Unilogo

19
Feb
2010

Die Zeit trifft die Leistung


Leistung: "Hallo Zeit, ich muss dich unbedingt sprechen!"
Zeit: "Was ist so dringend?"
Leistung: "Du musst mir auf jeden Fall helfen!"
Zeit: "Was ist geschehen?"
Leistung: "Die Gesellschaft hat es auf mich abgesehen... ...Sie will mich umbringen!"
Zeit: "Wer hat dir denn so etwas eingeredet?"
Leistung: "Das hat mir niemand eingeredet. Ich werde bereits verfolgt! Sie jagen mich aus Schulen und Hochschulen. Und bald werde ich arbeitslos sein!"
Zeit: "Und wen meinst du mit "sie'?"
Leistung herzzerreißend jammernd: "Na alle, die mit Bildung zu tun haben! Sie reden alles schlecht und sorgen gleichzeitig dafür, dass alles und alle immer schlechter werden. Schlechtreden ist in!"
Zeit: "Das kann nicht sein!"
Leistung: "Und warum nicht?"
Zeit: "Die Bildung will nichts mit jenen Leuten zu schaffen haben, welche behaupten, sich auf Bildung zu verstehen."
Leistung: "Und woher willst du das wissen?"
Zeit: "Von der Bildung selbst!"
Leistung: "Wann hast du denn die Bildung getroffen?"
Zeit: "Das ist nicht nötig. Die Bildung wohnt seit fast einem Jahrhundert bei mir."
Leistung: "Warum denn das?"
Zeit: "Die Bildung ist vor der Reformpädagogik geflüchtet."
Leistung: "Wie kannst du nur der Bildung Unterschlupf gewähren? Du liebst die Kinder, und die Reformpädagogik hat doch immerhin dieses Jahrhundert zum Jahrhundert des Kindes erklärt."
Zeit: "Die Reformpädagogik bevorzugt die Erziehung. Mit Bildung will sie nichts zu tun haben. Bildung fängt schließlich erst dort an, wo die 'Hilfe zur Selbsthilfe' erfolgreich geleistet worden ist!"
Leistung: "Oh, du hast recht. Ein Mensch ist erst dann und nur dann gebildet, wenn er Schöpferisches leistet. Da zählt nicht Quantität, sondern Qualität... "
Zeit: "...Und nicht die Uhrzeit, sondern ich, die Zeit!"
Leistung: "Könnten wir nicht zusammenarbeiten, du, die Bildung und ich?"
Zeit: "Das werden die meisten Bildungspolitiker und Bildungspolitikerinnen zu verhindern wissen!"
Leistung: "Und wie schaffen sie das?"
Zeit: "Indem sie zum Beispiel den Hochschullehrern die Zeit stehlen und die Uhrzeit schenken. Sie wollen sie an den Universitäten festhalten, damit sie sich nicht mehr in Ruhe auf ihre Seminare und Vorlesungen vorbereiten können. Das sollen sie zukünftig in den Semesterferien tun, damit sie nicht mehr forschen können!"
Leistung: "Vielleicht sollten sie die Vorlesungen einstellen, denn schließlich dauert ja die Vorbereitung einer einzigen Vorlesungsstunde in den Geisteswissenschaften mindestens 24 Stunden, die Lektüre noch nicht einmal mitgerechnet."
Zeit: "Das gesamte Bildungssystem ist ohne jede Rücksichtnahme auf mich organisiert. Da wird nach Uhrzeit gearbeitet und nicht nach der natürlichen Zeit der persönlichen Ressourcen! Der gebildete Mensch tut das Richtige zur rechten Zeit!"

