Unilogo

4
Apr
2017

D

„Informieren“ = Vermitteln bzw. Initiieren gestalterischer Formen.

Beispiel: Formel als Konstruktionsbeschreibung einer geometrischen Figur (a * a = Quadrat)

=> VERSUCH UND IRRTUM

3
Apr
2017

C

„C“ steht für Charakterisieren + Check

CHARAKTERISIEREN =Besonderes hervorheben

CHECKEN = Auf Stellenwert prüfen

Charakteristisches Checken beruht auf Vergleichen mit Bedürfnissen und/oder Erfahrungen

2
Apr
2017

B

"B" steht für Betrachten + Besonderheit

BETRACHTEN = länger wahrnehmen (sich Zeit lassen wahzunehmen)

BESONDERHEIT = spezielles, meist neutrales oder positives, selten negatives Merkmal eines Gegenstandes oder eines geistigen Werkes, welches den Erkennungswert des Gegenstandes deutlich erhöht und ihn von der Masse abhebt; Besonderheiten können z.B. optischer oder stilistischer Art, aber auch verstärkte Attribute des Gegenstandes (z.B grell oder knall rotes Telefon)

1
Apr
2017

A

"A" steht für Aufmerksamkeit + Abstrahieren

AUFMERKSAMKEIT ist das Ausrichten der Sinne auf die Umgebung. AUFMERKSAMKEIT initiiert sehr genaues Beobchtrn.

ABSTRAKTION selektiert das Allgemeine aus dem Besonderen, also gemeinsame Eigenschaften unterschiedlicher Objekte.

31
Mrz
2017

Philosophieren lernen

Indem der Philosoph Platon über die Erfahrungen seines Lehrers Sokrates nachdenkt, entdeckt er das Denken als eine besondere Wahrnehmung des Denkens.

Sokrates entdeckte, dass der Mensch als vernunftbegabtes Lebewesen über die Begabung verfügt, über das Werden hinaus das Sein zu schauen. Motiviert war er durch seinen Willen, der damaligen sehr hohen Selbsttötungsrate ein Ende zu setzen. Viele Gläubige verloren nämlich angesichts des Niederganges ihrer Götterwelt jeglichen Lebensmut. Sie durchschauten ihre Götterwelt als geniale Schöpfung der Dichtkunst.

Jemand, der sein Leben ganz auf Gott baut und es vollständig nach ihm ausrichtet, verliert den göttlichen Boden unter seinen Füßen, sobald er erfährt, dass sein Gott nicht mehr ist als ein Produkt der Erfindungsgabe cleverer Geschäftsleute ist: Kirche als ein weltumspannender Konzern überaus geschäftstüchtiger, macht- und geldgieriger Leute. Dass deren Geschäftsgebaren trotz aller Aufklärung immer noch erfolgreich ist, liegt an der Vernachlässigung geistiger Wahrnehmung. Religiöser Glaube verdankt sich vor allem geistiger Blindheit.

Nun ist es allerdings keineswegs die Aufgabe der Philosophie zu desillusionieren. Philosophieren lernen bedeutet, geistig sehen lernen, nicht mehr, aber auch nicht weniger

30
Mrz
2017

Bildtitel

Wort, das ist der Name für eine Vorstellung oder ein Bild von etwas oder von einem Vorgang.

Vermag ein Wort dies nicht zu initiieren, dann stellte sich reflexartig eine Frage zur Bedeutung dieses Wortes.

Allgemein handelt es sich bei einem solchen Bedeutungsreflex um die Funktion einer intakten bidirektionalen Verbindung zwischen Wahrnehmung und Erfahrung. Das heißt, wenn eine Wahrnehmung sich nicht erklären lässt, dann stellt sich unwillkürlich die Frage nach dem Namen des Wahrgenommenen.

Die Beantwortung oder Befragung einer Wahrnehmung ist eine lebenswichtige Orientierungsfunktion. Das halb bohrt die Suche nach einer Antwort unter Umständen ein ganzes Leben lang. Forscher können ein Lied davon singen.

29
Mrz
2017

S t r e i t

Der Philosoph Heraklit (*544 v. Chr. + 483 v. Chr.) betrachtet als Grund des Werdens den Streit gegensätzlicher Kräfte. Sind negative Kräfte stärker als positive, dann verschlechtert sich Sein durch Vergehen. Umgekehrt verbessert sich Sein durch Werden, wenn positive Kräfte stärker sind als negativ. Wendet man das Prinzip der Einheit des Gegensätzlichen auf das Begreifen an, dann erweist sich dieses als Vereinen von Gegensätzlichen, beispielsweise:

Gegensatz ... Einheit ... Gegensatz

Zeit ... Materie ... Raum
Körper ... Seele .... Geist
Elektron .... Neutrino .... Positron
Form ... Information... Gestalt
Wissen ... Bewusstsein ... Glauben
Wort ... Gedanke ... Bild

usf.

