Unilogo

25
Jun
2023

Intelligenz und Begabung

Intelligenz strukturiert und systematisiert Gedanken, während Begabung deren Entwicklung organisiert.

Begabte sind weder zwangsläufig zugleich auch intelligent, noch sind intelligente gleichzeitig auch begabt. Nur bei Hochbegabung oder Genialität findet sich beides zugleich.

Das bekannteste unbewusste Feld schöpferischer Ordnung ist der sogenannte Bereich vor aller Erfahrung. Denken, das sich mit diesem Bereich auseinandersetzt, wird „reines Denken“ genannt.

Reines Denken gründet auf jener Erfahrung, welche in der Leidenschaft zu forschen verankert ist.

Diese Leidenschaft wird geprägt durch hartnäckiges Suchen/Fragen nach ersten Ursachen und Gründen (noch) unbekannter Erscheinungen.

Liebe zum Wesen des Wissens wird durch reines Denken einer hochbegabten, stark verspielten Natur eines vernunftbegabten Lebewesens entflammt.

Dieses Liebe strahlt durch das aus, was Sokrates und Platon das innere Licht oder die Sonne der höchsten Idee nennen.

Das innere Licht wird weder durch den Verstand noch durch die Vernunft entzündet, sondern allein von der Seele. Aus diesem Grund ist hohe Sensibilität die natürliche Begleiterscheinung von Hochbegabung.

Leidenschaft tiefgreifenden, wesentlichen Wissens wird aus der Glut der Ekstase als Passion des limbischen Systems gezeugt. Ekstatische Momente entrücken das Bewusstsein allen Herkömmlichen in einer Art und Weise vollkommenen Loslassens.

Durch die Seele wird der Enthusiasmus für die Wissenschaft des Wesentlichen als emotionaler, existentieller Beweggrund geboren.

Inhalte intelligenten Unbewusstseins werden vor allem durch Eingebungen bewusst.

Für Platon stellt dieser Vorgang eine besondere Form inneren Wahrnehmens dar; er nennt dieses unbewusste Formulieren „idein“ (ἰδέἰν <> ἰδέα). Ideen sind im Unbewussten verborgene Urbilder/Muster, an die sich nach Platon die Seele wieder erinnert. Besondere Muster sind die des Ordnens:

- Zu- und Einordnen (Gruppen-, Klassen- oder Mengenbildung).
- Über- und Unterordnen (Hierarchisieren),
- Vor- und Nachordnen (Folgen, Schlüsse, Regeln, Gesetze),
An- und Beiordnen (Strukturieren, Systematisieren, Algorithmieren).

Um Ordnungen entdecken zu können, bedarf es entsprechender Fragen/Suchstrategien:

Welche? (Eigenschaften)
Was? (Objekt /Inhalt /Wesen /Qualität))
Wie? (Art und Weise /Modus)
Wobei? (Umstände /Bedingungen)
Wie viel? (Maß /Quantität)
Womit? (Mittel)
Warum? (Ursache)
Wozu? (Wirkung)
Weshalb? (Grund)
Wofür? (Sinn /Zweck)
Wo? (Raum /Ort)
Wann? (Zeit /Moment)

Wissenschaften unterscheiden sich vor allem durch ihre Entscheidungen für bestimmte Fragestellungen.

24
Jun
2023

Vor aller Erfahrung

Als Reflexion des Unbewussten repräsentiert Intuition jenes Wissen a priori, welches durch bewusstes Wahrnehmen nicht zu erlangen ist. Dazu gehören beispielsweise Axiomata und kategorische Aspekte und Perspektiven.

23
Jun
2023

Vorschein

Die innere Stimme selbst kommt zu Wort. Sie spricht aus den Tiefen der Seele.

Sie offenbart sich als Wahrheit des spielerisch schöpferischen Unbewussten.

21
Jun
2023

Theorie

Wie wird Denken in Gang gesetzt? Wie lassen sich Bilder finden, nach denen ich suche? Wenn nach einer Straße gesucht, dann wird danach gefragt. Wenn Denken vorankommen will, dann muss ebenfalls dementsprechend gefragt werden.

Fragen bedeutet Suchen. Aber das ist viel zu ungenau, denn es bleibt ungeklärt, wie überhaupt geeignete Fragen gestellt werden müssen.

Sobald man sich eingehender damit beschäftig, wird sofort klar, dass es auch Wörter für Fragen, nämlich Fragefürwörter gibt. Also wird zunächst geklärt, welche Fragepronomina von Bedeutung sind.

Das Philosophieren des Sokrates gründet gar fast nur auf Fragen.

