Unilogo

10
Jan
2016

selbstlos


in jedem Augenblick
drängen
endgültige Taten
auf das Tun

jeder Augenblick
wiederholt sich

sein Gesicht
ruhelos


10.1.20115
+Ulrike Schmid


Heimkehr


ein einziges Leben

eines das standhält

ein Tag

ein einziges Bild
jeweils

es drängt dem Ende zu

es blendet
Ahnungen aus

es lebt


10.1.2015


Warum die Seele und nicht der Verstand Gott erkennt


C; „Es ist streng zu unterscheiden zwischen sinnli-cher (A) und innerer oder seelischer Erfahrung (B). Innere Erfahrungen haben allerdings erst dann und nur dann Beweiskraft, wenn sie sich unmittelbar von einem der vier Axiome ableiten lassen.“

B: “Innere (nicht religiöse!) Erfahrungen von Gott beruhen auf dem 4. Axiom:
: Der Satz vom zureichenden Grunde
Alles hat seinen Grund, warum es so ist, wie es ist.

Gemäß der Kategorien von Grund und Zweck, Ur-sache und Wirkung: Es lässt sich Erfahren von Wirklichkeit als Wirken bzw. Verfolgen eines Zwecks betrachten.
Demnach erscheint alles, das ist, Ursache einer Wirkung bzw. Zweck eines Grundes. Folglich lässt sich jede Erscheinung auf ihre eigentliche Ursache zurückführen.
Erfahren von Gottes Existenz ist Wirklichkeit der Seele.
Diese Erfahrung ist Wirklichkeit und nicht etwa Glauben! Sie wird ja analog zum Zweifeln Descartes als Erkenntnisgrund des Subjekts erfahren!“

A: „Das Problem ergibt sich für den Verstand auf-grund der Subjektivität von Gottes Erfahrungen! Im Gegensatz zur Seele erfordert der Verstand objekti-ve statt subjektiver Belege. Also was immer die Seele individuell erfährt und für sich beansprucht, kann also für den Verstand mangels Objektivität nicht gelten!“

B: „Das ist angesichts verstandsmäßiger Grenzen zwar selbstverständlich, aber Axiome sind keines-wegs subjektiv. Schließlich dienen sie nicht zuletzt jeglicher Objektivierung. Es ist folglich unzulässig, axiomatisch seelische Erfahrung als subjektiv abzu-tun. Ich würde sogar noch ganz entschiedener wei-tergehen und Axiome schlechthin als seelische Mit-tel zum Zweck der Absicherung bezeichnen. Und den ersten zureichen Urgrund „Gott“ nennen, das ist ein Name aus der Notwendigkeit, Dinge benennen zu müssen, um sie festhalten zu können. Als zu-reichender Grund existiert Gott als die Erste Ursa-che von allem. Aber ist natürlich nicht der Gott der Religionen!“

A: “Aber Du setzt letztlich Gott als Name für das Axiom vom zureichenden Grund! ein“

B: „Das ist für mich ein und dasselbe!“

C: „Einen philosophischen Gedanken mit einer see-lischen Erfahrung gleichzusetzen, das ist durchaus zulässig. Denn: Denken ist letztlich nichts Anderes als das mit dem Verstand zu formen, was die Seele vorweg gestaltet!“

A: „Allerdings ist längst nicht jede intuitive Gestal-tung für den Verstand formbar. Mit anderen Worten: Nicht alles, was Intuition gestaltet, ist für den Ver-stand verwendbar, jedenfalls, solange es sich nicht wissenschaftlich aufarbeiten lässt!“

C: „Axiome zeichnen sich gerade dadurch aus, dass sie der Verstand verwendet, ohne sie beweisen zu können. Vielmehr akzeptiert er sie als nicht zu be-weisende Grundvoraussetzungen des Denkens!“

A: „Einverstanden, aber nicht auch damit, ein Axiom religiös zu vereinnahmen.!“

C: „Der Name „Gott“ für das Axiom des zureichen-den Grundes ist keineswegs religiös gemeint. Er steht lediglich für den absoluten Anfang. Religion ist ohnehin ein Unglück für das vernunftbegabte We-sen.“

A: „Okay, dann nenne ich den absoluten Anfang „Tante Frida“;)“


C: Vernunft
B: Seele
A: Verstand


9
Jan
2016

Selbstfindung


etwas Unerreichbares
etwas in Not

die Gewichte sind groß
und schwer

doch das Licht
umfließt immer wieder
das Tor

so dass ich geblendet bin

ohne Not
keine Heimkehr
ohne Schatten kein Licht


9.1.2015
+Ulrike Schmid


Spiegelungen


aus Blicken

aus Schweigen

wenn es Abend wird
und die Weisen
stimmlos sprechen

in der Nacht
wenn Sehnsucht und
Stille sich begegnen

in dem sanften
Sprung
wenn alle und alles
einander segnen
9.1.2015
+ Ulrike Schmid


