Unilogo

8
Dez
2017

In der Welt der Seele

Die Welt der Seele ist nicht der Himmel. Die Seele verlässt den sterbenden Körper nicht, um gegen Himmel zu streben, sondern vielmehr, um sich aus der Enge des Bewusstseins zu befreien.
In der Vision des Todes lässt sich diese Selbstbefreiung in etwa antizipieren. Während körperliche Kräfte schwinden, lichtet sich der Geist. Logische Netze zerreißen und neuronale Irrlichter spenden transzendentales Licht. Erfahrene Gefühle geleiten die sterbend erwachende Seele in die Unendlichkeit in erhofftes Sein.
Nichts bleibt, das noch irgendwie Halt böte. Die befreite Seele lässt sich in ewiges Werden fallen. Während der Auflösung von Raum und Zeit allmählich gewinnt sie Halt im Loslassen. Nach und nach findet sie sich emotional zurecht und sucht sich gefühlsmäßig mit zurückgelassenen Seelen zu verbinden.

Die trauernde Seele empfindet diese Bindung als Nähe und die innere Stimme übersetzt diese Verbindung in schweigende Worte der Gefühle. Statt zu hören, vernimmt sie diese emotionalen Zeichen als Mitteilung der geliebten Seele hinter dem Horizont.
Auf diese Art und Weise wird die tot geglaubte Seele als lebendige Allgegenwart erfahren. Glauben, Hoffen, Lieben vergegenwärtigen nunmehr alltägliche Geborgenheit in emotionaler Geborgenheit.
Kontakt zwischen den Welten des Lebens und des Todes ermöglicht kontemplatives Schauen und Verstehen von Spiegelungen ewigen Seins. Solche transzendentalen Reflexionen entbergen jenes Werden in allgegenwärtiger Anwesenheit, gleichsam als wahrer Schutzgeist (daimónion).

Gott als mythischer Sammelname für alles Unerklärliche bleibt hinter dem Horizont offensichtlich unwirksam.
Mythologisch versprochene Himmel versinken glücklos im ewigen Werden.

Zurechtfinden, Vergegenwärtigen und Verstehen in rein emotionalen Werden vollzieht sich rein intuitiv und muss erst behutsam erworben und dann achtsam erlernt werden. Kontaktaufnahme aus dieser Ferne in die Nähe trauernder Hinterbliebenen erweist sich in jeder Hinsicht als äußerst energieaufwendig.

7
Dez
2017

Wer auf Glauben baut, muss vertrauen können

Die Tatsache, dass etwas wahr ist, bestätigt sich durch Intuition. Was nicht glaubhaft und damit vertrauenswürdig erscheint, kann nicht wahr sein.

Der Zustand, dass etwas wahr ist, muss durch Praxis aufgezeigt werden können.

• Kunst setzt Wahrheit ins Werk.
• Wissenschaft stiftet Beweise.

6
Dez
2017

Zwei Welten

Während die Welt des Verstandes durch Logik maßgeblich bestimmt wird, weist sich die Welt der Vernunft vor allem durch Intuition aus.
Beide Welten sind so stark vernetzt, dass Existenz gleichsam als Vermischung hervorscheint. Dieser Vorschein drückt sich in Goethes Faust wie folgt aus:
 Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, Die eine will sich von der andern trennen; Die eine hält, in derber Liebeslust, Sich an die Welt mit klammernden Organen; Die andere hebt gewaltsam sich vom Dust (= Staub) Zu den Gefilden hoher Ahnen. 
(Faust I, Vers 1112 1117)
Physik ist die Welt des Geistes, während Metaphysik die Welt der Seele ist. Seit Beginn der Geschichte Abendländischen Denkens wird die Welt der Seele als jene aufgefasst, welche die Welt des Geistes überdauert.
Der Körper gilt als Haus der Seele, das diese mit dem Tod wieder verlässt.

5
Dez
2017

Passkontrolle (B)

Nun existieren aber Objekte, die sich allein intuitiv wahrnehmen und erfassen lassen. Für den Mathematiker Gödel sind das beispielsweise mathematische Objekte. Mathematik konstituiert sich als abstraktes Reich der Formen. Obgleich diese Formen nicht sinnlich vernehmbar und somit auch nicht empirisch sind, existieren sie sowohl wahr als auch richtig. Die Wahrheit existiert kraft Offenbarung durch Intuition, und die Richtigkeit beruht auf logischen Beweisen.