Als Fragetechnik wird Mäeutik (μαιευτική maieutikḗ [téchnē] „Hebammenkunst“) genannt mit der Tätigkeit einer Hebamme verglichen.

Gemeint ist, dass man jemanden zur Erkenntnis verhilft, indem man ihn durch geeignete Fragen dazu veranlasst, fragliche Sachverhalte selbst herauszufinden.

So wird die Einsicht mit Hilfe der Hebamme – des Lernhelfers – geboren: der Lernende ist der Gebärende. Den Gegensatz dazu bildet Unterricht, in dem der Lehrer den Schülern den Stoff belehrend (dozierend) mitteilt.

Was wir begreifen wollen, muss uns berühren oder wir müssen es berühren können. Weil Sokrates ein Philosoph der praktischen Vernunft war, ist er stets bemüht gewesen, seine Philosophie für jeden nachvollziehbar darzustellen.

Zum Leidwesen seiner Frau Xanthippe verbrachte er seine Zeit mit Gesprächen und Diskussionen auf Strassen und Märkten, statt Einkäufe und Besorgungen rechtzeitig nach Hause zu bringen.


Das Haushaltsgeld gab er häufiger aus, um mit seinen Freunden Wein zu trinken, statt es für das Essen zu Hause zu verwenden.

Sokrates nervte die Leute vor allem durch seine Neugier und die damit verbundenen kritischen Fragen. Aber seine Art und Weise des Fragens war neu.

Er fragte nicht, um als Wissender aus- oder abzufragen, sondern um als jemand, der weiß, dass er nichts weiß, durch Antworten auf seine Fragen zu Wissen zu gelangen.

Sokrates hat zu diesem Zweck eine eigene Methode zu fragen entwickelt, nämlich die Mäeutik: μαιευτική maieutikḗ [téchnē].

An der Struktur eines philosophischen Gedankens lässt sich leicht dessen Nähe zur Struktur der Bewusstseinsorganisation ablesen. Philosophieren geschieht ja gleichsam als Spiegelung des Bewusstwerdens auf der neuronalen Ebene des Begreifens.
55
Das, was wir als Arbeit des Verstandes erfahren, vollzieht sich als dreifache Spiegelung.

Wahrnehmen spiegelt sich als Betrachten (1. Spiegelung),
und Wahrnehmen als Betrachten spiegelt sich wiederum als Begreifen (2. Spiegelung).
Und sobald philosophiert wird, spiegelt sich Begreifen nochmals als betrachtendes Begreifen (3. Spiegelung).

Philosophieren ist folglich ein fortschreitendes nach innen sehen. Der Philosoph denkt, indem er in sich hineinsieht und sieht, was geschieht. Wesentliche philosophische Erkenntnisse beruhen auf geschau-ten Innenspiegelungen.

20
Jun
2023

Wahrheit

Aletheia (altgriechisch Ἀλήθεια Alḗtheia, deutsch ‚Wahrheit‘) bedeutet wörtlich Unverborgenheit,.und drückt den Vorschein des zuvor Unsichtbaren aus.

Wahrheit scheint als subjektive Empfindung einer Offenbarung des Unbewussten hervor. Infolgedessen entzieht sich dieses Phänomen dem Wissen und ist darauf angewiesen, dass ihm geglaubt wird. Das ist die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht besteht im Vorschein der Wahrheit in Gestalt natürlicher Denkbewegungen, die gleichzeitig die Prinzipien der Natur widerspiegeln.

Diesen Prinzipien kommt gleichsam axiomatischen Charakter zu. Axiom (von griechisch ἀξίωμα axíoma, „Forderung; Beschluss; Grundsatz; Satz, der keines Beweises bedarf“.

Ein Axiom in diesem Sinne bedarf aufgrund seiner empirischen Evidenz keines Beweises.

Ein Axiom ist also ein absolut richtig erkannter Grundsatz, eine allgemein gültige Wahrheit, die keinen Beweis braucht.

Als Offenbarung des Unbewussten scheint Wahrheit zunächst als Bilderleben der Fantasie hervor.

Grund für die Initiation der Vorstellungskraft ist ein Bedürfnis, durch welches das Bilder-Leben der Fantasie animiert wird.

Dieses Bilder-Leben des Unbewussten spielt mit möglichen Möglichkeiten auf Grund verfügbarer Erfahrungen. Durch zufällige Beziehungen entwickeln sich wirkliche Möglichkeiten.

