Unilogo

6
Mrz
2017

Mögliche Wahrnehmungen

Sinnliches Wahrnehmen erfasst Wirkliches. Möglich Wirkliches wird dagegen nur geistig wahrgenommen. Wirklich Mögliches wird allein intuitiv wahrgenommen, wogegen möglich Mögliches für die Vernunft nicht mehr erfahr ist.

Die Tätigkeit der Vernunft resultiert vor allem aus drei unterschiedlichen Begabungen:

- körperliche Begabung der Empfindungen der Sinne,
- geistige Begabung der Wahrnehmungen des Geistes,
- seelische Begabung der Gefühle der Seele.

Vernünftig empfinden wir, nehmen wir geistig wahr und fühlen wir, das, was wir als unsere Welt betrachten.

während sinnliches Wahrnehmen bevorzugt wird, wird geistiges Wahrnehmen vernachlässigt und Gefühle werden sogar weitgehend missachtet.

„Ich bin, was ich fühle“, gilt zwar seit Descartes’ „Ich denke, also bin ich“ als Urgrund aller Wahrheit. Tatsächlich meint aber damit das Gefühl, in seinem besonderen Fall ist das der Zweifel.

Gefühle gelten jedoch nicht als Quelle des Erkennens, weil sich Emotionen bislang wissenschaftlichen Zugriffen entzieht.

5
Mrz
2017

werden => sein

Das, was Werdendes als solches ausmacht, das Wesen also ist für die Sinne unzugänglich. Das Wesen existiert sinnlich unsichtbar und kann aus diesem Grund nur geistig wahrgenommen werden. Geistiges Wahrnehmen wird traditionell „Denken“ genannt und als diese Fähigkeit der Vernunft zugeschrieben.

Als Lebewesen, das den ersten Philosophen als vernunftbegabt gilt, erscheint ihnen der Mensch. Da das Existieren des Wesentlichen an die Vernunft gebunden wird, scheint es außerhalb der Vernunft nicht zu sein.

Diese Annahme erscheint jedoch als Trugschluss, wenn die Vernunft selbst als Wahrnehmungsorgan betrachtet wird. Ist dies der Fall, dann gilt die Vernunft gleichsam als sechster Sinn.
Eine derartige Schlussfolgerung wird jedoch nicht allgemein anerkannt. Der sogenannte „gesunde Menschenverstand“ vermag nicht etwas zu akzeptieren, das er nicht „sehen“ bzw. sinnlich vernehmen kann.

Das ist deshalb sehr merkwürdig, weil sich alle tagtäglich auf nicht sinnlich Vernehmbares verlassen, wie z.B. das Ordnen. Niemand vermag auch nur einen Schritt zu tun, der nicht durch eine Ordnung definiert wird. Sobald wir erwachen und in unserem Haus verweilen, gilt die Hausordnung. Sobald wir das Haus verlassen, gilt die Straßenverkehrsordnung, und an der Arbeitsstelle regeln uns Geschäftsordnungen, Tagesordnungen usf.
„Ordnen“ ist uns nicht sinnlich, sondern geistig gegeben. Der Geist schafft Ordnungen und die Sinn prüfen, on das zu Ordnende in Ordnung ist.
Wie zu ordnen ist, das vermögen wir geistig wahrzunehmen. Die Kunst, das zu können, wir seit jeher „Logik“ genannt. Als Geistewissenschaft, die sich besonders mit Logik auseinandersetzt, gilt die Mathematik, deren Anwendungen durch die Naturwissenschaften Weltmodelle kreiert, die ebenfalls nur indirekt sinnlich vernommen werden können.

Stellt sich die Frage, inwiefern sich geistige Wahrnehmen analog zum sinnlichen Wahrnehmen eine akzeptable Basis verschaffen lässt.

4
Mrz
2017

Himmel

Ohne Raum und Zeit

Ewigkeit der reinen Seele

innerer Stimme

3
Mrz
2017

Geburtstag

Sobald geboren

alt genug um zu sterben

ohne Wiederkehr

2
Mrz
2017

Widerstanskräfte

Trauerwand blockiert

Glaube Hoffnung und Liebe

wider die Lähmung

1
Mrz
2017

Fastenzeit

Religiöse Schönfärberei

28
Feb
2017

Masken

Outfits von Wichtigtuern oder Lichtscheuen.

27
Feb
2017

Rosenmontag

Es soll Gockel geben, die glauben, dass die Sonne für sie aufgeht!

26
Feb
2017

Reiner Geist a posteriori

Entzieht sich Materie die sie gestaltende Information, dann verbleiben jene Formen, welche dem reinen Geist a priori zueigen sind.

Mit anderen Worten: Die Vernunft überlebt den Verfall des Körpers und wird nach dem Tod zum Teil des reinen Geistes a priori.

Es ist anzunehmen, dass solches Überleben die Existenz der Seele meint wie sie in der Mythologie und Mystik beschrieben wird.