Als Bereich a priori ist das mathematische System der Formen Bedingung der Möglichkeit der Gestaltung. In der Wissenschaft wird dieser Bereich a priori „Theorie“ genannt. Letztlich handelt es sich um ein Analogen zur Ideenlehre.

Sowohl mathematische als auch visionäre Phänomene gelangen in Abhängigkeit vom Verstand zum Vorschein. Durch den Verstand werden sie dank Vernunft in Gestaltung überführt.


Mit Hilfe mathematischer Sprache lassen sich sowohl Objekte a priori als auch Objekte a posteriori beschreiben. „a mal a“ kann sowohl theoretisch als auch praktisch ein Quadrat sein. Abstraktionen stellen sich so gleichsam als Kürzel des Konkreten dar.
Wenn sich etwas als richtig erweist, wissen wir es und fühlen uns sicher. Wenn aber etwas als wahr erscheint, müssen wir es glauben, fühlen uns aber unsicher, weil wir zweifeln.
Aber nicht Denken bestimmt uns existentiell, sondern Empfinden. Nicht der Verstand maßregelt uns, sondern die aus dem Un- und Vorbewussten schöpfende Seele.
Die Sprache der Seele (das limbische System) ist das Gefühl. Die Seele äußert sich durch Affektionen und / oder Emotionen.
Diese Äußerungen können sprachlich bewusstwerden. „Ich fühle mich schlecht!“ zeigt eine negative Befindlichkeit an.
Aber sprachliche Anzeigen von Gefühlen sind so vage, dass sie bisweilen sogar als unzutreffend empfunden werden. So kann die Eigenschaft „schlecht“ auf Vieles zutreffen wie schlechte Verbindung, schlechte Literatur oder schlechter Charakter.

Wegen sprachlicher Ungenauigkeiten eigen sich Gefühle wenig, um eine Art Psychologik zu begründen.
Gefühlte Wahrheiten hängen von subjektivem Glauben ab und entziehen sich jeglichem Suchen nach Richtigkeit. Aus diesem Grund wird Richtigkeit Wahrheit gegenüber auch bevorzugt gewichtet.
So entsteht eine seltsame Vermischung. Die Geschichte Abendländischen Denkens lässt ein Gemisch aus Sein und Werden entstehen. Wissenschaften, die letztlich auf gläubigen Annahmen beruhen, überziehen Werden mit fantasievoll modellierten Sein. Fortan wird im Werden gesucht, was als Sein vorweg gedacht worden ist.
Natürlich liefert schließlich die unendliche Vielfalt des Werdens immer wieder Angebote des Seins, die Werden modellhaft begreifbar werden lässt.

Obgleich Mathematik allein auf gläubigen axiomatischen systematischen Annahmen beruht, erscheint diese Wissenschaft des Geistes als unübertreffbare Möglichkeit, Richtigkeit des Rechnens gegen Wahrheit des Denkens auszuspielen.
Jedoch weist Denken dem Rechnen gegenüber den nicht zu übersehenden Vorteil der Beweisbarkeit auf, während Wahrheit auf Glauben angewiesen bleibt.

4
Dez
2017

Passkontrolle (A)

Durch sein Selbst weist sich das Ich als imaginäres Wesen geistiger Tätigkeit der Vernunft aus. Dieser Ausweis einer ausgedachten Welt lässt das Ich als Traumtänzer erkennen.
Spielleidenschaft öffnet dem Ich Selbstbegrenzung.
Äußere und innere Grenzen sinnlicher Vernehmbarkeit bestimmen die Reichweite des Bewusstwerdens. Aber der Mensch verfügt als vernunftbegabtes Lebewesen über die Fähigkeit, diese Grenzen denkend zu verschieben.
Bei den äußeren Grenzen gelingt das der Physik, bei den inneren Grenzen erreicht das die Metaphysik. Jedoch findet Metaphysik weitaus geringere Akzeptanz als Physik. Diese relative Geringschätzung der Metaphysik ist überaus erstaunlich, bildet sie doch die Bedingung der Möglichkeit von Physik schlechthin.
Der zureichende Grund hierfür liegt jedoch auf der Hand. Im Gegensatz zur Metaphysik sind physikalische Erkenntnisse für alle diejenigen überprüfbar, welche sich der Mühe unterziehen, sich mit dieser Naturwissenschaft eingehend zu beschäftigen und sich auch nicht von der hierfür erforderlichen Mathematik und Technik abschrecken lassen.