Aus diesen entstehen intuitiv mögliche Wirklichkeiten. Diese Visionen versucht der Verstand als Bild-Erleben praktikabel so zu organisieren, dass sie die Verwirklichung antizipiert werden kann.


Erfahrungen ∪ Möglichkeiten —> mögliche Möglichkeiten ∩ Möglichkeien ==> wirkliche Möglichkeiten ∖ mögliche Möglichkeiten

Diese Projektion des Unbewussten wird durch die Frage (Suche) nach dem Ursprung des Werdens (Kausalität) initiiert.

Der zureichende Grund dieser Suche ist Neugier als Wille, Wahrnehmen auf den Grund zu gehen. Bei Kindern wird dieser Grund von Natur aus schon sehr früh ausgeprägt und durch Bildung modifiziert.

Diese vom existentiellen Urgrund inszenierte Suche wird um so konkreter, je genauer sie entweder künstlerisch oder wissenschaftlich formuliert wird. Künstlerische Inszenierungen schließen hierbei emotional ideologisch oder gar religiös bedingte Visionen ein.

Die vielleicht bekannteste und zugleich früheste überlieferte Vision ist die des Moses (8. Jh. v. Chr.).

Es ist die Vision vom brennenden Dornbusch. Es wird in der Bibel erzählt, dass Moses viele Jahre die Herden seines Schwiegervaters Jitro hütete.

Eines Tages weideten die Schafe und Ziegen auf den saftigen Weiden an den Hängen des Berges Sinai. Moses blickt in die Ferne, und er traut seinen Augen nicht.

Er erblickt einen brennenden Busch, der nicht verbrennt. Neugierig nähert sich Moses.

Da hört er plötzlich eine Stimme. Sie kommt aus dem brennenden Busch und sagt: "Zieh deine Schuhe aus, Mose! Du stehst auf heiligem Boden." Moses spürt intuitiv, dass es Gott war, der zu ihm sprach.

Er gehorcht, und Gott spricht: "Ich bin, der ich bin.
Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.
Ich habe die Klagen und Bitten meines Volkes gehört, das in Ägypten in der Sklaverei lebt. Und ich werde es retten.

Du Mose, sollst es aus Ägypten in ein Land führen, das ich den Nachkommen Abrahams versprochen habe. In diesem Land werden Milch und Honig fließen. Und dich Moses, sende ich nun zum Pharao.“

Dieser Auftrag ist für einen Hirten in der Wüste nicht gerade naheliegend. Offenbar ist allen Visionen gemeinsam, dass sie Menschen überraschen, die über die Kraft verfügen, ihnen zu entsprechen.

Moses macht erst gar nicht den Versuch, sich als Hirte darzustellen, der dazu nicht in der Lage ist, weil er ja nichts gelernt und aus sich gemacht habe und nur ein dummer Hirte geblieben ist.

Diese Vision überrascht. Wahrnehmungsreize bzw. Überreizungen könnten sie ausgelöst haben.


Visionen zeichnen sich als Kraftgeber aus und ermöglichen dadurch außergewöhnliches Verhalten. Unbefriedigend bleibt, dass sie als Ereignisse des Glaubens analytischem Denken verschlossen bleiben.

Erfahrungen ∪ Möglichkeiten —> mögliche Möglichkeiten ∩ Möglichkeien ==> wirkliche Möglichkeiten ∖ mögliche Möglichkeiten = visionäre Begabung

Begabung geht oft mit besonderer - bisweilen sonderlich anmutend - emotionaler oder logischer Intelligenz einher, die nicht immer von Erziehenden erkannt wird.

18
Jun
2023

Daimonion

„Als Daimonion (altgriechisch δαιμόνιον daimónion,lateinisch Genius) wird in der antiken Literatur eine innere Stimme bezeichnet, die der Überlieferung zufolge dem Philosophen Sokrates warnende Zeichen gab, um ihn von Fehlentscheidungen abzuhalten.

Sokrates hielt den Urheber dieser Zeichen für eine Gottheit, die er nicht näher bestimmte. Er folgte den stets ohne Begründung gegebenen Winken der Stimme, die sich nach seinen Angaben immer als sinnvoll und hilfreich erwiesen.

Wenn das Daimonion schwieg, deutete er dies als Billigung seines Verhaltens.“

Alles Konkrete entzieht sich sinnlicher Wahrnehmung, sobald es verallgemeinert wird.

Als Lebewesen ist ein Mensch sinnlich vernehmbar, aber sobald er als vernunftbegabtes Lebewesen bestimmt wird, entzieht er sich der sinnlichen Wahrnehmung, und es lässt sich nur noch geistig schauen, was dieses Wesen auszeichnet.

