts play.

The first thoughts contain the heard acoustic sound images. The play takes place on the field of nerve cells involved. These neurons follow the rules set by the nature. These are the rules, which are valid for all existing by nature.

17
Nov
2009

Nichts?


Der Blick hinter den Horizont - The look behind the horizon

Im Verlauf seines Lebens muss ein Mensch mehrere Grenzen überschreiten und den Mut haben, hinter Horizonte zu blicken.

Die erste Grenze überschreitet der ganz kleine Mensch schon vor seiner Geburt. Er hört draußen die Geräusche und komponiert daraus eine Geräuschkulisse. In dieser Kulisse betrachtet er die fremde Welt dort draußen.

Die Bilder, die entstehen, gestalten sich aus den Schwingungen, welche die Geräusche vermitteln. Die Bilder, welche das Baby betrachtet, sind, wie bei blinden Menschen, Schwingungsbilder. Die Sprache von Schwingungsbildern ist die Musik.


The look behind the horizon

In the course of his life a person must cross several borders and have the courage to look behind horizons.

The quite little person crosses the first border already before his birth. He hears outdoors the noises and composes from it a noise scenery. In this scenery he looks at the foreign world there outdoors.

The pictures which originate, develop from the oscillations, which provide the noises. The pictures the baby looks at, are, as for blind people, oscillation pictures. The language of oscillation pictures is the music.

16
Nov
2009

Step by Step


Algorithmus - Algorithm

Algorithmus ist der Name für eine definierte Abfolge von Schritten einer Handlung oder Momenten eines Vorgangs.

Bewusstsein ist ein Moment des Bewusstwerdens. Bewusstwerden ist ein neuronaler Prozess mit dem Zweck, einen Gedanken zu formulieren.

Bewusstwerden ist ein Algorithmus der Bewusstseinsorganisation.

Dieser Algorithmus besteht aus den vier Folgen: Wahrnehmen, Betrachten, Beobachten und Begreifen.

Wenn man diese vier Phasen betrachtet und annimmt, dass sie von Natur aus existieren, dann muss man sagen, dass das Bewusstsein auf die Innenwelt hin angelegt worden ist. Inmitten seiner Welt schafft sich der Mensch seine eigene innere Welt. Weil er sich in dieser Welt zu Hause fühlt, besteht die Gefahr, dass er sich ganz in dieses innere Zuhause zurückzieht und das äußere Heim vernachlässigt. Das eigene Heim kann zur Traumwelt werden, die mit der umgebenden Welt nichts mehr zu tun hat. Merkwürdigerweise vermag das Bewusstsein sehr oft nicht zwischen idealer und realer Welt zu unterscheiden.

Die Fähigkeit des Bewusstseins, mit Hilfe der Fantasie eine virtuelle Welt zu konstruieren, kann zur Entwicklung von Theorien genutzt werden. Theorie ist der griechische Name für das Vermögen, Möglichkeiten zu sehen. Theorie ist eine besondere Art und Weise der Antizipation. Mystiker haben die Begabung, Antizipation in Visionen zu überführen.


Algorithm

Algorithm is the name for a defined sequence of steps of an action or moments of a process.

Consciousness is one moment of the becoming conscious. Become conscious is a neural process with the purpose to formulate a thought.

Become conscious is an algorithm of the organisation of the consciousness.

This algorithm consists of four results: Percipience, looking, observing and understanding.

If one looks at these four phases and assumes that they exist by nature, then one has to state that the consciousness has been designed for the inner world. Amidst his world the person creates his own internal world. Because he feels at home in this world , the danger is that he completely withdraws into this internal home and neglects the external home. The own home can become a dream world which has nothing more to do with the surrounding world. Strangely enough the consciousness is not very often able to make a distinction between ideal and real world.

The ability of the consciousness to construct a virtual world with the help of the imagination, can be used for the development of theories. Theory is the Greek name for the ability to see possibilities. Theory is a special way of the anticipation. Mystics have the talent to transfer anticipation in visions.

15
Nov
2009

Abstracts


Wege der Abstraktion - Methods of abstractions

Es lassen sich folgende Abstrakta unterscheiden:
  • Klasse = Allgemeines Kennzeichnen von Merkmalen
  • Geltungsbereich = Allgemeines Kennzeichnen von Bedingungen
  • Feld= Allgemeines Kennzeichnen von interessierenden Punkten
  • Funktion = Allgemeines Kennzeichnen von Zeitpunkten und Werten
  • Begriff = Allgemeines Kennzeichnen von Bildern
  • Modell = Allgemeines Kennzeichnen von Erfahrungen
  • Grund= Allgemeines Kennzeichnen von Ursachen
  • Zweck = Allgemeines Kennzeichnen von Wirkungen
  • Phänomen = Allgemeines Kennzeichnen von Eigenschaften
  • Struktur = Allgemeines Kennzeichnen von Beziehungen
  • Netz = Allgemeines Kennzeichnen von systemischen Beziehungen
  • Kritik = Allgemeines Kennzeichnen von Störungen


Methods of abstractions

The following abstractions can be distinguished:
  • class = general marking of attributs
  • area of application = general marking of conditions
  • field = general marking of interesting points
  • function = general marking of time and values
  • concept = general marking of pictures
  • model = general marking of experiences
  • reason = general marking of causes
  • purpose = general marking of effects
  • phenomenon = general marking of qualities
  • structure = general marking of relations
  • net = general marking of systemic relations
  • criticism = general marking of disturbances


14
Nov
2009

Abstandsarten


Abstraktion ist Meditation des Verstandes - Abstraction is a meditation of the mind

Aus diesem Grund lieben manche Menschen Philosophie und Mathematik.

