Unilogo

7
Dez
2013

Gedenken an

Nelson Mandela

6
Dez
2013

Ein Substantiv stellt sich vor

"Ich bin eine Wortart, die wohl am häufigsten vorkommt. Wir alle spielen in unserem neuronalen Netzwerk eine wichtige Rolle. Ich selbst bin wie viele andere sowohl als Subjekt als auch als Objekt tätig. Gewöhnlich sind wir in Sätzen unterwegs. Wir benutzen möglichst einfache Sätze, weil diese höhere Geschwindigkeiten erlauben.
Die Geschwindigkeit im neuronalen Netz hängt davon ab, wie schnell wir verstanden werden. Je größer ein Satz ist, desto langsamer können wir uns fortbewegen. Ganz schwierig wird es, wenn wir mit Anhängern bzw. Nebensätzen oder als Schachtelsätze unterwegs sind.

Man soll ja keine langen Sätze bilden, insbesondere keine Schachtelsätze, bei denen die einzelnen Satzteile ineinander verkeilt sind.
Schachtelsätze sind sogar schon solche Sätze, die nur einen Nebensatz enthalten, falls dieser Nebensatz in der Mitte steht: Zwischensatz heißt er dann.

Wie gesagt, mit einem einfachen Satz ist ein Substantiv im neuronalen Netz am schnellsten unterwegs. Es müssen ja nicht gleich Einwortsätze sein.

Leider ist der Fahrschulunterricht in Schulen gewöhnlich ziemlich schlecht, weil sich viele in Grammatik nicht auskennen. So können viele nicht einmal sagen bzw. erklären, was ein Substantiv eigentlich genau ist. In meinem Pass steht:"

Vorname: Substantiv
Nachname: Wortart
Geburtsort: Subjekt im neuronalen Netz
Beruf: Operator

5
Dez
2013

Kindheit eines Substantivs

Tatsächlich spielen Substantive im neuronalen Netz eine besondere Rolle. Sie befinden sich in leitender Position und nehmen in der neuronalen Hierarchie zu recht eine Spitzenposition ein. Ihre Ausbildung absolvieren sie in nächster Umgebung des neuronalen Netzes. Bevor sie jedoch mit dieser beginnen dürfen, müssen sie eine abgeschlossene Grundausbildung zu Hause abgeschlossen haben.

Während dieser Grundausbildung sind sie ganz allein auf sich angewiesen. Ohne Lehrende lernen sie allein durch Versuch und Irrtum. Ihre ersten Begegnungen im neuronalen Netz haben sie mit Grundbedürfnissen wie Durst, Hunger, Schutz und Berührung bzw. Zärtlichkeit. Ihre erste Erfahrung ist Ernährung. Ihr Hunger und Durst wird gestillt. Und besonders angenehm empfinden sie das Streicheln und auch die Geräusche der Nahrungsaufnahme. Substantive entstehen zunächst als Namen, welche diese Geräusche imitieren. Bleiben solche Annehmlichkeiten aus und wird das als unangenehm empfunden, dann entwickelt sich gleichsam natürlicherweise Schreien. Da sich wiederholt auf Schreien Bedürfnisbefriedigung einstellt, wird das Schreien als Mittel zum Zweck einer Bestellung solcher Befriedigung gelernt.

Schreien, das ist die erste Aktion, die das Baby lernt, genauer, dass mit dieser kräftigen Verlautbarung bestellt werden kann. Das Substantiv „Schrei“ wird aus dem substantivierenden Verb „schreien“ geboren, und zwar lange bevor es überhaupt als Wort erscheint. Man kann sagen, dass die erste Funktion eines Substantivs in Gestalt eines Verbs erscheint. Diese Erscheinungsform ist eine gleichsam angeborene lautliche Äußerung. Einer der ersten Lernschritte besteht im Begreifen der Wirksamkeit des Schreiens. Damit wird im Grunde die Bestellfunktion eines Wortes begriffen. Sehr viel später dann bemerkt das Kleinkind, dass das andere Lebewesen auch verlautbart und damit wohl auch etwas bei ihm bestellen möchte. Aber was will z.B. die Verlautbarung „Mama“ sagen? Da sich das ständig wiederholt, das Kleinkind aber noch nicht fragen kann, versucht es durch Imitation die Bedeutung von „Mama“ zu erfahren. Diese Imitation „Mama“ löst bei Mama Freude aus, ein Sinneseindruck, der auch beim Kind Freude und zugleich damit natürlicherweise Lachen auslöst. Weitere Erfahrungen mit „Mama“ zeigen, dass sich auch diese Verlautbarung, geschickt genug imitiert, zur Bestellung eignet.