Intuitiver Beweis


C: „Der Verstand beklagt, dass es intuitiver Erkenntnis an Beweiskraft fehlt. Führt er diese Klage überhaupt zurecht?“

B: „Wegen seines Tunnelblicks vermag der Verstand nur in eine Richtung zu blicken. Allein auf die Sinne ausgerichtet, sieht er einen Beweis nur als empirischen Beweis gelten. Könnte er seinen Blick wenden, dann würde er sogleich einsehen müssen, dass auch Beweise existieren, die nicht auf sinnlich vernehmbaren Nachweisen beruhen. Dazu zählen nicht nur mathematische, sondern auch philosophische Beweise.
Das ist keineswegs verwunderlich, denn Philosophie hat sich intuitiv entwickelt, und Mathematik wiederum gründet auf philosophischen Überlegungen!“

C: „Das erscheint mir überaus kurzsichtig, denn der Verstand bedient sich philosophischer und vor allem mathematischer Methoden, um Experimente empirisch verifizieren oder auch falsifizieren zu können!

Es ist wohl Rechthaberei, die das vernunftbegabte Lebewesen in die einseitige Sicht des Verstandes treibt. Es ist viel zu engstirnig, allein optisch sinnli-che und nicht auch innere geistige Erfahrungen als Belege zuzulassen. Schließlich meint „Vernunft“ doch das, was allein aus dem Zusammenspiel von Intelligenz des Verstandes und Begabung der Intuition entsteht! Rationales Denken ist immer auch emotionales Denken und umgekehrt!“

B: „Als Vernunft moderierst Du ja bereits rationales Denken des Verstandes und emotionales Denken der Seele. Ich nehme doch an, dass eigentlich Vernunft als Zusammenspiel von Verstand und Seele das Wesen des Denkens ausmacht:

A + B = C ! "

A: „Das bestreite ich nicht. Ich wollte nur daran erin-nern, dass auch Beweise ohne sinnlich vernehmbare Belege existieren. Und wenn man diese Richtung weiter verfolgt und die Grenzen des Verstandes überschreitet, dann entdeckt man sehr schnell auch intuitive Beweise.

Ich möchte aber Beweise a posteriori und Beweise a priori streng unterscheiden. Beweise a priori wer-den rein intuitiv geführt und weisen sich dementsprechend auch allein intuitiv aus.

Wer allerdings allein dem Verstand vertraut, übersieht, dass auch jenseits seines Zugriffsbereichs Wahrnehmen, Betrachten, Beobachten, Definieren und Experimentieren existieren!“

C: Das ist die Stärke, die den gesunden Verstand auszeichnet, nämlich zugleich aus intuitiv, also vernünftig und nicht nur logisch zu denken!“

A: „Ich möchte den wesentlichen Charakter von Beweisen der Intuition als Denken a priori am Beispiel des Axioms ausführlich aufzeigen. Unser über 2000 Jahre altes Wissen fußt doch vor allem auf vier Ge-setzen des logischen Denkens. Die ersten drei Axiome gehen auf den Philosophen Aristoteles zurück:

1. Axiom: Der Satz der Identität
Alles ist mit sich identisch und verschieden von anderem.

2. Axiom: Der Satz vom Widerspruch
Von zwei Sätzen, von denen einer das Gegenteil des anderen aussagt, muss einer falsch sein.

3. Axiom: Der Satz vom ausgeschlossenen Dritten
Von zwei Sätzen, von denen einer das vollständige Gegenteil des anderen aussagt, muss einer richtig sein.

4. Axiom: Der Satz vom zureichenden Grunde
Alles hat seinen Grund, warum es so ist, wie es ist.

Intuitives Wahrnehmen erfasst nicht wie sinnliches Wahrnehmen Konkreta, sondern Abstrakta. Die Erfahrung der Intuition ist wesentlich emotionalisierte Abstraktion.

Intuition erfasst etwas, betrachtet seine wesentlichen Eigenschaften und beobachtet, dass nur solche Eigenschaften existieren, die etwas als etwas Wesentliches bzw. Wesen auszeichnen. Dieser Sachverhalt wird als Selbstidentität begriffen und durch den Satz der Identität (lat. principium identitatis): - auch Satz der Selbstidentität aller Dinge genannt – zum Ausdruck gebracht:

‚Für jedes A gilt A=A’.

Im Gedankenexperiment zeigt sich, dass ein Axiom als Gesetz des Denkens keinerlei Ausnahme duldet. Die Beweiskraft eines Axioms zeigt sich in seiner Selbstverständlichkeit und nicht etwa im empirischen Be-leg. Axiome bedürfen folglich keiner empirischen Beweise. Das allerdings lässt sich allein innerlich erfahren und verstehen.