18
Feb
2010

Einladung ins Atelier


Die Kunst hat die Zeit in ihr Atelier eingeladen, um sie zu malen.
Kunst: "Es kann sofort losgehen. Ich habe schon alles bereitgelegt."
Zeit: "Wie soll ich mich zeigen? Als Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft?"
Kunst: "Ich werde dich als Augenblick malen."
Zeit: "Das schaffst du nicht. Als Augenblick kannst du mich nicht festhalten!"
Kunst: "Bei einem Kunstwerk darfst du nicht wahrnehmen, was es sinnlich vernehmbar zeigt.... ...Du musst vielmehr sehen können, was es nicht zeigt."
Die Kunst skizziert eine zweiseitig offene Spirale, die sich sowohl nach außen als auch nach innen hin öffnet.
Zeit: "Ich sehe entgegengesetzte Bewegung. Du willst also ausdrücken, dass Zeit immer nach zwei Seiten fließt. Indem ich auf die Zukunft hin fließe, entsteht zugleich Vergangenheit.
Dennoch: irgendwie fühle ich mich durch diese Bewegung nicht getroffen. Mir fehlt das Zyklische, das mich prägt."
Kunst: "Schau genau hin!"
Zeit: "Oh, das sieht ja doch eher wie eine Helix aus, als Entwicklung durch Wiederholung des immer Gleichen. Doch, damit kann ich mich identifizieren!"
Die Zeit zögert, um dann die Kunst zu fragen: "Meinst du, dass dein Kunstwerk überhaupt verstanden wird?"
Kunst: "Ehrlich gesagt, ich glaube nicht!"
Zeit: "Vielleicht sollten wir die Leinwand gegen ein anderes Medium austauschen. Allein, mir fällt keines ein. Ich lasse mich ja weder fotografieren noch filmen. Vielleicht taugt ein Gedicht oder eine Geschichte!"
Kunst: "Vielleicht lässt du dich gar nicht beschreiben!"
Zeit: "Ich bin einzig im Wechsel. Solange sich etwas ständig verändert, bin ich anwesend. Insofern helfe ich denen, welche ein Kunstwerk betrachten und immer wieder Neues entdecken. Kunstwerke zeigen Fließendes. Wer das nicht sieht, bei dem ist die Kunst aus dem Werk geflohen, und zurück bleibt lediglich ein bloßes Bild."
Kunst: "Also gelangen Menschen in den Augenblick, sobald sie schöpferisch werden."
Zeit: "Ich will dich nicht ärgern. Aber das braucht nicht Kunst zu sein. Jeder, der sich im Schaffen oder Spielen verliert, ist im Augenblick und somit in seiner eigenen Zeit."

17
Feb
2010

Die Zeit trifft einen ihrer Brüder


Zeit: "Du siehst bedrückt aus, lieber Raum!"
Raum: "Dazu habe ich auch allen Grund!"
Zeit: "Was ist denn los?"
Raum: "Ich habe ein Verhältnis."
Zeit: "Was hast du?"
Raum: "Ein Verhältnis!"
Zeit: "Das ist doch nicht neu."
Raum: "Aber dieses Mal ist es Inzucht!"
Zeit: "Was?"
Raum: "Ich habe mich in 'km/h' verliebt!
Zeit: "Du hast schon immer eine Schwäche für Geschwindigkeiten gehabt... ...Mit Inzest jedoch hat das überhaupt nichts zu tun. Du hast dich mit der Uhrzeit eingelassen und nicht mit mir! Wenn du dich von ihr aushalten und ausmessen lassen willst, ist das deine Sache."
Raum: "Ich fühle mich endlich ernst genommen. Sogar Naturwissenschaftler rechnen jetzt mit mir; sie sprechen sogar von unendlicher Ausdehnung. So groß war ich noch nie!"
Zeit: "Mein Bruder auf Abwegen. Wer hätte das gedacht!"
Raum: "Wieso auf Abwegen?"
Zeit: "Die Menschen können jetzt Zeiträume verplanen und alle Arten von Projekten definieren. Sie werden dafür sogar Zeitmanager brauchen!"
Raum: "Und was ist schlimm daran?"
Zeit: "Die Menschen verlieren den Augenblick. Sie werden aus der Gegenwart fallen, um entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu verweilen."
Raum: "Und was bedeutet das?"
Zeit: "Wenn sie morgens aufwachen, denken sie schon ans Frühstücken. Während sie frühstücken, lesen sie Zeitung. Während sie Zeitung lesen, denken sie bereits an den Arbeitstag. Während sie arbeiten, freuen sie sich schon auf den Feierabend. Und statt den Feierabend zu genießen, beschäftigen sie sich längst mit dem nächsten Tag. Sie sind nicht im Augenblick, nicht wirklich bei dem, was sie gerade tun."
Raum: "Dann darf ich ja km/h gar nicht mehr treffen!"
Zeit: "Mein lieber Bruder, dazu ist es bereits zu spät. Km/h erwartet Zwillinge von dir!"
Raum: "Wieso Zwillinge?"
Zeit: "Wenn sich Raum und Uhrzeit zur Geschwindigkeit vereinen, werden sie Verlangsamung und Beschleunigung, Langeweile und Kurzweil zeugen. Die Menschen werden ihr Leben danach bewerten, ob es langweilig oder kurzweilig verläuft."