ff

4
Dez
2013

Kunst

 

 

Kunst setzt Wahrheit ins Werk. Aber die Fantasie des Betrachters muss sie entdecken!

 

3
Dez
2013

Introspektion

Introspektion meint eigentlich das Betrachten, Beschreiben und Analysieren des eigenen Erlebens. Dieses nach innen gerichtete Schauen kann zur Selbsterkenntnis führen. Die Selbstwahrnehmung fördert die eigene Bewusstseinsbildung und verhilft zu Selbstbewusstsein.

In der Philosophie bedeutet Introspektion das Schauen des eigenen Denkens, das sich während des Bewusstwerdens sprachlich organisiert. Reflexion des Denkens geschieht immer zugleich auch als Reflexion der das Denken stiftenden Sprache

2
Dez
2013

Gewissen

Gewissen ist der Name für das Wissen aufgrund meiner Erfahrungen. Im Gegensatz zum Verstand ist das Wissen der Vernunft praktisch, also subjektiv wahr und nicht (nur) theoretisch, also allgemein richtig.
Die Gewissensbildung beruht auf Glauben.

Gewissen ist die Summe aller meiner Erfahrungen.

1
Dez
2013

Vernunft

Das Denken in Gefühlen ist das, was die Vernunft auszeichnet. Die Nachteile des Verstandes erkennend, haben die frühen philosophischen Denker des Abendlandes den Menschen nicht als verstandbegabtes, sondern als vernunftbegabtes Lebewesen bestimmt.

30
Nov
2013

Vorsicht vor bildlosen Wörtern

Wörter ohne Bilder sind gefühllos. Aber der Verstand braucht Gefühle, um gesund denken zu können. Der gesunde Verstand denkt in Bildern und nicht etwa in Begriffen wie der knöcherne Geist gewisser Philosophen es annimmt.

Das Denken in Gefühlen ist das, was die Vernunft auszeichnet. Die Nachteile des Verstandes erkennend, haben die frühen philosophischen Denker des Abendlandes den Menschen nicht als verstandbegabtes, sondern als vernunftbegabtes Lebewesen bestimmt. Sie konnten damals noch nicht erkennen, dass auch Tiere über Vernunft verfügen. Heutzutage erscheint also „Vernunft“ nicht mehr als das, was Mensch und Tier unterscheidet. Es bedarf dieser Unterscheidung auch gar nicht mehr.

Wie genau macht nun den Unterschied zwischen Vernunft und Verstand aus? Die Bilder der Vernunft stellen nur dar, was sich fühlen bzw. sinnlich konkret erfahren lässt. Die Bilder des Verstandes stellen dagegen nur dar, was sich allein geistig abstrakt wahrnehmen lässt.
Eine Zeitlang wurde dieser Unterschied sogar auf die Hirnhemisphären übertragen, indem der rechten Seite des Gehirns die Vernunft und der linken Seite der Verstand zugeordnet wurde.

Was für den Verstand die Logik, das ist für die Vernunft das Gewissen (korrigiert aufgrund des Kommentars zu heute).
Der Verstand entwickelt sich vor allem durch Bildung und Erziehung, die Vernunft aber entwickelt sich aufgrund von Bedürfnissen und Erfahrungen.
Vernunft und Verstand machen die beiden Kräfte der Seele aus, die uns nur allzu oft in ihrer Widersprüchlichkeit zu schaffen machen.

