Unilogo

29
Mrz
2014

Wir denken uns nichts dabei

Wir können nicht nicht denken. Unaufhörlich gehen uns Gedanken durch den Kopf. Das fällt uns erst dann auf, wenn wir versuchen, sie loszuwerden. Wir bemühen uns, das, was uns gedanklich beschäftigt loszuwerden, aber es gelingt uns nicht.

In solchen Situationen bemerken wir erstaunt, dass nicht wir unsere Gedanken, sondern unsere Gedanken uns steuern.

Gedanken sind gefühlte Bilder, die uns zeigen, was zu tun ist. Gedanken bilden sich aus körperlichen, seelischen und geistigen Gründen. Aber höchst selten versuchen wir, dies zu ergründen.

Das liegt vor allem daran, dass wir uns kaum dazu veranlasst sehen. Solange alles so geschieht, wie wir es uns vorstellen, befassen wir uns nicht mit unserem Denken. Wir denken uns nichts dabei.


Kleine Fluchten des Alltags entfremden dem Menschen wesentliche Vorhaben. Ein Ja zu sich selbst wird verneint. Wesentliche Einstellungen verstellen sich und das Innere verliert sich in Äußerlichkeiten. Ironischerweise wird das „Outfit“ (out fit) genannt.

Modische Inszenierungen eines künstlichen Selbst kaschieren den Ich-Betrug. „Selbst“ wird zu einer Maske des Ichs.

28
Mrz
2014

Entfremdung

Zuerst entfremdet Religion den Menschen, dann die Philosophie und schließlich die Technik.

Religion verführt in eine übersinnliche Welt, die Metaphysik in eine unsinnliche und die Technik in eine virtuelle Welt.

Diese Verführungen stellen Möglichkeiten der Ausflucht dar. Statt sich eigenen Problemen zu stellen, werden Lösungsmöglichkeiten an andere Zuständigkeiten ausgelagert. Solche Fluchten sind gewöhnlich Winkelzüge einer trägen Seele.

Die Geschichte des Menschen zeigt sich als Geschehen der Selbstentfremdung. Indem der Mensch religiöses Denken für sich entdeckt, löst er seine ursprünglich authentische Beziehung zum Leben auf. Der Mythos beschreibt den Beginn dieser Selbstauflösung als Vertreibung aus dem Paradies.

27
Mrz
2014

Preis des Bewusstseins

Bewusstsein entsteht durch einen Bruch des Bewusstwerdens, und Wahrnehmen wird durch das dadurch erzeugte Bewusstsein beidseitig gefiltert und verzögert. (Bewusstsein = außen/innen)

Die Filterung von Außenreizen (Aufmerksamkeit) erfolgt unter einer bestimmten Perspektive, und die Filterung von Innenreizen (Konzentration) geschieht unter einem bestimmten Aspekt. (Reflexion = Perspektive/Aspekt)

Durch Bewusstseinsbildung wird unmittelbares Wahrnehmen verhindert, da es durch Vorstellungen von Sinneseindrücken getrennt wird; Erfahrungen fließen in Wahrnehmungen mit ein.

26
Mrz
2014

Anamnese ametropischen Denkens

Ametropisches oder unscharfes Denken fällt besonders durch den Gebrauch vage bestimmter oder gar unbestimmter Begriffe auf.


Einer der führenden und zugleich meist verwendeten unter vagen Begriffen ist der Begriff der Bildung.

Bittet man jemanden, den Begriff der Bildung klar zu bestimmen, dann misslingt das, nicht zuletzt deshalb, weil auch eine klare Bestimmung des Begriffs als solchen fehlt.

Ein Begriff ist eine Handlungsvorgabe. Zu seiner inhaltlichen Bestimmung gehört als eine klare Vorstellung, 1. was getan werden soll und 2. wie es durchzuführen ist.

Die Formel (a*h)/2 gibt als geometrischer Begriff eindeutig an, wie die Fläche eines Dreiecks zu berechnen ist, vorausgesetzt, man weiß, dass die Variablen „a“ die Seitenlänge und „h“ die Höhe, die auf a senkrecht steht, bedeuten.

Der Begriff „Bildung“ gibt als philosophischer Begriff eindeutig an, wie sich Denken als Bilderleben vollzieht, vorausgesetzt, man weiß um die Doppeldeutigkeit von Bilderleben als „Bilder-Leben“ der fantasievollen Vernunft und als „Bild-Erleben“ als Begriff des Verstandes.

Aber nicht nur der Gebrauch vager Begriffe oder Begriffshülsen fällt bei Ametropie auf, sondern auch das Abfassen sprunghafter Sätze. Sprunghaften Sätzen fehlt die Bindung durch ein gleiches Wort.