16
Feb
2010

Die Zeit trifft einen Kommissar


Kommissar: "Ich bin beauftragt, dem Treiben der Zeitdiebe ein Ende zu machen! Und ich bin der Ansicht, dass du mir dabei helfen könntest."
Zeit: "Schildere mir zuerst deinen Fall!"
Kommissar: "Verschiedene Unternehmen, deren Namen nichts zur Sache beitragen, haben mich beauftragt, nach Zeitdieben zu fahnden. Trotz verschärfter Zeitkontrollen wurde in diesen Unternehmen festgestellt, dass immer weniger Zeit eingeplant werden kann. Nahezu alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen leiden unter chronischem Zeitmangel. Deren Überstundenberge wachsen weit über das gesetzlich zulässige Maß hinaus. Aber bislang ist es mir nicht gelungen, auch nur einen Zeitdieb auf frischer Tat zu ertappen."
Zeit: "Das kann ja auch nicht gelingen! Zeitdiebe sind nämlich für dich noch unsichtbar."
Kommissar: "Dann kann ich sie auch nicht festnehmen!"
Zeit: "Doch, doch. Es gibt spezielle Filter für die Augen, die Zeitdiebe sichtbar werden lassen."
Kommissar: "Besitzt du solche Filter?"
Die Zeit schenkt dem Kommissar einige Filter. Die beiden begeben sich damit sofort in eines der Unternehmen.
Kommissar: "Aber das gibt es doch gar nicht!"
Zeit: "Was kannst du beobachten?"
Kommissar: "Nein, das darf doch nicht wahr sein! Die beklauen sich alle selbst. Schau' mal dort drüben. Sieh' mal, was der Abteilungsleiter treibt. Der sitzt doch tatsächlich vor seinem Schreibtisch und stiehlt sich Zeit! Normalerweise fällt das gar nicht auf, denn er arbeitet fleißig und führt längere Telefonate. Aber jedes Mal, wenn er den Hörer aufgelegt hat, kann er mit seiner Arbeit fast von vorn anfangen. Tatsächlich, ich kann feststellen, wie ihm jedes Telefonat Zeit stiehlt. Zudem lässt er sich wiederholt durch Leute unterbrechen, die bei ihm einfach mal so hereinschauen."
Zeit: "Diese Art von Zeitklau nenne ich Sägezahneffekt, weil die Konzentration auf die Arbeit wegen der Unterbrechungen ständig rauf und runter geht. Schließlich ist die Konzentrationsfähigkeit erschöpft, und die Arbeit bleibt liegen."
Kommissar: "Da entdecke ich noch etwas. Ich habe bis jetzt die Leute bewundert, weil sie so intensiv nachdenken. Nun aber muss ich sehen, dass sie lediglich tagträumen. Eine Sachbearbeiterin hat doch tatsächlich allein während einer einzigen Stunde mehr als vierzig Minuten einfach so vor sich hin geträumt. Das gibt's doch nicht! Und andere verschwatzen ihre Zeit leichtsinnig oder spielen gar mit irgendwelchen Gegenständen auf ihrem Schreibtisch. Ich habe sogar Leute entdeckt, die sich mit Computerspielen beschäftigen, statt zu arbeiten."
Zeit: "Willst du die jetzt alle festnehmen?"
Kommissar erschrocken: "Ich gebe diesen Fall sofort ab!"

15
Feb
2010

Die Zeit trifft die Kunst


Kaum hatten sich die beiden begrüßt, da entdeckte die Zeit auch schon, dass die Kunst voller Traurigkeit war.
Zeit: "Sag mir, was dich so traurig macht!"
Künstler: "Ich habe meine Arbeit in der Welt verloren!!, sagt die Kunst."
Zeit: "Will die Welt denn keine Kunst mehr?"
Kunst: "Das weiß ich nicht. Sie wirft mir vor, dass ich das Philosophieren verderbe und das Denken verfälsche.
Aber ich möchte dir das von Anfang an schildern, in der Hoffnung, dass du mir vielleicht weiterhelfen kannst. Du weisst ja selbst, dass der Philosoph Nietzsche mir zuletzt meine wichtige Aufgabe in der Philosophie bestätigt hat. Jetzt aber will die Philosophie urplötzlich nichts mehr von mir wissen, weil sie mir vorwirft, dass ich ihr durch meinen Umgang mit dir Schaden zufüge."
Zeit: "Was hast du denn mit mir dem Denken angetan?", will die Zeit nun wissen.
Kunst: "Ich habe der Philosophie gelehrt, dass die Art und Weise des Denkens eine Frage des Umgangs mit der Zeit sei! Ich will dir erklären, wie ich das meine. Stelle dir also eine Sonnenblume vor. Und stelle dir auch vor, dass du in Eile bist. Dann kannst du doch gerade von der Sonnenblume die Gestalt dieser Blume erfassen und du weißt auf Grund der Eigenschaften ihrer Formen, dass du tatsächlich eine Sonnenblume siehst. Der Übergang vom Betrachten zum Beobachten ist eine Frage der Zeit, denn je länger du etwas anschaust, desto mehr Eigenschaften fallen dir auf. Und wenn du noch mehr Zeit aufwendest, kannst du sogar feststellen, dass die Sonnenblumenkerne in Form von Spiralen angeordnet sind. Und wenn du dann noch länger beobachtest, kannst du sogar sehen, dass deren Anzahl durch die Fibonacci-Folge gegeben ist!"
Zeit: "Du willst mir doch nicht zeigen, dass künstlerisches bzw. natürliches Treiben wesentlich mathematisch ist? Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass dir die Philosophie kündigt."
Kunst: "Liebe Zeit, da irrst du, denn die Philosophie hat die Mathematik doch selbst hervorgebracht!"
Zeit: "Dann musst du dir einfach grobe Fehler geleistet haben. U.a. vielleicht den, dass du mir zu wenig oder gar keinen Raum lässt. Oder vielleicht hat das Denken schlichtweg die Bilder und die Sprache somit ihre Sicht verloren?! Dann werden Kunst und Philosophie tatsächlich bedeutungslos."