Die Vernunft rät „Mach `mal Pause!“, aber der Verstand widerspricht: “Ich muss fertig werden!“ Manchmal löst sich ein solcher Widerspruch durch die Stimme des Körpers auf.
Bei einem ausgeglichenen Menschen befinden sich Vernunft und Verstand im Gleichgewicht. Gelassenheit ist der Vorschein der Einheit von Vernunft und Verstand.

Summa:
K1 Was zeichnet die Vernunft aus?
K2 Was zeichnet den Verstand aus?
K3 Wann entsteht Gelassenheit?

29
Nov
2013

Gefühle oder Wörter denken

Gefühle denken in offenen Bildern, Wörter in abgeschlossenen Identifikationen.
Was ist der Unterschied? Entsteht eine Vorstellung durch ein gefühltes Bild, dann handelt es sich um eine affektive oder emotionale Situation. Beispiel einer gemalten affektiven Situation:
„Gespenstisch hebt zum Tagentfachen
Der Baum sich schwarz im Frühlicht ab.
Er scheint die Landschaft zu bewachen,
Sein Astwerk dient als Hirtenstab.“

(aus: Baum im Morgengrauen, Gedicht von Ingo Baumgartner)

Und ein Beispiel einer gedachten Situation:

„Als Baum wird im allgemeinen Sprachgebrauch eine holzige Pflanze verstanden, die aus einer Wurzel, einem daraus emporsteigenden, hochgewachsenen Stamm und einer belaubten Krone besteht“. (Quelle Wikipedia)

Im Gegensatz zum Gefühl kommt der Geist bzw. der Verstand ohne Bilder aus, weil er etwas benennt, indem er es abstrakt und nicht konkret beschreibt.

Die Sprache erlaubt dem Verstand das ‚Analysieren‘ der Gefühle, indem er während des Bewusstwerdens für Abstand vom Konkreten sorgt. Diese Rolle der Sprache versetzt ihn zugleich auch in die Lage, das Bewusstwerden zu regeln oder zu steuern.

Summa:

K1 Was bedeutet Wort im Gegensatz zum Bild?
K2: Was ist der Unterschied zwischen „Baum“ als Gefühl und „Baum“ als Ausdruck des Verstandes?
K3: Was ist die Rolle der Sprache?

28
Nov
2013

Was ist ein Gedanke?

Ein Gedanke ist eine Vorstellung bzw. ein inneres Bild. Ein einzelner Gedanke wird durch ein einzelnes Wort aktiviert.
Beispiel „Baum“. Was denken Sie jetzt? Das Bild, das Sie jetzt von Ihrem Baum vor sich sehen, ist Ihr Gedanke zu „Baum“.
Jedes Wort ist eine neuronale Adresse zu einer im Langzeitgedächtnis gespeicherten Erfahrung.
Sie denken, sobald Sie bei Ihrer Vorstellung von Baum verweilen. Vielleicht gibt es Ihren Baum wirklich oder er ist ein von Ihrer Fantasie ‚ausgemalter‘ Baum, weil sie das Wort „Baum“ an das Lied Ihrer Kindheit „Am Brunnen vor dem Tore“ erinnert. Für die Qualität eines Gedankens spielt es keine Rolle, ob es sich um eine tatsächliche Erfahrung oder um ein Fantasiegebilde handelt.
Es gibt eine besondere Tageszeit für Bilder der Fantasie, nämlich der Tagtraum und der Nachttraum. Träume sind jene Zeiten, in welchen das Gehirn von sich aus mit Bildern Ihrer Bedürfnisse oder Erfahrungen spielt. Ein Künstler oder ein Philosoph ist wie jeder schöpferisch arbeitende Mensch auf diese neuronalen Spiele seines Gehirns angewiesen. Wenn jemand sagt, dass ihm nichts einfällt, dann befindet sich sein Gehirn gerade nicht in Spiellaune.
Summa:
K1 Was ist ein Gedanke?
K2 Was ist ein Wort?
K3 Was ist ein Traum?

27
Nov
2013

Jeder Mensch denkt so natürlich wie er atmet.


