Unilogo

23
Dez
2015

5 Gedichte von urs


1
glauben

an die Macht der Liebe
ein Funke von ihr reicht

das Herz zu entzünden;

das durchs Nichts
eingeschränkte Ganze

aufscheinend als Licht.

2
Gedicht

ich bin die Schreibende,
die das leben muss;

sonst würde der Stift
zerbrechen,

Buchstaben überwältigten
mich.

3
Nichts

sagt etwas
über
den Wert von etwas

Sinnen verschlossen
bleibt
das Kostbarste
allein;

Herz - offen
bleibt
wertvollstes Sein

4
Geschenk

aus eigener Kraft

mit Hilfe der Götter

bin ich allein
verantwortlich für

das Gelingen
des werdenden Lebens
in mir

5
Widerstand

nichts bewegt sich ohne
Zweck

doch nur dort
wo die Not am größten ist

bewegt sich etwas so,
dass es aufgeht

sich auflöst in sein besseres
Sein


23.12.2014
+ Ulrike Schmid



22
Dez
2015

Puls


in jedem Augenblick
braucht das Herz

die Wegmarkierung
die

das Gefühl nach dort
verweist
wohin es gehört;

das ist der innere Sinn
der
Liebe heißt.


22.12.2014
+ Ulrike Schmid



21
Dez
2015

Intuition


steht auf
erhebt die Stimme

hat gesprochen

zugunsten des Lebens

wie es sich zeigen
kann und will


21.12.2015
+ Ulrike Schmid



20
Dez
2015

gefühlte Seinsbilder


im Umkreis von abertausend Gedanken
schwirren Teilchen von Bildern

angezogen
durch ihren Struktur – Trieb

der das Ganze ihres Daseins
in sich gebettet hält

hinüber streben
hinein schweben

Hohe Zeit
für das Gesamtbild

für einen Augenblick
schießt es in die innere Pupille

Netzhaut Form
Gerüst des Gehalts

Bild als Gestalt


20.12.2015
+ Ulrike Schmid



19
Dez
2015

Geschichte


Teil eines Ganzen

die Erde, die Welt
das All

die Gefühle,
Gedanken des Anderen

Geflechte
Energie-Ströme

lenkt etwas das Ganze;
trudelt Es
blind
irgendwo hin

wir sind


18
Dez
2015

...


Kosmos des Wir


das Eine so stark
wie das Andere

ein jedes fühlt sich

gespiegelt
einzigartig

das Wir atmet

grenzfreier Raum
des Lichts

Magie des Blicks

Anziehung

Seele Herz Gefühl

Gespür leitet
hin zu

das Einzigartige
in mir
erkennt das Gleiche
im Wir

Sinn


wir leben

wir erleben einander

das Gemeinsame
trägt
soweit das Wir reicht


18.12.2015
+ Ulrike Schmid

17
Dez
2015

Wandel


Evolution sichert Leben
Tod ist Bedingung von Entwicklung

das Alte geht
indem es sich als ein Anderes erneuert

Wandel wird zur Geburt
Tod ist Geburt


17.12.2014
+ Ulrike Schmid



16
Dez
2015

Sehr lesenswert

Warum ich kein Christ sein will
(6. Auflage)

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standhalten


das Leben greift nach uns
wir sind blind
wie eine Katze die das
Licht nicht ertragen kann

das Leben gibt uns Kraft
die sehend macht
das Herz erwacht
wenn es das Licht spürt


16.12.2014
+ Ulrike Schmid



Ein Augenblick der Angst (Folge 3) Reicht unser Bewusstwerden aus, um das Sterben hinreichend zu vergegenwärtigen?


Seele und Geist weisen sich durch unterschiedliche Arten und Weisen des Erkennens aus.
Was die Seele erkennt, das muss sie glauben. Was dagegen der Geist bzw. der Verstand erkennt, das kann er wissen.

Glauben lebt von Intuitionen, also von subjektiven seelischen Erfahrungen. Wissen dagegen hängt von Beweisen ab, also von rationalen, objektiven empirischen Experimenten.

Das Problem: Sterben ist ein Vorgang, bei dem sich Seele und Geist aufgrund des totalen, körperlichen Ausfalls völlig auflösen. Das bedeutet, dass keine empirischen experimentellen Möglichkeiten des Überprüfens existieren.

Theologen aber machen glauben, dass dies ohnehin keine Rolle mehr spielt, da nur die Seele überlebt.

Bereits der Philosoph Sokrates und sein Schüler Platon vertraten die Auffassung, dass die Seele den Tod des Körpers verlässt. Den Körper betrachteten sie gleichsam als Haus, in dem die Seele vorübergehend wohnt. Die sinnlich vernehmbare Welt galt ihnen als Abschattung einer sinnlich nicht vernehmbaren, idealen Welt. Wir werden etwas später erfahren, wie Platon seine Auffassung in seinem Höhlengleichnis schildert.
Gemäß dieser Auffassung existiert zu jedem vernunftbegabten Lebewesen eine unvergängliche Idee seiner Persönlichkeit, die sich vorübergehend zwar körperlich veranschaulicht, aber um dann wieder in ihr eigentliches Zuhause in der Welt der Ideen zurückzukehren.

Diese Auffassung wird philosophisch von Sokrates und Platon dargestellt. Dementsprechend ist auch nur eine philosophische Annäherung möglich.