Wer sich in der Welt des Unsichtbaren aufhält, dem wird nachgesagt, dass er entweder träumt, fantasiert oder im günstigsten Fall philosophiert.

Wer zureichend denkt, nimmt geistig das wahr, was sich ereignet, bevor es wirklich geschieht. Denken bedeutet folglich Antizipieren (vorstellungsmäßig vorwegnehmen).

Daimonion

„Als Daimonion (altgriechisch δαιμόνιον daimónion,lateinisch Genius) wird in der antiken Literatur eine innere Stimme bezeichnet, die der Überlieferung zufolge dem Philosophen Sokrates warnende Zeichen gab, um ihn von Fehlentscheidungen abzuhalten.

Sokrates hielt den Urheber dieser Zeichen für eine Gottheit, die er nicht näher bestimmte. Er folgte den stets ohne Begründung gegebenen Winken der Stimme, die sich nach seinen Angaben immer als sinnvoll und hilfreich erwiesen.

Wenn das Daimonion schwieg, deutete er dies als Billigung seines Verhaltens.“

Alles Konkrete entzieht sich sinnlicher Wahrnehmung, sobald es verallgemeinert wird.

Als Lebewesen ist ein Mensch sinnlich vernehmbar, aber sobald er als vernunftbegabtes Lebewesen bestimmt wird, entzieht er sich der sinnlichen Wahrnehmung, und es lässt sich nur noch geistig schauen, was dieses Wesen auszeichnet.

Wer sich in der Welt des Unsichtbaren aufhält, dem wird nachgesagt, dass er entweder träumt, fantasiert oder im günstigsten Fall philosophiert.

Wer zureichend denkt, nimmt geistig das wahr, was sich ereignet, bevor es wirklich geschieht. Denken bedeutet folglich Antizipieren (vorstellungsmäßig vorwegnehmen).

16
Jun
2023

Ästhetische Grundkräfte

hinzufügen (+)
wegnehmen (-)
lösen (:)
binden (*)
Alle diese Kräfte lassen sich miteinander kombinieren.
++ ➝ zunehmend hinzufügen
+- ➝ beschleunigt entziehen
+: ➝ beschleunigtes Auflösen
* ➝ beschleunigtes Binden
Durch das Zusammenwirken der vier Elementarkräfte scheinen systematische bzw. systemische Bewegungen a priori hervor, beispielsweise Induktion (⇡) oder Deduktion (⇣)

+⇡ = zunehmende Induktion: z.B.: +⇡Reihenhaus⇡Haus⇡Objekt oder umgekehrt: +⇣Objekt ⇣Haus ⇣Reihenhaus
Allgemein: +⇡Konkreta ⇡ Abstraktum.

Mit Hilfe von Symbolen werden Bilder der Anschauung a priori gemalt. Es können jene Prozesse erfasst werden, welche sich schriftsprachlich kaum darstellen lassen.

Als vernunftbegabtes Lebewesen verfügt der Mensch über unterschiedliche existentielle Auslegungen.

Er kann sich entscheiden, sich vornehmlich entweder in der Welt des Unsichtbaren bzw. der Vernunft oder in der Welt des Sichtbaren bzw. des Verstandes aufzuhalten.

Die Welt des Unsichtbaren gilt vorwiegend als Bereich religiös, künstlerisch, philosophisch, mathematisch oder wissenschaftlich begabter Menschen.

In der unsichtbaren Welt wahrnehmen, beobachten, begreifen und schauen zu können, wird θεωρέειν (Theorien) genannt. Theorie nennt sich das, was in dieser Welt als Einsicht geschaut wird.

Die Welt des Sichtbaren gilt dagegen vorwiegend als Bereich jener, welche sich lieber auf ihre durch ‚Versuch und Irrtum‘ erworbenen Erfahrungen verlassen. Bestimmte Arten und Weisen, etwas zu tun, zu handhaben wird πράττειν, prattein genannt. πρᾶξις (Praxis) bedeutet dementsprechend eine Handlung, die auf Erfahrung beruht.

Die existentiellen Extreme Theorie und Praxis verhalten sich nicht gegensätzlich, sondern einander wechselseitig unterstützend.

15
Jun
2023

Lektüre ungeschriebener Texte: Text 5

Legende: ∞ Wiederholung des immer Gleichen
> Mehr
+ zunehmen(d)
➝ bis zu
< Weniger


∞ (> +< ➝|➝ < +>)

Natürliches Werden vollzieht sich als Wiederholung (∞) des immer Gleichen.