Quod erat demonstrandum!“


C: Vernunft
B: Seele
A: Verstand


8
Jan
2016

Selbstähnlichkeit



der Abstand wächst
zu den eigenen Zeiten

gesucht ist der Mensch
der sich selbst treu bleibt

Jahre und Welten
ziehen vorüber

was bleibt, was wächst
was davoneilt

entscheidet über die
Endlichkeit

und über das Licht
als Selbstverweis


8.1.2015
+ Ulrike Schmid


was größer bleibt


stößt an die Zeit
und rüttelt sie

wach auf! du bist
dir selbst im Weg

nimm deine Hände
ins Gebet

nichts bleibt von dem
was ewig ist


8.1.2015
+ Ulrike schmid


Zwei extreme Positionen gegenwärtigen Verstehens von Welt


A: „Was mich als Verstand vor allem auszeichnet, ist mein rationales Verhalten. Ich bin überzeugt, dass es richtig und vernünftig ist, nur das als wirklich anzunehmen, was sich sinnlich vernehmbar als bewiesen erweist. Kurzum: ich vertraue allein den von mir entwickelten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Allein Naturwissenschaften vermögen mir dank Logik und Empirie gesicherte Erkenntnisse zu vermitteln.“
B:“ Ich stimme zu, dass nur Logik und Empirie Erkennen begründen können. Aber ich verstehe nicht, warum Logik und Empirie allein dem Verstand zukommen sollten. Logik und Empirie begründen vor allem auch Intuition. Inneres Wahrnehmen ist so er-fahrbar wie sinnliches Wahrnehmen. Und schließlich verdankt Logik sich ausschließlich Wahrnehmungen a priori. Philosophieren entwickelte sich vor allem intuitiv reflektierend bis hin zur Begründung der Wissenschaft. Rationales und idealistisches Denken widersprechen sich nicht, sondern bedingen sich vielmehr wechselseitig.
Die Erfahrungen des Verstandes beruhen auf sinnlichen Wahrnehmungen, intuitive Erfahrungen beruhen dagegen auf inneren Wahrnehmungen.“

C: „Verstand und Intuition beanspruchen beide für sich sowohl empirische Erfahrungen als auch Logik, und zwar als Logik a posteriori und als Logik a priori. Aber der Verstand beklagt, dass es der Intuition an Beweiskraft mangelt!“

7
Jan
2016

Gleichmut



des Lebens Sinn
ist
das größte Gut

ihn zu erhalten
verlangt
viel Mut
es auszuhalten


7.1.2015
+ Ulrike Schmid

Angst


ist die sicherste Gefährtin

wenn es um das Lernen geht
ist sie durchschaut

dann bietet sie das Handeln an
das ihr hilft
sich in den Wind zu drehen
der Leben heißt

dann gibt sie auf


7.1.2015
Ulrike Schmid


Verhängnisvoller Irrtum


Sowohl Naturalismus als auch Idealismus verabsolutieren ihre Positionen. Vereinfacht gesagt handelt es sich um das wechselseitige Entgegensetzen von Werden und Sein bzw. von Natur- und Geisteswissenschaft.

Der Naturalismus überschätzt Verstand und unterschätzt Intuition. Naturalisten neigen dazu, vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen. Idealisten sind dagegen in der Gefahr, die Teile zu vernachlässigen, während sie das Ganze betrachten.

Letztlich fällt diese Auseinandersetzung hinter das Denken der Vorsokratiker, des Sokrates und Platons zurück.
Im Alltag einer Erkrankung zeigt sich diese Ausei-nandersetzung als jeweils persönlich zu entscheidende Alternative von Schulmedizin und Selbstheilungskraft. Sogenannte Wunderheilungen zeigen, dass durchaus Phänomene existieren, die das Fassungsvermögen des Verstandes übersteigen.

Der entscheidende Nachteil des Idealismus zeigt sich im verlorenen Bezug zu den Sinnen. Wissen begründet sich nun einmal durch sinnlich vernehmbare Belege.
Wie der Naturalist sich vornehmlich seines Verstandes bedient, so nutzt der Idealist vor allem seine Intuition.


Wir wollen trotzdem versuchen, Naturalismus und Idealismus in Gestalt von Verstand und Intuition zu einem Dialog einzuladen. Moderiert wird dieser Dialog durch die Vernunft, die verstandesmäßige Intelligenz und intuitive Begabung in sich vereint.