25
Mrz
2014

Nahrung fürs Gehirn

Neben Nährstoffen als physische Nahrung ist Information als psychische Nahrung für das Gehirn ebenso wichtig.

Information, das ist das Ergebnis einer entschlüsselten Nachricht.
Nachricht, das ist ein sprachlich verschlüsseltes Bildgeschehen. Durch das Entschlüsseln wird das verschlüsselt übertragene Bildgeschehen reproduziert und individuell nachvollzogen.

Eine neuronal nützliche Nachricht wirkt gleichsam wie der Titel eines „Kopfkinos“, also eines lebendig nachvollziehbaren Ereignisses.

Worte oder Begriffe, die keine Bilder bzw. lebendigen Vorstellungen erzeugen, sind leer und können deshalb nicht wirklich verstanden werden.



Unschärfen des Unterrichtens irritieren zunächst die neuronale Organisation des Gehirns, und zwingen dieses dann umzuschalten. Unterrichtliche Vorgaben, die nicht zu verstehen sind, werden nicht verarbeitet, sondern lediglich abgerufen. Mathematik ist das für unterrichtliche Mängel bevorzugte Fach. Die meisten mathematischen Begriffe werden als bloße Begriffshülsen gespeichert.

24
Mrz
2014

Information als Rohstoff

'Information' ist das, was für uns an einer Nachricht neu ist. Man kann auch sagen: "Je überraschender eine Nachricht für uns ist, desto mehr Information enthält sie für uns.“


Informationshaltige Nachrichten machen uns neugierig. Ein Medium wird um so besser angenommen, je mehr Informationen es vermittelt. Schlagzeilen sind Neugierigmacher. Sie wollen Interessierte für eine Auseinandersetzung mit dem, was sie ankündigen, gewinnen.

Alle Medien leben von Nachrichten, die möglichst viel Informationen enthalten. Nachrichtenagenturen messen das, was sie an Nachrichten verbreiten, an deren Informationsgehalt.

Nun könnte man annehmen, dass die Rede von der Informationsgesellschaft mit dem enormen Nachrichtenumsatz heutzutage zu tun hat. Aber die Annahme, dass eine Informationsgesellschaft um so besser zu existieren vermag, je mehr Nachrichten sie umzusetzen in der Lage ist, trifft keineswegs zu.

Nachrichtenumsätze, Datenverarbeitung und -übertragungen funktionieren nämlich erst dann und nur dann, wenn sich in einer Informationsgesellschaft so viel tut, dass sie auch selbst eigene Nachrichten und Daten erzeugen kann. Die Informationsgesellschaft darf Nachrichten und Daten nicht nur importieren; sie muss sie auch exportieren.

Nachrichten vermitteln nicht nur Informationen, sondern Informationen erzeugen auch wieder Nachrichten Ein Journalist erhält eine Nachricht über ein Ereignis. Er gewinnt daraus wieder neue Nachrichten, indem er sich informiert, recherchiert, auswertet und Bericht erstattet.

Nachrichtenmagazine leben vor allem davon, dass sie nachrichtenträchtige und informationshaltige Ereignisse selbst aufspüren bzw. entdecken. Eine Informationsgesellschaft ist so gesund wie die Qualität ihrer Journalisten und Journalistinnen.

'Information' ist ein Naturprodukt. Der menschliche Geist erzeugt diesen Rohstoff, indem er nach den Regeln der Natur und mit Hilfe seiner Sprache aus Gedanken neue Ideen schafft. Im Gegensatz zur Industriegesellschaft, die auf bereits vorhandene Rohstoffe zurückgreift, muss die Informationsgesellschaft ihren Rohstoff aus ihren geistigen Ressourcen allererst gewinnen. Und im Gegensatz zur Industriegesellschaft entzieht sich das Rohmaterial für die Produkte der Informationsgesellschaft einer unmittelbaren sinnlichen Wahrnehmung. Das Gedankengut lässt sich nicht so leicht ausmachen und kontrollieren wie der Wasserhaushalt oder das Vorkommen von Brennstoffen.

Im einfachsten Fall ist Information eine Mitteilung, die unser Verhalten und damit unser Verhältnis zur Welt positiv oder negativ beeinflussen kann.

Diese Information wird in der Regel durch Beschreibung und/oder Analyse eines Ereignisses gewonnen und als Nachricht verbreitet. Im günstigen Fall ist Information eine sprachlich gefasste Idee, die sich wissenschaftlich und wirtschaftlich nutzen lässt, um Modelle und Strategien zur Verbesserung oder gar Abwendung einer wirtschaftlichen Lage bzw. gesellschaftlichen Situation zu entwerfen. Eine Informationsgesellschaft ist vor allem von zukunftsgerichteten Handlungsentwürfen abhängig.