Mehr, das zunehmend weniger wird, bis es in ein Weniger überführt wird, das zunehmend mehr wird, um dann gleichzeitig einen ‚Paradigmenwechsel‘ zu initiieren.

Als praktisches Beispiel bietet sich Vigilanz an:

Erleben/Ereignen= Vigilanz

Als Verhältnis zwischen gezählten, gefühlten Erlebnissen und genannten Ereignissen bezeugt Vigilanz (Wachheit) bzw. existentielle Qualität.

Je mehr Ereignisse positiv gefühlt empfunden werden, desto höher steigt die Vigilanz.

Besteht ein Tag aus 4 wichtigen Erledigungen bzw. Ereignissen, die alle positiv emotional erfahren wurden, dann erreicht die Vigilanz ihren höchsten Wert 1.

Das lässt sich auch auf Lebensjahre übertragen, nämlich jeweils als „positive Erfahrungen/“.

Wird diese Proportion als Verhältnis zwischen Werden und Sein ausgelegt, dann ergibt sich:

Seiendes/Dasein = Werden

Werden vollzieht sich um so dichter, je mehr Seiendes bzw. Ereignisse Dasein ausmachen.

Wiederholung des immer Gleichen (Zyklus) ist eines der natürlichen Grundprinzipien.

„∞ (> +< ➝|➝ < +>)“ kann auch für das Sterben oder „Verwesen als Überführung des Werdens in Nichts“ stehen.

14
Jun
2023

Bilder des Unsichtbaren

„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“
Was Paul Klee über die Kunst sagt, das gilt auch sowohl für die Philosophie als auch die Mathematik (altgriechisch μαθηματική τέχνη mathēmatikē téchnē ‚die Kunst des Lernens).

Als inneres Schauen ermöglicht das Denken das Sichtbar werden jener Vorgänge, welche sich vollziehen, bevor sie bewusst werden.

Alles das, was über das Denken in Erfahrung gebracht werden kann, leistet das Denken selbst.

Das philosophische Bilderleben kann jedoch erst dann und nur dann erfahren werden, wenn es dem Verstand gelingt, hoch konzentriert zu abstrahieren.

Die vier Leseübungen im vorigen Kapitel dienen dazu, erste Erfahrungen hierin zu ermöglichen.

Zwei Wiederholungen:

Vernunft ⟷ Intuition = Begabung
Verstand ⟷ Definition = Intelligenz

Wenn es gelingt, sich diese Wechselbeziehungen wirklich anschaulich vorzustellen, dann ist jenes Abstraktionsniveau gegeben, welches Denken als Schauen inneren Bilderlebens ermöglicht bzw. verstehen lässt.

Ist die Vernunft durch eine Idee inspiriert worden, dann versucht der Verstand einen Weg (ὁδός (hodós)) zu entdecken, auf dem (μετά (metá)) sich diese Idee verwirklichen lässt.

Als Weg oder Gang einer Untersuchung“ (eigentlich: Weg zu etwas hin) gilt jede Methode (μέθοδος  (méthodos)) als Mittel zum Zweck der Markierung einzelner Schritte, systematisch vorzugehen.

Idea (ἰδέα idéa „Gestalt“ bzw. Erscheinungsbild von etwas) gilt als Innenbild, das die mögliche Entwicklung einer Methode zeigt bzw. deren Verwirklichung antizipiert.

Der Philosoph Platon nennt diese vorstellungsmäßige Vorwegnahme deshalb ἰδέἰv, ideín. Als innere Anschauung ermöglicht ideín Bilder, die vom inneren Auge betrachtet werden können.

Innere Bilder: können visueller, akustischer, olfaktorischer, haptischer und geschmacklicher Natur sein, also alles darstellen, was auch sinnlich erfahren werden kann.

Je stärker bzw. lebendiger innere Bilder ausgeprägt sind, desto stärker ist ihr Einfluss auf das Verhalten. Solche Gedächtnisbilder beeinflussen das Verhalten, weil sie in einer Entscheidungs- oder Handlungssituation spontan abgerufen werden und sich durch Anschaulichkeit und emotionale Ausstrahlung stärker auswirken als sprachliche Formulierungen.

Innere Bilder wie z.B. „Vernunft ⟷ Intuition = Begabung“ lassen sich in ihrer symbolischen Vereinfachung nur schwer sprachlich fassen, weil Anschauung und deren Überführung in einen sprachlichen Ausdruck nicht wirklich kongruent zu gestalten sind.
Das wird besonders deutlich angesichts einer inneren Anschauung wie beispielsweise „Liebe“. Hier versuchen Symbole wie Herzen oder rote Rosen Formulierungsschwierigkeiten zu überbrücken. In etwa vergleichbar sind Smilies.