Welt als solche setzt sich aus einer Fülle von Gegensätzen zusammen.

28
Mrz
2017

Z u f a l l

"Von Zufall spricht man dann, wenn für ein einzelnes Ereignis oder das Zusammentreffen mehrerer Ereignisse keine kausale Erklärung gegeben werden kann. Als kausale Erklärungen für Ereignisse kommen in erster Linie allgemeine Gesetzmäßigkeiten oder Absichten handelnder Personen in Frage. Die Erklärung für Zufall ist also gerade der Verzicht auf eine (kausale) Erklärung.“ (Wikipedia)

Zufall ist der Name für das Zufallen möglicher Möglichkeiten derart, dass aufgrund solchen Zusammentreffens mindestens eine wirkliche Möglichkeit entsteht. Da aber aus Nichts nichts werden kann, müssen mögliche Möglichkeiten als solche auf irgend eine Art und Weise vorgegeben sein. Man könnte die Menge solcher Vorgaben analog zur Mathematik als negativ annehmen, aber eine solche Annahme käme eher einer Verlegenheitslösung gleich, einmal abgesehen davon, dass nicht erklärt werden könnte, was negative mögliche Möglichkeiten sein könnten.

Niemand Nichts noch als Menge möglicher Möglichkeiten an, dann wäre Nichts die totale Abwesenheit derselben. Bliebe allerdings zu klären, wie aus Nichtigem Nichts entstehen kann.

Tradiert betrachtet, bedurfte es des Kunstgriffs eines Schöpfers, dem alle jene Eigenschaften zugeschrieben wurden, welche ansonsten nirgendwo aufzufinden waren.

Unsichtbare allgegenwärtige ewige Allmacht kristallisierte sich hierbei heraus. Solche Ansammlung von Unerreichbarem stifteten Religionen den Charakter des Göttlichen. Als Überbleibsel unversorgter Eigenschaften zeigen sich Götter als Zufälle unzulänglichen Denkens.

27
Mrz
2017

Apriorische Vergangenheit

Die Frage, was Sein a priori vorausgeht, ist nach wie zuvor unbeantwortet. Damit bleibt der Urgrund von Welt ungeklärt und ungesichert.
Die Frage, was den Ordnungsfunktionen vorausgeht, stößt auf die recht unbefriedigende Antwort, dass es sich um Axiome handelt. was aber ist das für ein Phänomen, ein Axiom?
Ein Axiom ist ein Grundsatz einer Theorie, einer Wissenschaft oder eines axiomatischen Systems, der innerhalb dieses Systems nicht begründet oder deduktiv abgeleitet wird. Als erfundene nicht entdeckte Grundbausteine eines Systems sind Axiome letztlich gut kaschierte Attrappen.

Es soll und darf keineswegs transparent werden, dass eine axiomatisch begründete Welt nicht mer ist als eine intelligente Illusion. Fragen nach den ersten Ursachen und Gründen sensibilisieren für die Wirklichkeit als schöner Geist des Geistes.

Von ihrer Qualität her ist diese Welt durchaus vergleichbar bzw. analog zur Kunst oder Religion.

Demnach gelangt die Vergangenheit von a priori als mehr oder zufälliger Einfall zum Vorschein. Dagegen lässt sich lediglich noch einwenden, dass nichts zum Einfall werden kann, was zuvor nicht wirklich möglich gewesen wäre. Aber natürlich lässt sich auch die Fülle zufällig spielender möglicher Möglichkeiten als Einfall erklären.

26
Mrz
2017

Vorschein des Unbewussten

Gefühle bringen Unbewusstes zum Vorschein. Sie entbehren naturinhärierende (innewohnende) natürliche Muster und Strategien.

Gefühle sind Momente katathymer (hier: vor-apriorischer ) Wahrnehmung. Es werden folglich Prozesse zugänglich, die ansonsten nicht bewusst werden. Gefühle sind zwar höchst subjektive Erkenntnisse, aber als solche bleiben sie dennoch untersubjektiv verständlich.

Wer gefühlsmäßig argumentiert, verzichtet eo ipso auf Subjekt-Objekt-Differenzen, da er sich ohnehin rein emotional entscheidet.