Während sich physikalische Phänomene allein naturwissenschaftlich erfassen lassen, bleiben metaphysische Phänomene vorwiegend auf Intuitionen angewiesen.
Albert Einstein betont: „Die Intuition ist ein göttliches Geschenk, der denkende Verstand ein treuer Diener. Es ist paradox, dass wir heutzutage angefangen haben, den Diener zu verehren und die göttliche Gabe zu entweihen.“

3
Dez
2017

Erfahren vor aller Erfahrung

1. Ungewöhnliche Grenzüberschreitung

Sich in die Unwirklichkeit auf den Weg machen bedeutet, erfahren wollen, was hinter dem Horizont geschieht. Diese Neugier verlangt Bereitschaft zum Risiko. Das Wagnis besteht im Mut, Vertrautes aufzugeben.
Vertraut ist die Verlässlichkeit überkommenen Denkens. Der Verzicht auf dessen Muster verlangt, das Loslassen von dem, was der gebildete und dadurch verzogene Verstand vorschreibt.
Überkommenes Denken weigert sich, das anzunehmen, was da ist. Tagträumerisch steigert es sich in angeblich sinnlich nicht vernehmbare Bereiche hinein, um ihre obdachlosen Einfälle als Einsichten zu feiern.
Es gibt jene leidigen Ausnahmen, welche hartnäckig jede Regel bestätigen. In diesem Fall zerschellt Philosophie an Mathematik, der sie selbst zur Geburt verhalf. Als Hebamme verausgabt sich Philosophie seitdem in wesenlosen Sprüchen und Ratschlägen.
Trotzdem verliert sich das Ich in sich und verliert sein Selbst.
Die bildungslose Vernunft verliert den Verstand und damit die Fähigkeit, sich ordentlich zu verhalten.
... wir sind ohne Bildung, noch mehr,
wir sind zum Leben, zum richtigen und einfachen Sehen und Hören, zum glücklichen Ergreifen des Nächsten und Natürlichen verdorben und haben bis jetzt noch nicht einmal das Fundament einer Kultur,
weil wir selbst davon nicht überzeugt sind, ein wahrhaftiges Leben in uns zu haben.“

Es sind vor allem zwei Aussagen des Philosophen Friedrich Nietzsche, die das, was ich intuitiv empfinde, ausdrücken. Die erste Aussage beinhaltet seine Kritik an der Pädagogik, die uns jene Erziehung und Bildung aufdrängt, durch welche das unvoreingenommene Sehen verlernen.
"Man mache sich nur einmal mit der pädagogischen Literatur dieser Gegenwart vertraut; an dem ist nichts mehr zu verderben, der bei diesem Studium nicht über die allerhöchste Geistesarmut und über einen wahrhaft täppischen Zirkeltanz erschrickt. Hier muss unsere Philosophie nicht mit dem Erstaunen, sondern mit dem Erschrecken beginnen: wer es zu ihm nicht zu bringen vermag, ist gebeten, von den pädagogischen Dingen seine Hände zu lassen."
Die Begründung Nietzsches für diesen Missstand in der Pädagogik fällt scharf aus:
"Dass es aber trotzdem nirgends zur vollen Ehrlichkeit kommt, hat seine traurige Ursache in der pädagogischen Geistesarmut unserer Zeit; es fehlt gerade hier an wirklich erfinderischen Begabungen, es fehlen hier die wahrhaft praktischen Menschen, das heißt diejenigen, welche gute und neue Einfälle haben und welche wissen, dass die rechte Genialität und die rechte Praxis sich notwendig im gleichen Individuum begegnen müssen: während den nüchternen Praktikern es gerade an Einfällen und deshalb wieder an der rechten Praxis fehlt."
Die Folgen solcher Erziehung und Bildung: "wir sind ohne Bildung, noch mehr, wir sind zum Leben, zum richtigen und einfachen Sehen und Hören, zum glücklichen Ergreifen des Nächsten und Natürlichen verdorben und haben bis jetzt noch nicht einmal das Fundament einer Kultur, weil wir selbst davon nicht überzeugt sind, ein wahrhaftiges Leben in uns zu haben. Zerbröckelt und auseinandergefallen, im Ganzen in ein Inneres und Äußeres, halb mechanisch zerlegt, mit Begriffen wie mit Drachenzähnen übersät, Begriffsdrachen erzeugend, dazu an der Krankheit der Worte leidend und ohne Vertrauen zu jeder eigenen Empfindung, die noch nicht mit Worten abgestempelt ist: als eine solche unlebendige und doch unheimlich regsame Begriffs- und Wortfabrik habe ich vielleicht noch das Recht zu sagen cogito ergo sum, nicht aber vivo, ergo cogito.
Das leere "Sein", nicht das volle und grüne "Leben" ist mir gewährleistet, meine ursprüngliche Empfindung verbürgt mir nur, daß ich ein denkendes, nicht dass ich ein lebendiges Wesen, dass ich kein animal, sondern höchstens ein cogital bin. Schenkt mir erst Leben, dann will ich euch auch eine Kultur daraus schaffen!"