• C steht für Vernunft
• B für Intuition
• A für Verstand

C: Ein verhängnisvoller Irrtum stürzt den Menschen in die Abgründe von Unglücken und Kriegen. Dieser Irrtum beruht auf dem inneren Zwiespalt zwischen Seele und Geist und der Unfähigkeit, beides in sich in einer gemeinsamen Einsicht und Ansicht von Welt zu vereinen.
Ich möchte versuchen, eine von allen beteiligten Kräften akzeptierte Lösung, durch gegenseitige Zugeständnisse zu gelangen.
So schlage ich erst einmal vor, die gegenseitigen Positionen zu klären.

6
Jan
2016

Freude


gibt der Seele Grund
sich zu entfalten

und der Hoffnung Mut
Leben zu gestalten

der Geist der Liebe
stiftet den Verbund

Sinn
glaubend zu erhalten


6.1.2015
+ Ulrike Schmid


Sorge


Angst spricht Zweifeln
aus dem Mund

wer liebt der hofft
und glaubt

er kennt den Grund
den Blick

immer wieder
aufrecht zu halten


6.1.2015
+ ulrike Schmid


Diametrale existentielle Gegensätze


Die der Natur inhärierenden Prinzipien a priori verdanken zwar ihre Entstehung der Evolution, also einer langen Kette von Versuchen und Irrtümern im Verlauf der Geschichte der Menschheit, aber dennoch:

es kann nichts wirklich werden, was nicht zuvor möglich war.

Intelligente Organisationen von Prozessen setzen dieses Geschehen der Möglichkeit voraus. Es kann nur wirklich werden, was zuvor möglich war.

Der Naturalismus schreibt zwar Entwicklungen der Natur zufälligen Folgen von Versuchen und Irrtümern zu, aber was sich aus Zufall bindet oder löst, entsteht oder vergeht, fällt immer nur dann wirklich zu, wenn es zuvor ermöglicht wird.

Wie weit auch immer Wissenschaften Entstehung und Entwicklung der Menschheit zurück zu verfolgen vermag, Erklärungen von Wirklichkeiten werden immer an für den Naturalismus unüberwindbaren Grenzen zwischen Wirklichkeit und Möglichkeit stoßen. So erscheint es mir hilfreich, dem naturalistischen Vorgehen eine umgekehrte ‚Denkrichtung’ vorzuschlagen.

Der Naturalismus beruft sich auf den Verstand als alleinige Quelle der Erkenntnis. Dabei wird allerdings übersehen, dass es neben mittelbaren bzw. reflektierenden Denken auch unmittelbares, nicht auf reflektierendes Denken gegründetes Erkennen gibt. Dieses unmittelbare Erkennen wird Intuition genannt.
Intuition wird als Sinneswahrnehmung wie Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken erlebt.

Intuition ermöglicht, innere und äußere Welt anders und tiefer wahrzunehmen und zu erfahren.

Unbekanntes wird erforscht und Möglichkeiten erahnt, die noch nicht sichtbar sind.

Intuition erfasst nicht wie Logik Richtigkeit, sondern Wahrheit.

Im Gegensatz zum wissenschaftlichen Vorgehen gelangt Intuition nicht vom Teil zum Ganzen, sondern erfasst unmittelbar das Ganze.

Wissen drückt sich in Begriffen oder Symbolen aus, Intuition in Bildern oder Gefühlen.

Intuitive Mitteilungen werden, entsprechende Sensi-bilität vorausgesetzt, auch in Bildern oder Gefühlen empfangen. Im Gegensatz zum beweisbaren Wissen muss Intuitionen geglaubt werden. Es gehört zum Wesen des Verstandes, dass diese er diese Bedingungen der Möglichkeit von Intuition nicht zu akzeptieren vermag.

Verstand verwirklicht sich denkend durch Wissen, Instinkt dagegen durch Intuition. Wissen bedeutet, dass Ergebnisse des Denkens bewiesen werden können. Intuitionen muss geglaubt werden.


5
Jan
2016

ohne Vorrede


sag' was zu sagen ist
oder schweig
die innere Stimme
kennt mich

der volle Mond
erscheint
ich seh' ihn nicht
fühle mich allein

Sehnsucht
verdoppelt mich
ich trage mein Gesicht
vor das Licht

es wacht über mich
zeigt mir die Spanne
zwischen ich und ich -

wir sind nicht allein


4.1.2015
+ Ulrike Schmid


Vor aller Vernunft


Kants Kritik der reinen Vernunft ist ein wichtiger Hinweis zu verdanken. Seine Unterscheidung zwischen a posteriori (durch Erfahrung) und a priori (vor aller Erfahrung) verweist auf ein Sein, dass jeglichem Prozess des Verstandes vorausgeht. Unserer Natur sind beispielsweise Kategorien a priori gegeben, also:

• Raum und Zeit
• Ursache und Wirkung
• Grund und Zweck
• Wesen und Eigenschaften
• Maß und Mittel
• Art/Weise und Umstand

Aus dem Zusammenspiel mit Trieben und Bedürfnissen entwickelt sich Neugier, die Körper, Seele, Geist auf die Suche schickt.
Auch Möglichkeiten zu ordnen, sind a priori von Natur aus gegeben:

Zu- und einordnen,
Über- und unterordnen,
Vor- und nachordnen,
An – und beiordnen.