25
Mrz
2017

Gefühle als Rückkopplungen oder Animationen

Gefühle werten Denken und Handeln so, dass empfunden werden kann, wie Selbst genügsam diese Prozesse waren. Negative Gefühle zeigen an, dass sIch Selbst nicht gerecht geworden ist.

Gefühle spiegeln das sogenannte Gewissen wider. Gewissen ist die anerzogene bzw. kultivierte Menge von Bedürfnissen und Wünschen, von Normen und Werten, von Verboten und Geboten, von Gesetzen und Regeln, von Verträgen und Versprechungen. Gewissen bilden die Rahmen aller Existenzen. Ohne Gewissen vermag eine Gesellschaft nicht zu existieren.

Gewissenskonflikte entstehen dann, wenn Anforderungen der Umgebung gewissenhaften Regelungen nicht entsprechen. Aber es können auch zwischen Funktionen innerhalb des Gewissens Widersprüche entstehen, z.B. dann, wenn ein Jugendlicher etwas haben möchte, das gegen das Gebot „Du sollst nicht stehlen!“ verstößt. Gefühle werten nicht nur, sondern können auch zu Denken und Handeln animieren.

Gefühle formen dann Antizipationen oder Visionen indem sie Wunsch- oder Suchbilder gestalten. Es existiert keine geniale Idee, der nicht eine gefühlte visionäre Antizipation vorausgegangen wäre.

24
Mrz
2017

Wir glauben mehr als wir denken

Als Denken erzeugt Bilderleben den Anschein von Wirklichkeit. Das, was wir denkend wahrnehmen, erscheint uns unmittelbar zu betreffen. Uns wird selten bewusst, dass es sich hierbei lediglich um eigen für uns zurechtgemachte Erscheinungen handelt. Wir nehmen nichts so wahr, wie es unabhängig von uns ist, sondern allein so, wie es für uns zutreffend erscheint.

Quelle des Bilder-Lebens ist die Fantasie, die das Denken mit Vorstellungen und Bilder-Leben in Bild-Erleben überführt. Neben der Fantasie erzeugen Triebe und Bedürfnisse Gefühle, die sich tags in Wunschvorstellungen oder nachts Träume wandeln.

Aber das vernunftbegabte Lebewesen nutzt seinen Verstand nicht, um die emotionale Begabung der Vernunft hinreichend zu erkunden. Was Denken für den Verstand, das ist Glauben für die Vernunft. Was Begriff für den Verstand, das ist Emotion für die Vernunft. Was Laute für den Verstand, das sind Noten bzw. Töne für die Vernunft. Was Wissenschaft für den Verstand, das ist Kunst für die Vernunft. Der Verstand erkennt in Begriffen, die Vernunft in Emotionen. analog zu Begriffen sind Grundgefühle wie Traurigkeit, Glück, Angst bzw. Furcht, Ärger, Geringschätzung, Überraschung allgemein verständlich. Mimische Ausdrücke von Emotionen begleiten Verlautbarungen und interpretieren Äusserungen zusätzlich.

Widersprüche zwischen Verlautbarungen und Art und Weise, sich emotional auszudrücken, verwirren.

Wirklich problematisch wird es, wenn sich Verstand und Vernunft vermischen. Das geschieht beispielsweise dann, wenn Schutz- und Liebesbedürfnisse eine Macht erfinden, die über allem steht und demzufolge als göttlich empfunden wird.

23
Mrz
2017

Die Lüge vom Himmel

Die Lüge vom Himmel soll Menschen über einen Tod als endgültiges Ende hinwegtrösten. Manche bringen zu Lebzeiten sogar große Opfer, um einmal in den Himmel zu kommen. Einige, die sich das erhoffen, schenken sich zum Trost schon lange zuvor Schutzgeister bzw. Schutzengel.

Der ADAC scheut sich sogar nicht, seine Pannenhilfen „gelbe Engel“ zu nennen.

22
Mrz
2017

Glauben statt denken

Im Gegensatz zum Denken ist Glauben kein geistiger, sondern seelischer Prozess. Das Erkennen wird weniger vom Verstand als vielmehr von Gefühlen geregelt.

Stimmungen und Einstellungen beeinflussen diese Regelung des Bilderlebens maßgeblich. Allerdings ist das, was sich dort widerspiegelt, eher in der Nähe von Träumen als in der Wirklichkeit angesiedelt. So erweisen sich solche Gläubige als Tagträumer und was sie sich erträumen, hat keineswegs mit Wahrheit zu tun.

Was in Visionen solcher Herkunft geschaut wird, das ist zutiefst subjektive Projektion und keine Betrachtung von Wahrheit.
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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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