Als Grundvoraussetzung für richtiges und einfaches Sehen und Hören, zum glücklichen Ergreifen des Nächsten und Natürlichen gilt dem Philosophen Nietzsche die Überzeugung, ein wahrhaftiges Leben in sich zu haben. Seiner Ansicht nach stört das Fehlen einer solchen Überzeugung das Wahrnehmen ganz empfindlich.

Auf den Punkt gebracht bedeutet das: Wer ‚unvoreingenommen' äußerlich (sinnlich) wahrnehmen will, muss von innen (geistig) nach draußen schauen. Wer sich nicht mit der Fantasie als Verfremdung des Wahrnehmens auseinandersetzt und aufklärt, vermag nicht zu erfassen, was in Wahrheit geschieht.
Der Rückgang in den Ursprung allen Erkennens gelingt der Vernunft, indem sie nach innen schaut. Diese Sichtweise lässt sich verhältnismäßig leicht als Bewusstwerden beschreiben.
Bewusstwerden lässt sich entweder durch Aufmerksamkeit oder Konzentration ausrichten. Durch Aufmerksamkeit werden sinnliche (äußere) Wahrnehmungen bewusst, durch Konzentration geistige (innere). Will man den Ursprung allen Erkennens schauen, dann geschieht das natürlich durch Konzentration. Wie weit man nach innen sehen kann, das hängt natürlich davon ab, wie stark man sich konzentriert.
Als Vergegenwärtigen von inneren Bildern oder Vorstellungen vollzieht sich Konzentrieren gleichsam noch ohne Aufwand. Man braucht dazu keine geistige Kraft. Sich etwas vorstellen, das geht so einfach wie sich erinnern. In der Regel muss sich niemand anstrengen, um sich zu erinnern.
Fragt man sich aber, was dem Vorstellen innerer Bilder vorausgeht, dann benötigt man geistige Kraft. Fragen kostet Kraft, und es hängt von der Art und Weise des Fragens ab, wie viel Kraft erforderlich wird. Die Frage „Wer oder was?“ kostet allerdings kaum Kraft, weil man sich lediglich erinnern muss, um diese Frage zu beantworten.
Der Philosoph Sokrates aber kam als Erster auf die Idee die Frage „Was ist das?“ radikal umzudeuten. „Was?“ verlangt bei Sokrates nicht, etwas wiederzukennen, sondern vielmehr das Wesen von Etwas zu bestimmen. Als Wesensfrage braucht „Was?“ entschieden mehr Kraft als eine bloße Bestimmungsfrage.

Sobald wir wahrnehmen, erfassen wir nicht mehr, was wesentlich ist. Stattdessen nehmen wir oberflächlich wahr. Wenn wir einen Baum wahrnehmen, endet das Erfassen gewöhnlich mit der Feststellung „Das ist!“ mit bloßem Identifizieren also.

2
Dez
2017

Gabe

Sein und Nichts bemerken sehr wohl Ordis Traurigkeit. Ihnen ist natürlich bewusst, dass ein Gedanke, der kein Bild von sich hat, auf Dauer nicht lebensfähig sein kann. Aus diesem Grund kommt ihnen in den Sinn, Ordi zu raten, doch ihren Schutzgeist um ein Bild zu bitten.
Also bittet Ordi ihre innere Stimme, ihr Bild zu beschreiben. Ihr Schutzgeist spricht zu ihr durch die innere Stimme: „Da Du der erste Gedanke bist, darfst Du noch den Ursprung aller Gedanken schauen. Es ist das innere Licht des Geistes!“

Ordi ist sehr froh, dieses innere Bild empfangen zu haben. Sie ist dankbar für diese Gabe ihrer inneren Stimme.