Introspektion bedeutet Selbstbeobachtung und bezeichnet die Betrachtung, Beobachtung, Beschreibung und Analyse des eigenen Erlebens und Verhaltens. Hier geht es vor allem um das Beobachten eigenen Denkens.
Hierzu ein einfaches Beispiel. Stellen Sie sich ein Quadrat vor! Sobald Sie dieses Bild vor Augen haben, denken Sie auch, denn das sich „Etwas-Bestimmtes-klar-Vorstellen“ ist die einfachste Form zu denken. Um aber dieses Vorstellen beobachten zu können, bedarf es einer Frage.
Erfahren Sie das an sich selbst, wenn ich Sie jetzt frage „Welche Farbe hat Ihr Quadrat?“.
Jetzt sind Sie vielleicht überrascht, dass Ihr Quadrat eventuell gar keine Farbe hat. Sie können jetzt entweder darüber nachdenken, warum Ihr Quadrat keine Farbe hat oder darüber, warum Sie gerade Ihre Farbe gewählt haben.
Während der Zeit, in der Sie dieser Frage nachgehen, beobachten Sie sich selbst.
Fragen sind das beste Mittel zum Zweck der Introspektion (Selbstbeobachtung).
Wenn Sie meinen, dass Sie bereits über gute Erfahrungen im Denken verfügen, dann wage ich Ihnen die Frage zu stellen:
„Warum ist das Fragen wichtig, um Selbstbeobachtung in Gang zu setzen?“
Antwort: „Übersetzt man das Wort “Frage“ in die entsprechende neuronale Vokabel, dann bedeutet das “eine neuronale Suchstrategie aktivieren“ oder Perspektive bzw. Aspekt des Bewusstwerdens“ (Kategorie).
Summa: Das größte Problem des denkenden Menschen ist sein Gedächtnis. Überprüfen Sie bitte deshalb zur Kontrolle, ob sie folgende Fragen beantworten können:
K1: Was bedeutet Denken?
K2: Wann denke ich?
K3: Was bedeutet „Frage“?

26
Nov
2013

Das Subjekt begegnet seinem Objekt

Wenn ein Substantiv sich selbst reflektieren will, dann braucht es einen Satz, in dem es entweder als Subjekt und Objekt vorkommt oder durch Umkehrung des Satzes in die Rolle der Funktion eines Satzteils wechselt.

Subjekt und Objekt: Tier tötet Tier. Philosoph kritisiert Philosoph. Feuer entfacht Feuer.

Subjekt oder Objekt: Holzfäller schlägt Baum. —> Baum erschlägt Holzfäller., Kind imitiert Erwachsenen. —> Erwachsener imitiert Kind. Sender machen Programme,—> Programme machen Sender.

Die Selbstbegegnung eines Substantivs kommt einer mikrostrukturellen Selbst-Beobachtung gleich. Das Substantiv muss sich ziemlich gut kennen, um sich als Subjekt zugleich als Objekt erkennen können. Es bedarf also hinreichender neuronaler Erfahrung. Als Subjekt wird ein Substantiv zum neuronalen Operator. Als solcher muss es mit genügend Möglichkeiten zu operieren vertraut sein. Zudem braucht es einen guten „Blick“ für alle in Frage kommenden Substantive. Substantive, die vom Fach sind, werden sich in der Regel nach Substantiven des gleichen Fachs umsehen. So bleibt das Substantiv „Quadrat“ dort, wo es zu Hause ist, nämlich in der Geometrie und wird sich allenfalls nach einem Substantiv umsehen, das zu ihm passt, z. B. „Würfel“, denn dessen Oberfläche bilden sechs Quadrate. Das Substantiv „Quadrat“ gehört zu jenen Substantiven, die unter Einbildung leiden, denn die Bilder, die sie repräsentieren, existieren allein im Denken wirklich. Es gibt nämlich keine sinnlich vernehmbaren Quadrate.

Hat das Subjekt ein Objekt gefunden, dann braucht es noch ein geeignetes Verb, durch das sich die beiden verbinden. Quadrate formen einen Würfel, sobald sie sich zu je sechs zu je einer Oberfläche zusammenfügen. Sobald ein Satz besteht, kann jeder seiner Teile eine Verbindung zu anderen Wörtern herstellen. Auf diese Weise kann ein Wort zum Initiator eines Textes werden.