Aufgabe der Medien ist es, für die schnelle Übertragung von Informationen zu sorgen. Jede Informationsgesellschaft ist neben ihren geistigen Ressourcen nur so gut wie die Medien, die darüber Bericht erstatten. Die Medienlandschaft in Deutschland zeichnet sich zwar durch ausgezeichnete Magazine, Zeitungen, Verlage, Rundfunk und Fernsehanstalten aus, aber die geistigen Energien, die zur Informationsgewinnung notwendig sind, scheinen nicht im ausreichenden Maße verfügbar zu sein. Hohe Arbeitslosigkeit ist dann die Spätfolge fehlender geistiger Ressourcen. Stark vereinfacht gesagt geht uns die Arbeit aus, weil uns nichts mehr eingefallen ist.

Einfallslose Bildungs- und Schulpolitik führten zu einem Bildungsnotstand, durch den notwendige Innovationen unmöglich gemacht wurden. In einer Ausgabe des Nachrichtenmagazins Focus heißt es: „Der Countdown läuft. Viel Zeit bleibt Politik, Unternehmen und Gewerkschaften nicht mehr, dringende Reformen zu beschließen. Jeder Tag Verzögerung verschlechtert unsere Chancen auf dem Weltmarkt. Das Ziel: Millionen neue Arbeitsplätze.“ Liest man aber die "Checkliste: Was zu ändern ist", dann stellt sich heraus, dass nur an den Symptomen operiert wird und die eigentliche Ursache unerkannt bleibt.

Die Krankheitsgeschichte ist eine Erziehungs- und Bildungsgeschichte. Die durchgängige Störung unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystems geht auf eine Vergeudung des Rohstoffes 'Information' zurück. Das lässt sich auch politisch ausdrücken: "Was sich an Erziehung und Bildung falsch machen lässt, das ist auch falsch gemacht worden." Das lässt sich leicht nachvollziehen, sobald man sich die Zeit nimmt, sich einmal mit der Frage zu beschäftigen, wie der Rohstoff 'Information' eigentlich wächst.

Als Naturprodukt ist 'Information' ein höchst sensibler Rohstoff. Damit er wachsen kann, bedarf es zunächst sorgfältiger Sprachpflege, weil sich nun einmal gute Gedanken nur in einer klaren Sprache zum Ausdruck bringen können. Hochschulen und Wirtschaft aber führen Klage über mangelnde Beherrschung von Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Sprachstil.

Durch Spracherwerb aber wird im menschlichen Gehirn die Gedankenlogistik ausgeprägt. Das beginnt bereits mit den ersten Verlautbarungen von Geburt an.

Die Gedankenlogistik erprobt sich zuerst an Sinneseindrücken, die sich dann mittels Wahrnehmung zu ersten Bildern gestalten. Je reichhaltiger die Sinneseindrücke sind, um so nachhaltiger wirken sie auf das Spielen mit Bildern (Fantasie). Das Kind erzeugt anfänglich Informationen durch die Art und Weise, wie es spielt. Umgekehrt ist das Spielzeug für das Kind das erste Medium. Durch seine Machart vermittelt es ihm Information darüber, was möglich ist und was nicht. Je natürlicher und je weniger festgelegt das Spielzeug ist, um so besser eignet es sich zum Ausprobieren. Holzspielzeug bleibt hier immer noch konkurrenzlos. Ein Kind, das sich mit seinem Holzbaukasten seine eigene Welt baut, ist auf Intelligenz (Fähigkeit zu ordnen) und Fantasie (Fähigkeit zu gestalten) angewiesen. Mit der Zeit wachsen die Ansprüche und zu den Holzbauklötzchen gesellen sich erst Legobausteine und dann die ersten Experimentierkästen technischer oder naturwissenschaftlicher Art.

Aber die Natur ist immer noch die beste Lehrmeisterin. Wann immer das Wetter es zulässt, fördern Naturerkundungen Intelligenz und Fantasie, indem sie beide Kräfte zu Entdeckungen herausfordern. Es ist fast müßig zu sagen, dass Jungen und Mädchen ihre Spielwelten gern austauschen, wenn sie von Erwachsenen nicht in irgendwelche Rollen gedrängt werden. Das Erzählen oder Vorlesen von Geschichten ergänzt die kindliche Erfahrungswelt, und Brett-, Ball-, Versteck-, Rate- und Strategiespiele ermöglichen ihm zu zeigen, was es alles kann.