Im Grunde stehen drei Arten und Weisen des reflektierten Ausdrucks zur Verfügung:

Wort,
Symbol,
Zahl,
wobei alle dreien symbolischen Wert zukommen kann wie zum Beispiel „sehr gut oder * oder 1“.

Akribisch beobachtet unterscheiden sich aber doch die inneren Anschauungen aufgrund des sprachlichen, symbolischen oder numerischen Ausdrucks.

Von allen drei Ausdrucksarten ist die symbolische höchstwahrscheinlich die emotionalste Vergegenwärtigung.

Das Zusammenspiel von Vernunft und Verstand ist eine von Natur aus gegebene Wechselwirkung, die sich bei Lebewesen schon früh in ihrem Entdeckungsdrang zeigt.

Dieser führt bei Kindern dazu, ihre Eltern unermüdlich mit ihren Fragen zu beschäftigen. „Wer wie was warum, wer nicht fragt bleibt dumm“ heißt es im Titel-Lied der Sesamstrasse.

Fragen initiieren sprachlich das Suchen der Vernunft und das Organisieren der Antwort durch den Verstand.

Je genauer eine Frage formuliert wird, um so wahrscheinlicher wird es, dass der Verstand eine Antwort findet.

Sprachbildung ist deshalb Bedingung der Möglichkeit erfolgreicher Forschung.

Die sprachliche Formulierung markiert den Weg des Denkens. Als Bilderleben wird dieser Weg durch die Fantasie zumeist intuitiv gestalterisch entworfen. Ein Erfolg versprechender Entwurf nimmt die Verwirklichung vorstellungsmäßig vorweg.

7
Jun
2023

Lektüre ungeschriebener Texte: Text 4

Bilder-Leben ⟷ Bild-Erleben = Bilderleben (Denken)
Diese vier Leseübungen verlangen Einfallsreichtum als Bedingung der Möglichkeit, die geforderten Texte überhaupt entdecken zu können und zwar ohne Zweifel in deren Relevanz.

6
Jun
2023

Ungeschriebene Texte

Lektüre ungeschriebener Texte: Text 1
Vernunft ⟷ Intuition = Begabung

Das innere Auge des Geistes liest jenen ungeschriebenen Text, welcher durch den Titel „Vernunft ⟷ Intuition = Begabung“ angekündigt wird.

B) Lektüre ungeschriebener Texte: Text 2
Verstand ⟷ Bildung = Intelligenz
Der Titel „Verstand ⟷ Bildung = Intelligenz“ setzt das Verständnis von: „Bildung“ als Vermögen, Zusammenhänge zu erkennen, voraus.

C) Lektüre ungeschriebener Texte: Text 3
Fragen der Vernunft ⟷ Antworten des Verstandes = Neugier

Das Verfassen dieser drei Texte setzt das kreative Entdecken jeweils vorausgesetzter Bedeutungen voraus, falls diese nicht schon gewusst werden.

Die Überprüfung der Stichhaltigkeit der spontan verfassten Texte geschieht rein gefühlsmäßig, setzt also das Vertrauen in die eigene Bewertung voraus.

5
Jun
2023

Bevor etwas sichtbar wird

Als vernunftbegabtes Lebewesen verfügt der Mensch über die Begabung, nicht nur etwas zu sehen, bevor es sichtbar wird (Möglichkeiten), sondern auch zu schauen, was vor aller Erfahrung (a priori) existiert.

Vieles vom dem, das zunächst geglaubt werden muss, wird versucht, in Wissen zu überführen. Das aber gelingt nur dann, wenn die Erfahrung der Vernunft auch dem Verstand zugänglich gemacht werden kann.

So vermag der Verstand das Gespür von Sommer der Vernunft mit Hilfe eines Thermometers zu bestätigen. 

Solche Lösungen ergeben sich nicht immer, und es gilt dann den Widerspruch zwischen Vernunft und Verstand für eine Weile auszuhalten.

Den unterschiedlichen Arten und Weisen der Wirklichkeit entsprechen die verschiedenen Arten und Weisen wahrzunehmen:

Mögliche Möglichkeiten: Traum,

Wirkliche Möglichkeiten: Fantasie,

Mögliche Wirklichkeiten: Vision,

Verwirklichen: Antizipation.


Schöpferisches Bewusstwerden durchläuft diese Phasen von einer Idee bis zu deren Umsetzung.