14
Feb
2010

Die Zeit trifft die Uhr


Uhr: "Ich habe gehört: Du hast dich mit dem Uhrmacher getroffen."
Zeit: "Ja, er hat mich neulich besucht."
Uhr: "Und?"
Zeit: "Was und?"
Uhr: "Hat er dir von mir erzählt?"
Zeit: "Nein!"
Uhr: "Er hat dir nichts von meinen Depressionen erzählt?"
Zeit: "Warum sollte er?"
Uhr: "Kannst du mir vielleicht helfen?"
Zeit: "Ich habe schon dem Uhrmacher gesagt, dass ich mich mit Uhrzeiten überhaupt nicht auskenne und auch nichts von Uhren verstehe."
Uhr: "Das ist doch nur von Vorteil. Also, darf ich mit dir über mein Problem sprechen?"
Zeit: "Wir können es versuchen."
Uhr: "Vor kurzem klagte mir eine goldstrotzende Armbanduhr ihr Leid. Ihr protziger Besitzer hätte sie sich auch nur gekauft, um sein Image auszustellen. Aber im Grunde könne sie anzeigen, was sie wolle, er achte ohnehin nicht auf sie. Als Zeitgeberin ließe er sie völlig links liegen!"
Zeit: "Und was bedrückt dich da?"
Uhr: "Es geht allen Uhren so. Sobald sie ein bisschen was hermachen, scheinen sie keine Rolle mehr zu spielen. Die Leute, die sie tragen, holen sich die Zeitangabe von ihrer Sekretärin."
Zeit: "Da irrst du. Sie schauen sogar sehr oft auf ihre teure Uhr!"
Uhr: "Ja, aber sie gucken nicht richtig hin. Die können auf ihre Uhr gucken und anschlieflend jemanden fragen, wie viel Uhr es ist!"
Zeit: "Aber deswegen brauchst du doch nicht niedergeschlagen zu sein!"
Uhr: "Ich fühle mich völlig überflüssig. Ich langweile mich angesichts der Wiederholungen des immer Gleichen, die ich anzubieten habe, unendlich!"
Zeit: "Du hast doch viele, mit denen du dich unterhalten kannst!"
Uhr: "Da irrst du völlig. Frag` doch nur einmal eine der vielen Stunden, wie es ihr geht! Jede Stunde kennt nur eine Antwort: 'Nach sechzig Minuten bin ich weg!' überhaupt, alle Zeiteinheiten, mit denen ich zu tun habe, befinden sich ständig auf der Flucht. Ich kann mich nicht durchsetzen. Es gibt überhaupt keine Angriffsflächen. Sobald sich eine Stunde vollkommen entwickelt hat, löst sie sich auch in nichts auf! Alle Uhren zeigen ständig einzig und allein Schwund an. Unser Sekundenzeiger demonstriert das ja auch geradezu. Tick, tick, tick, weg, bevor er überhaupt eine Sekunde berührt hat."
Zeit: "Liebe Uhr, wenn du deinen Beruf so sehr hasst, dann solltest du ihn aufgeben!"
Uhr: "Und wer misst dann Zeit?"
Zeit: "Ihr braucht mich gar nicht zu messen!"
Uhr: "Du meinst wirklich, wir können alle stehen bleiben?"
Zeit: "Das werdet ihr nie schaffen. Klar, einige von euch können geschickt herunterfallen oder abhauen, indem sie sich klauen lassen. Die meisten Uhren werden bleiben müssen, um der Uhrzeit zur Verfügung zu stehen."
Uhr: "Aber die will ja von uns immer nur das eine: Kommen und gleich wieder gehen! Und dann fragen uns manche Uhrenbesitzer auch zu allem Überfluss, wo denn die Zeit geblieben sei. Was sollen wir da antworten? Wir wissen ja auch nicht, wohin die Zeit flieht!"
Zeit: "Laufe doch einfach mit! Als Uhr musst du Spitzensportlerin sein oder noch besser Marathonläuferin. Je gleichmäßiger du deine Schritte setzt, um so länger kannst du durchhalten. Also, bleibe nicht sitzen, um zu jammern, sondern laufe, um zu erfahren, wohin die Zeit entschwindet. Dann hörst du auf, dich zu langweilen, und die Gleichmäßigkeit deiner Bewegung wird für dich zum Abenteuer!"