In der Grundschule werden die Fähigkeiten des Kindes systematisch weiterentwickelt. Neben dem Erwerb des Schreibens, Lesens und Rechnens werden vor allem Beobachtungsgabe und die Fähigkeit, Beobachtetes zu begreifen, gefördert. Das Spiel wird in Lernen überführt, ohne dass aus Spaß Ernst werden muss. Intelligenz und Fantasie fordern die Begabung des Kindes heraus, das ist die Fähigkeit, sich handwerklich oder künstlerisch zum Ausdruck zu bringen. Der Wert allen Tuns liegt für das Kind in der Erfahrung von Welt. Natürliche Neugier bewegt es zu solcher Erkundung. Das Kind will entdecken und sich orientieren können. Leistung ergibt sich aus diesem natürlichen Antrieb heraus. Was in den ersten Schuljahren grundgelegt worden ist, prägt sich dann im Verlauf der weiteren Schulzeit als Persönlichkeitsbildung aus.

Intelligenz, Fantasie, Begabung, Werte und Leistungsbewusstsein, Neugier – das sind die Nährstoffe, die der Rohstoff 'Information' braucht, um wachsen zu können. Um diese Nährstoffe optimal binden zu können, bedarf es hilfreicher Orientierung und helfender Ordnung. Auch die jüngste Techno- und Rockband weiß, dass ohne Disziplin nichts 'abgeht'. Wer Kinder frühzeitig selbst unterrichten lässt, indem er jene Unterrichtsinhalte delegiert, welche sich Kinder selbst anzueignen in der Lage sind, kann beobachten, dass sie alles das nicht mögen, was ihnen Erwachsene durch ihre gutgemeinten Reformen unterstellen. Kinder haben ein natürliches Gespür für das Lernen.

Kinderunterricht ist aus gutem (neurologischen) Grund 'altmodisch'. Kinder lieben klare Verhältnisse. Sie wollen, dass Unterricht ordentlich abläuft, wohl wissend, dass Lernen kein Spiel ist und trotzdem Spaß macht, wenn man es zügig und vor allem erfolgreich hinter sich bringt. Kinder wünschen sich Noten und keine Formulierungen von Erwachsenen in Berichtszeugnissen, die sie nicht verstehen.

Kinder brauchen ihre Lehrerin und ihren Lehrer als Bezugsperson. Sie schauen nicht aufs Alter, sondern achten deren Persönlichkeit.

Kinder lieben Herausforderungen. Wer Kinder fördern will, muss deren Intelligenz, Begabung und Fantasie fordern. Weniger Lehrstoff, um gründlicher lernen zu können. "Weniger ist hier wirklich mehr!"

Kinder wollen selbständig sein. Sie brauchen Materialien, die sie in die Lage versetzen, selbst etwas herauszufinden. Sie wollen, dass man ihnen hilft, damit sie sich selbst helfen können.

Kinder wollen helfen. Sie sitzen nicht gern im Unterricht gelangweilt herum, sondern helfen gern den anderen, wenn man sie nur lässt.

Das tut allen Reformern weh, die sich das Management und Infotainment von Erwachsenen in die Schule wünschen. Natürlich übernehmen Kinder das und machen auch alles mit, weil sie eben noch nicht zum Ausdruck bringen können, dass alles seine Zeit hat. Alles in der Natur entwickelt sich geschlossen, um alle Kräfte auf das Wachstum konzentrieren zu können; erst dann kann es sich öffnen. Offener Unterricht ist zwar erwachsenenfreundlich, aber eben natürlicherweise kinderfeindlich.

Und die so genannten Medienkids? Noch niemals zuvor sind Kinder so mit Bildern überflutet worden wie heute. Der massive multimediale Einfluss elektronischer Medien (Fernsehen, Video, Computerspiele) erfasst das kindliche Bewusstsein, indem er das Gehirn mit überstarken Sinnesreizen total beansprucht. Kinder sind diesem Einfluss völlig ausgeliefert, weil sie nicht gelernt haben, sich dagegen zu wehren.

In der Folge werden sie von den multimedialen Reizen abhängig und mediensüchtig. Die Bilderflut, die das Bewusstsein des Kindes überströmt, desensibilisiert die Fantasie, die nicht mehr mit ihren eigenen Bildern und Träumen konkurrieren kann; sie mindert die Intelligenz, die alle diese kurzbelichteten Bilder nicht mehr zu ordnen und auszuwerten vermag; und sie setzt schließlich das Konzentrationsvermögen herab, weil die Bilder so schnell aufeinander folgen, dass das Gehirn sie angesichts solcher Hochgeschwindigkeit nur noch unvollständig verarbeiten kann. Zwar wird das Gehirn des Medienkindes durch das Signalgewitter der multimedialen Elektronik dazu trainiert, mehrere Vorgänge zugleich zu erledigen, aber eben auf Kosten des Verarbeitungsniveaus.