Es sind Triebe, Bedürfnisse oder Wünsche, die Erfahrungen in Erwartung, etwas zu entdecken, miteinander zu vernetzen versuchen.

Der Anschein, dass der Zufall dabei regiert, trügt oftmals.

Wechselspielerisch vermögen Vernunft und Verstand sogar auf ein Sein zuzugreifen, das schon existierte, lange bevor Lebewesen geboren wurden.

Als vernunftbegabtes Lebewesen ist der Mensch von Natur aus in der Lage, dieses Sein vor allem Dasein wesentlich zu schauen. 

Der Name für dieses Vermögen ist „reines Denken“.

Bei Kindern zeigt sich dieses Vermögen bereits sehr früh. Sie fantasieren oft Dinge, deren Existenz der Verstand der Erwachsenen verneint. „Ich sehe was, das du nicht siehst!“, sagt die Vernunft zum Verstand.

Nicht selten hält der Verstand das, was ihm die Vernunft zeigt, für einen Einfall, und setzt sich damit ernsthaft auseinander.

Die Vernunft mag jedoch eine Idee noch so genial finden: „Aber sie wird nicht weiterbringen, wenn sie
kein Problem löst und es keine Nachfrage für die Lösung gibt“, kritisiert dann der Verstand.

Er nimmt sich einer Idee nur an, wenn er darin Fortschritt vermutet. Es gilt dann zunächst für ihn, seiner Kreativität methodisch freien Lauf zu lassen. Es lohnt sich, für Erfolge neue Wege zu gehen.

Nicht wenige Visionäre brechen mit traditionellen Vorstellungen und Konventionen. Hier geht es darum, das Denken als begriffliches Denken in Begriffen zu überwinden, um es in natürliches Denken als Bilderleben zu zurückzuführen.

Der geniale Gedanke des Philosophen Sokrates lieferte letztlich die Idee dazu.

Diese Idee entsteht, weil der Verlust widersprüchlich gewordener Götter damals vielen Menschen ihr Dasein sinnlos erscheinen lässt. Immer mehr Fromme entziehen sich solcher Sinnlosigkeit, indem sie sich das Leben nehmen.

Angesichts ständig zunehmender Suizide sucht Sokrates nach einem überzeugendem Ersatz für die verzweifelten Gläubigen.

Dem göttlichen Wesen entsprechend darf die gesuchte Orientierungsmöglichkeit ebenfalls weder sinnlich vernehmbar noch vergänglich sein.

Das Bewusstsein von der Ungerechtigkeit der Götter lässt den Philosophen Sokrates die Frage nach dem stellen, was Gerechtigkeit eigentlich auszeichnet.

Nach Aristoteles ist Sokrates der erste, der nicht nur danach fragt, woraus etwas geworden ist, sondern danach, was es ist (τί ἐστι).

Ziel dieses Fragens ist eine allgemein gültige, unbezweifelbare Definition (ὁρισμός), die er in Gesprächen mit seinen Gesprächspartnern entdecken will. Dabei gibt sich Sokrates nicht mit einzelnen Beispielen zufrieden.
So fragt er nicht nach einzelnen Fällen gerechten Handelns, sondern möchte wissen, was Gerechtigkeit eigentlich ausmacht.

Gemeint ist das, was bei aller Mannigfaltigkeit der Einzelfälle immer identisch bleibt.

Aristoteles erklärt: „Zweierlei ist es, was man mit Recht dem Sokrates zuschreiben kann: die Induktionsbeweise und die allgemeinen Definitionen; dies beides nämlich geht auf das Prinzip der Wissenschaft.

Sokrates verstand Begriffsbestimmungen nicht als abgetrennte, selbständige Wesen.

Die Anhänger der Ideenlehre aber trennten es ab und nannten dieses Idee.“

Aristoteles nennt das Allgemeine, das vielem Besonderen zukommt, das Wesen (οὐσια) einer Sache.

Er nennt den Begriff auch oft "λόγος und ὅρος", um die Notwendigkeit der sauberen Ab- oder Ein-grenzung in Bezug auf das vielerlei Einzelne aufzuzeigen.

Mit der Entdeckung des Allgemeinen bzw. Wesens findet Sokrates das gesuchte, sinnlich nicht mehr Vernehmbare, das allen des Göttlichen gleich, als Orientierung zu dienen vermag.

Die Entdeckung des Begriffs entwirft die Frage, ob sich Wesentliches in Verallgemeinerung erschöpft oder ob es nicht auch außerhalb desselben existiert.

Mit anderen Worten: Gibt es eine Art und Weise, jenseits von Physik oder Metaphysik zu existieren?