13
Feb
2010

Die Zeit trifft einen Uhrmacher


Uhrmacher: "Zeit, ich bin wirklich froh, dir zu begegnen. Ich habe nämlich eine ganz wichtige Frage!"
Zeit: "Ich werde dir kaum helfen können. Ich bin für die Uhrzeit nicht zuständig."
Uhrmacher: "Ich zweifle immer mehr an der Uhrzeit!"
Zeit: "Aber du stellst doch Zeitmesser her!"
Uhrmacher: "Ja schon, aber ich messe eben nur künstliche Zeit!"
Zeit: "Das ist dein Beruf!"
Uhrmacher: "Ich weiß nicht. Gestern kam ein Kind in meine Werkstatt und fragte mich: 'Lieber Uhrmacher, kannst du mir eine Uhr machen, die richtig geht?' 'Aber du hast doch eine Armbanduhr!' erwiderte ich. 'Die stimmt aber nicht!' widersprach mir das Kind. Es erklärte mir, dass seine Armbanduhr ständig falsch ginge. Auf seiner Uhr würden die Stunden viel langsamer vergehen als auf den Uhren der Erwachsenen. Deren Uhren würden sehr viel schneller gehen. 'Das stimmt nicht!' erklärte ich, und ich fragte: 'Wenn es auf deiner Uhr 12 Uhr mittags ist, was zeigen dann die Uhren der Erwachsenen?' 'Auch 12 Uhr!' antwortete es. 'Na, siehst Du!' 'Nichts stimmt!' wehrte sich das Kind und fügte hinzu: 'Meine 12 ist eine ganz andere als die 12 der Erwachsenen!' Ich wunderte mich: 'Was unterscheidet denn deine 12 von der 12 der Erwachsenen?' Das Kind schaute mich erstaunt an: 'Aber das weißt du doch! Meine 12 ist ein Guckloch!' Ich: 'Was, ein Guckloch?' Das Kind: 'Ja, ein kleines Fenster, aus dem der Tag mich anguckt!' Ich: 'Und sagt er dir etwas?' Das Kind: 'Klar doch.' Das Kind zögerte und flüsterte mir dann ins Ohr: 'Weißte, das ist ein Geheimnis.'"
Die Zeit: "Und, kennst du das Geheimnis!?"
Uhrmacher: "Ja, das Kind kam nach einer Weile zurück und erklärte mir: 'Ich darf dir das Geheimnis mitteilen, wenn du mir dafür eine richtige Uhr machst!... ...Machst du?' 'Ich werde es versuchen!' antwortete ich. Das Kind: 'Also, durch die Fensterluke klettern kleine Schutzengel, steigen auf den Kirchturm und lassen die Glocken für mich läuten. Und wenn ich ganz fest lausche, dann kann ich schöne Bilder sehen. Weiß du, dann bin ich wieder bei meiner Oma, die für mich immer Ofenkuchen gebacken hat.... Und manchmal darf ich sie auch im Himmel sehen!... ...Also, schenkst du mir jetzt eine Uhr, die richtig geht?' Und ich versprach: 'Ich werde mich auf die Suche nach deiner Uhr machen, und ich bin ganz sicher: Ich werde sie entdecken!'"
Zeit: "So hast du doch alles verstanden!"