25
Feb
2017

Vorüberlegungen

Das Aufschlüsseln von neuronalen Dokumenten (= Texte) gibt lediglich Aufschlüsse über Regel und Gesetze wie überall bzw. durchgängig in der Natur zu finden sind. Aber diese Aufschlüsse geben keine unmittelbaren Hinweise auf eine zu entdeckende Welt a priori. Es bleibt also lediglich die Möglichkeit. die reflexiv intuitive Begabung des Gehirns zu nutzen.

Außer sinnlich wahrzunehmen vermag das Gehirn auch Außersinnliches zu erfahren. Diese Erfahrung wird als Intuition tradiert. Historisch ist das außersinnliche Wahrnehmen durch Rückschluss natürlicher Phänomene als Gestalten auf die sie bestimmenden Formen.

Aus berechenbaren geometrischen Formen entwickeln sich Mathematisierungen natürlicher Phänomene und schließlich metaphysische Bestimmungen der Philosophie, aus denen sich dann wissenschaftliche Definitionen entwickeln.

Alle Entdeckungen werden aufgrund dieser Entwicklung entstanden. Allerdings hilft uns das in unserer maßgeblich bestimmenden Fragestellung nicht unmittelbar weiter.

Jenseits der Metaphysik

Wir wissen zwar über den Urknall ein wenig Bescheid, aber wir wissen kaum etwas zum Ursprung von Formen a priori zu sagen. Sicher ist nur, dass sich der Urknall einer informationellen Welt a priori verdankt.

Die Erforschung dieser Welt liegt seit Kant im Argen. Das liegt einerseits am fehlenden Bedarf, andererseits an dem zu erwarteten Nutzen einer Beschäftigung mit dieser Welt. Aber Sokrates’ Entdeckung des Begriffs beweist das Gegenteil, denn Wissenschaft wäre ohne diese Entdeckung nicht denkbar.

Auf welchen Nutzen lässt die Erforschung der informationellen Welt a priori erwarten?

Zunächst natürlich analog zur angewandten Mathematik in den Naturwissenschaften eine neue (kybernetische) Methode der Modellierung physischer Phänomene der Natur.

23
Feb
2017

Jenseits des Verstandes - Der Sechste Sinn

Es existiert eine immaterielle, unsichtbare Welt, welche unendlich größer ist als die gesamte materielle Welt. Als Fülle möglicher Möglichkeiten ist sie Bedingung der Möglichkeit materieller Welten. Durch spielerisches Zufallen entstehen Informationen. Zufälle informieren Energien und erzeugen materielle Formen, die Welten gestalten.
Mystiker erfahren solches Schaffen als göttlich. Für Künstler und Wissenschaftler bedeutet das Inspiration.In der Philosophie erscheint die spirituelle Welt als Welt der Ideen. Alle diese Eingebungen beruhen auf einem besonderen Wahrnehmungssinn des Gehirns. Eine Sonderform dieser Empfindungen bilden religiöse Gefühle als Erscheinungsform des Gottes im Gehirn.

Es ist eine besondere neuronale Realität, dass Gott überall ist.
„Im Menschen und um ihn herum - wenn er zweifelt, trauert oder hofft, und wenn er betet oder meditiert. Lässt das Gemeinsame der Weltreligionen, Gott als der perspektivische Mittelpunkt des jeweils eigenen, beschränkten Welthorizonts, auf einen gemeinsamen subjektiven Ursprung schließen? Ist Gott dort, wo der Gläubige und seine Sehnsucht nach Welterklärung ihn vermuten?“ (http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/181124/index.html )


Solange sich Gott nicht definieren lässt, können wir auch nicht ausmachen, ob es überhaupt zulässig ist, außersinnliches Erfahren „Begegnung mit Göttlichem“ zu nennen. Wir vermögen aber sehr wohl zu sagen, welche Form und Gestalt der immateriellen Welt zueigen ist. Logisch betrachtet existiert diese Welt zwar a priori, aber diese Betrachtung greift viel zu kurz. „A priori“ meint Formen vor aller Erfahrung. Aber solches Formen ist zu unterscheiden als möglich möglich, wirklich möglich, möglich wirklich und als verwirklicht.

Wird der Fall des Axioms herausgegriffen, dann lässt sich zunächst nicht ausmachen, welchem Entstehungsmodus Axiome eigentlich zueigen sind. Lässt sich das überhaupt außersinnlich wahrnehmen?

22
Feb
2017

...

Fragen bedeutet auf der Suche sein (= forschen)

21
Feb
2017

...

Das Selbstwertgefühl nimmt mit der Anzahl der Termine ab.

Der Name für eine atemlose Seele ist "burnout"

20
Feb
2017

Tauchen, koste es, was es wolle

Feiglinge behaupten, dass sie untertauchen, Mutige erklären ihre Flucht und Ehrliche zeigen rechtzeitig, was ihnen nicht passt.

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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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