Phänomene, sowohl a posteriori als auch a priori weisen verschiedene Arten und Weisen zu sein (Seinsmodi) auf:

• Möglich möglich,
• Wirklich möglich
• Möglich wirklich
• Tatsächlich

Werden geschieht als:

• Entstehen – vergehen,
• Binden - lösen

Nach diesen Prinzipien a priori wird alles, das uns sinnlich vernehmbar erscheint. Der Verstand vermag solche Erscheinungen zu analysieren, zu kalkülisieren, zu mathematisieren, zu simulieren bzw. zu objektivieren, um diese Weise deren Art und Weise zu werden zu erkennen und zu verstehen.


4
Jan
2016

Ulrikes Geburtstag


Überfall


die kleine Seele trauert
um die Harmonie
des Vertrauten,
das Schutz und Wärme gibt;

in der Tiefe des Anverwandten
findet sie
ihre Hoffnung wieder;

alles bleibt in einer Hand


4.01.2015
+ Ulrike Schmid

4. Wahrnehmen verlernt (Exkurs 1)

„.. wir sind ohne Bildung, noch mehr,
wir sind zum Leben, zum richtigen und einfachen Sehen und Hören,
zum glücklichen Ergreifen des Nächsten und Natür-lichen verdorben
und haben bis jetzt noch nicht einmal das Fundament einer Kultur,
weil wir selbst davon nicht überzeugt sind, ein wahrhaftiges Leben in uns zu haben.“

Es sind vor allem zwei Aussagen des Philosophen Friedrich Nietzsche, die das, was ich intuitiv empfinde, ausdrücken. Die erste Aussage beinhaltet seine Kritik an der Pädagogik, die uns jene Erziehung und Bildung aufdrängt, durch welche das unvoreingenommene Sehen verlernen.


"Man mache sich nur einmal mit der pädagogischen Literatur dieser Gegenwart vertraut; an dem ist nichts mehr zu verderben, der bei diesem Studium nicht über die allerhöchste Geistesarmut und über einen wahrhaft täppischen Zirkeltanz erschrickt. Hier muss unsere Philosophie nicht mit dem Erstaunen, sondern mit dem Erschrecken beginnen: wer es zu ihm nicht zu bringen vermag, ist gebeten, von den pädagogischen Dingen seine Hände zu lassen."

Die Begründung Nietzsches für diesen Missstand in der Pädagogik fällt scharf aus:

"Dass es aber trotzdem nirgends zur vollen Ehrlichkeit kommt, hat seine traurige Ursache in der pädagogischen Geistesarmut unserer Zeit; es fehlt gerade hier an wirklich erfinderischen Begabungen, es fehlen hier die wahrhaft praktischen Menschen, das heißt diejenigen, welche gute und neue Einfälle haben und welche wissen, dass die rechte Genialität und die rechte Praxis sich notwendig im gleichen Individuum begegnen müssen: während den nüchternen Praktikern es gerade an Einfällen und deshalb wieder an der rechten Praxis fehlt."

Die Folgen solcher Erziehung und Bildung: "wir sind ohne Bildung, noch mehr, wir sind zum Leben, zum richtigen und einfachen Sehen und Hören, zum glücklichen Ergreifen des Nächsten und Natürlichen verdorben und haben bis jetzt noch nicht einmal das Fundament einer Kultur, weil wir selbst davon nicht überzeugt sind, ein wahrhaftiges Leben in uns zu haben. Zerbröckelt und auseinander gefallen, im Ganzen in ein Inneres und Äußeres, halb mechanisch zerlegt, mit Begriffen wie mit Drachenzähnen übersät, Begriffs-Drachen erzeugend, dazu an der Krankheit der Worte leidend und ohne Vertrauen zu jeder eigenen Empfindung, die noch nicht mit Worten abgestempelt ist : als eine solche unlebendige und doch unheimlich regsame Begriffs- und Wortfabrik habe ich vielleicht noch das Recht zu sagen cogito ergo sum, nicht aber vivo, ergo cogito. Das leere "Sein", nicht das volle und grüne "Leben" ist mir gewährleistet, meine ursprüngliche Empfindung verbürgt mir nur, daß ich ein denkendes, nicht daß ich ein lebendiges Wesen, daß ich kein animal, sondern höchsten ein cogital bin. Schenkt mir erst Leben, dann will ich euch auch eine Kultur daraus schaffen!"