Für die Medienkids und die vielen Kinder aus gestörten und zerstörten Familien wird doch gerade nach anderen Formen des Unterrichtens gesucht. Es ist nicht sehr schlau, Kindern, die nahezu jeglichen Halt verloren haben, die Sinngebung und Orientierung zu verweigern, indem man sie selbst ständig machen statt sie selbständig werden lässt. Reformen wären gut beraten, wenn sie sich weniger politisch und mehr an naturwissenschaftlichen Befunden orientieren würden. Wer Schule zum Kleinunternehmen umfunktionieren will, vergisst, dass es nichts mehr zu unternehmen gibt, weil die Ideen dazu ausbleiben werden. Reformierung stellt sich dann als Deformierung heraus.

Aus kybernetischer Sicht wird sich Bildungspolitik selbst regulieren. Wenn uns schon nicht die zunehmend beschleunigte Arbeitslosigkeit zwingt, den Zusammenhang zur Bildungslosigkeit unserer Zeit herzustellen, wenn uns auch ausbleibende Innovationen nicht schrecken, dann wird uns spätestens jene Wende zur Vernunft bringen, welche unser Land von einem Land, das entwickelt, in ein Entwicklungsland für die USA verkehrt. Bildungspolitik hat die Formel für diese Kehre schon längst gefunden "Mehr Quantität und weniger Qualität in Forschung und Lehre!" Auf Schule übertragen bedeutet dieses Motto: "Größere Lerngruppen, weniger Lehrer und Lehrerinnen!"

Wer an der Bildung spart, spart sich arm. In einer Informationsgesellschaft zeigt sich dieser Vorgang analog zu jeder Verwüstung: Ideen bleiben aus, der Rohstoff 'Information' verkümmert, Information wird importiert, bis dieser Import unbezahlbar wird, die Informationsgesellschaft wandelt sich zur Delegationsgesellschaft für andere Informationsnationen. Friedrich Nietzsche hat ein Gedicht über die Zukunft unserer Bildungsanstalten geschrieben. Es trägt den Titel: "Die Wüste wächst. Weh dem, der Wüsten birgt!" Aus kybernetischer Sicht wird sich die Bildungswüste so lange ausbreiten, bis Schule wieder Schule machen kann. Und als Volk der Dichter und Denker werden wir Deutschen keineswegs zugrunde gehen, sondern aus Not wieder zur Vernunft kommen. Das wird Schule machen!

23
Mrz
2014

Nietzsches Beschreibung anerzogener Ametropie

„Wir sind ohne Bildung, noch mehr, wir sind zum Leben, zum richtigen und einfachen Sehen und Hören, zum glücklichen Ergreifen des Nächsten und Natürlichen verdorben und haben bis jetzt noch nicht einmal das Fundament einer Kultur, weil wir selbst davon nicht überzeugt sind, ein wahrhaftiges Leben in uns zu haben. Zerbröckelt und auseinander gefallen, im Ganzen in ein Inneres und Äußeres, halb mechanisch zerlegt, mit Begriffen wie mit Drachenzähnen übersät, Begriffs-Drachen erzeugend, dazu an der Krankheit der Worte leidend und ohne Vertrauen zu jeder eigenen Empfindung, die noch nicht mit Worten abgestempelt ist : als eine solche unlebendige und doch unheimlich regsame Begriffs- und Wortfabrik habe ich vielleicht noch das Recht zu sagen cogito ergo sum, nicht aber vivo, ergo cogito. Das leere "Sein", nicht das volle und grüne "Leben" ist mir gewährleistet, meine ursprüngliche Empfindung verbürgt mir nur, daß ich ein denkendes, nicht daß ich ein lebendiges Wesen, daß ich kein animal, sondern höchsten ein cogital bin. Schenkt mir erst Leben, dann will ich euch auch eine Kultur daraus schaffen!"


(Auszug aus Basler Vorträgen „Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten)

22
Mrz
2014

Fallbeispiel einer Infektion von Ametropie

In der Grundschule werden ametropische Infektionen demonstriert. Voraussetzung für diese Infektion ist das Vertrauen der Kinder in ihre Lehrerin.


Eines Tages erhalten sie in einer Unterrichtsstunde die Aufgabe, die von der Lehrerin eigens mitgebrachten Holzwürfel abzuzeichnen.