25
Nov
2013

Erziehung eines Substantivs

Die vorgeburtliche neuronale Organisation des Gehirns beruht auf natürlicher Veranlagung der neuronalen Struktur. Dank der natürlichen Fähigkeit der Selbstorganisation vermag das Gehirn sprachlich effektive Verhaltensmuster zu entwickeln.

Geburt bedeutet dann die radikale Reorganisation dieser Struktur, die sich nach und nach aufgrund äußerer Einflüsse durch die Umgebung modifiziert. Eines der ersten durch Lernen erworbenen Grundmuster lässt sich durch die Funktion Verhalten = Reaktion auf einen äußeren (Reiz) und/oder internen (Impuls) als Aktion bestimmen.

An der Verlautbarung einer solchen Reaktion durch Schreien, muss die Bezugsperson intuitiv den Grund dafür erschließen. Spracherwerb ermöglicht nach und nach die Konkretisierung der Verlautbarungen.

Die neuronale Grundstruktur bildet dann auch die Grundstruktur eines einfachen Satzes, wobei das Subjekt den Verhaltensregler, das Prädikat die Verhaltensregelung und das Objekt den Grund des Verhaltens nennt.

„OP —> OD = OT“, z.B. „Bauer“ —> „Frau“ = „suchen“.
„OP(Subjekt) —> OD(Objekt) = OT(Prädikat)“

Das Bilden von Sätzen ermöglicht das Fassen von Gedanken, die einfache Bilder vor allem sensitiv reflektieren. So wird "Die Mutter wechselt die Windeln." nicht einfach abgespeichert, sondern zugleich auch gefühlsmäßig vermerkt.

Als Kunst neuronale Verbindungen zu ordnen ist die Neurologik gleichsam angeboren. So wird durch die Duplizität von Zu- und Einordnung Vergleichen ermöglicht, durch die Duplizität von Vor- und Nachordnung das Algorithmieren, durch die Duplizität von Über- und Unterordnung das Hierarchisieren und durch die Duplizität von An- und Beiordnung das Systematisieren und Strukturieren.

In diesem neurologischen Geschenk der Natur liegt der zureichende Grund für jenes innere Gespür Platons, welches dieser Philosoph "idein" nennt und dem er vertraut, wenn er von Wiedererinnern spricht. In diesem Licht der Intuition erkennt Platon den geheimen Weg der Philosophie zur Wahrheit. Diese Quelle ist für ihn zugleich die Bedingung der Möglichkeit aller Bildung und schöpferischer Erziehung. Das ist auch der wesentliche Grund, warum wir bei der Organisation unseres Lernens auf die Vernunft unserer Natur vertrauen. Sie ist die wahre Leiterin unseres Lernzentrums.

Sie lehrt das Wort auch als bestimmte Wortart zu fungieren und Funktionen zu übernehmen wie das Substantiv die Funktion eines Subjekts oder Objekts oder das Verb die Funktion eines Prädikats.

24
Nov
2013

Wie Substantive Kontakt halten

Unabhängig von ihrer Gruppenzugehörigkeit zeigt sich in einem Text die Kontaktfreudigkeit eines Substantivs durch seine unmittelbaren oder mittelbaren Wiederholungen z.B. zu Synonyma bzw. zu Wörtern gleicher Bedeutung. Je mehr Sätze zwischen solchen Wiederholungen liegen, um so kontaktärmer sind Substantive.

Wird der Abstand gar zu groß, dann verlieren sich Kontakte und Beziehungen geraten in Vergessenheit. Und je mehr Kontakte ein Substantiv pflegt, um so mehr gewinnt es in einem neuronalen Netz an Bedeutung. Allerdings sollte das nicht dazu führen, dass die meisten Gedanken nur noch um ein Wort kreisen.

Das Wort „Substantiv“ genießt zur Zeit in diesem Text seine hervorgehobene Bedeutung. Wann einmal kann ein Substantiv schon so viel von sich erzählen? Dabei erzählt es bislang noch nichts über seine Erziehung oder über seine bevorzugte Berufswahl.
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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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