12
Feb
2010

Die Zeit betrachtet sich im Spiegel


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Der Spiegel der Zeit ist der Raum. Dort spiegelt sich die Zeit als Bewegung, Der Mensch erlebt die Zeit als gefühlte Erfahrung. Das Erleben des Augenblicks wiederholt sich niemals. Zeit kann nur im Jetzt gemessen werden. Weil alle Zukunft im Jetzt beginnt, existiert kein 'Zu früh' oder 'Zu spät'. Was nachher geschieht sagt vorher der Augenblick, der den nächsten erzeugt.

Es gibt eine Uhr, welche diesen momentanen Fluss sichtbar macht.

11
Feb
2010

Die Zeit trifft Berta


Seit Stunden ist Berta unterwegs. Sie kriecht zu ihrem Lieblingsplatz im Rasen vor dem Landeshaus. Berta hatte einer Landtagssitzung beigewohnt. Es ging um Zeitdiebstähle in den Ministerien. Eine freundliche Abgeordnete hatte Berta nach der Sitzung entdeckt und aufgehoben, um die kleine Schnecke draußen am Rand der Rasenfläche wieder abzusetzen.
Gerade will sie von einem frischen Kleeblättchen naschen, da wird sie von der Zeit freundlich begrüßt.
Zeit: "Hallo Berta!"
Berta: "Oh, gut, dass ich dich treffe! Ich brauche nämlich einen Rat von dir."
Zeit: "Worum geht es, Berta?"
Berta: "Ich überlege, ob ich mich als Sachbearbeiterin in einem der Ministerien bewerben soll."
Zeit: "Wie kommst du auf diese Idee?"
Berta: "Die Leute in den Ministerien sind sehr freundliche Menschen. Und vor allem, sie erledigen ihre Aufgaben und treffen ihre Entscheidungen so langsam, dass ich gut mithalten könnte!"
Zeit: "Liebste Berta, diese Leute arbeiten und entscheiden keineswegs im Schneckentempo. Das sieht nur so aus."
Berta: "Nein, nein, wenn zum Beispiel eine Akte von einer Abteilung zur anderen weitergegeben wird, dann geht das viel langsamer, als ich kriechen kann!"
Zeit: "Berta, du siehst nur den Aktenvorgang. Aber bevor sich eine Akte bewegt, bleibt sie erst einmal lange liegen. Und während sich die Akte ausruht, wird sie dicker. Sie nimmt viele gewichtige Papiere auf."
Berta: "Das ist doch wie bei mir. Ich ruhe mich auch oft aus, wenn ich genug Blätter gefressen habe!"
Zeit: "Berta, Verwaltungsleute fressen keine Blätter, sondern beschreiben sie mit groflem Eifer!"
Berta: "Das stimmt. Sie fressen die vollgeschriebenen Blätter nicht selbst, sondern sie haben Geräte dafür. Ich glaube, sie nennen so ein Gerät Reisswolf!"
Zeit: "Aber bevor sie diese Geräte Akten fressen lassen, muss der Vorgang erledigt sein."
Berta: "Welcher Vorgang?"
Zeit: "Das, was nach Aktenlage zu tun ist."
Berta: "Und wer tut das?"
Zeit: "Alle, die eine Akte lesen!"
Berta: "Aha, das kenne ich. Natürlich, ich arbeite auch erst, bevor ich Blätter fresse. Du hast recht, was die Leute arbeiten, während sie Akten lesen, und was sie tun, wenn sie diese gelesen haben, das kann ich nicht sehen. Aber ist das wichtiger als das, was eine Schnecke an Arbeit verrichtet?"
Zeit: "Nein!"

10
Feb
2010

Die Zeit trifft den Stress


Manchmal geschieht ein Treffen ungewollt. So versucht der Stress, der Zeit aus dem Wege zu gehen. Das gelingt nicht immer.
Zeit: "Hallo Stress! Gut, dass ich dich wieder einmal treffe. Du weichst mir ja ständig aus!"
Stress: "Du kennst den Grund!"
Zeit: "Ja, ich bin dir nicht gerade sympathisch!"
Stress: "Ich kann nun einmal mit dir nicht umgehen."
Zeit: "Ich habe dir genau so viel Dauer geschenkt wie allen meinen Kindern. Aber du nervst die Leute, indem du ihnen einredest, sie müssten in kürzester Zeit möglichst viel schaffen!"
Stress: "Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!... ...Das hast Du uns selbst gelehrt!"
Zeit: "Hast du da nicht etwas vergessen?"
Stress: "Ja, ja... ...Du meinst die Sache mit der Wichtigkeit... ...Ich halte nichts davon, die Aufgaben erst lange nach Wichtigkeit zu ordnen. Wir müssen ohnehin alles erledigen!"
Zeit: "Wer alles tun will, macht nichts richtig!"
Stress: "Liebe Zeit, das überzeugt mich nicht. Die Leute, mit denen ich zu tun habe, achten auf Tempo. 'Zeit ist Geld', sagen sie. Alles zu beschleunigen, das ist ihr Motto!" Zeit: "Du schadest ihrer Gesundheit, wenn du ihren Beschleunigungswahn unterstützt!"
Stress: "Das trifft nicht zu. Ganz im Gegenteil: In einer Beschleunigungsgesellschaft leben die Menschen sogar länger... ...Selbst Heilungsprozesse und Genesungen nach Operationen laufen sehr viel schneller ab als noch vor Jahren! Nein, die Menschen lieben die Hochgeschwindigkeit!"
Zeit: "Ich weiß... ...viele Menschen lieben dich, und sie sind stolz darauf, im Stress zu sein!"
"Liebste Mutter, ich muss mich beeilen!" verabschiedet sich der Stress und läuft der Zeit wieder einmal davon.