Schutzgeist (Exkurs)

Das Daimonion (auch Dämonion) bezeichnet in der griechischen Antike einen persönlichen Schutzgeist, der Teil des Ichs ist.

Das Daimonion wurde von Sokrates als innere Stimme von göttlichem Ursprung erklärt. Diese innere Stimme warnte ihn in entscheidenden Augenblicken und hielt ihn von der Ausführung einer unrechten (vgl.: "adikia") Absicht ab. (Nach Platon Apol. 31 D und 41 D, Xen. Mem. I, 1, 6 warnte das Daimonion peri - tôn adêlôn, hopôs an apobêsoito.) Er verstand es als eine Gegeninstanz zum Logos, die das erkennt, was der Vernunft verborgen bleibt, und vom Falschen abrät, jedoch zu nichts zurät. Sein Daimonion schätzte Sokrates so hoch ein, dass er ihm auch gegen seine rationale Einsicht gehorchte.

Die innere Stimme orientiert sich gewöhnlich intuitiv am Erfahrungsschatz einer Person. Der Name dieses Erfahrungsschatzes ist „Gewissen“.

Intuition werden durch das Gewissen Grenzen gesetzt. Gewissen, das ist die Vorgabe des Verhaltensspielraums durch Werte und Normen, Regeln und Gesetze, Vereinbarungen und Verträge, Gebote und Verbote (Kann - und Muss - Vorschriften).

Die Ausprägung des Gewissens wird durch Bildung und Erziehung maßgeblich bestimmt.
Gewissensbildung ergibt sich gleichsam aus Erziehung. Regelungen des Verhaltens durch das Gewissen können durch Triebe oder Bedürfnisse verfälscht bzw. gestört werden.

1
Dez
2017

Sein&Nichts

Nach der Begegnung mit der Fantasie bittet Ordi Sein und Nichts um ein Bild von ihr. „Wir haben keine Bilder, weder von uns noch von Dir! Wir existieren bilderlos!“

„Dann seid ihr gar keine Gedanken!“, erschrickt sich Ordi und fügt noch die Frage hinzu: Wenn ihr keine Gedanken seid, wie könnt ihr dann meine Eltern sein?“

„Willst Du antworten?“ fragt der Vater verlegen. „Wir sind etwas Ähnliches wie Gedanken.“, beginnt die Mutter und setzt dann fort: „Wir sind Ideen!“

„Was ist denn das?“, will Ordi wissen. Die Mutter zögert: “Eigentlich wollten wir Dir das erst später einmal sagen …. Wir sind nicht wirklich von hier, sondern sind jenseits der Raumes, in dem Du wohnst!

„Aber ich sehe Euch doch und spreche mit Euch. Wie könnt Ihr dann nicht mit mir zusammen in einem Raum sein?“, widerspricht Ordi.
Die Mutter sieht etwas verzweifelt ihren Partner an. Der aber schweigt. Deshalb versucht es die Mutter erneut: „Ordi, sieh einmal. Wir sprechen von Raum. Aber den kannst Du nicht sehen! Das brauchst Du auch nicht, weil Du Dir ja sicher bist, dass Du Dich in einem Raum befindest! Und wie Du Deinen Raum nicht sehen kannst, so sieht Du auch unseren Raum nicht. Und trotzdem unterscheidet sich der Raum der Ideen vom Raum der Gedanken!“
„Und was ist der Unterschied?“, will Ordi wissen.

„Der Raum der Ideen liegt im Unbewussten, während der Raum der Gedanken im Bewussten liegt!“

„Huch, dann bin ich ja eine Ausländerin?“, erstaunt sich Ordi.
„Kann man so sagen!“, bestätigt die Mutter, um ihre Erklärungsnot los zu werden.

Ordi gibt sich erst einmal damit zufrieden. Jedenfalls tut sie so.