Abstraktion geschieht als Verallgemeinerung von besonderen Eigenschaften. Es gibt drei wichtige Arten und Weisen zu abstrahieren:

a) Auffinden unveränderlicher Merkmale = Generalisierung
b) Aussonderung interessanter Merkmale = Isolierung
c) Beschreibung wünschenwerter Eigenschaften = Idealisierung

Es gibt verschiedene Härtegrade der Abstraktion:

1. künstlerischer, pädagogischer oder umgangssprachlicher Ausdruck
2. philosophischer oder mathematischer Begriff
3. Algorithmus
4. Formel

Zwischen Härtegrad und wissenschaftlichem Wahrheitgehalt besteht ein enger Zusammenhang.

Wissenschaftliche Aussagen sind eindeutig. Es kann nicht mehrdeutig formuliert werden.


Abstraction is a meditation of the mind

That's why some people love philosophy and mathematics.

Abstraction comes about as a generalisation of special qualities. There are three important kinds and manners to abstract:

a) Discover of invariable signs = generalisation
b) Segregation of interesting signs = isolation
c) Description of desirable qualities = idealization

There are different hardness degrees of the abstraction:

1. artistic, educational or colloquial expression
2. philosophical or mathematical concept
3. algorithm
4. formula

Between hardness degree and scientific degree of truth a narrow connection exists.

Scientific statements are unequivocal. Therefore, it cannot be formulated ambiguously.

13
Nov
2009

Abstand


Distanzierung – Dissociation

Abstrahieren bedeutet Auswählen. Die Abstraktion setzt immer eine Vorentscheidung für eine Gruppe von Seiendem voraus.

Wer abstrahiert, braucht Abstand. Er verzichtet auf das Besondere um des Allgemeinen willen. Als Entfernung vom Konkreten lässt das Abstrahieren vorwiegend nur das zum Vorschein gelangen, was wir für wichtig halten. Das, was wir favorisieren, ist das, was wir vereinfachen können. Wir beschränken uns gern auf charakteristische Merkmale.

Die Lust am Abstrahieren zeigt sich als tiefe Sehnsucht, das Bedrängende des zu geringen Abstandes loszuwerden.

Abstraktion ist Abkehr vom Sinnlichen und Einkehr ins Geistige. Abstraktion ist der Weg aus der Physik in die Metaphysik.

Dissociation

Abstraction means selection. The abstraction always assumes a preliminary decision for a group of being.

Who abstracts, needs distance. He renounces the special for the universal. As distance of the concrete, abstracting brings mainly only out what we favor. That what we favor is that what we can simplify. We limit ourselves with pleasure to characteristic signs.

The desire in abstracting appears as a deep longing to get rid of the affliction of the too low distance.

Abstraction is a turning away from the sensuous and stop in the spiritual. Abstraction is the way from physics to the metaphysics.

12
Nov
2009

on

Die Ontologie (aus dem Griechischen ὄν on als Partizip zu εἶναι einai "sein" und aus λόγος logos - "Lehre", "Wort") ist eine philosophische Meditation, um metaphysische Erfahrungen zu machen (lat. Metaphysika, von altgriechisch μετά metá = "danach, hinter, jenseits" und φύσις phýsis = "Natur, natürliche Beschaffenheit").

Ontologie ist ein besonderer meditativer Weg in die Gegend der außersinnlichen Wahrnehmung. Der Mensch erfährt seine Welt in Bildern. Das Bewusstwerden vollzieht sich als Bilderleben. Der Mensch musste sich aber erst einmal den Weg eröffnen, um zu erfahren, dass er dieses Bilderleben und damit das Bewusstwerden beeinflussen kann. Diese Geschichte der Wahrnehmung vollzieht sich als Erorberung des Bewusstseins durch den Verstand.

11
Nov
2009

Algorithmus


Algorithmus – Algorithm

Außer den genannten sechs räumlichen Ordnungen existieren die zwei zeitlichen Ordnungen: Vorordnung und Nachordnung.

Vorordnungen und Nachordnungen sind Teile eines Algorithmus.

Algorithmus

Algorithm

Except the mentioned six spatial orders exist two temporal orders: preorder and postorder.

Preorders and postorders are parts of an algorithm.

10
Nov
2009

Ordnungen

Tafel der Ordnungen - Board of orders

Die Zuordnung "<a, b, c, d, ...> → A" definiert die Einordnung《》.《》ist die Klasse aller Objekte mit den Eigenschaften "<a, b, c, d, ...>".