9
Feb
2010

Über die Zeit

Die Gedanken in unseren Köpfen sind recht eigenwillige kleine Wesen. Sie treiben jenseits unseres Bewusstseins ihr Unwesen. Von Zeit zu Zeit aber treffen sie sich in unserem Bewusstsein und reden miteinander.

Wolfgang F. Schmid

8
Feb
2010

Der Bruch, oder wie man in einer Freundschaft gerecht teilt!


Es war einmal ein großer brauner Bär, der singend durch die grünen Wälder streifte. An jenem Tag war er besonders guter Laune, da ihm die Sonne auf das Fell schien und ihn die Frühlingsluft umhüllte. Die Bienlein summten um ihn herum und es erschien alles sehr friedlich.

Doch plötzlich hörte er ein leises Wimmern aus der Ferne. "Na nu", sagte der Bär, "Hörte ich da nicht gerade einen weinenden Fuchs? - Ja, natürlich, es ist Professor Fuchs!" Schnell lief er dem Geräusch entgegen, um zu sehen, was passiert war. Da saß nun der schlaue Fuchs auf einem Stein und jammerte. Der Bär kannte den Fuchs, denn er war der einzige im ganzen Wald, der sich mit Mathematik beschäftigte und mit seiner Brille auf der Nase und seinen Büchern auf dem Rücken sehr intelligent aussah. "Aber Fuchs, was ist so Furchtbares geschehen, dass Du an einem so wunderbaren Tag wie heute weinst?" fragte der Bär verwundert, denn er wusste, dass der schlaue Fuchs immer eine intelligente Lösung wusste.

"Oh Bär", entgegnete der Fuchs wehleidig, "Ich wollte einkaufen gehen, und da bin ich so schlimm gestolpert, dass ich mir mein Bein verletzt habe. Jetzt kann ich nicht mehr laufen, und ich habe doch so einen großen Hunger!" "Ach", tröstete der Bär liebevoll, "wenn das so ist, dann sollst Du gleich wieder lachen können." und holte aus seinem Rucksack sein eingewickeltes Butterbrot heraus. Dieses Butterbrot teiltet er in zwei gleich große Stücke, so dass es gerecht aufgeteilt war. Die eine Hälfte gab er Professor Fuchs, die andere Hälfte aß er selbst. Der Fuchs sagte mit schmatzendem Mund: " Dank, lieber Bär! Es schmeckt sehr lecker. Weißt Du eigentlich, dass Du soeben mit Deinem Butterbrot Mathematik betrieben hast?!" Der Bär schaute verdutzt, aber hörte aufmerksam zu, denn er bekam nicht jeden Tag von einem schlauen Fuchs etwas Mathematisches erklärt. Professor Fuchs führte fort: "Das Butterbrot war ein Stück, dann hast Du es in der Mitte durchgebrochen, so dass Du zwei gleich große Hälften erhalten hast. Das war sehr gerecht. Also, zwei Hälften sind ein Ganzes. Nun esse ich ein 1/2 Stück Brot, und das ist ein Bruch. Genauer gesagt, ein halbes Bruchstück des Ganzen. Aber mathematisch ausgedrückt ist das ein Bruch, und zwar 1/2!"

Der Bär nickte eifrig und sagte: "Mmh, dann schmeckt ein Bruch 1/2 aber lecker!!!"