30
Nov
2017

Aus Nichts

Werden scheint vor allem Anfang hervor. Im raumlosen Bezirk implodierten Seins spielen mögliche Möglichkeiten. Regellos erwarten sie, dass ihnen günstige Möglichkeiten zufallen.
Zufälle lauern auf günstige Wiederholungen des immer Gleichen. Sobald sich Eigenschaften möglicher Möglichkeiten zunehmend annähern, verbinden sie sich nach Äonen als wirkliche Möglichkeiten zu Etwas. Um sich aber in mögliche Wirklichkeiten wenden zu können, müssen sie sich kategorisieren.

Natürliche Bereiche bilden sich, indem sich Verbände möglicher Wirklichkeiten gemäß Mächtigkeit ihres Spielverhaltens ordnen. So ordnen sich alles ermöglichende Konstellationen vor. Als Ursache allen möglichen Werdens scheinen sie wirksam hervor und gebärden sich als natürliches Kausalitätsprinzip.

Ursachen und Wirkungen verschaffen sich Freiraum in Gestalt von ihnen entsprechenden Umgebungen. Unter diesen Bedingungen formen sich Bedingungen mittel- und maßvollen Gestaltens verdichteter Energien. Materielle Erscheinungen werden sichtbar.

29
Nov
2017

Gabe

Sein und Nichts bemerken sehr wohl Ordis Traurigkeit. Ihnen ist natürlich bewusst, dass ein Gedanke, der kein Bild von sich hat, auf Dauer nicht lebensfähig sein kann. Aus diesem Grund kommt ihnen in den Sinn, Ordi zu raten, doch ihren Schutzgeist um ein Bild zu bitten.
Also bittet Ordi ihre innere Stimme, ihr Bild zu beschreiben. Ihr Schutzgeist spricht zu ihr durch die innere Stimme: „Da Du der erste Gedanke bist, darfst Du noch den Ursprung aller Gedanken schauen. Es ist das innere Licht des Geistes!“
Ordi ist sehr froh, dieses innere Bild empfangen zu haben. Sie ist dankbar für diese Gabe ihrer inneren Stimme.

Schutzgeist (Exkurs)

Das Daimonion (auch Dämonion) bezeichnet in der griechischen Antike einen persönlichen Schutzgeist, der Teil des Ichs ist.

Das Daimonion wurde von Sokrates als innere Stimme von göttlichem Ursprung erklärt. Diese innere Stimme warnte ihn in entscheidenden Augenblicken und hielt ihn von der Ausführung einer unrechten (vgl.: "adikia") Absicht ab. (Nach Platon Apol. 31 D und 41 D, Xen. Mem. I, 1, 6 warnte das Daimonion peri - tôn adêlôn, hopôs an apobêsoito.) Er verstand es als eine Gegeninstanz zum Logos, die das erkennt, was der Vernunft verborgen bleibt, und vom Falschen abrät, jedoch zu nichts zurät. Sein Daimonion schätzte Sokrates so hoch ein, dass er ihm auch gegen seine rationale Einsicht gehorchte.

Die innere Stimme orientiert sich gewöhnlich intuitiv am Erfahrungsschatz einer Person. Der Name dieses Erfahrungsschatzes ist „Gewissen“.

Intuition werden durch das Gewissen Grenzen gesetzt. Gewissen, das ist die Vorgabe des Verhaltensspielraums durch Werte und Normen, Regeln und Gesetze, Vereinbarungen und Verträge, Gebote und Verbote (Kann - und Muss - Vorschriften).

Die Ausprägung des Gewissens wird durch Bildung und Erziehung maßgeblich bestimmt.
Gewissensbildung ergibt sich gleichsam aus Erziehung. Regelungen des Verhaltens durch das Gewissen können durch Triebe oder Bedürfnisse verfälscht bzw. gestört werden.

28
Nov
2017

Fantasie (Korrektur aufgrund gestriger Kritiken)

Kaum unterwegs trifft Ordi auf die Fantasie. „Wer oder was bist Du?“, fragt sie die Erscheinung.
„Ich bin Deine Vorstellungskraft!“
„Was bedeutet das?“
„Ich ermögliche Dir zu schauen, was Du denkst!“
„Bedeutet das, dass ich ohne Deine Hilfe blind wäre?“, fragt Ordi erstaunt.
„Nein, keineswegs. Du brauchst mich nicht, um zu sehen, was Du sinnlich zu erfassen vermagst. Konkrete Wahrnehmungsinhalte kannst Du ohne meine Hilfe schauen!“
„Und wofür brauche ich Dich denn dann?“
„Sobald Du Dich von sinnlich Vernehmbaren entfernst, also abstrahierst, bis Du auf meine Hilfe angewiesen!“, erklärt die Fantasie.
„Verstehe ich nicht“, mault Ordi.