Als die Lehrerin aber kontrollierend durch die Reihen geht, muss sie feststellen, dass die Zeichnungen ihrer Kinder ganz und gar nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Die zeichnerischen Ergebnisse gleichen eher Kartoffeln als Würfeln.


Die Lehrerin geht kopfschüttelnd an die Tafel und zeichnet exakt die geometrische Figur eines Würfels. Sie kommentiert streng: „So sieht ein richtiger Würfel aus!“ „Ihr aber habt Kartoffeln gezeichnet!“


Die Lehrerin weiß nicht, das Neunjährige einen Würfel natürlicherweise perspektivisch richtig zeichnen. Ihre Würfel sehen deshalb wie Kartoffeln aus.


Im Unterricht aber erfahren sie, dass sie sich nicht auf ihre Sinne verlassen können. Es gilt nicht das als richtig, was sie sehen, sondern allein das, was im Unterricht gesagt wird. So beginnen sie, nicht mehr genau hinzuschauen, sondern zu projizieren.

21
Mrz
2014

Anerzogene Ametropie (Fehlsichtigkeit)

Die vom Hirnvirus infizierte Wahrnehmung, Ametrie (von ἀμετρία ametría „Missverhältnis“ sowie ὤψ ōps „Auge“), ist keine angeborene, sondern anerzogene „Fehlsichtigkeit“.


Sinnenreize lösen unangepasstes, unscharfes Anpassen des Bewusstwerdens (Akkommodation) aus.
Inhalte werden von einer erheblich eingeschränkten Vernunft erfasst und interpretiert. Diese Einschränkung der Vernunft führt zur Irritationen des Wahrnehmens. Schein und Sein werden aufgrund einer dominanten Fantasietätigkeit verwechselt.


Wahrnehmen verkehrt sich in Projizieren (Wahr Nehmen).

20
Mrz
2014

Hirnvirus

Ein Hirnvirus wird analog zu einem Computervirus durch Information übertragen. Infizierende Information verstellt die Einstellung „Bewusstsein“ gleichsam so stark, dass Wahrnehmungen zunächst von der Fantasie statt vom Verstand interpretiert werden. Aufgrund solcher Verstellung wird dann wahrgenommen oder gedacht, was nicht wirklich vorhanden ist.

Im Umgang mit Begriffen geschieht so etwas nahezu ständig. Es werden unscharfe Begriffe gebraucht oder gar Begriffe, deren Bedeutung ungeklärt ist.

Ein täglich auftauchendes Beispiel ist der Umgang mit dem Begriff „Bildung“. Leute, die von Bildung sprechen, sind meistens nicht in der Lage, „Bildung“ zu definieren.
„Bildung“ ist folglich eine Information ohne Gehalt.

Um aber mit leerer Information wie Begriffshülsen umgehen zu können, ersetzt das Gehirn eine solche Leerstelle entweder durch eine fantasievolle Vorstellung oder durch Übergehen.

Ständiges Übersehen-Müssen von Leerstellen aber verführt das Gehirn wiederum zur unscharfen Verarbeitung von Information. Die Tätigkeit der Fantasie überwiegt die des Verstandes. Illusionen statt Einsichten überwiegen.

Das führt unweigerlich unmerklich zur Existenz in einer individuellen Scheinwelt. Nicht das ist, was wir erleben, sondern was wir erleben, ist!

Scheinwelten werden kaum bewusst. Sie werden als selbstverständlich unabdingbar hingenommen.

Die Langzeitwirkung einer Infektion durch den Hirnvirus zeigt sich vor allem in oberflächlichem Wahrnehmen und unkritischem Interpretieren. Das hat wiederum entsprechend unscharfe Kriterien von Entscheidungen zur Folge.

Das Gehirn arbeitet dann effektiv, wenn es mit Wahrnehmungen und Vorstellungen spielt.

In der Grundschule wird nahezu alles vermieden, was dem Gehirn gut tun würde. Kinder kommen aus ihrer Spielwelt, aber Spielen ist in der Grundschule unerwünscht. Kinder sind gewohnt, sich frei zu bewegen. Aber sich frei zu bewegen, das stört in der Grundschule.

Abrupte Einschränkungen des Spielens und der freien Bewegung rauben dem sich entwickelnden Gehirn die wichtigsten Voraussetzungen spielerischen Lernens und damit die Bedingungen der Möglichkeit schöpferischer Einfälle.

Jene, welche Kinder lehren, verstehen sich nicht auf kindgerechtes Lehren. So ist ihnen beispielsweise völlig fremd, dass das kindliche Gehirn nicht in der Lage ist, Fehler zu machen. Wenn das Kind etwas falsch macht, dann nur deshalb, weil es ihm nicht richtig erklärt worden ist.