Sabrina Anders

7
Feb
2010

Die Fehler der Lernenden werden von Lehrenden gemacht

Informationen sind sprachlich übertragene Anweisungen zu handeln. Die Bestandteile einer Information sind:
- etwas, das sich sinnlich oder geistig klar wahrnehmen lässt (Sonnenblume oder eine Geschichte über sie),
- etwas, das sich sinnlich oder geistig sorgfältig betrachten lässt (Beschreiben der Sonnenblume oder Erfassen des Sinns einer Geschichte durch besinnliches Lesen),
- etwas, das sich sinnlich oder geistig genau beobachten lässt (Verhalten der Sonnenblume im Zusammenhang mit der Sonne oder Aufzeigen, wie sich eine Geschichte entwickelt),
- etwas, das sich sinnlich oder geistig durch Erfassen der wesentlichen Eigenschaften zu einer eindeutigen Beschreibung zusammenfassen lässt (Beschreibung der Sonnenblume in einem Bestimmungsbuch oder Erfassen des 'springenden Punktes' (Pointe einer Geschichte),
- Anweisung, das sinnlich oder geistig Erfasste auf einen vergleichbaren Fall übertragen (Bestimmung einer Trichterwinde oder Schreiben einer eigenen Geschichte).

"1/2, das ist ein Bruch." Wer diese Aussage spontan erklären kann, verfügt über deren Inhalt qualitativ als Information. "1/2 ist die Hälfte eines Ganzen!" Das ist keine Information, sondern ein 'weißer Schimmel' (Tautologie). Im Unterricht wird häufig mit Tautologien gearbeitet.

Wenn Lernende etwas nicht verstehen, haben es Lehrende ungenügend erklärt. Die Fehler der Lernenden sind immer Vermittlungsfehler der Lehrenden. Häufig wird auch etwas als falsch ausgelegt, das in Wahrheit nur auf einem Missverständnis beruht.

Jeannette Kemlein
Kristin Matthies
Sarah Marx

6
Feb
2010

Zwei Spechte


Eichenzweige bewegten sich in den Windböen. Aus dem Fichtennadelgehölz stieg ein Specht mit weit ausgebreiteten braungefiederten Flügeln in die Luft. Er überquerte den Pfad, steuerte eine Eiche an und ließ sich auf einen hoch oben wachsenden Zweig nieder. Auf dem weit südlich liegenden Eichenbaumgebiet gab es ein ähnliches Schauspiel. Ein anderer Specht suchte sich auch eine Eiche, um dann unter einem ihrer Äste den Nestbau zu beginnen. Doch vorerst wollte er noch einen Schwatz halten und begab sich deshalb auf den Boden, wo er auf verschiedene Insekten und auf zwei Maulwürfe traf. Er unterhielt sich erst kurz mit den Bienen über das Wetter und dann wendete er sich den Maulwürfen zu, die ihn über die neuesten Maulwurfsgänge unterrichteten. Nach diesem ausgeweiteten Gespräch begab sich der Specht wieder zurück auf seinen Ast. Unmotiviert begann er mit seinem Schnabel auf einen Teil der Eiche zu schlagen.

Währenddessen hatte der Specht im nördlichen Waldgebiet bereits den Grundriss seines Nestes und höhlte mit rhythmischem Schlagen das Innere des Nestes aus. Am späten Abend war seine Arbeit endlich beendet.

Der andere Specht auf der anderen Seite des Waldes hatte zu dieser Stunde gerade erst den Grundriss erarbeitet und mit dem Aushöhlen des Stammes begonnen. Er suchte sich einen Ruheplatz im Fichtenwäldchen, wo er auf den Specht aus dem nördlichen Stück des Waldes traf. Dieser erzählte ihm zufrieden, dass er an diesem Tag ein ganzes Nest gebaut hatte.

Am nächsten Morgen flogen die beiden Spechte wieder in ihre Reviere. Der Specht, der die Arbeit seines Artgenossen vom Vortag bewunderte, wollte an diesem Tag auch eine entsprechende Leistung erbringen. Deshalb machte er erst einmal einen kurzen Stopp bei den Bienen, um von ihnen zu lernen, wie er erträglicher arbeiten könnte. Die Bienen legten ihm folgende Auswertung vor. Sie hatten am Vortag errechnet, dass er in einer Minute, also in 60 Sekunden, 30 mal mit seinem Schnabel auf den Baum geschlagen hatte. Sie konnten aber auch die Schläge des Spechtes aus dem Norden des Waldes hören. Dabei zählten sie, dass dieser Specht in einer Minute 60 Schläge machte. Die Bienen errechneten nun, dass der Specht aus dem südlichen Teil des Waldes genau die Hälfte der Schläge pro Minute machte, wie der andere Specht. Deshalb gaben die Bienen dem südlichen Specht den Tipp, die Anzahl seiner Schläge zu erhöhen, damit er schneller mit seinem Nestbau fertig wird.

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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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