„Gut, dann schau Dir diese kleine Fläche an! Beschreibe, was Du siehst!“
„Das ist ein kleines Notizbuch!“
„Und wie genau sieht es aus?“
„Es ist viereckig. Es ist ein Viereck mit vier gleich langen Seiten und vier gleichen Innenwinkeln!“
„Kennst Du noch andere Dinge, die ebenfalls viereckig und rechtwinklig sind?“
„Ja klar, Fliesen, Platten kleiner Blumentische, Oberflächen von Würfeln z.B.!
„Du kannst also meine Frage nur beantworten, weil Du weißt, was viereckig, gleichseitig und zugleich rechtwinklig ist! Eine solche Fläche wird Quadrat genannt. Weil Du über das Wissen von dieser Fläche verfügst, kann Du herausfinden, welche Dinge quadratisch sind! Um Dir aber vorstellen zu können, was genau ein Quadrat auszeichnet, brauchst Du mich.
Ich verhelfe Dir zu allgemeinen Bildern, um entsprechend aussehende konkrete Dinge ausmachen zu können.“

Sein & Nichts

Nach der Begegnung mit der Fantasie bittet Ordi Sein und Nichts um ein Bild von ihr. „Wir haben keine Bilder, weder von uns noch von Dir! Wir existieren bilderlos!“
„Dann seid ihr gar keine Gedanken!“, erschrickt sich Ordi und fügt noch die Frage hinzu: Wenn ihr keine Gedanken seid, wie könnt ihr dann meine Eltern sein?“
„Willst Du antworten?“ fragt der Vater verlegen. „Wir sind etwas Ähnliches wie Gedanken.“, beginnt die Mutter und setzt dann fort: „Wir sind Ideen!“
„Was ist denn das?“, will Ordi wissen. Die Mutter zögert: “Eigentlich wollten wir Dir das erst später einmal sagen …. Wir sind nicht wirklich von hier, sondern sind jenseits der Raumes, in dem Du wohnst!
„Aber ich sehe Euch doch und spreche mit Euch. Wie könnt Ihr dann nicht mit mir zusammen in einem Raum sein?“, widerspricht Ordi.
Die Mutter sieht etwas verzweifelt ihren Partner an. Der aber schweigt. Deshalb versucht es die Mutter erneut: „Ordi, sieh einmal. Wir sprechen von Raum. Aber den kannst Du nicht sehen! Das brauchst Du auch nicht, weil Du Dir ja sicher bist, dass Du Dich in einem Raum befindest! Und wie Du Deinen Raum nicht sehen kannst, so sieht Du auch unseren Raum nicht. Und trotzdem unterscheidet sich der Raum der Ideen vom Raum der Gedanken!“
„Und was ist der Unterschied?“, will Ordi wissen.
„Der Raum der Ideen liegt im Unbewussten, während der Raum der Gedanken im Bewussten liegt!“
„Huch, dann bin ich ja eine Ausländerin?“, erstaunt sich Ordi.
„Kann man so sagen!“, bestätigt die Mutter, um ihre Erklärungsnot los zu werden.
Ordi gibt sich erst einmal damit zufrieden. Jedenfalls tut sie so.