Als Grundvoraussetzung für richtiges und einfaches Sehen und Hören, zum glücklichen Ergreifen des Nächsten und Natürlichen gilt dem Philosophen Nietzsche die Überzeugung, ein wahrhaftiges Leben in sich zu haben. Seiner Ansicht nach stört das Fehlen einer solchen Überzeugung das Wahrnehmen ganz empfindlich.

Auf den Punkt gebracht bedeutet das: Wer ‚unvor-eingenommen' äußerlich (sinnlich) wahrnehmen will, muss von innen (geistig) nach draußen schauen. Wer sich nicht mit der Fantasie als Verfremdung des Wahrnehmens auseinandersetzt und aufklärt, vermag nicht zu erfassen, was in Wahrheit geschieht.

Der Rückgang in den Ursprung allen Erkennens gelingt der Vernunft, indem sie nach innen schaut. Die Sichtweise lässt sich verhältnismäßig leicht als Be-wusstwerden beschreiben.

Bewusstwerden lässt sich entweder durch Aufmerk-samkeit oder Konzentration ausrichten. Durch Aufmerksamkeit werden sinnliche (äußere) Wahrneh-mungen bewusst, durch Konzentration geistige (innere). Will man den Ursprung allen Erkennens schauen, dann geschieht das natürlich durch Konzentration. Wie weit man nach innen sehen kann, das hängt natürlich davon ab, wie stark man sich konzentriert.

Als Vergegenwärtigen von inneren Bildern oder Vorstellungen vollzieht sich Konzentrieren gleichsam noch ohne Aufwand. Man braucht dazu keine geistige Kraft. Sich etwas vorstellen, das geht so einfach wie sich erinnern. In der Regel muss sich niemand anstrengen, um sich zu erinnern.

Fragt man sich aber, was dem Vorstellen innerer Bilder vorausgeht, dann benötigt man geistige Kraft. Fragen kostet Kraft, und es hängt von der Art und Weise des Fragens ab, wie viel Kraft erforderlich wird. Die Frage „Wer oder was?“ kostet allerdings kaum Kraft, weil man sich lediglich erinnern muss, um diese Frage zu beantworten. Der Philosoph Sokrates aber kam als Erster auf die Idee die Frage „Was ist das?“ radikal umzudeuten. „Was?“ verlangt bei Sokrates nicht, etwas wiederzukennen, sondern vielmehr das Wesen von Etwas zu bestimmen. Als Wesensfrage braucht „Was?“ entschieden mehr Kraft als eine bloße Bestimmungsfrage.

Sobald wir wahrnehmen, erfassen wir nicht mehr, was ist. Stattdessen nehmen Verstelltes auf. Wenn wir einen Baum wahrnehmen, endet das Erfassen gewöhnlich mit der Feststellung „Das ist!“, mit bloßem Identifizieren also.

3
Jan
2016

3. Wenn Glauben und Wissen einander begegnen


Seele: „Aus meiner, nämlich emotionaler Sicht baut sich Wissen Welten, indem es modelliert, kalkülisiert, mathematisiert, objektiviert und simulierend kalkuliert.
Was sich kalkulieren lässt, das gilt als gesichert. Der Mensch betrachtet sich als erfolgreich, weil er be-rechnen und prognostizieren kann. Als Erfolg gilt das, was sich in Zahlen darstellen lässt.“

Verstand: „Was hast Du eigentlich gegen Berech-nungen? Numerische Werte zeigen doch jemandem zum Beispiel ganz genau, wie es um seine Gesundheit steht. So zeigen die Werte eines Blutbildes doch einen körperlichen Zustand an. Und wer schließlich benutzt kein Fieberthermometer, Blutdruck- oder Zuckermessgerät? Zahlenwerte helfen Menschen u.a., sich sicherer zu fühlen.
Was also hast du gegen Zahlen?“

Seele: „Ich habe doch nichts gegen Zahlen! Ich habe nur etwas dagegen, wenn Zahlen und nicht mehr Gefühle das Leben bestimmen!“

Verstand: „Das ist doch absurd! Jemand kann sich Dich noch gesund fühlen, und in Wirklichkeit ist er bereits todkrank! Nein, Rechnen und nicht etwa Fühlen verhilft Dir zu mehr Sicherheit.
Du magst die Welt des Wissens eine Traumwelt nennen, aber dann gestehe auch zu, dass die Fantasiewelt des Glaubens durchaus damit vergleichbar ist!“