Das größte Missverständnis besteht in dem, was Lernen durch Nachahmen genannt wird. Das Gehirn imitiert nicht nur, sondern versucht das Gesehene den eigenen Möglichkeiten anzugleichen. Dazu muss es aber zuerst herausfinden, wie das geht. Das, was dann wie Nachahmung aussieht, ist das Ergebnis sorgfältigen Beobachtens, Analysierens und Adaptierens des Wahrgenommenen.

Beispielsweise werden mit dem Fingerrechnen grundlegende Entwicklungsschritte vollzogen. Es ist für das Gehirn unumgänglich, die Finger zu benutzen, wenn es die Ergebnisse rechnerischer Operationen ermitteln soll. Um nämlich einen ordinalen Zahlbegriff bzw. Ordnungszahl auszubilden, ist es z.B. notwendig, an den Fingern Eins und Eins zählen zu können, um eindeutige Zuordnungen herzustellen. Nur so kann man ganz klar sehen, dass Zusammenzählen (Addieren) ein Zunehmen an Menge, ein Hinzufügen bedeutet. Auf dem Fingerrechnen als Methode durch systematischen Einsatz der Finger zu rechnen beruht schließlich der Erfolg des Dezimalsystems, weil eben das Wechseln auf die nächsthöhere Stelle am Ende der Fingerzahl praktisch ist.

Aber dieses praktische, körperliche Hilfsmittel wird im Grundschulunterricht untersagt. Damit wird dem Gehirn die Möglichkeit genommen, selbst zu erkennen, dass Kopfrechnen das Zusammenzählen vereinfacht bzw. beschleunigt.

19
Mrz
2014

Sokrates’ genialer Einfall

Der Verlust ihrer Götter lässt vielen Menschen ihr Dasein als sinnlos erscheinen. Immer mehr Fromme entziehen sich solcher Sinnlosigkeit, indem sie sich das Leben nehmen. Angesichts einer ständig wachsenden Selbsttötungsrate sucht Sokrates nach einem annehmbaren Ersatz für die verzweifelten Gläubigen.

Dem göttlichen Wesen entsprechend darf der religiöse Ersatz weder sinnlich vernehmbar noch vergänglich sein.

Der Mythos von der Vertreibung aus dem Paradies drängt jedem vernunftbegabten Lebewesen die Frage auf, ob eine solche Strafe überhaupt gerecht sein kann. Wie kann man jemanden überhaupt bestrafen, der nicht in der Lage ist, zu erkennen, was er tut.

Die Ungerechtigkeit der griechischen Götter sorgt dann letztendlich auch für den Untergang der mythischen Welt. Warum der christliche Gott angesichts der Ungerechtigkeit seinem Untergang entgeht, bleibt ungeklärt.

Das Bewusstsein von der Ungerechtigkeit der Götter lässt den Philosophen Sokrates die Frage nach dem stellen, was Gerechtigkeit eigentlich auszeichnet.

Nach Aristoteles ist Sokrates der erste, der nicht nur danach fragt, woraus etwas geworden ist, sondern danach, was es ist (τί ἐστι).

Ziel des Sokratischen Fragens ist eine allgemein gültige, unbezweifelbare Definition (ὁρισμός), die er in Gesprächen mit seinen Gesprächspartnern entdecken will. Dabei gibt sich Sokrates nicht mit einzelnen Fällen oder Beispielen einer Sache zufrieden.

So fragt er nicht nach Beispielen gerechten Handelns, sondern möchte wissen, was die Gerechtigkeit selbst ist. Er fordert seine Gesprächspartner auf, das Allgemeine (καθόλου, wörtlich: hinsichtlich des Ganzen) aus dem Einzelnen (ἕκαστον) herauszuarbeiten.

Das ist das, was bei aller Mannigfaltigkeit der Einzelfälle immer identisch bleibt. Aristoteles erklärt (Metaphysik, 1078b):

„Zweierlei ist es, was man mit Recht dem Sokrates zuschreiben kann: die Induktionsbeweise und die allgemeinen Definitionen; dies beides nämlich geht auf das Prinzip der Wissenschaft. Sokrates setzte das Allgemeine und die Begriffsbestimmungen nicht als abgetrennte, selbständige Wesen; die Anhänger der Ideenlehre aber trennten es ab und nannten dieses Ideen der Dinge."
Aristoteles nennt das Allgemeine, das vielem Besonderen zukommt, das Wesen (οὐσια) einer Sache. Er nennt den Begriff auch oft "λόγος und ὅρος", um die Notwendigkeit der sauberen Ab- oder Eingrenzung in Bezug auf das vielerlei Einzelne aufzuzeigen. Daher rührt auch der lateinische Ausdruck für Begriff „definitio“ (Abgrenzung).