Um diese Frage überhaupt beantworten zu können, muss es dem Denken gelingen, tradierte Grenzen zu überschreiten.

Werden Begriffe durch Symbole ersetzt, dann verändern sich auch Inhalte und verlieren die Beziehung zu jenen Konkreta, deren Induktionen sie darstellen.

Vergleichbare Leistungen erbringen in der Regel nur Operationssymbole.

Das mathematische Symbol „+“ steht zwar für Addieren bzw. Zusammenzählen. Wird aber dessen Bedeutung erweitert zu „Hinzufügen“ und gefor-dert, sich das vorzustellen, dann entsteht ein Bild vager Bewegung: „Etwas wird Etwas hinzufügt“.

Um was es sich genau dabei handelt, bleibt unbestimmt. Bestimmt ist nur „Bewegung“ ohne festgelegte Ausrichtung.

Dem inneren Auge zeigt sich eine Art verschwommener bzw. angedeuteter dunkler Geradlinigkeit vor hellem Hintergrund. Mehr nicht! Das, was sich aber hier andeutet, ist das Symbol natürlicher Bewegung a priori.

Dieses Symbol existiert, weil die Anschauung des Geistes der Natur dieses als Bedingung der Möglichkeit dieser Bewegung erfasst.

4
Jun
2023

Gedanke

Gedanken erscheinen im Bewusstsein als Bilder unterschiedlicher Qualität. Künstlerische Bilder werden von Glauben getragen, wissenschaftliche Bilder dagegen von Wissen.

Gedanken veranschaulichen Bewegungen

„Das kleine Mädchen pflückt Frühlingsblumen.“ ist ein Gedanke. Dagegen handelt es bei „Veilchen sind die Lieblingsblumen des kleinen Mädchens.“ um keinen Gedanken, da die Aussage keine Bewegung beinhaltet.

„Ein Quadrat ist ein Rechteck mit vier gleich langen Seiten.“ ist kein Gedanke; „Fläche eines Quadrats = Seite mal Seite.“ dagegen schon.

Ein Gedanke ist erst gegeben, wenn man Vorhaben entweder schauen oder antizipieren kann!

„Das kleine Mädchen pflückt Frühlingsblumen.“ ist ein künstlerischer Gedanke, weil er etwas nicht berechenbares, sinnlich Vernehmbares veranschaulicht.

„Fläche eines Quadrats = Seite mal Seite.“ ist dagegen ein wissenschaftlicher Gedanke, da er sinnlich Vernehmbares überprüfbar bzw. berechenbar macht.

Ein künstlerischer Gedanke ästhetisiert ein wissenschaftlicher Gedanke mathematisiert.

Das bedeutet, dass genau formuliert wird, was zu tun ist, a) dass die Formulierung eine eindeutige Vorstellung davon ermöglicht, b) dass Erfahrung das Antizipieren der Vorgabe gewährleistet, c) dass es motiviert, die Formel praktisch umzusetzen.

Exakter als durch eine Formel lässt sich Information nicht formulieren.

Formeln sind die intelligentesten Organisationsformen der Information.

Die Formel „a mal a“ (Seitenlänge mal Seitenlänge) steht für die Berechnung des Flächeninhalt eines Quadrats, also eines Rechtecks mit vier gleich langen Seiten.

„a mal a“ ist die genaue Anweisung für das, was zu tun ist, nämlich Seitenlänge messen und ermittelten Betrag mit sich selbst multiplizieren.

Dann Quadratfläche zeichnen, um eine genaue Vorstellung davon zu haben.

Der wissenschaftliche Gedanke beinhaltet eine Anleitung oder Strategie, der künstlerische Gedanke dagegen initiier eine Anschauung.
Insofern erweisen sich philosophische Gedanken in der Regel als künstlerisch.

3
Jun
2023

Wahr Nehmen

Wahrnehmen vollzieht sich als subjektives Bilderleben. Das Bilder-Leben der Fantasie überlagert sinnliches, seelisches und geistiges Erfassen.

Das Bild-Erleben des Verstandes komponiert aus dieser Vielfalt die Einfalt der Vernunft, durch welche Verhaltensmuster modifiziert und Handlungsmuster kombiniert werden.

Verhalten meint instinktives oder automatisiertes bzw. routiniertes Tun.

Handeln bedeutet bewusst organisiertes (geplantes) Tun.

Wahrnehmen vollzieht sich in Wahrheit als unbewusstes, individuell schöngefärbte bzw. zurechtgelegte Vorstellung eines Sinneseindrucks oder eines Gedankens.
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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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