Fortsetzung 2016



15
Dez
2015

der zweite Blick


Schmerzen
Körper
Gefängnis

das Empfinden
klebt fest

ein langersehntes Bild
Licht der Erkenntnis
die Bindung : weg

der gequälte Blick
wendet sich


15.12.2012
+ Ulrike Schmid



Stab für Stab
löst sich der Nebel

Ein Augenblick der Angst (Folge 2)


2. Bewusstwerden
Es existieren verschiedene Arten und Weisen des Bewusstwerdens.
Wir können körperlich empfinden wie z.B. u.a. Wachheit, Müdigkeit, Hunger, Durst oder Schmerz.
Wir können seelisch empfinden wie z.B. u.a. Freude, Trauer, Glück oder Unlust.
Wir können geistig empfinden wie z.B. u.a. Einfäl-le, Vorstellungen, Erinnerungen oder Gedanken.

Wenn wir uns nicht eigens konzentrieren, dann vermischen sich – unterschiedlich dominierend – körperliches, seelisches und geistiges Empfinden.
Wir können die jeweilige Dominanz selbst bestimmen. Diese Bestimmung wird Konzentration ge-nannt.
Stellen

Sie sich einen Baum vor, den sie besonders mögen. Diese Aufgabenstellung initiiert eine seelische Empfindung, denn Sie sollen sich ja gefühlsmäßig für jenen Baum entscheiden, welchen Sie besonders mögen.

Stellen Sie ferner vor, dass Sie sich an einem heißen Sommertag im Schatten dieses Baumes ausruhen. Sie können dann körperlich ein Wohlbefinden spüren.

Wenn Sie sich eine Geschichte ausdenken, die an diesem Baum ihren Anfang nimmt, dann empfinden Sie gleichzeig auch geistig, indem Sie nachdenken.

Im Alltag werden von uns diese drei Dimensionen des Bewusstwerdens gewöhnlich nicht eigens bemerkt. Sie bestimmen insgesamt unser Befinden.
Unsere körperliche Verfassung entscheidet über die Möglichkeiten von Seele und Geist, sich zu entfalten.
Aus gutem Grund interessieren uns in Bezug auf Bewusstwerden besonders Seele und Geist, denn nach allem, was wir wissen, überleben möglicherweise ja nur Seele und Geist den Tod.


14
Dez
2015

Hoffnung/Veränderung/Bewegung


Hoffnung


Seite an Seite
die Brust schmerzt

ein Zeichen
ein Gruß
ein einziges Verlangen


das Licht währt



Veränderung


Anzeichen
Zeichen spüren
Licht

Glaube Begegnung
vollenden den Traum



Begegnung

lichte Erscheinung
spüren

Liebe wandelt Zeichen

Hoffnung
erlöst den Traum


14.12.2014
+ Ulrike Schmid

Ein Augenblick der Angst (Folge) 1

Mit dieser Folge wird die Enge des Bewusstseins überwunden und der Blick hinter den Horizont des Lebens freigegeben.

Ungewöhnlichen Wahrnehmungen schenken wir keinen Glauben!
Wenn wir aus dem Dunkel einer Höhle heraustreten, dann blendet uns zunächst die Sonne. Unsere Augen müssen sich an das grelle Tageslicht gewöhnen bevor sie sehen können.

Bei einer Erweiterung des Bewusstseins geschieht Vergleichbares. Die inneren Augen brauchen Zeit, um sich an das innere Licht zu gewöhnen.

Das innere Licht entsteht mit der Erweiterung des Bewusstwerdens.
Wer mit dem inneren Licht schauen kann, dem braucht man nicht viel zu erklären.

Diese Folge ist quasi eine Einübung in inneres Sehen. Jeder soll vorhersehen können, was während des Sterbens geschieht.


13
Dez
2015

Wagnis


die eine, die andere Sicht
treffen auf das Unbekannte

sie berühren einander
im Geschick,
sehen das Erkannte nicht

das Geschick fortwährend
da die Schwelle

warten auf das Innigliche

da


13.12.2015
+ Ulrike Schmid




12
Dez
2015

nicht allein


das Gespür fühlen
das Glück der Freiheit
berühren

Horizont, Bleibe

Kommunikation


12.12.2014
+ Ulrike Schmid



11
Dez
2015

Gegenwart


das Leben hat die Fragen gestellt
sie brachen selbst auf

verbargen sich unter den Dingen
entzogen ihnen die Identität

nur noch Ding
dann Nichts

dann schien es zu spät für ein
gemeinsames Auskommen

doch Leben zieht
den Fragen nach und nach
die Puschen aus

heiß / Frost / Gewitter

wo hin mit der Nackten ?

ein vereinzelter Komet…

wohin strebt das Streben ?

kein Aufenthalt
drängende Fragen

dann das Nichts
aus dem die Antwort springt

das erleben schafft Raum
der zurück schwingt
in die allererste Vision
die der Gegenwart Antwort ist


6.12.2013
+ Ulrike Schmid



10
Dez
2015

gegen Nacht


feiern die Trauer

menschliche Stimmen
halb und halb

die Größe wächst

vor uns das Meer

Gedanken
trugen hoch

höher als Gedanken sind

zwischen ihnen und
ihrer Erscheinung
die Geschichte der Dornen
Auferstehung der einzigen Kraft
Gesichter
wachsen

nach innen

Haut schattet ab


10.12.2015
+ Ulrike Schmid



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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

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