《1》,《2》,《3》sind die Unterordnungen zur Überordnung [A]mit der gemeinsamen Eigenschaft α.

Die Beziehungen zwischen Ordnungen gestalten Strukturen. Und die Beziehungen zwischen Strukturen gestalten Systeme.

Tafel-der-Ordnungen

Board of orders

The allocation "<a, b, c, d, ...> → A" defines the classification 《Α》.《Α》is the class of all objects with the qualities "<a, b, c, d, ...>".

《1》,《2》,《3》are the subordinations to the hierarchy[A]with the common quality α.

The relations between orders form structures. And the relations between structures form systems.

9
Nov
2009

Neuronale Alegebra


Neuronale Algebra - Algebra of neuronal sets

Die neuronale Algebra des Gehirns ist ein Abbild der Grammatik der Natur. Die neuronale Algebra definiert das Verhältnis zwischen Elementen einer Menge und die Beziehungen zwischen Elementen verschiedener Mengen.

Es existieren insgesamt acht elementare Beziehungen.

Die erste elementare Beziehung ist die Zuordnung: "<a, b, c, d, ...> → A" bedeutet, dass A durch seine wesentlichen Eigenschaften a, b, c, d bestimmt wird.
"<a, b, c, d, ...> → A" ist eine neuronale Instruktion und meint: „Stelle dir Etwas vor, das durch die wesentlichen Eigenschaften bestimmt wird.“

Achtung: Es kommt auf die Form an und nicht auf die Inhalte!

Bei der neuronalen Algebra kommt es vor allen Dingen darauf an, auf Grund der neuronalen Instruktion ein Bild zu erzeugen. Neuronale Algebra, Mathematik und Philosophie verhalten sich analog.

In der Mathematik ist die Formel die Anweisung zu handeln. In der neuronalen Algebra hat die Instruktion der Operation diese Aufgabe der Initiation.

Richtiges und falsches neuronal algebraisches Verhalten:

Richtiges Verhalten:

<4 gleiche Seiten, 4 rechte Winkel> → Quadrat (Sie stellen sich mit Hilfe dieser allgemeinen Eigenschaften ein Quadrat vor - allgemeine Vorstellung)

Falsches Verhalten:

<4 gleiche Seiten, 4 rechte Winkel> → Quadrat (Sie stellen Sich mit Hilfe einer bestimmten Seitenlänge ein bestimmtes Quadrat vor - konkrete Vorstellung wie das Bild von einer genauen Konstruktion)

Das Bewusstsein zeigt Ihnen, ob Sie korrekt gehandelt haben.

Sehr wichtig ist es, sich den Ablauf genau vorzustellen, ohne in eine konkrete Konstruktion zu geraten. Das ist ungefähr die intuitive Situation eines Künstlers, der schon genau weiß, welches Bild er malen will, ohne es beschreiben zu können.


Algebra of neuronal sets

The neural algebra of the brain is an effigy of the grammar of the nature. The neural algebra defines the relation between elements of a set and the relations between elements of different sets.

There exists a total of eight elemental relations.

The first elemental relation is the allocation. "<a, b, c, d, ...> → A" means that A is determined by his essential qualities a, b, c, d.
"<a, b, c, d, ...> → A" is a neuronal instruction and means: „Fancy something which is determined by the essential qualities.

Attention: It depends on the form and not on the contents!

With the neural algebra it depends above all on generating a picture due to the neural instruction. Neuronal algebra, mathematics and philosophy behave analogously.

In mathematics the formula is the instruction to act. In the neural algebra the instruction of the operation has this job of the initiation.

Right and wrong neural algebraic behavior:

Right behavior:

<4 same sides, 4 right corners> → square (You fancy a square by means of these general qualities (general conception).

Wrong behavior:

<4 same sides, 4 right corners> → square you fancy by means of a certain side length a certain square (concret image as the picture of an exact construction)

The consciousness shows you whether you have acted correctly.

It is very important to bring exactly the process in mind without getting into concrete construction. This is about the intuitive situation of an artist who quite exactly knows which picture he wants to paint without being able to describe it.

8
Nov
2009

Un-Sichtbarkeit


Die wesentliche Welt ist unsichtbar - The essential
world is invisible


Das Lebewesen Mensch hat vor allem zwei Möglichkeiten, seiner Welt zu begegnen.

Mit Hilfe der Vernunft kann er das wahrnehmen, was ihm die Sinne zeigen.

Mit Hilfe des Verstandes kann er das erfassen, was ihm das Denken zeigt.

Der Verstand des Gehirns organisiert das Bewusstsein. Die Vernunft des Gehirns gestaltet die Inhalte des Bewusstseins.

Die Organisation des Verstandes lässt sich als neuronale Algebra darstellen.


The essential world is invisible

Man has above all two possibilities to meet his world.

With help of the reason he can perceive what the senses show him.

With help of the mind he can grasp what the thinking shows him.

The mind of the brain organizes the consciousness. The reason of the brain forms the contents of the consciousness.

The Organization of the mind can be shown as neuronal (neural) algebra.

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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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