Seele: „Ich gestehe durchaus ein, dass Menschen als sogenannte vernunftbegabte Lebewesen in ihnen je eigenen Traumwelten entweder des Glaubens oder des Wissens existieren. Denn sobald wir wahrnehmen, fantasieren wir. Wir legen uns Wahrnehmungen zurecht. Vernunftbegabte Lebewesen sind von Natur aus Schönfärber. Vielleicht ist dieser Selbstschutz das, was das Wesen von Vernunft ausmacht.“

Seele: „Verstand, bedenke aber unbedingt: Wer denkt, dass er denkt, denkt nur, dass er denkt. Wer denkt, formuliert und gestaltet nur, was sein Unterbewusstes vorweg formt.“

Verstand: „Das wird mitgedacht, sobald Denken ge-dacht wird. Denken meint nämlich Bilderleben, und zwar:
• Bilder-Leben der Fantasie als unbewusstes Spiel mit möglichen Möglichkeiten
• Bild-Erleben des Geistes als Bewusstwerden einer wirklichen Möglichkeit bzw. Eingebung.“

Seele: „Weil Fantasie als existentielle Kraft Körper, Seele, Geist maßgeblich bestimmt, bezweifle ich sehr stark, dass es uns überhaupt gelingen kann, etwas so zu erkennen, wie es in Wahrheit ist!“

Verstand: „Um uns nicht missverstehen, sollten wir sehr sorgfältig Denken und Einbildungskraft unterscheiden.
Wie Du betonst: Fantasie ist jene Kraft, welche uns das schenkt, womit sich dann unser Bewusstsein (als Moment des Bewusstwerdens) beschäftigt. Denken umfasst das, was wir als unsere Existenz erfahren.“

Seele: „Und Fantasieren schafft das, was wir glauben. Denken aber erschafft das, was wir wissen. Was wir wissen, das ist alles aus den Träumen des Glaubens geboren. Es sind unsere Ideen, die uns Begabungen des Unbewussten schenken!“

Verstand: „Ich verstehe, Du setzt Glauben und Spielen des Unbewussten mit sich selbst gleich. Und es ist dann Intelligenz des Verstandes, die jeweils in einem günstigen Augenblick (kairós) geglückte Eingebungen herausgreift.“

Seele: „Glauben ist der Schöpfer allen Wissens!“


2
Jan
2016

2. Vor-Gespräch


Seele: „Ich folge Deiner Einladung, weil ich sehe, wohin dich Wissen führt!“

Verstand: „Ich gebe zu, in eine Sackgasse geraten zu sein!“

Seele: „Warum so ‚bescheiden’? Es ist viel mehr als eine Sackgasse, nämlich eine wirkliche Weglosigkeit. Ohne diese Ausweglosigkeit würdest du dich doch niemals auf ein Gespräch mit mir einlassen!“

Verstand: „Ich stehe vor einem Scheideweg. Wissen ist der eine Weg, Glauben der andere. Und ich muss mich für eine Seite dieser Alternative entscheiden!“

Seele: „Wer oder was nötigt dich denn in diese zwiespältige Situation?“

Verstand: „Es sind die Regeln und Gesetze der Logik. Wissenschaft erlaubt nun ein einmal keine Aussage, die sich nicht beweisen lässt!“

Seele: „Wie aber gehst Du mit Erscheinungen um, die sich von ihrem Wesen her niemals beweisen lassen?
Betrachte doch nur einmal die Liebe. Sie ist eine Empfindung, die sich zwar wissenschaftlich nicht beweisen lässt, aber dennoch existiert!“

“Aussagen wie ‚Ich liebe dich!“ oder „Ich vertraue Dir“ erfordern keine Beweis, sondern gehen davon aus, dass man ihnen glaubt!“

Verstand: „Auch in der Wissenschaft gibt es Vergleichbares. Bittet man jemand, sich umzusehen und zu sagen, wo er Kreis entdecken kann, dann wird er zum Beispiel: Räder, Ringe oder Schallplatten nennen, weil er glaubt, dass es sich um Kreise handelt.
Tatsächlich aber existieren exakte Kreise nur als geometrische Idealfiguren, niemals aber in
Wirklichkeit!“

Seele: “Ich stimme Dir nicht zu, denn ihr beweist diese Dinge durch Berechnungen. Ihr habt dafür sogar Kreisformeln!“

Verstand: „Trotzdem, Liebe und Kreis haben gemeinsam, dass es sich bei beiden um Ideale handelt!“

Seele: „Offenbar existieren Schnittstellen zwischen Glauben und Wissen. Das lässt mich hoffen, dass wir doch noch zusammenkommen können!“


Der Verstand



Es gehört sehr viel Gefühl dazu,
das Richtige zu denken,
um mit den Gedanken die Handlungen
zu lenken

Der Verstand,
der sagt dir gar nichts über dich,
im Ernstfall lässt er dich im Stich
Er ist der Unverstand der Menschen,
Wärme und Geborgenheit zu finden


BonanzaMARGOT
(1981)



1
Jan
2016

1. Zu viel richtig und zu wenig wahr


Wenn man eine Sache ganz allein dem Verstand überlässt, dann ist man wirklich verlassen. Man erfährt vielleicht, was man wissen möchte. Was das Wissen angeht, so kann man sich wenigstens sicher sein, dass alles richtig ist.