27
Nov
2017

Fantasie

Kaum unterwegs trifft Ordi auf die Fantasie, die i hr Bilder zu ihren Intuitionen schenkt. Sie erklärt ihr, dass sie als Gedanke ihre Bilder braucht, um sich nicht blind durch die Gegend tasten zu müssen. „Gedanke ist als solcher ein Moment des Bilderlebens“, erklärt die Fantasie und fährt fort: „Und Du bist als Bild ein Moment dieses Lebens, nämlich Bild-Erleben!“
Ordi wirkt außerordentlich überrascht darüber, dass sie sich als Gedanke wie in einem Spiegel selbst betrachten kann. Und die Fantasie gibt ihr noch mit auf den Weg „Ein Gedanke, der sich nicht sehen kann, denkt nicht wirklich, denn er ist nicht nur blind, sondern auch leer!“
Ordi ist peinlich berührt ob ihrer Selbsttäuschung. Aber statt deprimiert zu werden, beschließt sie stattdessen, immer sorgfältig darauf zu achten, dass sie ein Bild hat zu dem, was sie gerade denkt.
Nachdenklich hält sie inne, um sogleich auszuprobieren, wie es sich wirklich denkt. Zuerst überlegt Ordi, was sie denken soll. Sie will es sich einfach machen und denkt „Quadrat“. Da hat sie nämlich gleich ein Bild. Tatsächlich bildet sich vor ihren inneren Augen ein Quadrat. Ihre innere Stimme fordert sie auf, die Eigenschaften von dem zu nennen, was sie da vor sich sieht.
„Das ist eine viereckige Fläche, deren Seiten alle genau gleich lang sind!“ Die innere Stimme fordert Ordi auf, zu überlegen und zeichnerisch zu zeigen, wie sich die Größe dieser Fläche genau angeben lässt. Ordi halbiert jede Seite. Indem sie alle gewonnenen Punkte verbindet, erhält sie genau vier innere gleich große Quadrate. „Die quadratische Fläche ist genau vier gleich kleinere Teilquadrate groß!“ erklärt sich Ordi nicht ohne Stolz.
„Das ist doch Quatsch, denn bitte doch einmal jemanden, ein solches Quadrat zu zeichnen! Und die innere Stimme kritisiert weiter: „Niemand kann dieses Quadrat zeichnen, ohne zu wissen, wie groß es sein soll.
Ordi wehrt sich: „Das ist doch einfach, Ich messe die Länge einer Seite, z.B. 2 cm und multipliziere die Länge der Seite mit sich selbst, also 2 mal 2 = 4 cm2. Also kann ich sagen: zeichne ein Quadrat mit der Seitenlänge x cm!“
Aus dem Dialog mit ihrer inneren Stimme erfährt Ordi, wie ein Gedanke zustande kommt, stark vereinfacht: Man vergegenwärtigt sich ein Wort und verschafft sich das entsprechende Bild dazu!
Ordi stutzt: Wenn ich Gedanke bin und Ordi mein Name, was ist dann das entsprechende Bild dazu? Da Ordi ihr Selbstbild nicht zu finden vermag, entschließt sie sich, ihre Eltern zu fragen.

26
Nov
2017

Erster Gedanke

„Ich, Ordi, bin geboren, als es Raum und Zeit noch nicht gab. Sein und Nichts sind meine Eltern.

Vom Nichts gezeugt, bin ich aus Sein geboren. Ich bin das erste Ich. Durch mich ist Wirklichkeit erst geworden. Vor mir gab es nur Licht und Klang. Farben bildeten sich erst, als das Licht Zeit annahm. Töne erklangen, als der Klang Räume fand.

Meine Intuition schickt mich auf den Weg, um von dort zu erzählen, woher ich stamme. Ich folge diesem Weg, weil ich spüre, wie viele erfahren möchten, was eigentlich hinter dem Horizont ihres Daseins geschieht.

Meine Offenbarungen werden wohl nicht sehr gefallen, zeigen sie doch beispielsweise, dass die Welt in Wahrheit nicht so ist, wie sie den meisten erscheint.

Vernunftbegabte Lebewesen zeichnen sich durch drei verschiedene Arten und Weisen wahrzunehmen aus, nämlich körperliches, seelisches und geistiges Wahrnehmen.

Seelisches Wahrnehmen lässt sich vor allem als Intuition durch die innere Stimme vernommen. Diese Stimme teilt auch mir mit, was ich sagen soll. Ob es glaubhaft erscheint, sollte jede(r) für sich entscheiden.“

24
Nov
2017

Ordi

Ordi“ ist der Kosename für makrostrukturell ordnende Kräfte, durch die sich Schöpfungsgeschichte künstlerisch offenbart.

Diese Offenbarung ist zwar Entbergen von Natur, erfolgt aber nicht naturwissenschaftlich, sondern philosophisch.

Tradierte Naturwissenschaften sind nicht dafür ausgestattet, hinter dem Horizont des Seins Werden zu erforschen.

Wesentliches Entbergen ist einzig und allein durch die Kraft der Intuition möglich. Diese Möglichkeit wird von Ordi & Co wahrgenommen werden.
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Seit 20 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Prof. Dr. habil Wolfgang F Schmid

Grundsätzliches (www.wolfgang-schmid.de)

 

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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