Mit der Entdeckung des Allgemeinen bzw. Wesens findet Sokrates das gesuchte, sinnlich nicht mehr Vernehmbare, das allen einer Gottheit gleich, als Orientierung zu dienen vermag.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Wesen bzw. Sein des Seienden wiederum als Gott gedeutet wird.

18
Mrz
2014

Alternative zum Mythos

Über die Vertreibung aus dem Paradies selbst berichtet niemand. Dieser katastrophalste Augenblick der Menschheit wird verdrängt. Religionen vermeiden angestrengt eine redliche Offenlegung dieses Ereignisses. Philosophie vermag solchen Ursprung nicht in den Blick zu nehmen, und auch Kunst setzt nichts ins Werk.

Seit Jahrtausenden wird der Paradies-Mythos verdrängt. Andererseits wird von Religionen so getan, als hätte alles genau so stattgefunden. Niemand streicht diesen Anfang aus dem Buch der Bücher. Stattdessen sammeln sich weitere Mythen an. Das Buch Moses ist voll davon.

Es bleibt dabei, der Gott der Religionen verbleibt im Dunkel der Mythen.

Zu allem Unglück hat sich das Trauma Paradies tief ins Unterbewusste des Menschen eingegraben. Aber Erinnerungen sind nicht kräftig genug, um Wahrheit zu vergegenwärtigen. Ahnungen lassen vermuten, wesentlich Existentielles verloren zu haben.

Vage Vermutungen zwingen zu suchen. Diese Zwangsneurose nötigt zum Glauben an den strafenden Gott des Paradieses. Religionen aber schaffen so großartige Bestimmungen ihres Gottes, dass selbst Wissenschaften nicht zu widersprechen vermögen.

Sokrates und Platon sind bislang die einzigen Philosophen, denen es gelingt, ein annehmbares Komplement zum Mythos aufzuzeigen.

Um vor dem Göttlichen überhaupt bestehen zu können, muss die von den beiden Philosophen entdeckte Welt natürlich die gleichen Wesenseigenschaften aufweisen wie die göttliche.

Die philosophisch gedachte Welt darf nicht von dieser Welt, also von Menschen gemacht sein. Diese Welt muss ebenso unsichtbar wie ewig sein. Zudem muss sie für den menschlichen Geist unerreichbar bleiben.

17
Mrz
2014

Ausweg

Paradies, das ist der mythische Name für unbewusstes instinktives Verhalten. Das Ausbrechen aus dieser Welt des Unbewussten gilt dem Gott des Mythos als so schwere Sünde, dass er alle Nachkommen der ersten Menschen mit dem Tod bestraft.

Außerhalb des Paradieses erscheint Natur vergänglich. Den Menschen wird sehr schnell klar, dass sie der Verlust des Paradieses das Leben kostet.

Das fantasiebegabte Wesen sucht, diesem Schicksal auszuweichen und versucht eine schöpferische Umdeutung, um den scheinbar unvermeidlichen Tod nicht aushalten zu müssen.

16
Mrz
2014

Fantasie der Vernunft

Vernunft erwacht, weil der Instinkt versagt. Sinneseindrücke werden nicht mehr unmittelbar erfahren, sondern mittelbar gefiltert. Erinnerungen bzw. Erfahrungen überlagern sinnliche Wahrnehmungen und passen sie subjektiven Verhältnissen an. Die konditionierte Reiz-Reaktion Folge wird durch subjektives Empfinden verzögert und individuell verfremdet. Es wird nicht mehr sinnlich erfasst, was ist, sondern, was sein soll.

Wahrnehmen wird zu Wahr-Nehmen, weil durch Empfinden gebrochen. Das Aufbrechen konditionierter Reiz-Reaktion schafft den Zeitraum des Bewusstwerdens. Als Moment solcher Verzögerung ermöglicht Bewusstsein plötzlich Wahrnehmen zu erkennen. Der Aktion-Reaktion-Mechanismus wird durch Empfindungen blockiert und durch Erfahrungen interpretiert.

Das Erwachen der Vernunft geschieht als Bewusstwerden, das sich als Bilderleben spontan gestaltet. Vernunft scheint zunächst als Fantasie hervor.

Aus dem Paradies als instinktiv erfahrbare Wirklichkeit wird fantastisch gestalteter Traum. Der Gott des Paradieses überlebt Jahrtausende als Traumgeburt erwachter Vernunft.
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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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