Aber mir reicht das nicht. Denn längst nicht alles, was der Verstand für richtig hält, ist auch wahr. Für mich aber ist Wahrheit wichtiger als Richtigkeit. Und schon gar nichts halte ich davon, wenn sich der Verstand auf die Suche nach etwas begibt, das sich allein als Wahrheit offenbart und keineswegs durch Wissen.

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, der Einladung des Verstandes zu einem gemeinsamen Dialog zu folgen. Dieser Wirrkopf versucht nämlich geradezu verzweifelt, Näheres über das Sterben zu erfahren. Er will nicht akzeptieren, dass sich Tod jeglichem Versuch, etwas über ihn wissen zu wollen, verschließt.


31
Dez
2015

Natürliche Sinngebung ?


Als natürliches, kulturell bedingtes Gespür enträtselt Intuition Jenseits als emotionale Allgegenwart informierter Energien (Seelen).

Im Körper wird vergleichbare Energie als Gefühlsleben (Seele) erfahren. Als Vernunft informiert sie alle geistigen und körperlichen Kräfte, regelt und steuert vor allem Selbstheilungskräfte.

Positive Gefühle zeigen eine harmonische Organisation an, negative Gefühle dagegen Desorganisation.

Während des Sterbens (re)transzendieren subjektiv informierte Energien in die Allgegenwart informierter Seelen, so dass die Materie (wieder) zerfällt.

Diese Intuition lässt manche Religionen - wahrscheinlich unter Einmischung des Verstandes - an Reinkarnation glauben.

Intuition lässt aber von ihrem Wesen her keine verstandesmäßigen religiösen Deutungen zu.


30
Dez
2015

Eigenen Erfahrungen glauben


Körper überleben den Tod nicht.
Wider jegliche Religion lehrt uns das die Natur.

Erste Philosophen halten den Körper für das Haus der Seele. Sterben bedeutet das Verlassen dieses Hauses.

Sehnsucht nach der verstorbenen Seele bewahrt die Verbindung zu ihr.

Die innere Stimme ermöglicht sogar Zwiegespräche. Aber dem Verstand verrät sie keineswegs das Geheimnis des Jenseits.

Da Intuitionen Glauben brauchen, erscheinen sie Wissen als nicht gesichert. Liebe aber lebt vom Empfinden und nicht etwa durch Wissen.

So weiß der Trauernde nie, ob er (intuitiv) ein Zwie- oder nur ein Selbstgespräch führt. Aber er vermag zu spüren und zu glauben, was tatsächlich geschieht.


29
Dez
2015

Urahnung


Eine Idee scheint hervor, erscheint dem Bewusstwerden des Menschen als Gott, lange, bevor menschliche Vernunft erwachte.

Diesen Traum aber vergisst das vernunftbegabte Wesen nicht mehr und erinnert Gott als Name für alle Uranfänge, hinter die der Verstand nicht mehr schauen kann.

Der Verstand behauptet:

Für alle Zwecke gibt es Gründe,
für alle Wirkungen Ursache.

Aber die allerersten Gründe und Ursachen bleiben uns bis heute verborgen, weil unser Wissen nicht weit genug zurück zu kehren vermag.

A b e r irgend wer oder was muss doch zuerst angefangen haben.

Wer oder was muss Eigenschaften annehmen,
um zum Wesen zu werden.

Irgend einen Grund muss dieser Anfang doch haben,
um seinen Zweck zu verfolgen.

Alle Wirkungen
verweisen auf eine erste Ursache.

Aber diese Ursache verhindert unseren Blick auf
ihre Art und Weise zu werden und die Umstände zu sein.

Verstand durchmisst Räume und Zeiten,
aber alles Wissen gewährt keinen Einblick
in erste Gründe und Ursachen aller Gründe und Ursachen.

Zufallen bzw.Zufall erklärt überhaupt nichts.


28
Dez
2015

heute


ist ein besonderer Tag


morgen wird die Reise
fortgesetzt
das Ziel ist unbekannt

Wünsche vielfältig
Sehnsucht groß

die Erinnerung zwiespältig

einhalten
besinnen

voraus denken
Gedanken lenken

dass durch Angst

Hoffnung sich zeigt


28.12.2014
+ Ulrike Schmid
vor ihrem vorletzten Krankenhausaufenthalt in der Palliativstation



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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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